Willkommen bei den Genussverstärkern

Hervorgehoben

Wir, Die Genussverstärker, haben seit 2010 eine Mission:
Mit unserem außergewöhnlichen Sortiment an Whisky, Gin, Rum und Wein wollen wir die Herzen von Genussmenschen höherschlagen lassen.
Das gelingt uns in unserem kleinen Laden im Offenbacher Nordend ganz gut. Denn bei uns steht die kompetente und umfangreiche Beratung im Vordergrund. Und das bedeutet nicht nur, dass wir zu jeder Flasche etwas erzählen können, sondern auch, dass unsere Kundinnen und Kunden so gut wie alles probieren können. Getreu dem Motto: Taste it all!

Taste it all – unser Sortiment
Neben einigen Klassikern haben wir viele Besonderheiten jenseits des Mainstreams im Sortiment.
So kommen unsere schottischen Whiskys vor allem von unabhängigen Abfüllern. Dadurch haben wir auch immer besondere Single-Cask-Abfüllungen. Zudem findet Ihr bei uns auch ausgewählte nicht-schottische Whiskys u.a. aus Frankreich, Irland, Schweden, Deutschland und Japan.
Beim Gin haben wir uns auf kleinere regionale Manufakturen spezialisiert, die eine spannende Aromenvielfalt bieten. Von klassischen, eher wacholdrigen Gins über welche mit Botanicals wie Mate, Ingwer oder Lavendel bis hin zu fruchtigen Ginlikören ist eigentlich für jeden Geschmack etwas dabei.
Das Besondere an unseren Rums ist, dass einige nicht nachträglich gesüßt sind. Außerdem führen wir Rums von eher unbekannten Brennereien wie zum Beispiel Cihuatan aus El Salvador.
Ein Großteil unseres Weinsortiments kommt von unbekannteren Winzern, wobei wir von Anfang an Weine vom mittlerweile sehr bekannten Weingut Metzger verkaufen. Mit unserer Portweinauswahl decken wir die gesamte Vielfalt dieses Süßweins ab.

Gerne beraten wir Euch zu unserer großen Auswahl an geistvollen Getränken. Und damit Ihr die „Katze nicht im Sack kauft“, dürft Ihr bei uns so gut wie alles probieren.

Tastings
Die regelmäßig stattfindenden Tastings zu Whisky, Gin, Rum, Wein und Portwein stehen unter dem Motto „Bildungstrinken“: Uns ist es wichtig, Euch die vielen Informationen zu den verschiedenen alkoholischen Getränken locker und unterhaltsam zu vermitteln.

Die meisten unserer Tastings sind für Einsteiger und Fortgeschrittene interessant. Sie finden in der Regel mittwochs, freitags und sonntags bei uns im Laden statt.

Laden: Bernardstraße 63a, Am Goetheplatz, Offenbach, Nordend, Ecke Bernard- und Ludwigstraße
Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag, 15 bis 19 Uhr, Donnerstag 15 bis 20 Uhr, Samstag 13 bis 17 Uhr
SOMMERÖFFNUNGSZEITEN VOM 1. JULI BIS 4. AUGUST:
Montag bis Mittwoch: geschlossen!

Das Märktchen: Donnerstags Ausschank von 15 bis 20 Uhr vor und in unserem Laden

Nächste Termine (orange Links für mehr Details und Anmeldung anklicken)

2. & 3. August: Die Genussverstärker bei Rad, Wein & Gesang

16. August: Gin international AUSGEBUCHT
(Preis: 45 Euro/Person Dauer: ca. 3 Stunden)

30. August: Gin made in Germany AUSGEBUCHT
(Preis: 45 Euro/Person Dauer: ca. 3 Stunden)

1. September: Faszination Portwein AUSGEBUCHT
(Preis: 45 Euro/Person Dauer: ca. 3 Stunden)

7. September: Stay Rude Drink Rebel aufm Brücken-/Wallstraßenfest

13. September: Chemie und Physik im Whisky mit Lars Fischer von Spektrum der Wissenschaft AUSGEBUCHT
(Anmeldung und weitere Informationen bei Spektrum Wissenschaft direkt über den obigen Link)

15. September: Rum around the world NUR NOCH WENIGE PLÄTZE
(Preis: 50 Euro/Person Dauer: ca. 3 Stunden)

18. September: Gin international
(Preis: 45 Euro/Person Dauer: ca. 3 Stunden)

20. September: Von den Highlands nach Jura & Islay – Unser liquider Reisebericht (Whisky-Tasting) NUR NOCH WENIGE PLÄTZE
(Preis: 55 Euro/Person Dauer: ca. 3 Stunden)

27. und 28. September: Die Genussverstärker auf der Whiskymesse Rüsselsheim

4. Oktober: Gin made in Scotland
(Preis: 45 Euro/Person Dauer: ca. 3 Stunden)

6. Oktober: 20 Jahre Mackmyra – Swedish Whisky NUR NOCH WENIGE PLÄTZE
Tasting mit Brand Ambassador Felix Gröger
(Preis: 50 Euro/Person Dauer: ca. 3 Stunden)

11. Oktober: Die Vielfalt des Rum entdecken AUSGEBUCHT
(Preis: 50 Euro/Person Dauer: ca. 3 Stunden)

12. und 13. Oktober: Die Genussverstärker auf der Whiskymesse Mühlheim am Main

16. Oktober: Gin made in Germany
(Preis: 50 Euro/Person Dauer: ca. 3 Stunden)

18. Oktober: Women in Whisky – Frauen in der Whiskywelt
(Preis: 50 Euro/Person Dauer: ca. 3 Stunden)

25. Oktober: The Whisky Chamber – Straight from the Cask to the Bottle, Tasting mit Thomas Ide AUSGEBUCHT
(Preis 55 Euro/Person. Dauer 3 Stunden)

1. November: My Islay Favorits – Whisky-Tasting
(Preis 55 Euro/Person. Dauer 3 Stunden)

3. November: Rum around the world
(Preis 50 Euro/Person. Dauer 3 Stunden)

9. November: Spirituosen-Flohmarkt

10. November: Whisky around the world
(Preis 50 Euro/Person. Dauer 3 Stunden)

15. November: Whisky & Käse
(Preis 60 Euro/Person. Dauer 3 Stunden)

17. November: Gin made in Germany
(Preis 55 Euro/Person. Dauer 3 Stunden)

24. November: Wir lassen die Korken knallen – Sektverkostung 
(Preis 50 Euro/Person. Dauer 3 Stunden)

27. November: Gin international
(Preis 45 Euro/Person. Dauer 3 Stunden)

30. November: Bernard lädt ein – Vorweihnachtlicher Einkaufsbummel durchs Nordend Offenbach

8. Dezember: Rum & Schokolade (Rum-Tasting)
(Preis 55 Euro/Person. Dauer 3 Stunden)

13. Dezember: Winter is Coming – Whiskys für die kalte Jahreszeit
(Preis 55 Euro/Person. Dauer 3 Stunden)

Weitere Informationen und/oder verbindliche Anmeldung via E-Mail:
tasting@die-genussverstaerker.de

Drei Ladys und ein Gin – Lussa Gin

Nachdem ich bereits mehrfach auf der Insel Islay war, habe ich es endlich geschafft, auch die Nachbarinsel Jura zu besuchen. Ziel waren die gleichnamige Whisky-Destillerie und die Lussa-Gin-Brennerei. Doch – ich nehme es mal vorweg – es hat sich auch sehr wegen der wunderschönen Landschaft gelohnt.

In Ardlussa, ganz im Norden der Insel, destillieren Claire Fletcher, Georgina Kitching und Alicia MacInnes in einer Copper Pot Still ihren tollen Gin. Brennereiführungen finden eigentlich nur unter der Woche statt, doch Alicia öffnete extra und nur für uns am Samstagnachmittag die Brennerei, um uns durch die kleine Produktionsanlage zu führen und die Herstellung zur erläutern.

Bei den Lussa-Ladys ist alles noch im wahrsten Sinne des Wortes handcrafted, von den – größtenteils – selbst auf der Insel gesammelten und geernteten Botanicals bis hin zum Etikettieren.

Als Botanicals werden u.a. Grün-Alge, Wasserminze, Zitronen-Thymian, Sumpfmyrte, Koriander, Rosenblüten, Lindenblüten, Holunderblüten, Geißblatt, Hagebutte, Kiefernnadel, Dreiblatt, Iriswurzel und Wacholder verwendet. Die Grünalge gibt dem Gin diesen maritimen Touch. Da die Botanicals in der Regel nur zu bestimmten Zeiten geerntet werden können, aber das ganze Jahr über produziert wird, werden die meisten eingefroren. Im Gegensatz zum Trocknen werden dabei die Aromen besser erhalten.

2015 entstand die Idee, einen eigenen Gin zu produzieren. Zunächst produzierten die drei Frauen auf einer kleinen 10 Liter fassenden Kupferbrennblase die ersten Varianten. Das Ergebnis waren drei Gins, über die sie die Bewohnerinnen des Ardlussa Estate abstimmen ließen. Mit der Kleinbrennblase namens »Jim« wurden die ersten 4.000 Flaschen des Lussa Gins produziert.

Mittlerweile ließen sie »Hamish« nach ihren Wünschen anfertigen, um die Produktion zu steigern. Die Small Batches umfassen jeweils ca. 400 Flaschen und sind handnummeriert.

Abgefüllt wird der leckere Gin mit feinen kräutrigen und maritimen Noten in eine eine liebevoll gestaltete Flasche: Vorne drauf sind die Hügel zu sehen, wo die Lussa-Ladys den Wacholder ernten und den Flaschenhals ziert ein Band aus Tartan, das extra für Lussa von der Woollen Mill der Nachbarinsel Islay hergestellt wird.

Kommt in den Laden und probiert den Gin.


River Lussa unweit der Brennerei


The Paps of Jura


Wunderschöne Strände mit glasklarem Wasser auf der Isle of Jura


Natürlich dürfen das überall auf der Insel herumlaufende Rotwild nicht fehlen. Immerhin rund 6.000 Tiere bei 200 Einwohnerinnen.

Besuch bei der Kingsbarns Distillery


Kingsbarns ist eine von vielen neuen Brennereien, die die letzten 5 bis 6 Jahre in Schottland gegründet wurden. Die Entstehungsgeschichte ist jedoch eine ganz Besondere.

Die ursprüngliche Idee, hatte der ehemalige Golf Caddie, Douglas Clement. Es dauerte jedoch fünf Jahre von der Idee bis zur Eröffnung der Brennerei. Clement fasste 2009 die Idee unweit des St. Andrews Golf Courts eine Brennerei in einem alten Farmgebäude zu errichten. Zu Beginn hatte er nur einen Stapel Visitenkarten von seinen Kunden auf dem Golfplatz. Diese schrieb er an, damit diese sich an seinem Crowdfunding Projekt beteiligen sollten. Auch die schottische Regierung wollte sich finanziell an dem Projekt beteiligen. Dies stieß auf Interesse der Familie Wemyys, die bereits als Independent Bottler in der Whiskybranche einen Namen hatten. Zumal ein Vorfahre, der 7. Earl of Wemyss von 1759 bis 1783 einen Teil des Cambo Estate besaß. Clement verkaufte an die Wemyss Familie und wurde Direktor der Brennerei.

Im Jahr 2014 konnte dann die Produktion starten und seit kurzem ist auch der erste Single malt von Kingsbarns unter dem Namen – Dream to Dram – erhältlich. Der etwa 3,5 Jahre alte Whisky kam mit Verspätung auf den Markt, da das besondere Flaschendesign zu Verzögerungen führte.

Mit rund 140.000 Liter Jahresproduktion Rohalkohol ist es eine eher kleine Brennerei. Pro Woche werden etwa 24 Fässer produziert. Diese lagern jedoch nicht vor Ort, da es bisher kein Bonded Warehourse auf dem Gelände gibt.

Die Brennerei liegt im nordöstlichsten Winkel der Lowlands und produziert für die Region typisch fruchtigen und leichten Whisky, jedoch lediglich zweifach destilliert. Hauptsächlich werden ex-Bourbon-Fässer verwendet, dazu ein kleinen Teil ex-Sherry und ex-Wein-Fässern (STR-Casks).

Insgesamt wirkte aber die gesamte Brennerei irgendwie unwirklich und unecht. Allein, dass es im Gegensatz zu anderen Destillerien einfach nicht nach einer Whiskybrennerei roch. Es wirkte doch alle sehr clean. Und ich hab schon einige neue Brennereien besucht und würde sagen, es liegt nicht an der noch nicht vorhandenen Patina. Irgendwie sprang von der Destillerie nicht der Funke so richtig über, den Whisky mag ich jedoch sehr.

Wer sich beim Besuch nicht für Whisky interessiert, kann statt dessen auch eine geführte Gin-Tour machen. Denn seit dem bau der Brennerei wird dort auch der Darnley’s View Gin aus dem haus Wemyss produziert. Wer länger Zeit hat, kann auch die Gin School besuchen und an einem Tag seinen eigenen Gin produzieren und auch eine Flasche davon mitnehmen. Dabei wird in kleinen Brennblasen die eigene Rezeptur hergestellt.

Zur Stärkung vor oder nach einem Besuch dort gibt es ein kleines, feines Café mit Sandwiches, Suppen und Kuchen. Im Shop gibt es neben dem üblichen Merch, auch die Single Cask Whiskys und Blended Malts von Wemyss sowie einen Distillery-Only von Kingsbarns in Fassstärke.

»Harte« Fakten:
• Abfüllungen (2019): Dream to Dram und Distillery Only
• Produktion: 140.000–200.000 Liter/Jahr
• Fermentationszeit: 65 bis 85 Stunden
• 4 Stainless Steel Washbacks à 8.000 Liter
• 1 Mashtun
• 1 Wash Still (4.800 l) und 1 Spirit Still (4.500 l)
• Wasser aus einem Bohrloch aus den Tiefen der Sandsteinböden in der Region

Fotos u.a. Berit Abel & LP

Das Laden-Team in Schottland – Impressionen einer Whiskyfortbildung

Im Juli war das Ladenteam in Schottland unterwegs und hat sich in den Lowlands und Higlands fünf Whiskybrennerei angeschaut und diverse tastings vor Ort besucht. Die Bandbreite der Destillerien reichte von der noch sehr jungen Lowland-Destillerie Kingsbarns bis zur hauptsächlich für die Blend von Dewars produzierende Aberfeldy Destillerie über Eradour und Deanston bis zur einzigen nur dreifach destillierenden Auchentoshan Brennerei. Einzelne ausführiche Berichte werden noch folgen, aber hier schon mal ein paar Eindrücke und Fotos.

Wir starteten am ersten Tag in Kingsbarns, eine Destillerie, die erst vor kurzem ihren ersten Whisky auf den Markt brachte – Dream to Dram – nicht mit Whisky, sondern mit Gin. Denn seit dem Bau der Brennerei wird dort auch der Darnley’s View Gin aus dem Hause Wemyss produziert. Danach ging es dann noch zur Whiskytour.

Das war ein guter Start für die Tour und das Wetter dazu war auch noch hervorragend.

Am zweiten Tag, kam für alles das Highlight. Warehouse No. 4 Experience bei Deanston. Nach einer ganz kurzen Führung ins Stilhouse ging es dann ins warehouse, in dem drei Fässer zu verkosten waren. Ein ex-Bourbon-Cask, eine Organic Fino Sherry Finish und ein Amotillado Sherry Cask. Atmosphäre, Tasting und das Team der Brennerei, da war alles einfach nur perfekt.

Danach als Kontrastprogramm wieder in die Lowlands zu Auchentoshan, der einzigen Brennerei, die nur dreifach destilliert.

Den Abschluß machten dann Aberfeldy und Edradour. Während es bei Deanston einfach authentisch und echt wirkte, war Aberfeldy sehr gestylt und für Touristen aufgebaut. Ist halt auch die Vorzeige Destillerie des Dewars Blended Whisky. Den leckeren Warehouse Dram ließen wir uns trotzdem nicht entgehen.

Und zu guter letzt Edradour. Optisch eine Bilderbuchbrennerei. Der alte Teil war jedoch wegen Bauarbeiten nicht begehbar, dafür konnten wir die Brennerei im Neubau auf der anderen Seite des Baches besichtigen. Spannend, da ich selbst in den Jahren zu vor bei Besuchen dort den Bauvorgang der Destillerieerweiterung und dadurch Kapazitätserweiterung nachvollziehen konnte.

Im Anschluss verkosteten wir uns noch in der Bar der Destillerie durch die Range der Edradour- und Ballechin-Abfüllungen.

Das waren drei Tage mit spannenden Eindrücken, leckeren Whiskys, viel Wissen und schottischem Lifestyle.

Sommeröffnungszeiten: 28. & 29.6. Geschlossen // Vom 1.7. bis 10.8. nur Donnerstags bis Samstags geöffnet

Am 28. und 29. Juni sind wir mit dem gesamten Ladenteam in Schottland unterwegs. Da muss der Laden mal geschlossen bleiben.

Und wie in den Jahren zuvor während der Ferienwochen verkürzen wir unsere Öffnungszeiten dem Sommer angepasst.

Donnerstag 15–21 Uhr (inklusive Märtkchen und Ausschank)
Freitag 15–19 Uhr
Samstag 13–17 Uhr