Willkommen bei den Genussverstärkern

Hervorgehoben

Bei uns findet ihr Weine abseits des Mainstreams: Weine von jungen Winzern aus der Pfalz, Querdenkern aus Rheinhessen, innovativen Winzern aus Franken, Wagemutigen von der Mosel oder der Saar. Hinzukommt eine feine Auswahl an Weinen aus Italien Zio Porco), Frankreich (Domaine Jones) und Spanien (La Multa, Pompaelo), sowie spannenden Portweine (Niepoort Vinhos, Ferreira, Grahams, El Presidental).

Es erwarten euch außerdem Single Malt Whiskys aus Schottland, von mild und fruchtig bis torfig-rauchig, von den Highlands bis zur Insel Islay sowie Whiskys von unabhängigen Abfüllern wie The Whisky Chamber, Dun Bheagan, A.D. Rattray, The Maltman, Spirit & Cask Range, Gordon & MacPhail, Weymss, Hepburn’s Choice, Signatory Vintage, C & S Dram und The Whisky Trail. Neben den schottischen Klassikern haben wir die spannenden und eigenständigen Swiss Highland Malts von Säntis Malt, die schwedischen Mackmyra und die bretonischen Armorik im Sortiment. Aber auch neue Whiskys von der grünen Insel Irland wie West Cork, Teeling oder Tipperary. Oder unsere Neuentdeckung, die rauchigen Whiskys von Rozelieures aus Lothringen.

Seit kurzem haben wir unser Sortiment um eine stetig wachsende Auswahl an Gin (Gin Sieben, Gin Sul, Botanist, Darnley’s View, Ferdinands Saar Dry Gin, Berliner Brandstifter, Amato Wiesbaden Dry Gin, Madame Geneva, BCN Gin, Bobbys Gin, Brockmans, Hoos Gin, Muscatel Gin, Copper Head, Vor Iceland Gin, Colombian Treasure, Monkey 47, Gin Eva, Nordes, Gineva, Kratör Jin, Martin Millers,, Dreyberg, Elephant Gin, Buss No. 509, Brockmans, By The Dutch, Billy Bones, Muscatel, Listoke 1777, Beara Ocean Gin, Dingle Gin, GinGer, Cotswolds, Blackwater Gin, Kyrö, Prütt Gin, Francois Gin), erweitert. Mittlerweile haben wir unser Sortiment an Rum (Abfüllungen von Plantation und Compagnie des Indes, Plantation, Tres Hombres, Rum Nation, Don Q, El Dorado, Ron Matusalem, Appleton Estate, Cuate Rum, El Prohibido, Botucal, Don Papa, Clement, Blue Mauritius ) sowie zwei hochwertige Wodkas (Freimut, OWL Rum) erweitert.
Wir bieten Genussevents, um euch die Aromenvielfalt von Wein, Whisky, Gin, Rum und anderen kulinarischen Leckereinen näher zu bringen.
(Beachtet, dass wir nicht immer alle Produkte auf Vorrat haben bzw. ab und an auf Bestellungen warten. Am besten fragt ihr bei speziellen Produkten vorab per Mail an.)

Laden: Bernardstraße 63a, Am Goetheplatz, Offenbach, Nordend, Ecke Bernard- und Ludwigstraße
Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag, 15 bis 19 Uhr, Donnerstag 15 bis 20 Uhr, Samstag 13 bis 17 Uhr (im Juli nur DO-FR geöffnet)

Das Märktchen: Donnerstags Ausschank von 15 bis 20 Uhr vor und in unserem Laden

Nächste Termine (orange Links für mehr Details und Anmeldung anklicken)
16. Juni, Sa, 13–17 Uhr: World Gin Day
Mitte Juni bis Ende August: Tasting-Sommerpause … danach geht es wieder weiter!
3.–5. August: Rad, Wein & Gesang mit Weinstand von »Die Genussverstärker«
22. August: Gin made in Germany  (Preis: 45 Euro/Person Dauer: ca. 2,5 Stunden)
​29. August: Gin Weltreise  (Preis: 45 Euro/Person Dauer: ca. 2,5 Stunden)
1. September: 5 Jahre Laden – Die Genussverstärker (13–17 Uhr mit Jubiläumsprogramm)

Wir unterstützen Viva Con Agua – Sauberes Trinkwasser ist ein Menschenrecht

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Bunnahabhain Stiùireadair – ein äußerst leckerer Zungenbrecher

Wie ihr wisst führen wir ja nur wenige Standard-Abfüllungen der großen bzw. größeren Brennereien. Aber es gibt immer wieder Abfüllungen direkt von den Brennereien, die wir spanend finden. So auch der Bunnahabhain Stiùireadair von Islay.
Der kleine gälische Zungenbrecher bedeutet übrigens so viel wie Steuermann, welcher ja die labels und Verpackungen ziert.

Er reifte in erst und zweitbefüllte Sherryfässern (First und Second Fill), ist nicht kühl filtriert und nicht gefärbt. Die Übernahme durch den südafrikanischen Distell-Konzern hat wie ich finde der Brennerei sehr gut getan. Seit dem wurde auch wieder verstärkt in Fässern und die Brennerei investiert. Mit 46,3 Vol % hat man auch für die Basisabfüllungen einen schöne erhöhte Trinkstärke eingeführt.

In der Nase warme Aromen von Karamell und gesalzenen und gerösteten Nüssen, dazu ein hauch von Torf Rauch. Im Mund dann dezent die Sherrynoten, so dass die typischen Salznoten noch durch kommen, dazu Trockenfrüchte, etwas Vanille und wieder ein kleines Rauchschwänzchen. Insgesamt ein warmer und wolliger Gesamteindruck, für einen schönen gemütlichen Feierabend. Dazu ein super Preis-Genuss-Verhältnis und ein Whisky, der sich als Aushängeschild für diese Destillerie super macht.

Die Bilder stammen vom letzten Besuch bei der Brennerei auf Islay.

Whiskys neu eingetroffen – Juni 2018


Im Juni sind wieder einige neue Whiskys für euch eingetroffen:
• Mackmyra Ten Years, der erste zehnjähirge Whisky aus Schweden
• Balblair, 12 Jahre, Discovery Series von Gordon MacPhail
• Caol Ila 13 Jahre, Discovery Series von Gordon MacPhail
• Auchentoshan 14, Coopers Choice
• Rozelieures Origine (Peated Whisky aus Lothringen)
• Rozelieures Fumé (Peated Whisky aus Lothringen)
• Rozelieures Thourbé (Peated Whisky aus Lothringen)
• Ben Nevis Port Cask, Spirit & Cask Range
• Croftengea Heavily Peated, Spirit & Cask Range
• Inchgower 9 Jahre, James Eadie
• Caol Ila 10 Jahre, James Eadie

Ist Portwein immer rot? Probiert doch mal einen weißen Port!

95% der Portweine besteht aus roten Trauben. Daher ist es nicht verwunderlich, dass wir mit Portwein in erster Linien die Farbe Rot verbinden.

Doch seit dem frühen 20. Jahrhundert gibt auch weißen Portwein. Er hat zwar noch nicht so eine traditionsreiche Geschichte wie die roten Ports – er muss sich aber auch nicht hinter ihnen verstecken.

Vielfalt im Glas!
Weißen Portwein gibt es in unterschiedlichen Süßegraden – von sehr süß bis sehr trocken. Ganz nach den persönlichen Vorlieben kann man aus dieser Palette auswählen.

Mit zunehmender Lagerzeit im Fass werden die weißen Ports dunkler in der Farbe, denn das Holzfass gibt während der Lagerung Aromen und Farbe ab. Also nicht wundern, wenn sich eine bernsteinfarbene Flüssigkeit im Glas befindet, obwohl man eigentlich etwas Goldgelbes erwartet hätte.

Spannende Variationen!
Gekühlt ist weißer Portwein ein toller Aperitif – pur ist also immer eine Option. Dazu passen hervorragend grüne oder schwarze Oliven.

Eine weitere Möglichkeit ist der sogenannte „Port-Tonic“. Ein Mixgetränk (1/3 Port und 2/3 Tonic) mit Indian-Tonic-Water, frischer Minze, Zitronenscheiben und Eiswürfeln. Eine herrliche Erfrischung für schöne Sommerabende.

Gereiftere weiße Ports oder auch Colheitas – das sind jahrgangsreine Portweine – eignen sich auch hervorragend als Begleiter für Nachspeisen. Hier bieten sich fruchtige Nachspeisen mit gelben Früchten an – wie wäre es zum Beispiel mit einem Mango-Sorbet?

Trinktemperaturen – was wird empfohlen?
Für die einfachen weißen Ports wird einen Trinktemperatur von 8°C empfohlen. In der Regel dann, wenn er als Aperitif serviert wird. Die gereifteren Ports dürfen etwas wärmer genossen werden, so um die 10–12°C.

Generell entfalten sich Geschmack und Aromen besser, wenn ein Getränk nicht allzu stark runter gekühlt ist. Probiert es einfach aus, wie es euch am besten schmeckt.

Lasst euch überraschen, was weißer Port alles kann!

Rosé rockt den Sommer – neue Weine

Wir selbst sind große Fans von Rosé-Weinen und spätestens bei der jährlichen Rosé-Verkostung verstehen dies viele und sind überrascht von der geschmacklichen Vielfalt. Warum auch nicht, es sind die gleichen Traubensorten, die für die Vielfalt von Rotweinen stehen, aus denen Rosé_Weine produziert werden. Rosé ist eine eigene »Weinfarbe« und keineswegs nur so irgendwas zwischen Weiß- und Rotwein und vor allem alles andere als süßer Bonbon-Wein. Ihm haften leider immer noch viele Vorurteile an. Das ist nur was Mädels oder Rosé ist immer süß bis hin zu den unsinnigen und abwertend gemeinten Äußerungen wie »Rosé, der sieht schon so schwul aus«. Rosés sind nicht nur leichte Sommerweine, sondern je nach Ausbau auch übers ganze Jahr zu genießen und vor allem hervorragende Speisenbegleiter.

Aber selbst in vielen, auch gehobener, Restaurants gibt es eine Vielzahl von Weiß- und Rotweinen auf der Weinkarte, meist aber nur ein oder maximal zwei Rosé. Wir sagen: Rosé ist cool und zum Genießen gehört es seinen Horizont auch zu erweitern.

Die Rosé aus der Verkostung:
Olli aus der Reihe Monkey Republic (Zweigelt, Merlot, St. Laurent und Spätburgunder)
St. Laurent Rosé, Weingut Eymann
Pinot Meunier Rosé, Weingut Hahn-Pahlke
Rosé, Weingut Hinterbichler (Spätburgunder, Frühburgunder und Dornfelder)
Porcosporco, Zio Porco (Spätburgunder, Marzemino)
The Station Carignan Rosé, Domaine Jones
Rotten Roses, Winepunk (Bombino, Negroamaro)

Was hört man zum Rosé? Alles was man mag, aber ich höre gerade unheimlich gerne diese beiden Stimmen von Days N Daze. Zart, leise, rau, laut, langsam, schnell, alltäglich, besonderes … alles nacheinander und zugleich, so vielseitig Rosé-Weine sein können.

Whisky-Geheimtipp: Rozelieures Whisky aus Lothringen

Bereits im letzten Jahr konnten wir das erste Mal Whiskys von Rozelieures verkosten und waren direkt begeistert. Whiskys gibt es seit Jahren eben nicht nur aus Schottland und Irland, sondern auch aus anderen europäischen Ländern. Durch ein Faible für Frankreich haben wir schon seit einigen Jahren die franzöisischen bzw. bretonischen Whiskys von Armorik im Sortiment.

Im lothringischen Rozelieures entstand die Idee für Whiskys zu Beginn der 2000er Jahre als Hubert Grallet, Brenner und Christophe Dupic, Landwirt, nicht nur gemeinsam Whisky tranken und Schottland besuchten, sondern bei dem ein oder anderen Dram die Idee entwickelten selbst Whisky zu produzieren. Der eine kannte sich mit dem Brennen aus, der andere mit Gerste und aus der Idee wurde ein Plan. Mittlerweile gibt es vier Standardabfüllungen und das besondere dabei ist, dass alle mit mehr oder stark torf-rauchiger Gerste hergestellt werden.

Letztes Jahr haben wir die Destillerie besucht. Wobei man das etwas vorsichtig ausdrücken muss, wenn man dabei ein Bild von schottischen Brennereien vor Augen hat. Als jemand, der ursprünglich aus dem Saarland stammt, kenne ich Lothringen, wusste aber nicht wie landschaftlich idyllisch diese Region sein kann. In dem kleinen Dörfchen gibt es keine großartigen Hinweisschilder und selbst wenn man vor der Destillerie steht, erinnert sie eher an den örtlichen Obst- und Gartenbauverein. Dazu passt der Titel »Maison de la Mirabelle«. Die Region ist nämlich das Zentrum für Mirabellen und Mirabellenbrände. Hier wird der Whisky auf eher ungewohnten Charenteser-Brennblasen (Alambic-Verfahren) zweifach destilliert, die man von der Coganc-Herstellung kennt. Und neben Obstbränden und Whisky wird auf den gleichen Brennblasen auch Parfum (!) auf Alkoholbasis destilliert. Etwas was ich sonst auch noch nie gehört habe.


Im Hintergrund hinter der Destillerie sieht man auch den Vulkan, der das Label ziert. Der besuch der Destillerie kostet nichts, aber ausser einem kleinen Film und einer grafischen Animation der Herstellung wird einem nicht viel weitere Information geboten. Das was dort jedoch in die Flaschen gefüllt wird hat uns jedoch total überzeugt.

Zumal die Fumé und Thourbé Collection immerhin 8 Jahre alt sind, das zu einem angemessenen Preis. Vergleichbare Whiskys aus Deutschland sind da mindestens doppelt so teuer, wenn man sie überhaupt als 8jährige bekommt.

Wir stellen die einzelnen Abfüllungen noch mal gesondert und ausführlicher vor und ihr könnt sie natürlich auch bei uns im Laden probieren.