Burgen Gins aus einer der ältesten Brennereien der Welt

Eine der ältesten Brennereien der Welt, das ist natürlich ein Superlativ über den man stolpert. Und wo soll die liegen? Gar nicht so weit entfernt von uns, nämlich im hessischen Schlitz. Dort wird seit 1585 nämlich destilliert und eben seit einiger Zeit unter dem Label Burgen Drinks u.a. auch Gin. Genau genommen sogar zwei Gins. Neben dem Burgen Gin auch den extrem weichen und milden Burgen Distillers Cut Gin.


Beginnen wir dem Distillers Cut. Für mich ein genialer Gin zum pur genießen. Im Geruch erkennt man rasch die beiden aussergewöhnlicheren Botanicals: Mandel und Himbeeren. Er duftet fruchtig, aber auch frisch und irgendwie grün. Im Mund ist man überrascht wie ölig-cremig er ist, ganz weich und die 42 Vol. Alkohol sind kaum zu spüren.
Will man ihn mit Tonic geniessen sollte man auf jeden Fall ein neutraleres Dry Tonic verwenden und nicht zu viel davon nehmen, ansonsten geht dieser elegante Gin geschmacklich unter und man hat lediglich eine »Limo, die knallt«, das wäre zu schade.


Der klassische Burgen Gin ergibt einen genialen Gin & Tonic. Nicht, dass man nicht auch pur genießen könnte, aber mit dem passenden Tonic ist das schon eine sehr leckere Kombination. Im Glas kommen einem direkt klassische Gin-Aromen entgegen: Wacholder, Zitrusnoten, etwas was an Zitronenmelisse erinnert und so klassische Botanicals wie Kardamom, Koriander und Angelikawurzel.

Der Burgen Gin wird übrigens unter Vakuum destilliert, eine der schonendsten Formen der Destillation, der dann bereits ab 63 ° Celsius destilliert wird und leichtflüchtigere Aromen durch die Hitze nicht verloren gehen.

1. März: Aus gutem Holz – Weine aus dem Holzfass // Weinverkostung

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Bei Weinen aus dem Holzfass werden die meisten gleich Rotweine und Barrique denken. Doch auch Weißweine und Rosés bekommen durch die Reifung im Holzfass eine ganz eigene Note. Dabei ist das nicht einmal neumodischen Kram, sondern jahrhundertelang wurde Weine jeglicher Coleur in Holzfässern gereift und aufbewahrt. Dabei bdeutet auch Holzfass nicht gleich Barrique, denn dies ist nur ein bestimmte Faßart und -größe. Auch bedeutet es keineswegs, dass der Wein am Ende so schmecken würde, als würde man in ein Stück Holz beißen. Dies trifft lediglich auf schlecht gemachte Weine aus dem Fass zu. Die Fasslagerung kann z.B. an cremige, nussige oder gar rauchige Noten den Fruchtkomponenten eines Weines mitgeben. Auch die Vanille-Aromen stammen aus der Holzfasslagerung.
Neben den weißen Burgundersorten wie Grauburgunder und Chardonnay eignet sich ebenso Riesling für eine Holzfasslagerung und auch Dessertweine. Bei allen Weinen zeigt sich wie wichtig die richtige Fasswahl und die langsame Reifung ist.

Wir präsentieren Ihnen u.a. Weine (Weiß, Rosé und Rot) aus dem Holzass von Weinbau Daniel Aßmuth, Weingut Gebrüder Andres, Weingut Moll, Weingut Bernhard und Weingut Carl Koch.

In der Pause gibt es ein Buffet mit verschiedenen Käsen und zwischen den Weinen reichen wir Weißbrot sowie stilles Wasser. Bitte sorgen Sie für eine gute »Grundlage« (Essen) vor der Verkostung und eine sichere Heimreise danach. Don’t drink and drive!

Wir bitten um verbindliche Anmeldung via E-Mail oder Telefon:
info@die-genussverstaerker.de bzw. 0172. 7771781

Preis 35 Euro inklusive Weinen und Pausenbuffet (pro Person)
Ort Die Genussverstärker, Bernardstraße 63a, am Goetheplatz/Nordend, Offenbach
Datum/Beginn 1. März, 2015, 16 Uhr (Dauer ca. 2,5 Stunden)