Rosé rockt den Sommer – neue Weine

Wir selbst sind große Fans von Rosé-Weinen und spätestens bei der jährlichen Rosé-Verkostung verstehen dies viele und sind überrascht von der geschmacklichen Vielfalt. Warum auch nicht, es sind die gleichen Traubensorten, die für die Vielfalt von Rotweinen stehen, aus denen Rosé_Weine produziert werden. Rosé ist eine eigene »Weinfarbe« und keineswegs nur so irgendwas zwischen Weiß- und Rotwein und vor allem alles andere als süßer Bonbon-Wein. Ihm haften leider immer noch viele Vorurteile an. Das ist nur was Mädels oder Rosé ist immer süß bis hin zu den unsinnigen und abwertend gemeinten Äußerungen wie »Rosé, der sieht schon so schwul aus«. Rosés sind nicht nur leichte Sommerweine, sondern je nach Ausbau auch übers ganze Jahr zu genießen und vor allem hervorragende Speisenbegleiter.

Aber selbst in vielen, auch gehobener, Restaurants gibt es eine Vielzahl von Weiß- und Rotweinen auf der Weinkarte, meist aber nur ein oder maximal zwei Rosé. Wir sagen: Rosé ist cool und zum Genießen gehört es seinen Horizont auch zu erweitern.

Die Rosé aus der Verkostung:
Olli aus der Reihe Monkey Republic (Zweigelt, Merlot, St. Laurent und Spätburgunder)
St. Laurent Rosé, Weingut Eymann
Pinot Meunier Rosé, Weingut Hahn-Pahlke
Rosé, Weingut Hinterbichler (Spätburgunder, Frühburgunder und Dornfelder)
Porcosporco, Zio Porco (Spätburgunder, Marzemino)
The Station Carignan Rosé, Domaine Jones
Rotten Roses, Winepunk (Bombino, Negroamaro)

Was hört man zum Rosé? Alles was man mag, aber ich höre gerade unheimlich gerne diese beiden Stimmen von Days N Daze. Zart, leise, rau, laut, langsam, schnell, alltäglich, besonderes … alles nacheinander und zugleich, so vielseitig Rosé-Weine sein können.

Porcheria von Zio Porco – In Marzemino We Trust

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Nach In Pork we Trust nun eine weitere Schweinerei von Marco Zanetti. Wie bei allen Roten von Marco spielt der Marzemino nero die erste Geige:

»Der Rest der Cuvèe ist eigentlich ein gemischter Satz aus einem Weinberg auf 400 Metern Höhe. Etwas Groppello, etwas Lagrein und Pinot Nero. Das kommt alles in große Holzfässer und wird gemeinsam vinifiziert. Die Gärung findet spontan, also mit wilden Hefen statt. Der Wein ist weder geschönt noch filtriert. Er ist sozusagen auch für Veganer geeignet. Der Ausbau findet sowohl im Stahltank als auch in gebrauchten 600 Liter Tonneaux sowie gebrauchten Barriques statt. Ich mag es, wenn der Wein nur dezent vom Holz geküsst wird.« 

Im Glas duftete es zunächst sehr würzig nach Pfeffer, Nelken, Kräuter und dann herb-fruchtige Holundernoten. Aber auch etwas rauchig-speckiges – passt ja zum Schwein. Trinkt man den ersten Schluck ist man von dieser Mischung aus trinkfluss, Saftigkeit und Tiefe aber alles in allem mit einer Frische kombiniert.

Marcos Speisevorschlag dazu: »Pulled Pork auf die Hand und Frank Zappa im Ohr.«
Wir würden uns da musikalisch Talco vorstellen. Einmal die Band live mit einer Buddel von der Porcheria in der Hand

In Porc We Trust von Zio Porco aus Italien

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In Porc We Trust ist die Einstiegsdroge von Zio Porco und der erste Kontakt mit der Rebsorte Marzemino, der sich Marco Zanetti mit seinen Weinen widmet hat. Saftig, frische Rotweincuvee aus Marzemino, Carmenere und Merlot. Würzig und kräuterige Aromen und obendrauf viel rotbeerige Frucht. Ohne viel Schnickschnack, gerne auch gekühlt zu trinken.
Ideal zur Pasta mit Tomaten und Gemüse aber auch zu Antipasti oder zur Schinken-, Wurst- und Salamiplatte. Unsere Kunden trinken ihn auch gerne zum Chili con Carne und auch zu gegrilltem macht er eine gute Figur.
 

2. November: Zio Porco – Im Zeichen des Schweines (Weinverkostung)

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Italien ist ein großes Weinland, doch wir haben uns mit den Weinen unseres Freundes Marco Zanetti auf die eher unbekannte Region Venetien konzentriert. Bei Marco, auch bekannt als Winepunk, dreht sich ganz viel um autochtone, also heimische Rebsorten wie etwa Marzemino. Erlebt mit uns eine etwas andere, italienische Weinwelt.

In der Pause gibt es ein Buffet mit verschiedenen Käsen und zwischen den Weinen reichen wir Weißbrot sowie stilles Wasser. Bitte sorgen Sie für eine gute »Grundlage« (Essen) vor der Verkostung und eine sichere Heimreise danach. Don’t drink and drive!

Wir bitten um verbindliche Anmeldung via E-Mail oder Telefon:
info@die-genussverstaerker.de bzw. 0172. 7771781

Preis 35 Euro inklusive Weinen und Pausenbuffet (pro Person)
Ort Die Genussverstärker, Bernardstraße 63a, am Goetheplatz/Nordend, Offenbach
Datum/Beginn 2. November 2016, Mittwoch 20:00 Uhr (Dauer ca. 2,5 Stunden)

Den Soundtrack zum Winepunk bietet zum Beispiel Talco: