Sommeröffnungszeiten: 28. & 29.6. Geschlossen // Vom 1.7. bis 10.8. nur Donnerstags bis Samstags geöffnet

Am 28. und 29. Juni sind wir mit dem gesamten Ladenteam in Schottland unterwegs. Da muss der Laden mal geschlossen bleiben.

Und wie in den Jahren zuvor während der Ferienwochen verkürzen wir unsere Öffnungszeiten dem Sommer angepasst.

Donnerstag 15–21 Uhr (inklusive Märtkchen und Ausschank)
Freitag 15–19 Uhr
Samstag 13–17 Uhr

Pastis de la Sarre – Französisches Savoir-Vivre aus dem Saarland

Pastis ist für viele ein typisch französisches Getränk. Man kennt es aus den Bars und Cafés oder aus Filmen. Dieser Pastis kommt jedoch nicht aus Frankreich, sondern aus meiner alten Heimat, dem Saarland und zwar zwei Orte weiter wo ich aufgewachsen bin. Also liegt es nahe diese Spirituosen bei uns mit ins Sortiment zu nehmen.

Unser Pastis de la Sarre ist sehr rund und weich und benötigt nicht viel Wasser. Aber dann entfalten sich einfach auch noch mal die weiteren Aromen am besten. Die Aromen von Sternanis, Fenchel, Koriander und Süßholz werden eingebunden durch eine feine Süße.
Lang war ich selbst kein großer Freund von Lakritz und Anis, aber dieser Pastis hat mich gänzlich überzeugt.

Pastis ist als Aperitif ebenso geeignet wie ihn den gesamten Abend zu genießen … oder auch schon am Nachmittag. Er steht für entspannten und mediterranen Sommergenuss.

Viele fragten schon: »Ja, was ist denn Pastis genau?« 
Verkürzt könnte man sagen so etwas wie »Absinth light« oder eine mit Kräutern und Gewürzen vor allem Anis, Fenchel und Süßholz mazerierte und gesüßte Spirituose. Sie ist durch das Einlegen der Kräuter/Gewürze gelblich bis bräunlich und trübt durch die Beigabe von Wasser ein. Meist trinkt man ihn nicht pur, sondern eben mit gekühltem Wasser wird er je nach persönlichem Geschmack ausgegossen.

Sommeröffnungszeiten im Juli 2018

Der Sommer ist da und Ferien sind auch, wir machen auch etwas langsamer und verkürzen im Juli unsere Öffnungszeiten.

Dienstag & Mittwoch geschlossen
Donnerstag: 15–20 Uhr
Freitag: 15–19 Uhr
Samstag: 13–17 Uhr

Bei Das Märktchen sind wir durchgehend da und bieten gekühlte Weine und leckeres Bier bis 21 Uhr an.

Zwei Mal Pinot Meunier – Zwei Mal Sommer im Glas

pinot-meunier-rose-blanc-de-blanc-hinterbichler-hahn-pahlke-offenbach-frankfurt

Pinot Meunier, eine Rebsorte, die in Deutschland im Gegensatz zu Frankreich nicht so weit verbreitet ist, und auch unter dem Namen Schwarzriesling oder Müllerrebe bekannt ist. In der Champagne, wo sie rund 30% der Fläsche ausmacht, dient sie – neben Pinot Noir und Chardonnay – zur Herstellung eines Teils des Grundweines für Champagner. Wir haben diesen Sommer gleich zwei Weine aus dieser Traube im Sortiment. Einmal den Blanc de Noir vom Weingut Hinterbichler und ein Rosé vom Weingut Hahn-Pahlke, beide aus der Pfalz. Sie zeigen was man aus der gleichen Rebsorte so unterschiedliche Weine machen kann.

Der Blanc de Noir von Hinterbichler besticht durch saftige exotische Fruchtaromen, dominiert von Bananennoten, was man ja eher selten im Wein findet. Der Rosé von Hahn-Pahlke kommt mit einer vollen Portion roter Beeren im Geruch und Geschmack. Für beide gilt, schön gekühlt und man hat richtigen Sommer-Weinspaß damit.
Beide Weine sind trocken ausgebaut, aber jeweils doch mit einer guten Fruchstüße, die die Fruchtaromen voll unterstützt.

Neue, alte Leichtigkeit – Haardt Riesling Kabinett vom Weingut Brand

haart-riesling-kabinett-weingut-brand-offenbach-wein

Alkohol ist ein Geschmacksträger und Weine mit 13 Vol % aufwärts – ob rot oder weiß – sind dank ihrer Kraft beliebt bei vielen Gästen. Sie sind direkt da, ganz unumwunden kann sie der Gast genießen. Aber es geht auch leiser. Auch hier wieder sehen wir bei der jungen Generation von Winzerinnen und Winzern einen Trend Weine wieder etwas weniger alkoholreich zu vinifizieren. Wenig Alkohol und trotzdem viel Geschmack, ja das geht. Ob als Aperitif oder als Speisebegleiter sind sie ideal.

Auch eine als vielerorts veraltete Weinkategorie, der Kabinett-Wein, scheint zurück zu kommen. Liebevoll »Kabi« genannt. Und das nicht nur an der Mosel. Die meisten Kabinett-Weine der jungen Winzer überzeugen durch einen niedrigen Alkoholgehalt und eine feine Restsüße in Kombination mit einer frischen Säure. Die beiden Brüder Daniel und Jonas Brand aus der Nordpfalz sind solche Fans des Kabi. Und bei allen Zweifeln auf Grund der Restsüße lohnt es sich einfach mal Gäste blind einen solchen Wein zum probieren zu geben. In Glas strömt einem zunächst süße Birne entegegen, dann im Munnd verschmelze sich die Fruchtsüße mit der knackigen Säure, was den Wein absolut ausbalnciert werscheinen Lässt. Ein irrer Trinkfluss, der bei einem Alkoholgehalt von 8,5 Vol % etwas von einer »Limonade für Erwachsene« hat.

Aber auch zum Essen macht er sich unheimlich gut, vorallem zu scharfem asiatischem Essen, gegrilltem Chorizo oder ägnlichem, denn Die Süße puffert die Schärfe ab, so dass der Wein viel trockener am Ende wirkt und das Essen nicht mehr so scharf ist. Auch zu einem Steak eine schöne Alternative.

Als musiklasiche Begleitung empfehle ich einen schönen leichten Northern Soul.