Pinot Noir Rosé Brut – Der perfekter Appetitanreger vor dem Essen!

Warum nicht mal einen Winzersekt als Aperitif trinken. Es ist eine tolle Alternative zum Klassiker, dem Champagner. Die Pinot Noir Trauben (Spätburgunder) werden handgelesen und im Holzfass spontan vergoren. Ebenso wie der Champagner wird dieser Sekt durch traditionelle Flaschengärung hergestellt.

Aber jetzt lassen wir erst einmal den Korken knallen und schenken ein Glas ein. Wir haben eine Vielzahl von Düften in der Nase – rote Beeren wie Holunderbeere, Johannisbeere und Brombeere gepaart mit einer herben Würze, Zitrusfrische und einer Holznote. Auch im Mund bleibt es spannend – eine tolle Mischung aus dezenter Frucht, mineralisch-herben Noten und angenehmer Zitrussäure. Ideal als Einstieg für ein leckeres Menü oder einfach so zum Anstoßen. Allerdings werdet ihr schnell merken, dass nichts dagegen spricht ihn einfach auch zum Essen weiter zu trinken.

Ein bisschen Fachchinesisch zum Thema Schaumwein wollen wir euch an dieser Stelle auch noch mit auf den Weg geben. Denn immer wieder kommt es zu Verwirrungen bei der Frage, ob „brut“ jetzt eigentlich so richtig trocken bedeutet. Nach den in der EU geltenden Vorschriften bedeutet „brut“, dass der Schaumwein einen Zuckergehalt von unter 15 g/l hat. Das ist der Standard für trockenen Schaumwein.

Trockenere Schaumweine, d.h. mit einem geringeren Zuckergehalt tragen z.B. die Bezeichnung „extra brut / extra herb“ (<6g/l) und „brut nature / brut zéro / naturherb“ (<3g/l, ohne Dosage).
Süßere Schaumweine, d.h. mit einem höheren Zuckergehalt heißen z.B. „extra dry / très sec / extra secco / extra trocken“ (12–17g/l),
„sec / secco / dry / trocken“ (17–32g/l),
„demi-sec / semi secco / medium dry / halbtrocken“ (32–50g/l) oder
„doux / dolce / sweet / süß“ (>50g/l).

Wie immer gibt es kein richtig oder falsch. Macht euch ein eigenes (Geschmacks)Bild davon, was euch gut schmeckt. Starten könnt ihr ja z.B. mit dem Pinot Noir Rosé brut vom Weingut Eymann.

Weingut Eymann, Pfalz, Rosè Brut, Pfalz, Degorgiert 02/2018, Dosage 3g/l

27. Oktober: Winzer vor Ort – Vincent Eymann

Seit der diesjährigen Prowein haben wir auch das Weingut Eymann aus der Pfalz mit einigen Weinen und vor allem Schaumweinen im Sortiment. Die Schaumweine müssen sich vor den Crémants und Champagnern aus dem Nachbarland null verstecken, aber auch seine anderen Weine, gleich ob reinsortig oder Cuvées sind hervorragende Weine. Alles mit viel Handarbeit, Herzblut und aus biologischem Weinbau. Weingut Eymann ist – wie so oft – eine Empfehlung von unserem Freund Daniel Aßmuth gewesen.

Am 27. Oktober wird Vincent Eymann im Rahmen von „Winzer vor Ort“ bei uns im Laden sein und seine Weine vorstellen.  Lasst euch überraschen und probiert mit Vincent die Weine.

Anmeldung ist nicht erforderlich und es entstehen keine Kosten, aber ihr dürft natürlich gerne etwas fürs Verkosten in unsere Spendenkasse werfen. Kommt einfach zwischen 13 Uhr und 17 Uhr vorbei.

Wir freuen uns auf euren Besuch!

10. November: WINZER VOR ORT: Lukas Krauß


Lukas Krauß, auch bekannt als Mann mit Hut, kenne ich bereits seit einigen Jahren und seine Weine haben es in sich. Auf der diesjährigen Prowein habe ich seine Weine erneut verkostet und beschlossen, die Weine gehören bei uns in den Laden. Gleich ob es die super trinkige Weißwein-Cuvée »Chapeau Krauß« ist oder seine halbtrockene Hommage an die Liebfraumilch. Seine Leidenschaft für die sonst fälschlich verpönte Rebsorte Silvaner drückt sich in seinen Weinen aus. Gleich ob es der Basis Silvaner (1 Hut) oder der Silvaner mit 2 Hüten ist oder gar sein Silvaner Brut Sekt. Auch Rosé Weine und Rote sind eine Entdeckung wert.

Nicht zu letzt sein Engagement mit der Initiative Wein gegen Rassismus lässt ihn dann wirklich super zu uns passen.

Am 10. November erzählt er euch etwas über seine Weine, seine Arbeit im Weinberg und Weinkeller und dabei gibt es ein paar kleine Snacks, passende Musik und viele tolle Gespräche.

Anmeldung ist nicht erforderlich. Gerne könnt ihr für die verkosteten Weine eine kleine Spende geben. Lukas wird von 13 bis 17 Uhr euch Rede und Antwort stehen und Weine einschenken.

3.– 5. August 2018: Rad, Wein & Gesang geht in die vierte Runde

Wie bereits in den letzten drei Jahren sind wir wieder eng mit RAD, WEIN & GESANG involviert. Im Vorfeld bei der Planung sowie vor Ort mit einem Stand mit leckeren Weinen.

Wir schicken wieder Weine – Weiß, Rosé und Rot sowie mit Blubber – ins Rennen. Welche Weine an den Start gehen erfahrt ihr kurz vorher.

So könnt ihr an drei tagen mit einem leckeren Wein, den Radsportlern zu schauen, Musik hören und dieses tolle Fest im grünen genießen.

Freitag, 03. August 2018
Weinfest ab 17 Uhr
Livemusik
ab 19:30 Uhr Jazz vom Feinsten mit dem Uli Schiffelholz-Trio.

Samstag, 04. August 2018
ab 11 Uhr Weinfest und Radrennen
Rennprogramm*:
(die jeweiligen Starterlisten sind (sobald verfügbar) unter dem Menüpunkt „RAD“ zu finden)
12 Uhr – Kriterium über 60km der Amateure C-Klasse
14 Uhr – Rundstreckenrennen der Jugend U11/U13 über 10km bzw. 18km.
14:30 Uhr – Rundstreckenrennen über 35km der Jugend U15
15:30 Uhr – Siegerehrung der Jugend
16:00 Uhr Rundstreckenfahren für die ganze Familie*
16:30 Uhr – offene Offenbacher STADTMEISTERSCHAFT* über 40km
(Die Teilnahme ist für Jeden offen der ein Rennrad bewegen kann)
17:45 Uhr – Siegerehrung des Stadtmeisters
18 Uhr – Kriterium über 66km der Amateure KT/ A+B-Klasse
20 Uhr – Siegerehrung der Profis/Amatuere

Sonntag, 05. August 2018
ab 8 Uhr VOLKSRADFAHREN bis 15 Uhr Weinfest

Für 2018 hat der RSC die Neuauflage des legendären VOLKSRADFAHREN geplant. In veränderter Form soll die familienfreundliche Veranstaltung das „Rad, Wein & Gesang“ – Wochenende komplett machen. Die Offenbacher Radsportvereine wollen in einer gemeinsamen Aktion das Volksradfahren organisieren und eine interessante Strecke um Offenbach ausschildern.

Von Bremer Stadtmusikanten, Mann mit Hut und stimmigen Kollektionen – Eindrücke von der Prowein 2018, Tag 2

Nach einer Nacht ohne Altbier und Party, dafür mit genügend Schlaf und einem guten Frühstück ging es weiter mit dem zweiten Tag. Morgens um kurz vor zehn schon Weine zu probieren, ist gar nicht so ohne. Meinen Plan, alle Weingüter, die noch auf meinem Zettel standen, zu verkosten, musste ich rasch aufgeben. Aber eins nach dem anderen.


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Mein »Frühstückswein« war einer aus dem Weingut Pfirmann. Die beiden Pfirmann-Brüder machen seit Jahren eine Kollektion auf hohem Niveau. Der Gelbe Muskateller – trocken, aber fruchtig und würzig zu gleich – ist nicht nur sehr beliebt, sondern auch ein richtig geiler Wein. Aber auch die Rieslinge aus den verschiedenen Gesteinslagen Buntsandstein und Kalkmerkel lassen Weintrinker ein klein wenig verstehen, wie die Böden den Wein beeinflussen. Weißburgunder und Chardonnay aus der Lage Zollstock haben ebenfalls wie die Rieslaner Beerenauslese überzeugt.
 

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Bereits letztes Jahr hat mich Thomas Pahlke vom Weingut Hahn-Pahlke gänzlich mit seinen Weinen überzeugt. Dieses Jahr legt er sogar noch ein Schippchen drauf. Die Kollektion ist nicht nur super stimmig, auch sein Premiumrotwein »Roter Hahn« hat Gesellschaft bekommen. Und zwar einen Chardonnay und einen Chenin Blanc, beide im Holz ausgebaut. Aber nicht fett, sondern eine schöne Melange aus Holz, Frucht und Frische. Großes Weinkino! 

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Und schon wieder hat mich eine Empfehlung von Daniel Aßmuth zu einem spannenden Weingut geführt. Also habe ich beim Weingut Eymann die komplette Range durchprobiert: Von der Basis bis zu den Lagenweinen, von ausgefallenen »Freak-Weinen« bis hin zu seinen Schaumweinen ist alles stimmig. Am aussergewöhnlichsten ist sicherlich der trockene Gewürztraminer aus drei Jahrgängen im Soleraverfahren hergestellt.

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Anschließend ging es zum Weingut Janus. Frederik kommt nicht aus einer typischen Winzerfamilie, sondern stammt aus Bremen. 2013 gründet er, zunächst nur mit wenigen Rebflächen, sein eigenes Weingut. Mittlerweile haben er und seine Frau Ina das Weingut Pfleger in Herxheim mit 6 Hektar komplett übernommen. Ihr Chardonnay, aber auch der Sauvignon Blanc sind empfehlenswert. Neu ist ein erster eigener Schaumwein. Für »Exoten-Sortiment« von Genussverstärker steuern sie einen Viognier bei.

Danach war ich beim Weingut Benzinger. Nach der Umstellung auf biologischen Weinbau hat sich das Weingut die letzten Jahren einen Namen für Orange Wines und Naturweine gemacht. Vor allem die »Sans-Reihe«, also ungeschwefelte Weine, sind ideal, um in die Welt dieser besonderen Weinstile einzusteigen. Ganz gleich ob Riesling, Silvaner oder Pinot Noir, alle drei sind super spannende Weine und tolle Speisebegleiter. Neu wird ein Sauvignon Blanc Fumé dazu kommen.

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Den Abschluss, zumindest was die Weine anging, machte ein alter Bekannter: Lukas Krauß, auch bekannt als Mann mit Hut, war mit seinen Weinen bereits zu Anfangszeiten von Genussverstärker in unserem Sortiment. Lukas hat zwei Steckenpferde im Weinbau: Wein aus Silvaner-Trauben sowie vom Grünen Veltliner. Alle Weine überzeugten, besonders sein Schaumwein aus Silvaner. Er gliedert – wie viele Winzer – seine Weine in drei Qualitätsstufen; allerdings nicht in Guts-, Orts- und Lagenwein. In Anlehnung an seinen Künstlernamen kategorisiert er die Basisweine mit einem Hut, seine Premiumweine mit zwei Hüten. In diesem Jahr gibt es auch erstmals einen 3-Hut-Wein – ein 2016er Grüner Veltliner aus dem Holzfass. 3-Hut-Weine gibt es aber nur in Jahrgängen, in denen der Wein allen Kriterinen seiner Ansprüchen für die Qualitätsstufe erfüllt, erklärte mir Lukas. Aber manche Weine passen bei ihm nicht in die Kategorisierung. So zum Beispiel seine Liebfrauenmilch – ein leichtfüßiger Wein, mit feiner Fruchtigkeit, dezenter, aber süffiger Süße und geringem Alkohol. Limonade für Erwachssene, sozusagen. Ideal füs Sommerfest oder Picknick. 

Für den Schluss hatte ich eigentlich die kühne Idee, ein paar Spirituosen zu verkosten. Doch nach einem kurzen Besuch bei Clemence von Armorik Whisky Breton und einem Abstecher zur irischen West Cork Distillery musste ich feststellen, dass ich nichts mehr schmeckte. Bevor es mit dem Zug zurück ging, gab es noch eine Pizza und ein Konterbier.

In den nächsten Wochen werden die ersten neuen Weine dann im Laden eingetroffen sein. Am 5. Mai werden wir von 13 bis 17 Uhr im Laden die ersten Neuzugänge präsentieren.