Whiskys unter 40 Euro – ja das geht!

Des öfteren kommen Kunden zu uns mit der Frage, ob man unter 40 Euro denn überhaupt einen guten Whisky bekäme. Sicherlich sind das jetzt keine 15- oder 18jährige Malts, aber wir haben auch in diesem Preissegment eine wirklich schöne Auswahl zu bieten.

Da wären zum Beispiel die drei Basis-Abfüllungen von Armorik Whisky Breton: Classic, Double Maturation und Sherry Cask.


Auch die gesamte Reihe von Art of Whisky liegt in diesem Preissegment.

Möchte man etwas »Exotisches«, dann kommt aus Lothringen der Rozelieures Whisky Origine mit leichten Torfrauchnoten in Frage.


Der Blended Malt von Berry Bros & Rudd ist ebenfalls ein großartiger Sherry-lastiger Whisky. Vollmundig und idealer Daily Dram.


Etwas ausgefallenes ist der Whisky de Table von Compass Box. Idealer Sommerwhisky: frisch, fruchtig, würzig aber mit dem kleinen und feinen Rauchschwänzchen.


Soll es richtig rauchig sein, kommen der Ileach, Peat von Elements of Islay der Port Askaig 8 oder der Smoke Stack in Frage.

Auch die Blended Malts von Wemyss, The Hive, Spice King und Peat Chimney liegen in dieser Kategorie.


Selbst der Mars Kasei aus Japan ist für unter 40 Euro ein schöner Einsteiger in die japanische Whiskywelt.

Will man das passende Pub Feeling haben empfiehlt sich der Peaky Blinder, ein irischer Whiskey.


Und soll es mal ein Bourbon sein, hätten wir da den Bulleit Frontier Bourbon.

Des Weiteren muss es ja nicht immer eine große Flasche (0,5 l oder 0,7 l) sein. Wir haben auch Whiskys in 200-ml-Flaschen, sodass man auch für 20 bis 30 Euro leckere Tropfen bekommen kann.

Ihr seht, auch Whiskys unter 40 Euro sind kein Problem. Und das Gute, ihr könnt vor dem Kauf alles bei uns verkosten und entscheiden: Schmeckt oder schmeckt nicht.

Impressionen von der Whisky Time Frankfurt 2019


Dieses Jahr waren wir bereits zum vierten mal auf der Whisky Time Frankfurt. Die WTF, wie sie kurz genannt wird, ist die Hausmesse von Gregor Haslingers Whisky Spirits. Er lädt jedes Jahr rund ein Dutzend Kolleg/innen ein, um mit ihnen gemeinsam Whisky-Fans mit leckeren Tropfen zu erfreuen.

Wir hatten wie die Jahre zuvor in erster Linie Abfüllungen von The Whisky Chamber dabei, sowie die bretonischen Armorik Whiskys und die torf-rauchigen Islay Whiskys von Kilchoman. Neu dabei waren in unserem Sortiment die lothringischen Rozelieures Whisky, die Abfüllungen von Spirit & Cask Range, The Old Friends sowie Scotch Universe. Ein Highlight waren die Spirits von St. Kilian. Dazu kam dann am Sonntag auch Pat Hock von der Brennerei zu uns und stand den Interssierten Rede und Antwort zu den aktuellen Spirit Batches und dem Whisky, den es ab Mai endlich geben wird.

Unsere angebotenen Kurztastings wurden super angenommen. Am Samstag war das Tasting »In den Frühling mit the Whisky Chamber« nicht nur komplett ausgebucht, sondern es mussten auch weitere Interessierte vertröstet werden, da nicht mehr Leute in den Raum hineingingen. Aber selbst das Tasting mit dem »Exoten« von Rozelieures am Sonntag wurde sehr gut angenommen.

Danke, an alle, die uns am Stand besucht haben. Danke an Pat Hock von St. Kilian Distillers für seinen Besuch.

Besonderer Dank gilt Gregor Haslinger und seinem Team für diese grandiose Messe. Und natürlich auch an mein Team, Sabrina und Martin, ohne die das alles gar nicht möglich wäre.

7. Dezember: Winter Whiskys (Tasting)


Whisky und Winter ergänzen sich hervorragend, denn ein guter Whisky wärmt Körper und Seele. Dazu haben besonders Single Malt Whiskys genau die Aromen, die wir mit der Winter- und Weihnachtszeit verbinden: Schokolade, Zimt, Vanille, Mandel, Orange oder Gebäck. Und die rauchigen Noten mancher Whiskys erinnern uns an gemütliche Kaminfeuer. Das passt natürlich ideal zu den kalten Monaten. Genießen könnt Ihr Whiskys pur in gemütlicher Runde aber sie sind auch hervorragende Begleiter zu einem guten (Feiertags-)Essen, Dessert oder Käse.

Für dieses Tasting haben wir einige besonders winterliche Winter-Whiskys rausgesucht. Mit dabei sind unter anderem einige seltene Einzelfass-Abfüllungen von The Whisky Chamber und Wemyss.

Das voraussichtliche Line-Up:
Tullibardine Sherry Cask, The Whisky Chamber
Mackmyra Vinterglöd
Bunnahabhain 16 Jahre, Choc’n Nut Pretzle, Wemyss
Rozelieures Fumé
Glenallachie 12 Jahre
Ursa Major I, Scotch Universe (Westport Red Wine Finish)

Wir sind gespannt, ob unsere Auswahl für Euch genauso gut zur kalten Jahreszeit passt wie für uns. Doch es geht nicht nur ums Trinken: Wie immer erfahrt Ihr auch etwas darüber, wie Whisky hergestellt wird, wie man ihn am besten genießt und Hintergründe über die ausgewählten Destillerien und Abfüller.

In der Pause gibt es ein Buffet mit verschiedenen Käsen und zwischen den Whiskys reichen wir Weißbrot sowie stilles Wasser. Bitte sorgt für eine gute „Grundlage“ (Essen) vor der Verkostung und eine sichere Heimreise danach. Don’t drink and drive!

Wir bitten um verbindliche Anmeldung via E-Mail oder im Laden: tasting@die-genussverstaerker.de

Preis 50 Euro inklusive Whiskys und Pausenbuffet (pro Person)
Ort Die Genussverstärker, Laden in der Bernardstraße 63a,am Goetheplatz/Nordend, Offenbach
Datum/Beginn 7. Dezember 2018, Freitag 20:00 Uhr (Dauer ca. 3 Stunden)

 

13. und 14. Oktober: Die Genussverstärker auf der Whisky & Smoke Wiesbaden

Am 13. und 14. Oktober sind mir mit ausgewählten Spirituosen auf der Whisky & Smoke in Wiesbaden mit einem Stand vertreten.

Seit 2010 Experten für Whiskys von Independent Bottlern, von kleinen Destillerien sowie für eine breite Palette außergewöhnlicher Gins und Rums.

Unsere Schwerpunkte sind unabhängige Abfüller wie James Eadie und Dun Bheagan aus Schottland sowie Spirit & Cask Range, von denen wir verschiedene Abfüllungen auf der Messe präsentieren. Zudem haben wir auch von The Whisky Chamber, A.D. Rattray, The Old Friends und Hepburn’s Choice ältere Abfüllungen dabei.


Neben den klassischen schottischen Whiskys haben wir ein Faible für Malts von kleinen (unbekannten) Brennereien außerhalb Schottlands. So können bei uns die bretonischen Whiskys von Armorik und auch die bislang eher unbekannteren Torf-rauchigen Whiskys von Rozelieures aus Lothringen probiert werden.

Des Weiteren präsentieren wir eine Auswahl unserer Geheimtipp-Gins und vermeintlich untypischen Rums abseits des Mainstreams, wie die Rums von Abfüllern wie Compagnie des Indes, Rum Nation, Plantation oder Tres Hombres sowie von Hechicera aus Kolumbien und Cihuatán aus El Salvador.

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Whisky & Smoke 2018 – Die Whiskymesse in Wiesbaden
vom 13.-14.10.2018 im DORINT Pallas Hotel, mit super Lage direkt am Hauptbahnhof.  Egal ob Ihr mit Bus oder Bahn kommt, Ihr seid nach 5 Minuten mitten im Trubel von 30 namhaften deutschen und internationalen Ausstellern!
Weitere Info´s zu den Ausstellern und den Marken erhaltet Ihr auch in der veröffentlichen Facebook-Veranstaltung

Die Übersicht zu den angebotenen Tastings geht ebenfalls in Kürze online, manche Händler haben schon mit dem Ticketverkauf für die Tastings begonnen. Eintrittskarten zur Messe erhaltet Ihr per email an whisky-in-wiesbaden@gmx.com oder vor Ort.

St. Kilian Amarone Cask Spirit, Batch 5

Wer mich kennt, weiß, dass ich bei Whisky aus Deutschland mehr als skeptisch bin. Für mich spürt man bei vielen Whiskys aus Deutschland, dass sie entweder zu jung sind, eben nicht au Pot Stills stammen oder zu viel mit frische Holz für das junge Alter gearbeitet wird also irgendwie nicht wirklich rund sind. Und das oft zu einem viel zu hohen Preis. Dass es anders geht beweisen eigentlich seit Jahren Brennereien ausserhalb Schottlands wie Armorik, Rozelieures oder auch Mackmyra.

Doch jetzt hatte ich den ersten »Whisky« aus Deutschland im Glas, der mich aufhorchen ließ. Genau genommen noch kein Whisky, da der Spirit erst 27 Monate reifen konnte. Aber mir ging es so ähnlich wie bei Kilchoman, als ich die ersten Spirits probierte und dachte, da kommt was großes auf uns zu.

Das kommt natürlich nicht von ungefähr. Den im bayrischen Rübenau, unweit von Miltenberg hat man keine Obstbrennblasen umfunktioniert, sondern sich Pot Still Brennblasen aus Schottland bauen lassen, ebenso die Maischebottische sind aus der Speyside. Eine Destillerie ganz nach schottischem Vorbild. Hier hat man sich Master Distiller David F. Hynes aus Irland zur Unterstützung des Teams vor Ort mit ins Boot geholt.

Doch was hatte ich genau im Glas?
St. Kilian Batch 5, 27 Monate in ex-Amarone-Fässern gereift, 50 Vol. %, limitiert auf 4.900 Flaschen, 350 ML

Im Glas strömen einem Aromen von reifen Pflaumen aber auch Nuss- und Marzipanaromen entgegen, dazu trotzdem frische Noten und im Hintergrund das Holz. Klar hat so ein Spirit noch nicht die Ganze Komplexität wie ein 10 oder 12 Jahre lang gereifter Whisky, aber das was ich da im Glas hatte schmeckt halt nach Whisky, wie man ihn aus Schottland kennt, und nicht wie ein fruchtiger Malzbrand. Ich war begeistert und ihr vielleicht auch demnächst. Vom Batch 4, einem rauchigen Spirit bekommen wir auch noch ein paar Flaschen.

»Die speziellen Eichenholzfässer haben wir von Claudio Lenotti erhalten, dem wir freundschaftlich verbunden sind. Das bekannte Weingut seiner Familie produziert in Norditalien seit mehr als 100 Jahren herausragende Weine – unter anderem den bekannten Amarone. Das Besondere bei dieser Weinsorte: Nach der Lese werden die Trauben mehrere Monate lang getrocknet, verlieren so bis zur Hälfte ihres Gewichtes und entwickeln daher eine unglaubliche Zucker- und Geschmackskonzentration. Kein Wunder, dass Amarone zu den besten Weinen Italiens zählt. Deren besonderes Aroma haben wir uns durch die intensive Fassreifung für unseren Spirit of St. Kilian zunutze gemacht.«