16. Februar: Wein und Wild – kulinarische Weinverkostung

Winterzeit ist Wildzeit. Wir servieren zu kräftigen Winterweinen eine Auswahl an Wildpasteten, Wurst und Schinken von Reh, Hirsch und Wildschwein. Kein Tasting im klassischen Sinne, sondern ein Vesperplatte mit korrespondierenden Weinen zum Genießen. Ein unvergesslicher Wein- und Wild-Abend.

Wir bitten um verbindliche Anmeldung via E-Mail:
tasting@die-genussverstaerker.de

Preis 55 Euro inklusive Weinen und Wildteller (pro Person)
Ort Die Genussverstärker, Bernardstraße 63a, am Goetheplatz/Nordend, Offenbach
Datum/Beginn 16. Februar 2020, Sonntag 16:00 Uhr (Dauer ca. 3 Stunden)

15. Dezember: WINZER VOR ORT: Björn Steinemann von Invisus Wines (Spanien/Frankreich)

Am 8. Dezember besucht uns im Rahmen von WINZER VOR ORT Björn Steinemann von Invisus Wines. Björn importiert nicht nur leckere Weine aus Spanien und Frankreich, sondern ist auch selbst Weinmacher. Gemeinsam mit Kathy Jones von der gleichnamigen Domaine Jones in Südfrankreich macht er die Weine der »The Station«-Reihe.
Diese sowie die Weine von Pompaelo (Navarra), Bodega Aldonia (Rioja) und  andere spanische Weine können bei uns verkostet werden.

Anmeldung ist nicht erforderlich und es entstehen keine Kosten, aber ihr dürft natürlich gerne etwas fürs Verkosten in unsere Spendenkasse werfen. Kommt einfach zwischen 13 Uhr und 17 Uhr vorbei.

Wir freuen uns auf euren Besuch.

Pinot Noir Rosé Brut – Der perfekter Appetitanreger vor dem Essen!

Warum nicht mal einen Winzersekt als Aperitif trinken. Es ist eine tolle Alternative zum Klassiker, dem Champagner. Die Pinot Noir Trauben (Spätburgunder) werden handgelesen und im Holzfass spontan vergoren. Ebenso wie der Champagner wird dieser Sekt durch traditionelle Flaschengärung hergestellt.

Aber jetzt lassen wir erst einmal den Korken knallen und schenken ein Glas ein. Wir haben eine Vielzahl von Düften in der Nase – rote Beeren wie Holunderbeere, Johannisbeere und Brombeere gepaart mit einer herben Würze, Zitrusfrische und einer Holznote. Auch im Mund bleibt es spannend – eine tolle Mischung aus dezenter Frucht, mineralisch-herben Noten und angenehmer Zitrussäure. Ideal als Einstieg für ein leckeres Menü oder einfach so zum Anstoßen. Allerdings werdet ihr schnell merken, dass nichts dagegen spricht ihn einfach auch zum Essen weiter zu trinken.

Ein bisschen Fachchinesisch zum Thema Schaumwein wollen wir euch an dieser Stelle auch noch mit auf den Weg geben. Denn immer wieder kommt es zu Verwirrungen bei der Frage, ob „brut“ jetzt eigentlich so richtig trocken bedeutet. Nach den in der EU geltenden Vorschriften bedeutet „brut“, dass der Schaumwein einen Zuckergehalt von unter 15 g/l hat. Das ist der Standard für trockenen Schaumwein.

Trockenere Schaumweine, d.h. mit einem geringeren Zuckergehalt tragen z.B. die Bezeichnung „extra brut / extra herb“ (<6g/l) und „brut nature / brut zéro / naturherb“ (<3g/l, ohne Dosage).
Süßere Schaumweine, d.h. mit einem höheren Zuckergehalt heißen z.B. „extra dry / très sec / extra secco / extra trocken“ (12–17g/l),
„sec / secco / dry / trocken“ (17–32g/l),
„demi-sec / semi secco / medium dry / halbtrocken“ (32–50g/l) oder
„doux / dolce / sweet / süß“ (>50g/l).

Wie immer gibt es kein richtig oder falsch. Macht euch ein eigenes (Geschmacks)Bild davon, was euch gut schmeckt. Starten könnt ihr ja z.B. mit dem Pinot Noir Rosé brut vom Weingut Eymann.

Weingut Eymann, Pfalz, Rosè Brut, Pfalz, Degorgiert 02/2018, Dosage 3g/l

Hundertprozent Rosé vom Mann mit Hut


Die Hundertprozent beziehen sich auf die Rebsorte, aber letztlich auch auf den Trinkspaß. Denn den hat dieser tolle Rosé aus einhundert Prozent Portugieser. Man könnte sagen Portugieser Weißherbst für Fortgeschrittene. Ebenso wie Lukas’ Liebe zum Silvaner zeigt er beim Portugieser – gleich ob Rosé- oder Rotwein –, das man aus jeder Traube hervorragende Weine machen kann und Portugieser zu unrecht als Allerweltsweine verschrien sind.

Durch den Ausbau im gebrauchten Barrique hat er eine schöne Cremigkeit. Sozusagen, ein Maul voll Wein. Dazu Noten von roten Früchten und eine leichte Herbe bzw. Bitterkeit im Abgang. Kombiniert mit einer angenehmen Säure, die den Trinkfluss schafft und einen langen Nachhall. Ich mag ihn am liebsten Pur, aber zu Salaten, Garnelen und Hühnchen passt er hervorragend. Und auch ohne Strandkorb, der Hammer!

16. September: Wein & Käse – ein kulinarisches Traumpaar

Die Herstellung von Käse und Wein haben eine lange Tradition und beide bieten eine große Vielfalt an Aromen. Die Bandbreite reicht von Frischkäse, über Schnittkäse, gereiftem Käse bis hin zum Blauschimmelkäse. Hinzu kommen die Unterschiede durch die verschiedenen Milcharten – Kuh-, Schaf- oder Ziegenmilch –, die für die Herstellung von Käse verwendet werden.
In der Kombination sind Käse und Wein ein kulinarisches Traumpaar. Oder wie Heinrich von Kleist feststellte: »Käse macht erst geschickt die Zunge, Wein zu schmecken.«

Doch welcher Wein passt zu welchem Käse? Welche Käsesorten gibt es überhaupt? Sind Rotwein, Camembert und Baguette bereits die ideale Kombination? Diesen Fragen werden wir bei dieser Verkostung genussvoll nachgehen.

Während der Verkostung reichen wir Weißbrot sowie stilles Wasser. Bitte sorgen Sie für eine gute »Grundlage« (Essen) vor der Verkostung und eine sichere Heimreise danach. Don’t drink and drive!
Wir bitten um verbindliche Anmeldung via E-Mail (tasting@die-genussverstaerker.de) oder im Laden

Preis 50 Euro inklusive aller Weine und Käse (pro Person)
Ort Die Genussverstärker, Bernardstraße 63a, am Goetheplatz, 63067 Offenbach
Datum/Beginn 16. September 2018, Sonntag 16 Uhr (Dauer ca. 2,5–3 Stunden)