Der Hauch des Teufels – Teagmháil leis an diabhail Vol. I

Der Hauch des Teufels hat meine Sinne vernebelt. Mit Fassstärke (57,1% vol.). Wunderbarer Islay-Rauch, gepaart mit einer schönen Sherry-Süße. Zwar wird beim „Teagmháil leis an diabhail Vol. I“ aus dem Sherry Cask von „The Whisky Chamber” die Destillerie nicht angegeben, der neue Bruder des beliebten „Buair an diabhail of Islay“ dürfte aber von Caol Ila stammen. Wie auch die anderen Teufel von Thomas Ide überzeugt der „Teagmháil leis an diabhail Vol. I“ mit einem intensiven, runden Geschmack und langem Finish. Der Whisky reifte in einem ausgewählten Sherry Cask und ist auf 366 Flaschen limitiert. Eine wunderbare Sherry-Süße paart sich am Gaumen mit dem Geschmack einer rauchigen Salzstange. Was spricht dagen, sich derart beeinflussen zu lassen?

Whisky – neu eingetroffen im Januar


Neu eingetroffen im Januar sind eine Reihe neuer Abfüllungen von The Whisky Chamber:

Buair an Diabhail Vol. XVI  Islay Peated Single Malt

Allt-A-Bhainne 2009, 9y, 60,4%vol. Amarone Cask
Craigellachie 2008, 10y 58,9% Madeira refill  Cask
Speyside Aingeal 2008, 10y, 59,1%vol. Amarone Cask

Aber auch andere neue und leckere Tropfen sind zu unserem Sortiment dazu gekommen:

Penderyn Red Flag
Tullibardine The Murray Marsala
Ardmore 20 Jahre
Deanston 18 Jahre
Rozelieures Single Cask Tokajer Cask Finish
Rozelieures Single Cask Chassagne-Montrachet-Wine Cask Finish
The Story of the Spaniard, Compass Box

Wieder rein gekommen sind diese Whiskey/Whiskys:

Greenspot Irish Pure Pot Still Whiskey Red Wine Cask Finish
St. Kilian Batch 5, Amarone Cask
Smoke Stack Peated Blended Malt
Auchentoshan 14 YO, Coopers Choice
theagmail leis an diabhail, Sherry Cask Peated Islay Cask , The Whisky Chamber
Glendronach 21 YO
Caol Ila 13 YO, Gordon MacPhail, Discovery

         

         

          

9. Oktober: Armorik-Tasting-Tour mit David Roussier (Destillerie Manager) – Whisky-Tasting

Dass wir große Fans der bretonischen Whiskys von Armorik sind, wissen sicherlich schon die meisten, um so mehr freuen wir uns dass die diesjährige Tasting-Tour bei uns Halt macht. Umso mehr, dass David Roussier, Directeur General von Distillerie Warenghem in der Bretagne, die Whiskys vor Ort präsentieren wird.

Bretonischer Single Malt Whisky – mit Tradition! Distillerie Warenghem feiert 20 Jahre Produktion von Armorik Single Malt Whisky Breton.

David wird uns die Geschichte der ältesten französischen Whisky Distillerie näherbringen und euch – mit der einen oder anderen Überraschung im Gepäck – mitnehmen auf eine Reise durch die verschiedenen Produkte seiner Brennerei.

Nutzt die Gelegenheit zur Verkostung des vielfach ausgezeichneten bretonischen Armorik Single Malts und erhaltetn Hintergrundinformationen aus erster Hand. Es wird dabei viel Gelegenheit zu Fragen und Gedankenaustausch im persönlichen Gespräch geben.

Zur Verkostung stehen neben den drei Standards Clasic, Double Matiration und Sherry cask auch der erste rauchige Armorik »Lightly Peatded«, ein »PX Sherry Single Cask« sowie die offizielle Premiere des ersten zehnjährigen Armorik Whisky Breton.

Dazu reichen wir bretonisches Fingerfood.

Preis 45 Euro inklusive Whiskys und Fingerfood (pro Person)
Ort Die Genussverstärker, Laden in der Bernardstraße 63a, Ort kann sich je nach Menge der Anmeldungen noch mal ändern wird aber in unserer Nachbarschaft sein.
Datum/Beginn 9. Oktober, Dienstag 20:00 Uhr (Dauer ca. 3 Stunden)

Armorik Lightly Peated – der kleine torfige Bretone

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Alba Import bringt uns mal wieder etwas Neues aus der Bretagne. Und zwar der erste, wenn auch nur leicht, getorfte Armorik Whisky. Die Auflage des Armorik »Lightly Peated« beträgt nur 800 Flaschen, abgefüllt mit leicht erhöhter Trinkstärke von 48% Vol. und natürlich unchillfiltered und ohne Zusatz von Farbstoff. 
 
Der Armorik »Lightly Peated« basiert auf dem Armorik »Classic«, ergänzt mit 45ppm schwer getorften Armorik Single Malt. So ergibt sich eine sehr schöne Verbindung aus fruchtigen, maritim-salzigen und torfigen Aromen. 
Er besitzt einen Duft, der an erdige und zugleich maritime Aromen erinnert, dazu etwas Zitrus und ein Hauch von Lagerfeuer, Im Geschmack dann gelbe Früchte, malzig, Haferkekse, Nuss. Der Rauch kommt vorallem im Abgang noch mal dezent zur Geltung. Fein und dezent wurde die Rauchnote mit den bekannten salzigen und nussigen Aromen des »Classic« verbunden. Bin gespannt ob und wann auch mal stärker getorfte Whiskys den Weg in unsere Nosinggläser finden. Aber wieder einmal hat die Destillerie Warenghem aus dem Norden der Bretagne gezeigt, dass guter Whisky nicht nur aus Schottland oder Irland kommt.

 

Glenglassaugh Revival & Torfa – zwei neue Whiskys

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Mit diesen beiden Abfüllungen von Glenglassaugh haben wir zwei Whiskys einer Destillerie, die zuletzt von 1986 bis 2008 geschlossen war, neu im Sortiment. Mittlerweile gehört die Destillerie zu The Ben Riach Distillers Company. Neben sehr raren, teils weit über 30 Jahre alten Abfüllungen gehören diese beiden zu den nach der Wiedereröffnung destillierten Malts und zur Standard Range. Sie ermöglichen, trotz des noch jungen Alters, diese Destillerie und ihre Whiskys schätzen und lieben zu lernen.

Glenglassaugh Revival
Der Revival wurde unterandem in Rotweinfässern gelagert, welche neben dem Finish in Sherry Fässern, die Aromen wesentluch prägt. Kein Farbstoffe und keine Kühlfltrierung sowie 46 % machen ihn zu einem tollen herbstlich/winterlich anmutenden Malt.

Nase Karamell und Toffee mit Sherry Noten, dazu etwas von Milchschokolade und Honig. Pflaumen und Orangennoten sowie erdige Aromen und auch die Eichenfässer ölassen sich nicht verleugnen.
Geschmack rund und cremig. leichte fruchtsüße, die an Orangen und Pflaumen erinnern, dazu wieder etwas Schokolade und nussige Noten.
Abgang Mittellang mit Aromen, die an Glühweingewürzen erinnern

Glenglassaugh Torfa
Der erste Malt mit deutlichen Torfraucharomen aus der Destillerie. Aber dies ergibt sich nicht nur aus dem aktuellen Boom rauchiger Whiskys, sondern aus den alten Lagerbüchern der Destillerie ist ersichtlich, dass bereits 1890 dort mit getorftem Gerstenmalz Whisky gebrannt wurde. Torfa ist in einem alten schottischen Dialekt das Wort für Torf.

Nase Lagerfeuer und etwas salzige Seeluft mit Limetten, gelbem Steinobst und leichte Aromen von Ingwer und Pfeffer
Geschmack Süßlich, maritim und torfrauchig. Melone, Ananas, Bratapfel mit gerösteten Kekse sowie dezenten Anklängen von Heidehonig und Zigarre.
Abgang  wieder salzige Noten und rauch sowie würzige Fruchtaromen.