Domaine de Babio, Syrius 2006

Ich muss gestehen, ich bin ein Fan von der Domaine de Babio, die von Cecille Weissenbach, einer Elässerin geführt wird. Der »kleine« Wein von ihr ist schon lecker, aber der Syrius ist ein andere Liga. Im Glas ein richtíg dunkles Rot mit violetten Reflexen und man sieht im seine weiche Konsistenz schon an, sieht fast cremig aus. In der Nase dann schwarze Früchte, Leder und Unterholz. Der Geschmack ist ein Potpouri aus Cassis und Zartbitter-Schokolade, mit weichen Tanninen und ein Brise südfranzösische Kräuter, alles verpackt in zarten Schmelz.

Der Wein wird 2–3 Jahre in Eichenfässern gelagert und ist ein Cuvée aus 90 % Syrah und 10 % Carignan. Der Wein passt hervorragend zu gegrilltem Rindersteak, Ente, Wild oder Enten-Confit.

Der Wein kann bei Le Midi Weine in Offenbach bezogen werden

Schon einmal Weine von einem Rugby-Spieler probiert?

Pierre Cros aus Badens, unweit der Stadt Carcassonne gelegen, war vor seiner Zeit als Winzer ein erfolgreicher und berühmter Rugby-Spieler in Frankreich. Pierre Cros ist ein Spezialist für sehr alte Rebsorten. Manchen Sorten die bereits den neuen Rebensorten gewichen sind, verhilft er so zum neuem Glanz. So beinhaltet sein »Les Mal Aimes« (die wenig Geliebten) Trauben von Alicante (gepflanzt 1927), Aramon (1930), Picpoul noir (1910) und Carignan (1910). Er will mit diesem Wein zeigen, dass manche Rebsorten zu Unrecht verschwunden sind.

Fast ganz allein bearbeitet er seinen Rebgarten und lässt sich nicht von Trends des Weinmarkts leiten.
Er selbst beschreibt sein Arbeit in einem Brief an einen Weinhändler:
»Auf der Domaine Pierre Cros gibt es kein Pferd, um den Boden zu ackern … keine Hausmixtur auf pflanzlicher Basis und Klimbimpulver, um die Reben zu behandeln … keine Magie im Keller… und auch wenn es von Zeit zu Zeit vorkommt, dass ich verträumt bin, spreche ich nicht oft zum Mond …
Ich stehe mit beiden Beinen auf der Erde und habe begriffen, bevor es zur Mode wurde oder zu einer Verkaufstaktik wurde, dass es reicht, dieses herrliche von den Alten hinterlassene Erbe zu beobachten, zu lieben und dieses Terroir zu fühlen, zu verstehen, um daraus die Essenz ziehen zu können… Schöne Reden halten oder Logos auf meinen Flaschen sind also nicht nötig. Einfach wahrhaftig bleiben …«

Gregoris Revzin von Le Midi Weine berichtet, dass er immer für eine Überraschung gut ist:
»Bei meiner letzten Verkostung hat er mich mit seinem eigenen Wein aus der Rebe Tempranillo überrascht, die sonst eher in spanischen Gefilden anzutreffen ist. So ist halt Pierre. Alle seine Weine sind auf dem Weinmarkt Unikate, die nicht immer zu bekommen sind. Ich bin froh, dass wir noch einige Weine ergattern konnten.«

Bei der ersten Weinverkostung im Februar werden wir seinen »Tradition« vorstellen, dieser und andere Wein von Pierre Cros werden von Le Midi Weine angeboten.

Weine aus dem Midi

Gemeinsam mit unserem Partner »Le Midi Weine« präsentieren wir ausgewählte Weine aus der Region Midi, dem Süden Frankreichs. Wahre Perlen von kleinen und aussergewöhnlichen Weingütern.

Das Midi ist Frankreichs ältestes Weinanbaugebiet, älter das wesentlich bekanntere Gebiet rund um Bordeaux. Die ersten Weinberge gab es bereits im 6. und 7. Jahrhundert vor Christus. Durch die französische Agrarpolitik waren die Weine des Midi bis vor 15 Jahren eher als günstige Massenweine bekannt. Heute ist sie die experimentierfreudigste Weinregion des Landes. Viele junge Winzer und Winzerinnen produzieren hervorragende Weine.
Das Midi erstreckt sich von den Rändern der Provence bis zu den Pyrenäen. Unterteilt wird das Midi in vier große Regionen: Roussillion, Corbières, Minervois und Couteaux du Languedoc.