Crémant & Austern

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Was trinkt man zu Austern? Champagner oder einfach auch den wunderbaren Crémant vom Weingut Bieitighöfer. Es ist ein Jahrgangs-Crémant von 2012 und eine Cuvée aus Chardonnay, Pinot Noir und Pinot Meunier, also jenen drei Hauttrauben der Champagne. Ein großartiger Schaumwein, der seinen französischen Vettern in nur wenig nachsteht und das zu einem ungewöhnlich guten Genuss-Preis-Verhältnis. Seine mineralische und würzigen Aromen verbinden sich hervorragend mit dem salzigen Geschmack der Austern. 
Ich weiß, dass nicht jede/r Austern mag. Das Gute ist, der Crémant schmeckt natürlich auch ohne sie hervorragend. Und bei unseren Käse- & Weinverkostungen hat er sich als spannender Begleiter für Brie de Meaux herausgestellt.

 

22. Dezember: Daniel Aßmuth und seine Weine – Ausschank und offene Verkostung

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Im Rahmen des Märktchens (15–20 Uhr) am 22. Dezember wir der Winzer Daniel Aßmuth aus Bad Dürkheim seine Weine vorstellen. Die Weine werden im Ausschank sein und können unabhängig davon verkostet werden. Daniel begleitet uns mit seinen Weinen bereits seit sechs Jahren und jeder Jahrgang begeisterte uns und unsere Kunden. Schwerpunkt sind seine Rieslinge von minerlaisch-frisch bis zu komplexen Lagenweinen aus dem Holzfass. Sein zweiter Schwerpunkt sind Rotweine – Portugieser der Spitzenklasse aus den Lagen Nonnengarten und Königswingert. Aber auch Rosé kann Daniel, neben seinem eher französisch anmutenden Rosè WTF aus dem Holzfass auch eine frischen Rosé aus dem aktuellen Jahrgang. 
Vielleicht noch die Möglichkeit die letzten leckeren Weine für die Festtage oder genussvolle Geschenke zu bekommen.

 

Riesling Sackträger R 2012 – Weingut Carl Koch, Oppenheim

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Die Weine des Weingut Carl Koch aus dem rheinhessischen Oppenheim kommen aus der Hand von Winzer Heiner Maleton. Er prägt seit ein paar Jahren die Weine dieses traditionsreichen, aber trotzdem kaum bekannten Weingutes. Und man staunt bei diesem Wein etwas über den Namen Riesling Sackträger R.

Sackträger ist die Lagenbezeichnung der Rebzeilen ausserhalb Oppenheims. R steht dabei für Reserve, also einen Holzfass gelagerten Wein. Jedoch nicht in einem neuen Holzfass oder gar in einem kleinen Barrique, sondern in einem seit Jahren gebrauchten Doppelstückfass von rund 2400 Litern, welches aber kaum mehr Holzaromen mehr an den Wein abgibt. Er duftet im Glas nach reifer Pfirsich und Äpfeln, dazu ein Hauuh Vanille oder würziges Karamell. Im Mund dann eine Melange aus klarer Säure, dichter Textur und herben Zitrusfrüchten, dazu eine mineralische »Kontur«.

Für alle, die bisher die bisher nur Schoppenriesling tranken wird es eine Überraschung sein, wie Riesling schmecken kann wenn man ihn traditionell und mit viel Liebe und Leidenschaft vinifiziert. Ein komplexer und vielschichtiger Riesling mit Rückgrat und trotzdem ganz viel Trinkfluss. Na dann Prost, ein paar Flaschen dieses jahrganges haben wir noch im Laden.

 

Old Pine & Fronhof – Zwei neue Riesling-Weine von Daniel Aßmuth

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Wir ihr sicherlich schon öfters hier mitbekommen habt, wir lieben die Weine von Daniel Aßmuth. Einem Winzer, den wir bereits seit fünf Jahren im Sortiment haben und er überrascht uns immer wieder mit Krachern und gleichzeitig konsequenter Qualität bei all seinen Weinen.

Old Pine Riesling
Der Old Pine ist ein Riesling aus dem Barrique und die Trauben dafür stammen aus einer von Daniels Toplagen, dem Dürkheimer Fuchsmantel. Was dabei heraas kommt ist eine Wucht und das bei schlanken 11 % Alkohol. Noch ist er jung und braucht etwas Luft bis man den Wein richtig entdecken kann. Mit etwas Geduld wird man belohnt von einer feinen Holznote gepaart mit klassischen Rieslingaromen, die sich selbst jetzt schon, wo der Wein noch jung ist, zu einer Einheit verbinden. Wer ein paar Jahre der Versuchung widerstehen kann, alle Flaschen auszutrinken wird dann vermutlich eine wahre Aromenexplosion bekommen. Wir sagen einfach nur wow!
 

Riesling Fronhof
Dass Daniel auch feinherb kann zeigt er nach seinem Cuvée aus Riesling und Gewürztraminer, auch mit dem Riesling Fronhof.
Eine Lage, die es eigentlich gar nicht mehr in Bad Dürkheim gibt. Der größte Bereich fiel dem Baumboom für Wohnhäuser zum Opfer. Aber dank dem unermüdlichen Einsatz einer Frau vor Gericht sind rund zehn Rebzeilen, gerade mal knapp 700 qm groß, umringt von Häusern, übrig geblieben. Das hat etwas von einem gallischen Dorf. Und verpachtet wurde dieses Stückchen Fronhof an Daniel Aßmuth. Sagen wir mal zu unser aller Glück.

Bei meinem letzten Besuch bei Daniel im Herbst konnt ich die letzten knapp 20 Flaschen ergattern. Mit über 20 g Restzucker ist er weit von trocken entfernt, aber zum Glück sind die Zeiten vorbei als es »in« war nur trockene Weine zu trinken. Die Aromen, die einen in Nase und Mund erwarten, sind eine Mischung aus Melone, Apfel und Honig. Dazu eine erfrischende Säure, die den Wein als Speisenbegleiter zu Käse, pikanten Gerichten aber auch pur zu einem Genuss macht.

Leute, traut euch endlich mal Weine mit Restsüße zu trinken, das Genusserlebnis ist toll und weit weg von dem was man üblicherweise als pappig-süß bezeichnet. Bei uns im Laden könnt ihr euch diesen Genuss noch sichern.
 

Wein vom Moselpirat – Philip Kettern

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Piraten gibt es nicht nur in der Karibik, sondern auch auf der Mosel. Unser Captain heißt nicht Jack Sparrow, sondern Philip Kettern. Ein Pirat der sich nicht nur auf dem Wasser, sondern auch in steilen Lagen richtig wohlfühlt. Philip Kettern bewirtschaftet mit seinem Vater Lothar zahlreiche Steillagen rund um Piesport und will dies noch weiter ausbauen. Sie setzen eindeutig auf den Erhalt und Ausbau der Weinberge in Steillagen. So stammen jetzt schon viele seiner Weine aus der Lage Piesporter Goldtröpfchen. Eine Top-Lage an den Steilhängen der Mosel, auf denen Schiefer dominiert und die nach Südosten ausgerichtet ist.

Während seine Basisweine im Piratenstil, Riesling trocken und feinherb, daher kommen, ist die Linie der großen Weine und Großen Gewächse visuell von moderner Eleganz gekennzeichnet.

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Wir haben uns für den Kettern Riesling trocken entschieden und in unser Sortiment aufgenommen. Bei einer Verkostung im letzten Jahr schnitt er prompt sehr gut bei den Gästen ab. In der Nase findet man fruchtige Aromen von Apfel und Grapefruit und feine steinige Noten.
Im Mund breitete sich eine tolle Frucht aus, ideale Kombination von Süße und Säure machen den Wein süffig. Dazu kommt ein mineralischer Grip. Sehr saftig und langer würzig und mineralischer Abgang. Volles Mundgefühl aber nicht fett wirkend, sondern immer mit einem erfrischenden und angenehmer Trinkfluss. Wer den Wein probieren möchte, so kann man ihn bei uns kaufen oder im Offenbacher Restaurant Schaumahl als Essensbegleiter wählen.

Piratensound zum Piratenwein
Dazu dieses Mal zwei Songs. Zunächst den Piraten-Hafenspelunkensong »Weird Beard« von Mad Caddies.

Und wer es etwas härter möchte, der kann dazu einen Klassiker von Running Wild hören, von der gleichnamigen LP aus dem Jahr 1987, »Under Jolly Roger«. Mit diesem und dem Folgealbum »Port Royal« haben Running Wild zwei Konzept-Alben rund um die Welt der Piraten geschaffen.