Batavia Arrack von By The Dutch – Rum Indonesiens

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Beim Rum denkt man schnell an Karibik, aber das Zuckerrohr aus dem er produziert wird, stammt ursprünglich aus Asien. So liegt es Nahe beim Thema Rum auch einfach mal nach Asien, in diesem Falle nach Indonesien zu schauen. Dort nennt man ihn Arrack.

Der Batavia Arrack wird aus Zuckerrohrmelasse, welche ausschließlich nur auf der Insel Java in Indonesien produziert wird, destilliert Schon seit dem 17. Jahrhundert wird der Batavia Arrack in Indonesien hergestellt. Während der Fermentation wird lokaler roter Reis hinzugefügt, um die Gärung anzuschieben, was ihm seinen außergewöhnlichen Charakter verleiht.
Er wird in traditionellen Pot Stills destilliert und reift anschließend in Amsterdam bis zu 8 Jahre in Eichenholzfässern. Der By the Dutch Batavia Arrack hat ein von Apfel, Birne, Banane, Zimt, Muskat, Vanille, altes Leder, Sternanis und Nelke geprägtes Aroma. 

 

3 neue Abfüllungen von Dun Bheagan: Laphroaig, Glenallachie, Glenburgie AUSVERKAUFT

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Nach längerer Zeit haben wir wieder drei neue Abfüllungen von Dun Bheagan reinbekommen. Das erste ist ein 14jähriger Laphroaig aus drei Hogsheads.
Und der ist wie ein waschechter Laphroaig sein soll, rauchig und salzig vom ersten Schnuppern bis zum letzten Nachklang. Man kommt sich vor als würde man direkt nebe der Kiln stehen mit dem Blick aufs Meer. Die Lederjacke wurde feucht vom Gicht und dazu eine Zigarre und am Strand ist gerade in Lagerfeuer erloschen. Nehmt all diese Aromen und ihr habt eine ungefähre Vorstellung von diesem »Froggi«. Nur 950 Flaschen wurde abgefüllt, nur wenige haben es zu uns geschafft.

Die zwei weiteren Abfüllunge wurden jeweils in Rotweinfässern gefinished.
Der 10jährige Glenallachie wurde in Corton Renardes Fässern nachgereift.
In der Nase schon intensive Rotweinnote, Holz, Tannine, Fruchtnoten, die an Waldbeeren erinnern, dazu noch ein Eckchen Leder. Dies setzt sich im Geschmack fort. Auch hier wieder vom Rotwein geprägt, bekommt durch die Süße schon etwas Kompottartiges, aber die herbe Seite kommt nicht zu kurz.

 

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Der Glenburgie 15 Jahre ist ein Single Cask und bekam ein Finish im Monthelie Rotweinfass. Aber der Rotwein hat sich hier nicht so stark durchgesetzt. In der Nase kommt süße Vanille, etwas tropische Früchte und Honig. Im Mund kommen dann die roten Früchte wie Cassis und Kirschen stärker heraus. Noch ausballancierter wie der Glenallachie, allein schon durch die längere Reife Zeit.

Alle Abfüllungen sind nicht gefärbt und nicht kühlgefiltert.

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Adventskalender 1 // Velvet Fig von Wemyss Malts

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Unseren genussvollen Adventskalender beginnen wir mit dem »Velvet Fig« von Wemyss Malt, ein wahrhaft winterlicher- und weihnachtlicher Whisky.

Der neue Velvet Fig (übersetzt »samtige Feige«) setzt sich aus ausgesuchten Highland- und Speyside Single Malts zusammen, allesamt durchgehend gereift in Oloroso Sherry Fässern. Die Komposition ist reich an Aromen von weihnachtlichen Früchten und Gewürzen.
Abgefüllt als Sonderedition ohne Altersangabe ist Velvet Fig der erste Wemyss Blended Malt, der unchill-filtered, ohne Zusatz von Farbstoff und in 46% Trinkstärke aufgelegt wurde, limitiert auf 6000 Flaschen.
Die hochwertigen Sherry Fässer geben dem Malt einen tiefbraunen Mahagoni-Ton. In der Nase reichhaltig mit üppigen dunklen Früchten sowie süßem Met und weichem Leder. Am Gaumen treten saftige Sultaninen, samtige Feigen und Datteln, gewürzt mit Muskat und Ingwer zutage. Das Finale übernehmen süße Maronen und geröstete Walnüsse sowie leicht pfeffrige Noten.

William Wemyss, Managing Director von Wemyss Malts, kommentiert:

  • »Wir sind begeistert vom neuen Velvet Fig Blended Malt, der eine einmalige, jedoch in jedem Fall komplimentierende Ergänzung zur Wemyss Blended Malt Serie darstellt. Spannend für Liebhaber von Sherry Fass gelagerten Whiskys oder Kunden, die nach dem perfekten Weihnachtswhisky suchen.«
  • Genuss verschenken erfreut Leib & Seele,
  • denn Genusserlebnisse bleiben in Erinnerung.

Diesen Whisky und weitere schottische wie irische Whiskys bekommt ihr bei uns im Laden in der Bernardstraße 63a, am Goetheplatz im Offenbacher Nordend.

Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag 15 bis 19 Uhr, Donnerstag 15 bis 20 Uhr und an den Adventssamstagen 13 bis 19 Uhr.

 

NEU: Drei Abfüllungen von Hepburn’s Choice – Glentauchers, Glenrothes, Caol Ila

Wir haben einen neuen unabhängigen Abfüller im Sortiment, uns zwar aus dem Hause Hunter Laing präsentieren wir Ihnen die Hepburn's Choice Abfüllungen. Es handelt sich hierbei um Einzelfassabfüllungen mit 46% Trinkstärke. Selbstverständlich wird bei allen Abfüllungen auf den Zusatz von Farbstoff und auf den Prozess der Kältefiltrierung verzichtet.
Hepburn's Choice wurde zu Ehren von William Hepburn, dem verstorbenen Großvater mütterlicherseits des Direktors, benannt. Aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit im diplomatischen Dienst, bereiste Mr Hepburn viele verschiedene Länder rund um den Globus und war ein wahrhafter Whisky Connoisseur seiner schottischen Whiskies, mit welchen er sich ein Stück Heimat auf Reisen bewahrte.
Wir starten mit diesen drei Abfüllungen von Caol Ila, Glentauchers und Glenrothes:

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Glentauchers, 2005, 8 Jahre, Speyside
Ein wundervoller und auch seltener Glentauchers. Hier treffen Kaffee, exotische Früchte, Ahornsirup und Bountyschokolade aufeinander. Glentauchers ist eine sehr unbekannte Destillerie in der Speyside. Sie wurde 1897 durch James Buchanan gegründet. Das kuriose an der Sache ist, dass James Buchanan keinerlei Ahnung von der WHiskyproduktion und dem Vertrieb hatte. Noch kurioser ist, dass er nicht einmal das Kapital hatte, um diese Destillerie zu bauen. Durch seinen unbändigen Optimismus, wurde schließlich im Jahre 1898 die Produktion aufgenommen. Von Glentauchers findet man kaum Single malts. Der größte Anteil verschwindet in Blended Whiskys.

Nase Süße Früchte, Sherry, Nussaromen, Honig, Schokolade
Geschmack Bounty-Riegel, Kaffee, exotische Früchte und Ahornsirup
Abgang Wieder der Bounty-Riegel, etwas würzig, Trockenfrüchte und im Gesamteindruck ein langes Finish.

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Glenrothes 2004, 9 Jahre, Speyside
So sollte ein Whisky aus einem first fill Sherryfass schmecken. Dunkle Geschmacks- und Geruchspalette, Kirsche, Schokolade, Tabak und wunderbares Trockenobst. Der Sherryeinfluss erschlägt den Whisky nicht, sondern lässt noch Platz für Mehr. Ohne Farbstoff, nicht kältefiltriert. Limitiert auf 782 Flaschen. (First fill sherry butt)

Nase Trockenobst, Kirsche, dunkle Früchte, Schokolade und etwas Tabak.
Geschmack Typisch Glenrothes – etwas erdig und ölig. Sehr vollmundig und perfekt dosierte Sherryaromen. Ebenso etwas Wildkirsche (Haribokirschen?) und dunkle Beeren.
Abgang Wildkirsche, ölig, Salz, Leder – sehr wärmend.

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Caol Ila 2008, 5 Jahre, Islay
Ja, der Whiskyboom macht sich bermerkbar. Ältere Islay-Whiskys zu vernünftigen Preisen von unabhängigen Abfüllern sind kaum mehr zu bekommen. Aber ich finde es ist auch eine Chance zu zeigen, dass die junger Whiskys, auch wenn sie ab und an etwas ungestüm wirken, ebenso ein Genusserlebnis ist wie die ausblancierten gereiften Malts. Dieser Caol Ila ist keine Torfbombe, sondern eine filigraner und eleganter Single Malt.

Nase fruchtig, leicht süßer Rauch, typisch für Caol Ila, mild und einladend
Geschmack auch hier eher ein milder Rauch, etwas Fruchtaromen, die an grünen Apfel und Zitrusfrüchte erinnern, aber auch
Abgang ölig und salzig, mit einem mittellangen Abgang.

Alpha, Beta, Gamma : Weine von Thomas Pahlke

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Alpha, Beta, Gamma. Was sich anhört wie eine Studentenverbindung einer US-amerikanischen Universität ist die Weinlinie von Thomas Pahlke. Nach seiner Ausbilung bei Axel Neiss, Phillip Kuhn und Weingut Horcher sowie zwei Auslandspraktika in Mallorca und Österreich ging er zurück zum elterlichen Weingut Hahn-Pahlke im nordpfälzischen Battenberg.

2008 entstanden seine ersten Weine, die noch auf wenige Flaschen limitiert waren. Wir konnten zwei 2011er Weine (Riesling und Sauvignon Blanc) sowie den bereits ausverkauften 2009er Spätburgunder verkosten.

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Der Spätburgunder, 18 Monate Barriquelager, aus der Magnum hat einiges an Reifepotenzial. In der Nase rote Früchte, Kakao- und Ledernoten. Nach dem Öffnen benötigt er einige Zeit bis er sich zu voller Kraft entwickelt und die Tannine sich mit den Fruchtaromen richtig verbinden. Der Riesling ist ein schlanker aber intensiv minderalischer Wein.

Unser volle Aufmerksamkeit hatte der Sauvignon Blanc Beta. In der Nase typische grüne Aromen wie Stachelbeere und exotische Früchte und Maracuja. Im Mund grüne Paprika, wieder exotische Früchte und etwas Melisse. Sehr fiigran und frisch, dazu eine angenehm zurückhaltende Säure, so dass man nicht zu schnell »satt« wird. Man trinkt gerne auch noch ein zweites Glas.

Ein junges Winzertalent, dessen Weine man in Zukunft im Auge haben sollte.