3 neue Abfüllungen von Dun Bheagan: Laphroaig, Glenallachie, Glenburgie AUSVERKAUFT

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Nach längerer Zeit haben wir wieder drei neue Abfüllungen von Dun Bheagan reinbekommen. Das erste ist ein 14jähriger Laphroaig aus drei Hogsheads.
Und der ist wie ein waschechter Laphroaig sein soll, rauchig und salzig vom ersten Schnuppern bis zum letzten Nachklang. Man kommt sich vor als würde man direkt nebe der Kiln stehen mit dem Blick aufs Meer. Die Lederjacke wurde feucht vom Gicht und dazu eine Zigarre und am Strand ist gerade in Lagerfeuer erloschen. Nehmt all diese Aromen und ihr habt eine ungefähre Vorstellung von diesem »Froggi«. Nur 950 Flaschen wurde abgefüllt, nur wenige haben es zu uns geschafft.

Die zwei weiteren Abfüllunge wurden jeweils in Rotweinfässern gefinished.
Der 10jährige Glenallachie wurde in Corton Renardes Fässern nachgereift.
In der Nase schon intensive Rotweinnote, Holz, Tannine, Fruchtnoten, die an Waldbeeren erinnern, dazu noch ein Eckchen Leder. Dies setzt sich im Geschmack fort. Auch hier wieder vom Rotwein geprägt, bekommt durch die Süße schon etwas Kompottartiges, aber die herbe Seite kommt nicht zu kurz.

 

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Der Glenburgie 15 Jahre ist ein Single Cask und bekam ein Finish im Monthelie Rotweinfass. Aber der Rotwein hat sich hier nicht so stark durchgesetzt. In der Nase kommt süße Vanille, etwas tropische Früchte und Honig. Im Mund kommen dann die roten Früchte wie Cassis und Kirschen stärker heraus. Noch ausballancierter wie der Glenallachie, allein schon durch die längere Reife Zeit.

Alle Abfüllungen sind nicht gefärbt und nicht kühlgefiltert.

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Miltonduff, 9 Jahre von The Whisky Chamber

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Thomas Ide hat wieder seine Spürnase bewiesen. Mit diesem dunklen Miltonduff in Fassstärke hat er für alle Liebhaber von sog. »Sherry-Bomben« wieder einen begehrten Tropfen abgefüllt.

Miltonduff (TWC) 2006, 9 Jahre, 59,8%vol. ex Sherry Hogshead, 0,5l
Aroma: Kirsche mit Vollmilchschokolade, Sahnebonbon und sehr cremig
Geschmack: eine kräftige Sherry Note, aber nicht aufdringlich – sehr weich und rund
Nachklang: Lange anhaltend und bleibt dabei sehr weich – die fast 60%vol. merkt man kaum

 

Vier neue Abfüllungen von The Whisky Chamber – Springbank, Tullibardine, Westport, Teufel IX

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Vier neue Abfüllungen von The Whisky Chamber – unseren Lieblings Independent Bottler – sind angekommen.
Einige davon wird es auch bei unserem Spezial-Tasting mit Thomas Ide von The Whisky Chamber am 23. Oktober geben.

buair an diabhail Vol. IX (tempt the devil) (TWC) – 58,9%vol. 0,5l
Region: Islay
Aroma: Rauch, Vanille, Toffee, frisch, fruchtig – ein Klümpchen Asphalt.
Geschmack: Torf (Phenole), Malz, eine intensive Süße

Springbank (TWC) 2000, 15 Jahre ex Sherryn Hhd., 42,9*%vol., 0,7l
Region: Campbeltown
Aroma Sherry, Kirschen, ein Hauch Holunder und etwas Rauch
Geschmack: eine runde Sherry-Süße, mit dem typischen „etwas Rauch“ von Springbank.
Nachklang: die feine Sherrynote bleibt lange am Gaumen

Tullibardine (TWC) 2006, 9 Jahre, 59,3%vol. ex Sherry Hhd. 0,5l
Region: Highlands
Aroma: Kirsche, Schokolade (Moncheri), milde Röstaromen
Geschmack: sehr intensiv Sherry und Schokolade, geröstetes Brot

Highland Aingeal / Westport (TWC) 1997, 17 Jahre, 56,2%vol. 0,5l
Region: Highlands
Aroma: Cremig, Vanille, Stachelbeere (helle Beeren)
Geschmack: Vanillecreme, malzig, fruchtig (schwere Früchte) – leichte florale Noten
Nachklang: Mittel bis lange anhaltend mit einer feinen Süße

Im Laden führen wir eine große Auswahl an Abfüllungen von The Whisky Chamber

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NEU: Drei Abfüllungen von Hepburn’s Choice – Glentauchers, Glenrothes, Caol Ila

Wir haben einen neuen unabhängigen Abfüller im Sortiment, uns zwar aus dem Hause Hunter Laing präsentieren wir Ihnen die Hepburn's Choice Abfüllungen. Es handelt sich hierbei um Einzelfassabfüllungen mit 46% Trinkstärke. Selbstverständlich wird bei allen Abfüllungen auf den Zusatz von Farbstoff und auf den Prozess der Kältefiltrierung verzichtet.
Hepburn's Choice wurde zu Ehren von William Hepburn, dem verstorbenen Großvater mütterlicherseits des Direktors, benannt. Aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit im diplomatischen Dienst, bereiste Mr Hepburn viele verschiedene Länder rund um den Globus und war ein wahrhafter Whisky Connoisseur seiner schottischen Whiskies, mit welchen er sich ein Stück Heimat auf Reisen bewahrte.
Wir starten mit diesen drei Abfüllungen von Caol Ila, Glentauchers und Glenrothes:

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Glentauchers, 2005, 8 Jahre, Speyside
Ein wundervoller und auch seltener Glentauchers. Hier treffen Kaffee, exotische Früchte, Ahornsirup und Bountyschokolade aufeinander. Glentauchers ist eine sehr unbekannte Destillerie in der Speyside. Sie wurde 1897 durch James Buchanan gegründet. Das kuriose an der Sache ist, dass James Buchanan keinerlei Ahnung von der WHiskyproduktion und dem Vertrieb hatte. Noch kurioser ist, dass er nicht einmal das Kapital hatte, um diese Destillerie zu bauen. Durch seinen unbändigen Optimismus, wurde schließlich im Jahre 1898 die Produktion aufgenommen. Von Glentauchers findet man kaum Single malts. Der größte Anteil verschwindet in Blended Whiskys.

Nase Süße Früchte, Sherry, Nussaromen, Honig, Schokolade
Geschmack Bounty-Riegel, Kaffee, exotische Früchte und Ahornsirup
Abgang Wieder der Bounty-Riegel, etwas würzig, Trockenfrüchte und im Gesamteindruck ein langes Finish.

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Glenrothes 2004, 9 Jahre, Speyside
So sollte ein Whisky aus einem first fill Sherryfass schmecken. Dunkle Geschmacks- und Geruchspalette, Kirsche, Schokolade, Tabak und wunderbares Trockenobst. Der Sherryeinfluss erschlägt den Whisky nicht, sondern lässt noch Platz für Mehr. Ohne Farbstoff, nicht kältefiltriert. Limitiert auf 782 Flaschen. (First fill sherry butt)

Nase Trockenobst, Kirsche, dunkle Früchte, Schokolade und etwas Tabak.
Geschmack Typisch Glenrothes – etwas erdig und ölig. Sehr vollmundig und perfekt dosierte Sherryaromen. Ebenso etwas Wildkirsche (Haribokirschen?) und dunkle Beeren.
Abgang Wildkirsche, ölig, Salz, Leder – sehr wärmend.

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Caol Ila 2008, 5 Jahre, Islay
Ja, der Whiskyboom macht sich bermerkbar. Ältere Islay-Whiskys zu vernünftigen Preisen von unabhängigen Abfüllern sind kaum mehr zu bekommen. Aber ich finde es ist auch eine Chance zu zeigen, dass die junger Whiskys, auch wenn sie ab und an etwas ungestüm wirken, ebenso ein Genusserlebnis ist wie die ausblancierten gereiften Malts. Dieser Caol Ila ist keine Torfbombe, sondern eine filigraner und eleganter Single Malt.

Nase fruchtig, leicht süßer Rauch, typisch für Caol Ila, mild und einladend
Geschmack auch hier eher ein milder Rauch, etwas Fruchtaromen, die an grünen Apfel und Zitrusfrüchte erinnern, aber auch
Abgang ölig und salzig, mit einem mittellangen Abgang.

Unsere Rosé-Empfehlungen

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Die ersten Sonnenstrahlen haben schon Kraft und geben Hoffnung und Vorahnung auf den Sommer. Sommer und Frühling sind definitiv die passenden Zeiten für Rosé-Weine, sei es beim Picknick im Park, den Nachmittag auf Balkon und Terrasse oder als Opener für die Grillsaison.

Von links nach rechts: Rosé von Stefan Meyer überrascht mit frischen und spritzigen Himbeernoten. Der Wein von Weingut Hinterbichler ist das passende Pendant dazu, kräftige, vollmundige Fruchtaromen, die an Brombeere und Erdbeere erinnern. Der St. Laurent Rosé vom Weingut Bernhard überzeugt mit samtigem Mundgefühl und einladenden Fruchtnoten. Der Kaleidoskop Rosé vom Weinbau Aßmuth ist auch für die etwas kühleren Tage im Frühling sehr gut geeignet. Neben reifen Erdbeeren, kommen hier Nuancen von dunkler Schokolade und Joghurt hinzu. Der Metzger Merlot Rosé ist frisch wie ein Weißwein und leichte Kirscharomen, absolut geringer Trinkwiderstand. Das Flying Pig, ein Rosé-Secco ist der ideale Aperitif für jede Gartenparty.