7. März: Spirituosen-Flohmarkt (Whisky, Gin und Rum)

Auch in diesem Jahr führen wir die Tradition des Spirituosen-Flohmarkts fort.

Im Februar 2014 haben wir erstmals den „Whisky-Flohmarkt“ veranstaltet. Denn es wäre zu schade um die angebrochenen Flaschen gewesen, die entweder nach den Tastings oder dem Verkauf der letzten Flasche übrig geblieben sind. Warum also nicht die noch guten Tropfen zu einem kleinen Preis anbieten?

Mittlerweile hat sich nicht nur diese Veranstaltung rumgesprochen, sondern wir haben auch unser Sortiment erweitert. Und so gibt es auf unserm Flohmarkt neben Whiskys auch Gins und Rums. Im Schnitt bieten wir rund 60 Flaschen an. Und auch wenn die meisten Tastings zu Gin stattfinden, so sind weiterhin die meisten unserer Flohmarkt-Flaschen mit Whisky gefüllt. Darunter sind vor allem limitierte Einzelfassabfüllungen, bei denen ihr die letzte Möglichkeit habt, diese noch zu bekommen. Schwerpunkt sind insbesondere schottische Whiskys von Abfüllern wie Gordon MacPhail, The Whisky Chamber, The Whisky Trail, Wemyss, Signatory Vintage, The Maltman, A.D. Rattray. Wobei natürlich nicht bei jedem Flohmarkt von allen Abfüllern etwas erstanden werden kann.

Des weiteren haben wir noch von verschiedenen Abfüllungen – Whisky, Gin und Rum – noch letzte Flaschen, die wir zu einem Sonderpreis euch anbieten.

Wie bei allen beliebten Flohmärkten gilt: Der frühe Vogel bekommt die größte Auswahl. Wer die besten Tropfen ergattern möchte, sollte jedoch früh kommen. Was weg ist, ist weg.

Der Spirituosen-Flohmarkt findet zu den regulären Ladenöffnungszeiten von 13 bis 17 Uhr statt. Und natürlich könnt ihr während des Flohmarkts auch aus unserem regulären Whisky-, Gin-, Rum- und Wein-Sortiment probieren und einkaufen.

Wir freuen uns auf Euren Besuch.

Die Genussverstärker Bernardstraße 63a am Goetheplatz in Offenbach, 3 Minuten von der S-Bahn-Station Ledermuseum entfernt

Tasting-Impressionen: World Wide Whisky

Dass Whisky nicht nur in Schottland und Irland gebrannt wird, ist nichts Neues. Auch die USA mit ihren Bourbon und mittlerweile Japan sind vielen als Whiskyländer ein Begriff. Aber was ist mit Südafrika, Schweden, Taiwan, Frankreich der der Schweiz. So haben wir für das Tasting sieben Whiskys ausgewählt, die aufzeigten, wie spannend die Whiskywelt auch außerhalb Schottlands sein kann. Also WWW – World Wide Whisky:

Der Bain’s Single Grain aus Südafrika machte den Anfang und fand mit seinen weichen Vanille und Karamellnoten schnell Freund/innen im Tasting.

Der Kasei Blended Whisky der japanischen Mars Distillery mit seinen ebenfalls weichen und fruchtigen Aromen kam ebenfalls gut an.

Kavalans Concertmaster mit Port Cask Finish aus Taiwan war am Ende des Abends sogar einer der Favoriten des Abends, gemeinsam mit dem in Bierholzfässern gereiften Säntis Malt aus der Schweiz.

Für Überraschung sorgte der Noahs Mill Kentucky Bourbon Whisky mit seinen 57,15 Vol %.

Die Freund/innen torfrauchiger Whiskys wurden dann mit dem Lightly Peated von Armorik aus der Bretagne sowie dem schwedischen Mackmyra Svensk Rök/Amerikansk Ek glücklich.

 

Bourbon von seiner beste Seite – Noah’s Mill Kentucky Straight Whiskey

Dieser Bourbon hat selbst mich als jemand, der nicht unbedingt ein Fan von us-amerikanischen Whiskeys ist, umgehauen. Noah’s Mill kommt aus der Willet Distillery in Kenthucky, wird in Small Batches und in Fassstärke abgefüllt. (Alkoholangaben können daher von Batch zu Batch leicht variieren.)

In der Nase Vanille, Zuckersirup, dunkles Karamell, Walnuss und etwas Zimt. Trotz der 57,2 Vol % keine störenden Alkoholnoten im Geruch. Der erste Schluck dann warm, kräftig aber trotzdem weich und cremig. wieder Vanille und Karamell, aber auch Fruchtkompott und Honig, dazu etwas Ingwer- und Pfefferschärfe, aber alles wunderbar eingebunden. Dazu noch mal im Abgang geröstete Walnüsse und frische Apfelaromen. Bleibt lange  und ist außergewöhnlich komplex aber weich im Geschmack.
Diese besondere Abfüllung erhielt in Jim Murrays Whisky Bible immerhin 91 Punkte.

Für ich mit das Beste was ich an Straight Kentucky Bourbon bisher getrunken habe.

Buffalo Trace – Whiskey aus Frankfort

Whiskey aus Frankfort? Das ist kein Tippfehler. Denn Frankfort liegt im US-Bundesstaat Kentucky und in der Buffalo Trace Brennerei wird der gleichnamige Straight Bourbon Whiskey hergestellt.

Und ja, wir schrieben Whiskey auch mit »e« und das nicht nur bei irischem Whiskey. Im Gegensatz zu Schottland wird bei Bourbon nicht nur Gerste verwendet, sondern wie in diesem Fall vor allem Mais und Roggen. Ein Bourbon muss dementsprechend aus mindestens 51 Prozent Mais bestehen. Die Reifung erfolgt für 8 bis 12 Jahre in für Bourbon typischen frischen Fässer aus amerikanischer Weißeiche. Laut dem angesehenen Whiskyautor Jim Murray ist er einer der besten Bourbons der Welt. Am besten prüft ihr das selbst, denn auch diesen Whiskey haben wir natürlich zum Probieren offen im Laden.

Wir fanden, dass er im Glas nach ganz viel Vanille, Toffee und kandierte Früchten duftet. Im Mund dann recht weich, wieder Vanille, Süße, Waldhonig und natürlich auch viel Holz. Schöner wärmender und süßer Abgang.