Bourbon von seiner beste Seite – Noah’s Mill Kentucky Straight Whiskey

Dieser Bourbon hat selbst mich als jemand, der nicht unbedingt ein Fan von us-amerikanischen Whiskeys ist, umgehauen. Noah’s Mill kommt aus der Willet Distillery in Kenthucky, wird in Small Batches und in Fassstärke abgefüllt. (Alkoholangaben können daher von Batch zu Batch leicht variieren.)

In der Nase Vanille, Zuckersirup, dunkles Karamell, Walnuss und etwas Zimt. Trotz der 57,2 Vol % keine störenden Alkoholnoten im Geruch. Der erste Schluck dann warm, kräftig aber trotzdem weich und cremig. wieder Vanille und Karamell, aber auch Fruchtkompott und Honig, dazu etwas Ingwer- und Pfefferschärfe, aber alles wunderbar eingebunden. Dazu noch mal im Abgang geröstete Walnüsse und frische Apfelaromen. Bleibt lange  und ist außergewöhnlich komplex aber weich im Geschmack.
Diese besondere Abfüllung erhielt in Jim Murrays Whisky Bible immerhin 91 Punkte.

Für ich mit das Beste was ich an Straight Kentucky Bourbon bisher getrunken habe.

Buffalo Trace – Whiskey aus Frankfort

Whiskey aus Frankfort? Das ist kein Tippfehler. Denn Frankfort liegt im US-Bundesstaat Kentucky und in der Buffalo Trace Brennerei wird der gleichnamige Straight Bourbon Whiskey hergestellt.

Und ja, wir schrieben Whiskey auch mit »e« und das nicht nur bei irischem Whiskey. Im Gegensatz zu Schottland wird bei Bourbon nicht nur Gerste verwendet, sondern wie in diesem Fall vor allem Mais und Roggen. Ein Bourbon muss dementsprechend aus mindestens 51 Prozent Mais bestehen. Die Reifung erfolgt für 8 bis 12 Jahre in für Bourbon typischen frischen Fässer aus amerikanischer Weißeiche. Laut dem angesehenen Whiskyautor Jim Murray ist er einer der besten Bourbons der Welt. Am besten prüft ihr das selbst, denn auch diesen Whiskey haben wir natürlich zum Probieren offen im Laden.

Wir fanden, dass er im Glas nach ganz viel Vanille, Toffee und kandierte Früchten duftet. Im Mund dann recht weich, wieder Vanille, Süße, Waldhonig und natürlich auch viel Holz. Schöner wärmender und süßer Abgang.