4. November: „Hohoho und ne Buddel voll Rum“ (Rum-Tasting)


„Hohoho und ne Buddel voll Rum“ – Na, Hand aufs Herz, wer denkt sofort an Piraten?

Und ja, der Rum hat seinen weltweiten Erfolg viel den Piraten zu verdanken. Aber den einen Rum gibt es nicht. Ähnlich wie beim Whisky gibt es viele unterschiedliche Stile. Diese werden bestimmt durch die verwendete Grundzutat – Zuckerrohrsaft oder Melasse – und deren Herkunft, Art der Destillation und Reifung. Im Tasting lernt ihr den Unterschied zwischen dem französischen, dem spanischen und dem britischen Stil kennen und erfahrt, woran ihr erkennt, ob ihr einen Navy-Style-Rum vor euch habt. Dazu präsentieren wir euch – wie auch bei den anderen Spirituosen aus unserem Sortiment – verschiedene Rums abseits des Mainstreams.

Lasst euch von der Vielseitigkeit von Rum überraschen.

In der Pause gibt es Snacks und zwischen den Rums reichen wir Weißbrot sowie stilles Wasser. Bitte sorgt für eine gute „Grundlage“ (Essen) vor dem Tasting und eine sichere Heimreise danach. Don’t drink and drive!

Wir bitten um verbindliche Anmeldung via E-Mail:
tasting@die-genussverstaerker.de

Preis 48 Euro inklusive Rum und Pausenbuffet (pro Person)
Ort Die Genussverstärker, Bernardstraße 63a, am Goetheplatz/Nordend, Offenbach
Datum/Beginn 4. November 2018, Sonntag 16 Uhr (Dauer ca. 2,5 Stunden)

West Indies – neuer komplexer Rum von Compagnie des Indes

Der West Indies ergänzt die Basisrange von Compagnie des Indes Rums. Neben dem »Caraibes«, dem »Latino« und »Jamaika Navy Strength« gibt es nun den achtjährigen Blend mit Rums aus Guyana, Panama, der Dominikanischen Republik und Barbados.

8 Jahre Reifezeit steht hier für die tatasächliche minimale Reifezeit der verwendeten Rums, kein Soleraverfahren.
Neuzugang bei den dauerhaft erhältlichen Rum-Blends von Compagnie des Indes: Der West Indies ist wie die Single-Cask- und Small-Batch-Abfüllungen von Compagnie des Indes weder nachträglich gesüßt ncoh mit Zuckerkulör gefärbt.

In der Nase zeigt er sich ausnehmend aromatisch, mit Noten von fermentierten Früchten, Eindrücken von Kandiszucker und Honig sowie Pfirsichen und süßen Gewürzen. Er erinnert an ein orientalisches Gericht mit seiner sehr eigenen Mischung aus Frucht, Gewürzen und Süße.
Auch auf der Zunge erscheint er zunächst mit dem Eindruck von sehr würzigem Honig, der Kandiszucker findet sich sofort wieder, geht aber schnell in gebrannte Karamell und Vanille über. Rhabarber und Lakritze gesellen sich dazu und machen den Rum ungleich komplexer. Das wunderbare Finish zeigt Noten von Obstbränden und tolle, holzige Aromen.

Zuckerkulör und wie Farbe in Rum und Whisky kommen (kann)

Man kennt es von vielen Spirituosen, gleich ob Whisky oder Rum, sie werden gefärbt mit Zuckerkulör. Das hat mehrere Gründe, warum vor allem Produkte von den großen Marken  nachträglichgefärbt werden. Bernstein-farbene und bräunliche Whiskys und Rums werden ganz unterbewusst mit warmen Aromen und einer großen Aromenvielfalt verbunden. Helle Whiskys und Rums gelten auf den ersten Blick als leicht und wenig aromatisch. Dazu kommt noch der Irrtum, dass je dunkler die Spirituose ist, desto länger wäre sie im Fass gereift.

Wir lieben die Rum von Compagnei des Indes, deren Single Cask Abfüllungen alle ohne Farbstoff und nachträgliche Süßung auskommen. Florent Beuchet zeigt in diesem Video was nur wenige Tropfen Zuckerkulör bewirken, ob wohl der Rum kein Fass gesehen hat

14. September: Rum Entdeckungsreise (Rum-Tasting)

Rum ist nicht gleich Rum. Die unterschiedlichen Stile ergeben sich durch die verwendete Grundzutat – Zuckerrohrsaft oder Melasse –, Herkunft und Art der Destillation und Reifung. Lasst euch von der Vielseitigkeit von Rum überraschen. Im Tasting lernt ihr den Unterschied zwischen dem sog. französischen, dem spanischen und dem britschen Stil ebenso kennen, wie der Aspekt was es mit Navy Style, Arrack und Spiced Rums auf sich hat.
Und wie bei anderen Spirituosen aus unserem Sortiment gilt hier auch, Rum abseits des Mainstreams.

In der Pause gibt es Snacks und zwischen den Rums reichen wir Weißbrot sowie stilles Wasser. Bitte sorgen Sie für eine gute »Grundlage« (Essen) vor der Verkostung und eine sichere Heimreise danach. Don’t drink and drive!

Wir bitten um verbindliche Anmeldung via E-Mail:
tasting@die-genussverstaerker.de

Preis 48 Euro inklusive Rum und Pausenbuffet (pro Person)
Ort Die Genussverstärker, Bernardstraße 63a, am Goetheplatz/Nordend, Offenbach
Datum/Beginn 14. September 2018, Freitag 20 Uhr (Dauer ca. 2,5 Stunden)

Batavia Arrack von By The Dutch – Rum Indonesiens

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Beim Rum denkt man schnell an Karibik, aber das Zuckerrohr aus dem er produziert wird, stammt ursprünglich aus Asien. So liegt es Nahe beim Thema Rum auch einfach mal nach Asien, in diesem Falle nach Indonesien zu schauen. Dort nennt man ihn Arrack.

Der Batavia Arrack wird aus Zuckerrohrmelasse, welche ausschließlich nur auf der Insel Java in Indonesien produziert wird, destilliert Schon seit dem 17. Jahrhundert wird der Batavia Arrack in Indonesien hergestellt. Während der Fermentation wird lokaler roter Reis hinzugefügt, um die Gärung anzuschieben, was ihm seinen außergewöhnlichen Charakter verleiht.
Er wird in traditionellen Pot Stills destilliert und reift anschließend in Amsterdam bis zu 8 Jahre in Eichenholzfässern. Der By the Dutch Batavia Arrack hat ein von Apfel, Birne, Banane, Zimt, Muskat, Vanille, altes Leder, Sternanis und Nelke geprägtes Aroma.