Bunnahabhain Stiùireadair – ein äußerst leckerer Zungenbrecher

Wie ihr wisst führen wir ja nur wenige Standard-Abfüllungen der großen bzw. größeren Brennereien. Aber es gibt immer wieder Abfüllungen direkt von den Brennereien, die wir spanend finden. So auch der Bunnahabhain Stiùireadair von Islay.
Der kleine gälische Zungenbrecher bedeutet übrigens so viel wie Steuermann, welcher ja die labels und Verpackungen ziert.

Er reifte in erst und zweitbefüllte Sherryfässern (First und Second Fill), ist nicht kühl filtriert und nicht gefärbt. Die Übernahme durch den südafrikanischen Distell-Konzern hat wie ich finde der Brennerei sehr gut getan. Seit dem wurde auch wieder verstärkt in Fässern und die Brennerei investiert. Mit 46,3 Vol % hat man auch für die Basisabfüllungen einen schöne erhöhte Trinkstärke eingeführt.

In der Nase warme Aromen von Karamell und gesalzenen und gerösteten Nüssen, dazu ein hauch von Torf Rauch. Im Mund dann dezent die Sherrynoten, so dass die typischen Salznoten noch durch kommen, dazu Trockenfrüchte, etwas Vanille und wieder ein kleines Rauchschwänzchen. Insgesamt ein warmer und wolliger Gesamteindruck, für einen schönen gemütlichen Feierabend. Dazu ein super Preis-Genuss-Verhältnis und ein Whisky, der sich als Aushängeschild für diese Destillerie super macht.

Die Bilder stammen vom letzten Besuch bei der Brennerei auf Islay.

Whiskys neu eingetroffen – Juni 2018


Im Juni sind wieder einige neue Whiskys für euch eingetroffen:
• Mackmyra Ten Years, der erste zehnjähirge Whisky aus Schweden
• Balblair, 12 Jahre, Discovery Series von Gordon MacPhail
• Caol Ila 13 Jahre, Discovery Series von Gordon MacPhail
• Auchentoshan 14, Coopers Choice
• Rozelieures Origine (Peated Whisky aus Lothringen)
• Rozelieures Fumé (Peated Whisky aus Lothringen)
• Rozelieures Thourbé (Peated Whisky aus Lothringen)
• Ben Nevis Port Cask, Spirit & Cask Range
• Croftengea Heavily Peated, Spirit & Cask Range
• Inchgower 9 Jahre, James Eadie
• Caol Ila 10 Jahre, James Eadie

Über die Schulter geschaut – Mitarbeiter/innen-Schulung bei den Genussverstärkern

Einmal im Monat setzen wir uns alle zusammen hin und probieren gemeinsam die aktuellen Neuheiten, also das was an Whisky, Gin, Rum oder Weinen neu zum Sortiment dazu gekommen ist. Denn alles was bei uns im Laden steht haben wir selbst schon verkostet und wir verkaufen nur, was wir selbst auch trinken würden.
Im Juni lag der Schwerpunkt auf Whisky und Gin. Lediglich ein Rum, der Fiji von Plantation war mit in der Verkostungsreihe. Was so locker und lustig aussieht ist trotzdem echte Arbeit und nach 20 verschiedenen Spirituosen merkt man auch schnell, dass man, was die feinen Nuancen angeht, schnell an seine Grenzen kommt.

Aber der Reihe nach. Den Start machten fünf neue Gins. Wie bei uns üblich verkosten wir sie zunächst pur und dann mit verschiedenen Tonic Water, so dass wir euch immer auch eine Empfehlung für Gin Tonic mit auf den Weg geben können.


Neu im Sortiment sind die beiden irischen Gin Beara Ocean Pink Gin und der auf Molke basierende Bertha’s Revenge Gin, der Klassiker von Citadelle sowie der gesüßte und fassgelagerte Old Tom Gin von Citadelle. Aromatisch ausgefallen ist der Apostoles Gin aus Argentinien mit den Aromen von Mate und Eukalyptus, die einen an die berühmten englischen Minz-Schokoloaden-Täfelchen erinnern lassen.

Die Whiskys haben den Großteil der neuen Spirituosen dargestellt. Dabei waren der Wolfburn Small Batch 270, zwei Abfüllungen von James Eadie (Caol Ila & Inchgover), Auchentoshan 14 Jahre, Secret Speyside von The Maltman, die neuen Abfüllungen von Spirit & Cask Range, der Bunnahabhain Stiùireadair und der neue Blended Malt Nectar Grove von Wemyss.

Nach drei Stunden angestrengten Verkosten, Austauschen, Notizen machen ging es dann noch zum Chicken Palace, auch bekannt als Speyereck, wo man die besten Hähnchen Offenbachs bekommt.

Passend dazu als Soundtrack The Oppressed* mit »All togeher now«.


* The Oppressed waren eine der ersten antirassistischen Skinheadbands, die für die Wurzeln des Ska und der Rude Boys & Rude Girls aus Jamaika stehen und nichts mit den antirassistischen Boneheads zu tun haben.

Neue Abfüllungen von Spirit & Cask Range (Ben Nevis, Croftengea, Glenrothes, Ardmore)

Die Abfüllungen von der Spirit & Cask Range verfolgen wir schon seit sieben Jahren, seit es uns gibt. Mittlerweile ist nicht nur der Inhalt super, sondern auch das Design der Etiketten dementsprechend hochwertig. Finde das eine sehr gute Lösung.

Vor einigen Wochen kamen schon der kräftig-rauchige Ardmore aus dem Port Cask zu uns sowie der fruchtig-cremige Glenrothes mit einem Madeira-Cask-Finish. Wieder aus dem Port Cask aber ohne Torfrauchnoten überzeugt der junge Ben Nevis mit großem Trinkfluss. Easy-Drinking wie es sein soll und ohne dabei anspruchslos zu sein.
Der Croftengea in Fassstärke ist dann schon eine kleine Torf-Rauch-Bombe. Aber eingepackt in feine Noten von gelben Früchten. Rauch und Süße in schöner Kombination. Dazu ein super öliges Mundgefühl, welches den Alkohol perfekt einbindet.
Wer sich über Croftengea als Destillerie wundert und sie auf keiner Karte findet, dem sei gesagt, dass sich unter diesem Namen rauchige Whiskys aus der Loch Lomond Destillerie verbergen.

Der dritte Neue ist der Peat 55. Ein No-Name-Whisky von der Insel Islay. Singe malt, aber ohne Altersangabe und vor allem mit dem Geheimnis der nicht benannten Brennerei. Dazu aber en super Preis-Genuss-Verhältnis. Wer kräftige Islay-Malts mag, aber nicht zu tief in den geldbeutel greifen möchte ist, dabe genau richtig. Ein All-Day-Whisky par Excellence.

Passend zum Croftengea auch den Song »Loch Lomond« von The Real McKenzies.

25. Mai: Unknown Whiskys – Unbekannt und unterschätzt (Whisky-Tasting)

unknown-whiskys-tasting-offenbach-frankfurt

Es gibt die großen Namen in der Whiskywelt. Entweder weil die Destillerien groß und damit ihre Whiskys sehr bekannt sind oder weil sie ein besonderes Image besitzen. Es sind Namen wie Glenfiddich, Ardbeg, Laphroaig, Glenmorangie, Talisker oder Lagavulin. Aber was ist mit Brennereien wie Teaninich, Wolfburn, Deanston, Benromach, Mortlach, Ben Nevis, Strathisla, Ledaig, Glen Scotia, Kilchoman? Ihre Namen sind vielen kaum oder wenig bekannt. Die dort produzierten Whiskys stehen denen aus den Brennereien mit den großen Namen kaum in etwas nach. Lasst euch überraschen!
Einige der Destillerien habe ich in den letzten Jahr selbst besucht. Dabei erfahrt ihr natürlich aucb etwas über die Geschichte der Brennereien, über die Herstellung von Whisky und jeweils die Bedeutung der jeweiligen Namen.

Für Einsteiger wie Fortgeschrittene geeignet, da unser Schwerpunkt meist unabhängige Abfüllungen von The Whisky Chamber, Signatory Vintage, Gordon MacPhail, The Maltman, James Eadie oder Spirit & Cask Range oder The Whisky Trail sind.

Wir bitten um verbindliche Anmeldung via E-Mail:
tasting@die-genussverstaerker.de
Wir haben nur eine begrenzte Platzanzahl, bei Interesse wirklich frühzeitig Plätze reservieren!

Preis 48 Euro inklusive Whiskys und Pausenbuffet (pro Person)
Ort Die Genussverstärker, Bernardstraße 63a, 63067 Offenbach
Datum/Beginn 25. Mai 2018, Freitag, 20:00 Uhr (Dauer ca. 2,5 Stunden)

unkown-whiskys-mortlach-tasting-offenbach-frankfurt

unkown-whiskys-glendullan-tasting-offenbach-frankfurt

unkown-whiskys-benromach-tasting-offenbach-frankfurt