Tobermory 9 YO, Berry Bros & Rudd – Ein intensiver Whisky mit vielen Facetten

Dieser Malt von der Insel Mull wurde vom unabhängigen Abfüller Berry Bros. & Rudd auf die Flasche gebracht. 9 Jahre alt und in Fassstärke exklusiv für den Importeur Kirsch Whisky abgefüllt.

Wir sind mittlerweile große Fans von den Whiskys dieses renommierten Abfüllers, der aber in Deutschland immer noch nicht so bekannt ist.

Die Farbe spricht auf den ersten Blick für ein ex-Bourbon-Cask. In der Nase, dann auch zunächst Nuss, Vanille, Fudge, Salz, Ingwer und nur wenig Trockenfrüchte. Im Mund merkt man dann aber, dass es doch wohl ein Sherry-Fass war, ich tippe mal auf Amotillado oder Fino Sherry. Denn da schmeckt man Noten von Datteln, wieder Nuss aber auch Pfeffer. Mit Wasser – die 65,3 Vol %  geben da auch genug Spielraum – wird er in der Nase noch »sherry-typischer«. Im Geschmack dann etwas süßer, aber auch Aromen von dunkler Schokolade und im Abgang dann wieder Salz, aber auch Jod und ätherische Öle.

Ein toller und intensiver Malt aus der Tobermory Destillerie.

Bunnahabhain Moine – der rauchige Bunna


Bunnahabhain im Nordosten der Insel Islay gelegen ist vielleicht nicht so gefeiert wie Ardbeg, Laphraoig oder Bruichladdich, aber die Whiskys sind es alle mal wert näher betrachtet zu werden. Neben vielen tollen Single Cask Abfüllungen haben wir auch einige Standards bei uns im Sortiment. Neben dem Stiuireadair auch die rauchige Abfüllung unter dem Namen »Moine«. Moine is der gälische Name für Torf.

Für die Brennerei eher untypisch ist dies, wie der Name schon verrät, ein deutlich rauchiger Whisky, wie er im 19. Jahrhundert produziert wurde. Das war die Idee von Master Distiller Ian MacMillan. Er lagerte in Ex-Bourbonfässern, Sherryfässer sowie Rotweinfässern

In der Nase Nougat und Nuss mit Meersalz und warmem Rauch vom Grill. Im Mund dann süßer Rauch, Pfeffer, Ingwer und viel Würze. Er bleibt lange am Gaumen, mit einem salzig-rauchigen Nachklang.

Delirium Gin – Pfalz dir Wein zu langweilig ist …


Mit der Pfalz verbinden wir hervorragende Weine. Aber „Zum Wohl die Pfalz“, der Slogan, der so manchen Weinkarton ziert, passt in diesem Fall auch für diesen leckeren Gin.

Die Basis für den Delirium Pfxlz. II ist ein Traubenbrand aus Sauvignon Blanc, Riesling und Muskateller Qualitätstrauben. Den insgesamt 11 Botanicals verdankt der Gin seine Geschmackskomplexität und die Hersteller verraten uns, dass Jasminblüte, grüner Apfel, schwarzer Pfeffer und Ingwer ihre Hände mit im Spiel haben.

Aber jetzt genug palavert. Was ist denn los in der Nase, wenn man an dem Gin riecht? Ihr wisst ja, erst riechen dann trinken. Da ist eine Menge los – Frucht, Apfel, eine leichte Schärfe und ganz viele Blüten. So riecht der Frühling! Und im Mund? Fragt ihr euch jetzt vielleicht … ein ziemliches Hin und Her zwischen angenehmer Süße und angenehmer Schärfe, etwas herb und trotzdem zitrusfrisch – Ingwer sowie grüner Apfel lassen sich nicht verleugnen.

Wie immer geht Probieren über Studieren! Und diese Chance solltet ihr euch nicht entgehen lassen.

Delirium Pfxlz. II, 42%

GinGer – Frankfurter Gin mit Ingwer

Ingwer ist gesund, aber vor allem ist Ingwer eine sehr aromatische, leicht scharfe Wurzel, die in vielen Gins als klassisches Botanical verwendet wird. Die würzige Schärfe aber auch die manchmal ins zitronige gehende Note, passen hervorragend zu Gin. Beim GinGer zeigt der Name bereits, dass man hier ganz auf den Ingwer setzt und nicht nur als ein Botanical unter vielen, sondern man baut ihm eine ganz große Bühne.

GinGer aus Frankfurt setzt alles auf eine Karte und sticht damit. Pur kommt die leichte Schärfe wunderbar zu den Zitrusnoten und Wacholder, gepaart mit einer leichten Süße. Super zum pur genießen, leicht gekühlt im Glas.

Mit Tonic wird es gin-typischer. Der Wacholder wird mehr herausgekitzelt und die Schärfe geht etwas in den Hintergrund. Gute Kombinationen fanden wir mit Fever Tree Indian Tonic oder noch spannende mit dem Lemon Tonic von Fever Tree.

16. Juni: WORLD GIN DAY 2018

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Anläßlich des WORLD GIN DAY präsentieren wir in unserem Laden aussergewöhnliche Gins. Diesesmal holen wir den eigentlich Tag am 16. Juni nach. Ihr könnt rund 50 verschiedene Gin-Sorten kennen lernen und probieren. Wir freuen uns über eine kleine Spende für die verkosteten Gins.

Wir präsentieren dabeu Gins abseits der bekannten Marken. Alles andere als alltäglich, dafür überraschend und lecker. Dazu eine breite Auswahl an Tonic Water:
Gin Sul, Ferdinad’s Saar Dry Gin, Hoos Gin, Granit Gin, Gin Sieben (aus den Kräutern der Grünen Soße), Bobby’s (Niederlande), Darnleys View Gin (England), BCN Gin (Spanien), Berliner Brandstifter, The Botanist (Islay), Listoke 1777 (Irland), Muscatel Gin (Mainz), Amato Gin (Wiesbaden), Brockmans (Großbritannien), Nordes (Spanien), Citadelle (Frankreich), Copperhead Gin (Belgien), Vor Gin (Island), Marthas Revenge (Irland), Francois Gin (Hanau), GinGer (Frankfurt), Irving Gin (Taunus), Prütt Gin (Münster), Ginhead (Rostock), Billy Bones, Napue Gin von Kyrö (Island), G’vine (Frankreich), Apostoles (Argentinien), Roku (Japan), Beara Ocean Gin (Irland) und viele mehr

Wir freuen uns auf euren Besuch!

Ort Die Genussverstärker, Laden in der Bernardstr. 63a, Offenbach
Datum/Beginn 16. Juni 2018, 13–17 Uhr