25. Mai: Choose & Taste – Whiskyfestival

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Ganz gleich, ob Sie Whisky-Lover sind oder ob Sie Single Malt Whisky einfach nur mal probieren möchten. So oder so, ist Choose & Taste einen Besuch wert. Bereits zum dritten Mal können Sie aus über 50 Whisky-Sorten auswählen und probieren. Es ist kein Tasting im klassischen Sinne, sondern Sie zahlen nur das, was Sie auch probieren möchten. Je nach verkostetem Whisky 2–6 Euro/2 cl.

Dazu gibt es die Möglichkeit, sich mit anderen Freunden des schottischen Lebenswassers auszutauschen. Zwischen 15 und 20 Uhr können Sie nach eigenem Interesse und Zeitplan in die Welt der Single Malts eintauchen. Für eine Beratung und Hintergrundinformationen über die jeweiligen Whiskys, die Destillerien oder die Herstellung stehen wir Ihnen gerne zur Seite.

Bitte sorgen Sie für eine gute »Grundlage« (Essen) vor der Veranstaltung und eine sichere Heimreise danach. Don’t drink and drive!

Bei schönem Wetter wird es auch die Möglichkeit geben, im Hof seinen Whisky zu genießen.
Choose & Taste findet in der weinstube in der Taunusstraße 19, in Offenbach statt.
 Ab 18 Uhr ist die Küche der weinstube regulär geöffnet.

Wir bitten um verbindliche Anmeldung via E-Mail oder Telefon:

info@die-genussverstaerker.de bzw. 0172. 777 17 81

Liste der Whiskys wird nach und nach erweitert (Stand 18.5.2013):

  1. Abhainn Dearg – Spirit
  2. Aberfeldy 11 Jahre, Cask Strength von James MacArthur
  3. Ardbeg Ten
  4. Ardmore 11 Jahre, St. Etienne Rum Finish, Dun Bheagan
  5. Ardmore 18 Jahre, Dun Bheagan
  6. Auchentoshen 12 Jahre, Cask Strength von James MacArthur
  7. Aultmore, 20 Jahre, The Whisky Chamber
  8. Aultmore, 14 Jahre, James MacArthur
  9. Ballechin Olorosso Sherry Cask, Heavily Peated
  10. Balvenie Double Wood, 12 Jahre
  11. Benriach, 13 Jahre, Pomerol Finish, Dun Bheagan
  12. Bowmore, Barels Series von Ian Macleod, 6 Jahre
  13. Bruichladdich, Organic
  14. Bruichladdich Rocks
  15. Bunnahabhain, Heavily Peated, Dun Bheagan, 11 Jahre
  16. Caol Ila – Hogshead, Dun Bheagan, 13 Jahre
  17. Caol Ila – Sangiovese Finish, Dun Bheagan, 11 Jahre
  18. Craigellachie, 11 Jahre, Single Cask, James Mac Artuhr
  19. Dalmore, 11 Jahre, The Whisky Chamber
  20. Glenburgie 12 Jahre, Chateau Palmer, Dun Bheagan
  21. Glen Garioch, Founders Reserve 1794
  22. Glen Moray, 13 Jahre, Sauterne Finish, Dun Bheagan
  23. Glengoyne 12 Jahre
  24. Glengoyne – German Oak, 14 Jahre
  25. Glengoyne – Port Finish, 13 Jahre
  26. Glenlivet, French Oak, 15 Jahre
  27. Glenmorangie, Port Wood
  28. Glenmorangie Quinta Ruban
  29. Highland Park, 12 Jahre
  30. Highland Park, 13 Jahres, Single Cask, James Mac Arthur
  31. Islay Time, Alba Import
  32. Isle of Arran – Amarone Finish
  33. Isle of Arran –  Port Finish
  34. Isle of Arran – Sauterme Finish
  35. Isle of Jura, 10 Jahre
  36. Isle of Jura, 12 Jahre, Dun Bheagan
  37. Isle of Jura, 16 Jahre
  38. Kilchoman Machir Bay
  39. Kilchoman Inaugural Release
  40. Lagavulin, 16 Jahre   
  41. Lagavulin Distillers Edition 1994
  42. Laphroaig, 10 Jahre
  43. Langatun Old Deer (Schweizer Single Malt)
  44. Longrow CV
  45. Longmorn 13 Jahre, James Mac Arthur
  46. Macduff 14 Jahre, The Whisky Chamber
  47. Mortlach 16 Jahre, French Oak, Dun Bheagan
  48. Port Charlotte PC9
  49. Port Charlotte An Turas Mhor
  50. Speyburn, 10 Jahre
  51. Springbank CV
  52. Strathisla 12 Jahre, Peturs Gaia, Dun Bheagan
  53. Tasliker Distillers Edition
  54. Tomatin, 15 Jahre
  55. Whessky (Hessischer Grain Whisky)

Impressionen von »Aromenvielfalt von Single Malt Whisky«

Zum ersten Mal fand eine unserer Verkostungen in der Suppenbar Soupreme in Offenbach statt. Wir luden unsere Gäste ein mit uns die Aromenvielfalt schottischer Single Malt Whiskys zu erkunden und zu genießen. Single Malt Whisky besitzen eine ähnlich große Aromen-Bandbreite wie Weine. Angefangen von grassig-leichten, über fruchtig-aromatische bis hin zu maritim, rauchig-torfigen Whiskys ist alles möglich. Wie die Aromen entstehen, wie sich die Fasslagerung und wiesich  die Art der Fässer auf die Aromen auswirken erläuterten wir an Hand exemplarischer Whiskys.

Der Opener war der Speyburn 12, der mit seinen leichten, grasigen Noten ein leichter Einstieg war. An Hand von zwei Whiskys aus der Destillerie Isle of Jura – von der gleichnamigen Insel – zeigten wir anschaulich wie sich die Fässer auf den Geschmack auswirken. Während sich der 12jährige, der in einem Hogshead-Fass (amerikanische Eiche) 12 Jahre lagerte, durch frische, feinsalzige-zitrus Aromen auszeichnet, bekommt der 13jährige mit seinem St. Etienne Rum Cask-Finish eine vollmundige Fruchtsüße. Dun Bheagan, der Abfüller der beiden Whiskys, ist es gelungen, dass es trotzdem noch ein typischer Whisky ist und das ehemalige Rumfass nicht den Charakter des Whisky erschlägt.

Eine weitere Abfüllung von Dun Bheagan in der Runde war der Glenburgie, der in einem Pomerol-Fass von Chateau Palmer nachreifen konnte. Auch hier wirken die ehemaligen Rotweinfässer auf den Whisky ein. Wobei beim Finish, der Whisky, nicht die gesamte Zeit in einem solchen Fass lagert, sondern nur wenige Wochen oder Monate zum Abrunden in anderen Fässern gelagert wird. Hier haben wir es gerade den unabhängigen Abfüllern zu verdanken, dass es überhaupt möglich ist einen Whisky wie Glenburgie zu bekommen. Denn das meiste was in der mittlerweile hochmodernen Destillerie produziert wird geht in die bekannten Blends wie Ballantine’s und Teacher’s

Der 15jährige Tomatin, ein echter Highländer, überraschte mit seinen Kräuter- und Pfefferaromen. Die Brennerei gehört was die Jahresproduktion angeht zu eine der größten schottischen Destillerie, aber erst seit wenigen Jahren wieder werden die dort produzierten Single Malts offensiv beworben und auf dem markt angeboten. Auch hier geht das meiste in Blends. Sie war übrigens eine der ersten Destillerien in Schottland, die in japanischem Besitz ist.

Den Abschluss bildete der wie immer polarisierende Laphroaig, 10 Jahre. Dieser rauchige, aber vorallem maritim und medizinische anmutende Malt von der Insel Islay hat viele Fans, aber genauso viele, die ihn gar nicht mögen. Love it or hate it! Um zu zeigen wie sich die Fassgröße auch auf das Aroma auswirken kann, schenkten wir parallel noch den Laphroaig Quarter Cask aus. Je kleiner das Fass, desto mehr Whisky kommt mit dem Holz in Berührung und damit verkürzt sich die Reifezeit. Zuerst war er in normalen Hogshead-Fässern (ca. 250 Liter), dann reifte es in den kleineren Quarter Cask (ca. 125 Liter) nach. Dieser Malt ist nicht so sehr von den mediznischen Noten gekennzeichnet und fand an diesem Abend mehr Freunde.

So haben wir den Bogen gespannt von feinen und leichten Whiskys über vollmundigen zu den rauchig-torfigen Vertretern. Slainté!