Offenbacher Pfeffernüsse – die besondere Nascherei

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  • Wir haben das Traditionsgebäck Offenbacher Pfeffernüsse nicht nur bei uns im Sortiment, sondern waren direkt auch bei der Entstehung beteiligt, denn das Design stammt von Peter Reichards Designbüro Designmacherei.
  • Durch die pfeffrige Note passen übrigens nicht nur unsere Whisky Cream Liköre hervorragend dazu, sondern auch Weine mit einer fruchtigen Note und leichter Restsüße wie der Schönburger vom Weingut Brandt aus Rheinhessen, »Weisswein«, ein Cuvée aus Riesling, Rieslaner und Gewürztraminer von Daniel Aßmuth sowie sein Rieslaner Beerenauslese hervorragend dazu. Eine spannende Kombination ergab auch der Gelbe Muskateller vom Weingut Pfirmann.

Die feinen Offenbacher Pfeffernüsse waren einst weltberühmt und galten als Delikatesse: Im 18. und 19. Jahrhundert wurden sie nur in edlen Hotels und Delikatessen-Handlungen verkauft. Das Land Hessen ließ sie bis in die 1980er Jahre bei Staatsempfängen als „Hessische Spezialität“ servieren. Doch das bissfeste Offenbacher Original geriet in Vergessenheit. Die Journalistin Susanne Reininger und die Feinkosthändlerin Annette Laier haben den kulinarischen Schatz ihrer Heimatstadt wiederentdeckt. Sie lassen die Tradition der berühmten Offenbacher Pfeffernüsse nun wieder aufleben. Dazu verwenden sie ein Originalrezept aus der Zeit um 1900, das die beiden in monatelanger Entwicklungsarbeit für das 21. Jahrhundert veredelt haben.

Geliebt von Goethe, gefürchtet von den Gebrüdern Grimm
Verbrieft ist, dass bereits Johann Wolfgang von Goethe für die Offenbacher Spezialität schwärmte, die er sich stets nach Weimar schicken ließ. Der Frankfurter Volksdichter Friedrich Stoltze soll sogar ein Lied über Pfeffernüsse verfasst haben. Die Gebrüder Grimm fürchteten die belebende Wirkung des würzigen Gebäcks: „Esse nicht zu viel davon, sie sollen zu sehr erhitzen!“, warnten sie ihre Schwester Charlotte. Kein Wunder: Eine spezielle Kombination von Gewürzen aus aller Herren Länder – darunter Ingwer, Kardamom und Nelkenpfeffer – sorgt für die feine, raffinierte Würze der Pfeffernüsse aus Offenbach, die auch Männern bestens schmecken.

Geheime Herstellung in Handarbeit
Rezept und Zubereitung waren die bestgehüteten Geheimnisse der Stadt. Mancher Bäcker soll sich sogar in seiner Backstube eingeschlossen haben, wenn er den Teig ansetzte. Auch Susanne Reininger und Annette Laier hüten ihr Rezept, das sie gemeinsam mit dem Küchenteam der Werkstätten Hainbachtal im Offenbacher Stadtcafé veredelt haben. Dort werden die Pfeffernüsse mit Fingerspitzengefühl und feinsten Originalzutaten von Hand gemacht. In Anlehnung an die historische Verpackung aus der Jahrhundertwende entwarf der Offenbacher Designer Peter Reichard dazu eine „Schatzkiste“. Pünktlich zur Weihnachtszeit bekommen die Offenbacher ihr kulinarisches Aushängeschild wieder.

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