27. November: Gin international (Gin-Tasting)

Gin ist international. Pur oder in Longdrinks, wie dem Klassiker Gin Tonic, erfreut sich Gin wachsender Beliebtheit. Wir stellen bei der Verkostung sechs Gin aus verschiedenen Ländern bzw. mit Botanicals aus aller Welt vor. Verkostet werden die verschiedenen Gins zunächst pur und dann mit dazu passendem Tonic Water. So läuft ein Gin-Tasting bei uns ab.

Mit dabei sind unter anderem Gins aus den Niederlanden, Norwegen, Spanien, Japan, oder Südamerika.

In der Pause gibt es ein paar Snacks zur Stärkung und zur Neutralisierung bieten wir Wasser und Weißbrot an.

Bitte sorgt für eine gute »Grundlage« (Essen) vor der Verkostung und eine sichere Heimreise danach. Don’t drink and drive!

Wir bitten um verbindliche Anmeldung via E-Mail oder im Laden:
tasting@die-genussverstaerker.de

Preis 45 Euro inklusive Getränke und Snacks (pro Person)
Ort Die Genussverstärker, Laden in der Bernardstr. 63a, Offenbach
Datum/Beginn 27. September 2019, Mittwoch, 20:00 Uhr (Dauer ca. 3 Stunden)

17. November: Gin made in Germany

Gin ist eine tradtionsreiche Spirituose, die in den letzten Jahren wieder verstärkt im Fokus vieler Genießer ist. Pur oder in Longdrinks, wie dem Klassiker Gin Tonic, erfreut sich Gin wachsender Beliebtheit.
Im Fokus dieses Tastings stehen Gins aus Deutschland. Denn auch hier hat der Boom viele Brennerei für ihre eigenen Kreationen inspiriert. Wir stellen bei der Verkostung sechs ungewöhnliche und aussergewöhnliche Gins vor. Gins abseits der bekannten Marken und aus kleinen Manufaktur-Destillerien.

Alles andere als alltäglich, dafür überraschend und lecker. In der Pause gibt es ein paar Snacks zur Stärkung und zur Neutralisierung bieten wir Wasser und Weißbrot an. (Wie läuft ein Gin-Tasting bei uns ab?)

Bitte sorgt für eine gute »Grundlage« (Essen) vor der Verkostung und eine sichere Heimreise danach. Don’t drink and drive!

Wir bitten um verbindliche Anmeldung via E-Mail oder im Laden:
tasting@die-genussverstaerker.de

Preis 45 Euro inklusive Getränke (pro Person)
Ort Die Genussverstärker, Laden in der Bernardstr. 63a, Offenbach
Datum/Beginn 17. November 2019, Sonntag 16:00 Uhr (Dauer ca. 3 Stunden)

Brecon Botanicals Gin aus dem Land des Drachen

Land der Drachen meint nicht ein Königreich von Game of Thrones, sondern ist eine Anspielung auf den Drachen in der walisischen Flagge.

Der Brecon Botanical Gin unterschiedet sich vom normalen Brecon Gin nicht nur durch den leicht erhöhten Alkoholgehalt 43 statt 40 Vol %, sondern auch über die Botanicals. Der Brecon Botanicals ist mehr von Zitrus, Orange und Bergamotte, Safran sowie Zimt bzw. Cassia geprägt. Insgesamt wirkt er mit seinen »nur« 8 Botanicals etwas erdiger wie der Special Reserve Gin. Ich mag ihn sehr gerne pur, aber auch in Long Drinks wie dem Gin & Tonic oder Cocktails macht er sich gut.

Whiskyfans dürfte der Ort, wo dieser Gin entsteht, etwas sagen, denn er kommt aus der Penderyn Whisky Brennerei. Dort wird er zwar nicht vor Ort produziert, aber das Rezept hat das Unternehmen entwickelt und er wird in der Brennerei abgefüllt. Der Hintergrund ist natürlich darin zu sehen, dass eine Brennapparatur durch die Gin mit seinen aromatischen Botanicals geflossen ist sehr stark gereinigt werden muss, um danach Whiskys in der gleichen Apparatur zu brennen, ohne dass dieser den Geschmack von Wacholder & Co annimmt.

Red Door Gin – Von Peggy und roten Türen

Rote Türen gibt es einige in der Benromach Whisky Destillerie in der nördlichen Speyside in einem Vorort von Forres. Und hinter einer wird eben kein Whisky, sondern Gin produziert.

Und wieso oft bekam die Brennblase, in dem der Gin produziert wird, auch einen Namen. Nämlich Peggy. Benannt nach Peggy Urquhart, der Frau von George Urquhart, welcher für die zweite Generation des Familienunternehmens Gordon and MacPhail steht.

Gordon MacPhail ist nicht nur Besitzer der heutigen Benromach Brenenrei, sondern ein tradiotnsreicher unabhänhier Abfüller mit Sitz im nahegelegenen Elgin.

Red Door ist ein aromatischer klassischer London Dry Gin bei dem Bitter Orange, Zitrone, Sanddorn und Vogelbeeren, die Fruchtkomponente bilden und Heidekraut, Koriander Saat, Angelikawurzel und Wacholder die würzige Seite ausmachen

Ähnlich wie die whiskys wird hier alles in kleinen Chargen, langsam und sorgfältig destilliert. Neben der klassischen Mazeration werde die Aromen beim Destillieren zusätzlich in einem »Geistkorb« extrahiert. Dies ist sowas wie ein großes »Teeei«, in dem Botanicals von dem aufsteigenden warmen Alkoholdämpfen durchzogen werden und dabei die Aromen im Alkohol gebunden werden.

So ist der Red Door Gin einer von mehreren Gins, die aus Whiskybrennerei stammen, wie etwa Botanist von Bruichladdich, Caorunn aus Balmenach, Darnleys View aus Kingsbarns.

Amber Gin von Inverroche – Außergewöhnliches aus Südafrika

Gin Amber der südafrikanischen Brennerei Inverroche  ist schon etwas bespnderes. Nicht nur, dass er aus dem Land am Südzipfel Afrikas stammt, sondern auch seine Farbe ist einzigartig. Der name Amber ist absolut passend dazu. Im ersten Moment denkt ma, dass es sich hier entweder um einen Rum. Die Farbe kommt jedoch nicht wie man vermuten würde von einer längeren Fasslagerung, sondern die Botanicals »reifen« im Basisalkohol in Glasballons, die über Wochen in der Sonne stehen.

Wie bei allen drei Gins von Inverroche und vielen anderen Gin aus der Region ist ein besonderes Botanical, die Pflanzen aus der Gattung »Fynbos«  Sie wachsen ausschließlich im südafrikanischen Cape Floral Kingdom auf kalkhaltigen Böden nahe der Küste. Dazu kommen weitere regionalen Botanicals, Gewürzen aus Indien und europäischen Beeren

Wenn man ihn zunächst pur im Glas hat duftet es sehr vielschichtig von Zitrus über Blüten, Wacholder, Rooibos, roten Äpfel. Sehr komplex und aromatisch und im Rum-Tasting als Blindprobe eingereicht hat zumindest einige verwirrt. Pur ein absoluter neuartiger Gingenuss, aber auch in Longdrinks und Cocktails bietet er neue Gin-Facetten.