Über die Schulter geschaut – Mitarbeiter/innen-Schulung bei den Genussverstärkern

Einmal im Monat setzen wir uns alle zusammen hin und probieren gemeinsam die aktuellen Neuheiten, also das was an Whisky, Gin, Rum oder Weinen neu zum Sortiment dazu gekommen ist. Denn alles was bei uns im Laden steht haben wir selbst schon verkostet und wir verkaufen nur, was wir selbst auch trinken würden.
Im Juni lag der Schwerpunkt auf Whisky und Gin. Lediglich ein Rum, der Fiji von Plantation war mit in der Verkostungsreihe. Was so locker und lustig aussieht ist trotzdem echte Arbeit und nach 20 verschiedenen Spirituosen merkt man auch schnell, dass man, was die feinen Nuancen angeht, schnell an seine Grenzen kommt.

Aber der Reihe nach. Den Start machten fünf neue Gins. Wie bei uns üblich verkosten wir sie zunächst pur und dann mit verschiedenen Tonic Water, so dass wir euch immer auch eine Empfehlung für Gin Tonic mit auf den Weg geben können.


Neu im Sortiment sind die beiden irischen Gin Beara Ocean Pink Gin und der auf Molke basierende Bertha’s Revenge Gin, der Klassiker von Citadelle sowie der gesüßte und fassgelagerte Old Tom Gin von Citadelle. Aromatisch ausgefallen ist der Apostoles Gin aus Argentinien mit den Aromen von Mate und Eukalyptus, die einen an die berühmten englischen Minz-Schokoloaden-Täfelchen erinnern lassen.

Die Whiskys haben den Großteil der neuen Spirituosen dargestellt. Dabei waren der Wolfburn Small Batch 270, zwei Abfüllungen von James Eadie (Caol Ila & Inchgover), Auchentoshan 14 Jahre, Secret Speyside von The Maltman, die neuen Abfüllungen von Spirit & Cask Range, der Bunnahabhain Stiùireadair und der neue Blended Malt Nectar Grove von Wemyss.

Nach drei Stunden angestrengten Verkosten, Austauschen, Notizen machen ging es dann noch zum Chicken Palace, auch bekannt als Speyereck, wo man die besten Hähnchen Offenbachs bekommt.

Passend dazu als Soundtrack The Oppressed* mit »All togeher now«.


* The Oppressed waren eine der ersten antirassistischen Skinheadbands, die für die Wurzeln des Ska und der Rude Boys & Rude Girls aus Jamaika stehen und nichts mit den antirassistischen Boneheads zu tun haben.

Kaffee trifft auf Wacholder – Prütt Kaffee Gin

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Wir sind ja immer auf der Such nach ausgefallen Gins und vor kurzem wurden wir wieder fündig. Der Prütt Gin kommt aus Münster und verbindet unsere Liebe für Gin mit der für Kaffee. Wie passt das? Wir finden super. Pur oder mit Tonic, die Kaffeenote bleibt. Definitiv einer der innovatisten Gin der letzten Zeit.

Beste Bohnen aus Yirgacheffe in Äthiopien werden eigens für Prütt Gin von der kleinen Kaffeerösterei Herr Hase frisch geröstet. Anschließend zusammen mit 12 hochwertigen Botanicals wie Wacholder, Zitrone, Rosmarin und Minze in der Feinbrennerei Sasse erst mazeriert und danach in einer traditionellen 20 Liter Copper Pot Still Brennanlage destilliert.

Zum Schluss wird das Destillat mit klarem, weichen Wasser aus der Region gemischt und so die Trinkstärke auf 45% Volumenprozent reduziert. 

Neu eingetroffene Gin

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Wir haben wieder mal einige neue Gins in unser Sortiment aufgenommen.
• François Gin aus Hanau
• GinGer Gin aus Frankfurt
• Irving Gin aus dem Taunus
• Kreatör Gin von der schwedischen Mackmyra Destillerie
• Malfy Gin aus Italien
• Die Antwort Gin für alle Fans für »Per Anhalter durch die Galaxys«

18. Oktober: Gin & Tonic Lab (Gin-Tasting)

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Hinter dem Gin & Tonic Lab steht ein ganz besonderes Tasting. Hier stehen nicht nur die Gins im Vordergrund, sondern gleichwertig die verschiedenen Tonic Water. Wir zeigen wir euch den großen Einfluss des Tonics auf euren Gin. Wir kombinieren unterschiedliche Gins mit je zwei verschiedenen Tonics. Denn es ist keinesfalls egal, welches Tonic ihr verwendet.

Wir verkosten alle Gins zunächst pur und dann mit verschiedenen Tonics.
In der Pause gibt es ein paar Snacks zur Stärkung und zur Neutralisierung bieten wir Wasser und Weißbrot an.

Wir bitten um verbindliche Anmeldung via E-Mail oder im Laden:
tasting@die-genussverstaerker.de

Preis 45 Euro inklusive Getränke (pro Person)
Ort Die Genussverstärker, Laden in der Bernardstr. 63a, Offenbach
Datum/Beginn 18. Oktober 2017, 20:00 Uhr (Dauer ca. 2–2,5 Stunden)

Foto: Kyle Flood from Victoria, British Columbia, Canada

Le Gin – Gin aus der Normandie

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Wenn man sich etwas mit Gin beschäftigt erfährt man schnell wie Gin hergestellt wird. In einen hochprozentigen Alkohol werden Wacholder und andere Botanicals eingelegt. Die so genannte Mazeration. Der Alkohol entzieht den Botanicals die Aromen und wird dann zumindest beim London Dry Gin abschließend noch einmal destilliert. Der verwendete Grundalkohol ist meistens ein Getreidebrand, muss es aber nicht sein. Aber auch Alkohol aus Kartoffel (Windspiel Gin), Weinbrand (G’vine Gin), Rum (Dictador Treasure Gin), Trester (BCN GIn) oder eben Calvados wie beim Le Gin aus der Brennerei von Christian Drouin aus der Normandie.

In der Nase verbindet sich Apfel mit den typischen Wacholdernoten. Im Mund sehr würzig und der Apfel auch eher in seiner herben Note. Mit einem leichten Tonic Water entfalten sich die Apfelnoten noch besser. Doch trotz alledem bleibt es ein Gin mit seiner dominaten Wacholder-Aromatik. Eigentlich etwas was jeden Apfelweinfreund aufhorchen lassen sollte. Einfach mal neue Wege wagen und die ausgetretenen Pfade der Gin-Welt verlassen, um etwas Neues zu entdecken.

Wir haben Le Gin als Miniatur und als große Flasche (0,7 l). Probiert werden kann man ihn im Laden.
Als Tonic Water empfehlen wir Erasmus Bond Dry, wenn man es eher trocken mag, und Fever Tree Indian Tonic Water, wenn man es fruchtig mag.