Jamaica Navy Strength von Compagnie des Indes – Rude Boy Rum

Jamaika ist für mich selbst nicht nur wegen des Rum, sondern auch wegen Ska und Reggae interessant. Und dieser Blend von Compagnie des Indes steht mit seiner Kraft, die vielleicht auf den ersten Blick etwas ungehobelt ist, aber trotzdem elegant, wie kaum ein anderer jamaikanischer Rum für die Rude Boys der 60er Jahre.

Der Jamaica Navy Strength ist ein hochwertigen Blends der Compagnie des Indes Rums. Er enthält Anteile von zwei in Pot Stills destilliert Rums der Insel. Jeder der Rums ist hierbei mindestens 5 Jahre lang gereift. Das Ergebnis ist ein wuchtiger „Old School“ Jamaika Rum mit starken Esternoten.

Im Glas hell – da nicht gefärbt – und mit deutlichen, frischen Esternoten aber auch Aromen von Bananen und reifen Früchten. Trotz der 57 % ist er überraschend mild beim ersten Schluck. Erst beim Abgang entwickelt sich die ganze Kraft. Im Geschmack kommen dann zu den Fruchtnoten noch etwas Karamell und Zitrus hinzu. Komplex um ihn pur zu genießen aber auch, dass er jedem Trink seinen eigenen Charakter mitgibt und nicht untergeht.

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27. März: Plantation Rum-Tasting mit Ambassador Pierre Serafin

Wir freuen uns, dass wir mir Pierre Serafin einen absolute Kenner von Rum im Allgemeinen und den Abfüllungen von Plantation im Besonderen für dieses Tasting gewinnen konnten.

Plantation ist ein unabhängiger Abfüller von Rum und hat sich in über 20 Jahren einen Ruf erarbeitet, der weit über Frankreich, dem Sitz des Unternehmens, reicht. Und auch uns und unseren Kunden gefallen diese Abfüllungen bereits seit einigen Jahren.

Da hinter Plantation das Cognac-Haus Ferrand “steckt” und viele Abfüllungen nach der Reifung in den tropischen Herkunftsländern in Frankreich in ehemaligen Cognac-Fässern ihren letzten Schliff bekamen, werden wir zu den Rum im Tasting eben auch einen Cognac verkosten.

In der Pause gibt es Snacks und zwischen den Rums reichen wir Weißbrot sowie Mineralwasser. Bitte sorgt für eine gute »Grundlage« (Essen) vor der Verkostung und eine sichere Heimreise danach. Don’t drink and drive!

Wir bitten um verbindliche Anmeldung via E-Mail:
tasting@die-genussverstaerker.de

Preis 50 Euro inklusive Rum und Pausenbuffet (pro Person)
Ort Die Genussverstärker, Bernardstraße 63a, am Goetheplatz/Nordend, Offenbach
Datum/Beginn 27. März 2020, Freitag, 20 Uhr (Dauer ca. 3 Stunden)

Rückblick 2019

An dieser Stelle wieder ein großes Danke schön an mein Team, ohne dass es den Laden so nicht geben würde.

Was hat das Jahr so alles gebracht? Wir waren 2019 häufiger als zuvor auf regionalen Messen mit unseren Produkten. Wie in den Jahren zu vor auf der Whisky Time Frankfurt, Land und Genuss in Frankfurt sowie auf der Kronberger Genussmesse. Erstmals waren wir auch auf der Whiskymesse Rüsselsheim vertreten. Und im Oktober waren wir dann nach einem Jahr Pause wieder auf der Mühlheimer Whiskymesse. Auch bei Rad, Wein und Gesang waren wir nun das fünfte Mal mit einem Weinstand dabei.

Vielen dank an unsere Kunden, an die Besucher/innen unserer über 50 Tastings Im Jahr. Da konnten wir dieses Jahr auch prominente Gäste vorstellen. Pat Hock präsentierte die ersten Whiskys von St. Kilian, mit Felix Gröger feierten wir 20 Jahre Mackmyra und schon traditionell stellte Thomas Ide im Oktober seine Herbstabfüllungen von The Whisky Chamber vor. Bei offenen Proben waren Christin Jordan von Dalgaard & Jordan, Björn Steinemann von Invisus Wines und Patrick Völkel von Original Gin zu Gast bei uns. Spannend war das erste Kooperationstasting mit der Fachzeitschrift Spektrum Wissenschaft. Redakteuer Lars Fischer berichtete informativ zu Physik und Chemie beim Whisky, während ich dazu passende Whiskys auswählte.

Mit dem Team haben wir eine Destillerie-Tour durch Schottland gemacht und gemeinsam die Destillerien Kingsbarns, Deanston, Aberfeldy, Edradour und Auchentoshan besucht.

Zudem ist »Das Märktchen« mit unserem Ausschank eine feste Größe geworden und im September feierten wir bereits das vierjährige Bestehen. Ebenso schon traditionell ist unser vorweihnachtlicher Spaziergang »Bernard lädt ein«. Erstmals waren wir mit einem kleinen Weinstand auf dem Brücken- und Wallstraßenfest zu Gast bei Peggy Sue Vintage Mode.

Internationaler Besuch kam u.a. aus der japanischen Mars Distillery und der irischen Glendalough Brennerei.

Und unser Whisky-Stammtisch Plausch & Rausch ist zur festen Größe geworden, Etwa alle 4-5 Wochen treffen sich Whisky-Freund/innen, um gemeinsam Whisky zu verkosten, sich auszutauschen und neuer spannende Whiskys kennen zu lernen.

Vorschau auf 2020
Tja und was gibt es für dieses Jahr Neues zu berichten.

Die erste große Neuigkeit ist sicherlich, dass wir ab 2020 die Mühlheimer Whiskymesse als Veranstalter fortführen werden. Ansonsten haben wir im November viel zu feiern, denn dann können wir auch 10 Jahre »Die Genussverstärker« zurückblicken. Bis dahin wird es wieder spannende neue Tastings geben und auch auf regionalen Messen werden wir wieder vertreten sein.

OriGINal Gin aus Heusenstamm zu Gast

Anfang Dezember war Patrick Voelkel mit seinen OriGINal Gin aus Heusenstamm zu Gast bei uns zum offenen Gin-Tasting.
Ein leckerer nachmittag und wir führen nun auch alle Gins aus seiner Manufaktur.
Vom klassischen leichten Fine Taste mit 37,5 % zum kräftigeren Pure Taste mit 42 Prozent sowie den Fine Orange, Red Raspberry und Botanicals (Rosmarin infused). Wir haben sogar noch ein paar wenige Flaschen des auf 50 Flaschen limitierten Full Five Zero in schicker Holzbox. Einige Sorten haben wir auch als 0,1 L Probierflaschen.

Kommt vorbei und probiert die äußerst schmackhaften Gins aus der Region.

Aller guten Dinge sind drei – St. Kilian Three

Rechtzeitig vor den Festtage hat St. Kilian nun den dritten Whiskys abgefüllt. Nach one und Two, nun demtentsprechend den Three. Und damit der erste rauchige Single Malt aus der Brennerei.

Der besondere Clou? Die Kombination von rauchigem Gerstenmalz aus den schottischen Highlands und ungetorftem Pilsner Malz. Gerade diese Mischung sorgt für eine mittlere Rauchintensität mit einem Phenolgehalt von 38 ppm. Im „Three“ verbinden sich so warmer Torfrauch mit feinen Zitrusnoten und würzig-süßen Vanille- und Karamellakzenten aus den amerikanischen Eichenfässer.

Er reifte in zwei Fasstypen aus den USA: Ein Großteil des Whiskys lagerte über drei Jahre in 190 Liter fassenden Whiskey Barrels aus Tennessee, ein Anteil von sechs Prozent in kleineren Quarter Casks der texanischen Craft-Distillery Garrison Brothers.