Fettercairn Red Wine Finish (Hepburn’s Choice)

Fettercairn ist mit 2,2 Millionen Liter Jahresproduktion sicherlich keine der kleinen Brennereien Schotlands, aber so richtig bekannt ist die Destillerie trotzdem nicht. Denn obwohl ein großteil der Produktion in Blends fließt, hat Fettercairn trotzdem eine lange Tradition als Single malt auf dem Markt. Mir fallen immer wieder sehr spannende Abfüllungen der Destillerie von Indipendent Bottlern auf. So wie diese Abfüllung von Hepburns Choice aus dem hause Hunter Laing.

In der Nase rote Früchte, Nuss, Röstaromen, Schokolade, Holz, kräftig und wärmend. Im Mund trotz der Kraft angenehm weich, aber mundfüllend mit langem Abgang. Mit seinen 7 Jaharen noch jung, aber lasst euch nicht von der Zahl beeindrucken, schmecken muss er und das tut er.

Glen Scotia Campbeltown 1832 – eine Hommage an die ehemalige Whiskyhochburg

Ich hab für mich in der letzten Zeit Glen Scotia wieder entdeckt. Und zwar nicht nur von unabhängigen Abfüllern wie bisher, sondern auch das was direkt von der Brennerei aus Campbeltown kommt.

Noch vor wenigen Jahren war ich von diesen Abfüllungen enttäuscht. Mit dazu beigetragen hatte das damalige Labeldesign mich eher an knallbunte Energy-Drinks erinnert und der Inhalt hatte mich wenig überzeugt. Doch man hat sich wieder  auf die eigentlichen Qualitäten zurück besinnt.

Bei Campbeltwon denkt die meisten wohl eher zunächst an Springbank, aber Glen Scotia ist absolut eine Entdeckung wert.

Mit dem Campeltown 1832, der eigentlich für den Duty Free – daher auch als 1-Liter-Flasche – abgefüllt wurde, ist eine Hommage an die Gründungszeit der Brennerei.

Füllt man ihn ins Glas riecht man die Kombination von Torfrauch salzigem Meeresbrise, dazu kommen mit er Zeit Vanille und etwas Trockenfrüchte

Nimmt man den ersten Schluck kommt zu den leicht medizinischen Rauchnoten eine feine Süße, wieder Vanille und Trockenfrüchte. Diese Aromen bleiben auch lange im Abgang bestehen. Ein wunder schöner maritimer Whisky, wie man ihn von einer Brennerei direkt am Meer erwartet.

Gilors Port Cask Finish – Whisky aus Kriftel


In Deutschland gibt es mittlerweile mehr Whiskyproduzenten als in Schottland. Von den über 200 Produzenten sind aber viele, die gerade mal ein paar hundert oder tausend Liter Rohbrand im Jahr destillieren. Daher spreche ich von Produzenten nicht von Whiskybrennereien. Viele Brenner sind sehr ambitioniert und verbessern sich über Jahre mehr und mehr. Und vergessen wir nie in Schottland hat das Whiskybrennen eine jahrhundertelange Tradition, die sicherlich auch nicht ohne Fehl- und Rückschläge von statten ging. Auch in unserer Nachbarschaft, in Kriftel, gibt es einen dieser kleinen Whiskyproduzenten.

Die Brennerei Henrich, vormals Obsthof am Berg, brennt nun schon seit über 10 Jahren Whisky in Kleinmengen. Zur Zeit sind es rund 1000 Liter wie mir Brenner Ralf Henrich beim letzten Besuch sagte. Und nicht nur die Größenordnung ist anders als in Schottland, sondern auch die verwendete Brennanlage. Aber ich finde hier wird mit einem guten Fassmanagement gearbeitet. Und mein Favorit ist und bleibt der Gilors Port Cask Finish.

Ich erinnere mich noch gut,als ich den ersten Gilros Port Cask vor einigen Jahren verkostete. Und das sicherlich mit einer Grundskepsis gegenüber Whiskys aus Deutschland. Doch auch mit dem Gedanken immer jemandem eine Chance zu geben. Und ich weiß, wir haben unter unseren Kunden, auch ein paar Fans deutscher Whiskys.

Der aktuelle Gilors Port Cask Finish ist mit 5 Jahren bereits 2 Jahre älter als die ersten Abfüllungen. Drei Jahre reifte er in torf-rauchigen ex -Islay-Whisky-Fass und weitere 2 Jahre in einem Portweinfass.

In der Nase kommt zunächst der Port zur Geltung. Rote Früchte, Schokolade, Mandel und Marzipan und einen Hauch des Rauches. Im Mund dann wieder Kirsche, rote Beeren, Malz, Tannine vom Holz und im Abgang schöne warm eingepackte Torfrauchnoten. Das ganze in 45 Vol % erhöhte Trinkstärke gepackt.

Lasst euch überraschen und probiert selbst.

P.S. Aus der Brennerei Henrich kommen auch der Gin Sieben Gin, verschiedene Rums und natürlich hervorragende Obstbrände und Liköre

12. Februar: Whisky meets Wine – Whiskys aus Weinfässern (Whisky-Tasting)

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Ein Tasting mit Whiskys, welche in verschiedenen Weinfässern ausgebaut wurden. Der Großteil der Aromatik von Whisky entsteht bei seiner Lagerung in Holzfässern. Für die Lagerung von schottischen Whiskys werden gebrauchte Fässer verwendet und je nach dem was zuvor in dem Fass gelagert wurde, prägt dies den späteren Whisky.
Seit einigen Jahren ist neben dem Einsatz von Sherry- und Portweinfässern auch das Experimentieren mit verschiedenen Weinfässern für die Whiskylagerung beliebt. Die Bandbreite reicht von Rot- und Weißwein, über Amarone bis hin zu Dessertweinen.

Insgesamt werden sechs Whiskys verkostet u.a.
Ardbeg Uigedail
Hyde 1860 Burgunder Finish
Ballechin Sauterne Cask
Tomatin Cabernet Sauvignon Finish

(Sollte ein Whisky nicht vorrätig sein wird er durch einen gleich oder höherwertigen ersetzt.)

In der Pause gibt es ein Buffet mit verschiedenen Käsen und zwischen den
Whiskys reichen wir Weißbrot sowie stilles Wasser. Bitte sorgen Sie für eine gute »Grundlage« (Essen) vor der Verkostung und eine sichere Heimreise danach. Don’t drink and drive!

Wir bitten um verbindliche Anmeldung via E-Mail oder im Laden:
info@die-genussverstaerker.de

Preis 48 Euro inklusive Whiskys und Pausenbuffet (pro Person)
Ort Die Genussverstärker, Laden in der Bernardstraße 63a, am Goetheplatz/Nordend, Offenbach
Datum/Beginn 12. Februar 2016, 16:00 Uhr (Dauer ca. 2,5 Stunden)

28. September: Whisky Basics – Whiskygenuss für Einsteiger und Neugierige AUSGEBUCHT

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Wer immer schon mal die geschmackliche Bandbreite schottischen Whiskys kenne lernen wollte, der ist hier genau richtig. Und damit auch für alle jene geeignet, die sich das erste Mal dem schottischen »Lebenswasser«, dem Uisge Beatha, nähern wollen. Beim Tasting erfahren Sie auch wie Whisky produziert wird, was sich hinter Begriffen wie z.B. Single Malt oder Fassstärke verbirgt und etwas über die vielfältige Geschichte des Whiskys und die der Destillerien.

»Die Mannigfaltigkeit der Genüsse, die sich hinter dem Wort Rotwein verbirgt, ist allgemein geläufig und anerkannt. Für die meisten Menschen dagegen ist Whisky einfach nur Whisky. Wie falsch diese Einschätzung doch ist.«
Eric Linklater, schottischer Autor

  • Bladnoch Distillers Choice
  • Tullibardine Burgundy Finish
  • Pultney 6 yo, A.D. Rattray
  • Linkwood 11 yo., Wemyss Malt
  • Stronachie 18 yo
  • Peat Chimney, Wemyss Malts
  • Breizh, Armorik

In der Pause gibt es ein Buffet mit verschiedenen Käsen und zwischen den Whiskys reichen wir Weißbrot sowie stilles Wasser. Bitte sorgen Sie für eine gute »Grundlage« (Essen) vor der Verkostung und eine sichere Heimreise danach. Don’t drink and drive!

Wir bitten um verbindliche Anmeldung via E-Mail oder Telefon:
info@die-genussverstaerker.de bzw. 0172. 7771781

Preis 38 Euro inklusive Whiskys und Pausenbuffet (pro Person)
Ort die genussverstärker, Bernardstraße 63a, am Goetheplatz/Nordend, Offenbach
Datum/Beginn 28. September 2014, 16:00 Uhr (Dauer ca. 2,5 Stunden)