Adventskalender 10 // Bunnahabhain, 12 Jahre Port Cask von The Maltman

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Nase Pflaumen, Kirsche, Nougat, Karamell, Tabaknoten und etwas Seeluft.
Geschmack Samtig mit Noten von reifer Melone, dunkler Schokolade, Waldbeeren und feuchter Tabakblätter
Abgang dezente Erdbeerearomen und ein wenige Torfrauch und Ingwer

  • Genuss verschenken erfreut Leib & Seele,
  • denn Genusserlebnisse bleiben in Erinnerung.

Diesen Whisky und weitere schottische wie irische Whiskys bekommt ihr bei uns im Laden in der Bernardstraße 63a, am Goetheplatz im Offenbacher Nordend.
Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag 15 bis 19 Uhr, Donnerstag 15 bis 20 Uhr und an den Adventssamstagen 13 bis 19 Uhr.

NEU: Abfüllungen von »The Whisky Trail« // Fettercairn // Glentauchers // Giant’s Choice (Irland)

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Wir haben wieder drei neue Abfüllungen von »The Whisky Trail« im Sortiment.

Glentauchers, 2007, 7 Jahre, 46 % (Speyside)
Die Begeisterung für jüngere lebendige Sherry-Fässer spiegelt der 7 jährige Glentauchers aus einem frischen Cream Sherry Butt wieder.
Nase duftet nach Blutorange und „Yogurette“, lädt sofort ein zum Probieren.
Geschmack Hier dominiert Erdbeere sowie Vollmilchschokolade. Ein süßer cremiger Malt, lebendig und sehr verlockend. 

Fettercairn, 1995, 18 Jahre, 46 % (Highlands)
Er überzeugt mit großer Komplexität und wunderschönen Aromen, dabei ist er reif und gefährlich »highly drinkable«!
Nase Bircher Müsli, Kleehonig, Lindenblüten und knackige Birne, fein und einladend.
Geschmack Am Gaumen kommen zuerst Honigmelone, Ananas, Kaktusfeige, dann aber auch Fenchelsamen und Salbei. Ein Nachhall von Nelke und Kamille verbleibt und macht diesen komplexen Malt zum runden Geschmackserlebnis.

»The Giant’s Choice« 12 Jahre, 46 % (Irland)
Das Trio komplettiert ein irischer Single Malt von einer Brennerei, deren Namen wir leider nicht verwenden dürfen. In Anlehnung an diese gewaltige Frucht-Intensität hat man sich bei »The Whisky Trail« für den Namen »The Giant’s Choice« entschieden. Meine Vermutung ist, dass es sich um ein Fass aus der Cooley Distillery handelt. Aber letztlich entscheidet der Geschmack.
Nase Pfirsich, Mirabelle, Nektarine und Mandarine = süß saurer Fruchtsalat.
Geschmack Sternfrucht, Maracuja und Birne, hinzu kommen Bourbon-Vanille und Honig.

Neben der Top-Qualität steht bei dieser Range das Preis-Leistungsverhältnis im Vordergrund, weshalb »The Whisky Trail« auf Umverpackungen etc. verzichten.

P.S. Ebenfalls noch vorrätig von »The Whisky Trail« sind ein Bunnahabain Heavily Peated und ein Aberlour.

Unsere Rosé-Empfehlungen

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Die ersten Sonnenstrahlen haben schon Kraft und geben Hoffnung und Vorahnung auf den Sommer. Sommer und Frühling sind definitiv die passenden Zeiten für Rosé-Weine, sei es beim Picknick im Park, den Nachmittag auf Balkon und Terrasse oder als Opener für die Grillsaison.

Von links nach rechts: Rosé von Stefan Meyer überrascht mit frischen und spritzigen Himbeernoten. Der Wein von Weingut Hinterbichler ist das passende Pendant dazu, kräftige, vollmundige Fruchtaromen, die an Brombeere und Erdbeere erinnern. Der St. Laurent Rosé vom Weingut Bernhard überzeugt mit samtigem Mundgefühl und einladenden Fruchtnoten. Der Kaleidoskop Rosé vom Weinbau Aßmuth ist auch für die etwas kühleren Tage im Frühling sehr gut geeignet. Neben reifen Erdbeeren, kommen hier Nuancen von dunkler Schokolade und Joghurt hinzu. Der Metzger Merlot Rosé ist frisch wie ein Weißwein und leichte Kirscharomen, absolut geringer Trinkwiderstand. Das Flying Pig, ein Rosé-Secco ist der ideale Aperitif für jede Gartenparty.

 

Eigenständige Stilistik – »sakrale« Weine von der Ankermühle

Die Ankermühle in Oestrich_Winkel gehört zu den jüngeren und noch weiniger bekannten Weingütern des Rheingau. Die Weine bestechen durch eine sehr eigene Stilistik. denn auch viele der Weißweine sind teilweise oder ganz im Holzfass gereift. Der Anspruch ist es umweltschonend Weine zu produzieren:

»Im Weinanbau kennzeichnen ein verantwortungsbewusster Umgang mit den Ressourcen der Natur und traditionelle Traubenverarbeitung unsere Weine. Effektive Mikroorganismen ersetzen chemische Düngungsmittel und sorgen für eine Bewahrung der Umwelt und eine Erholung der Böden. Handlese und Mengenreduzierung ist für uns zudem ein Zeichen für Qualitätsweinbau.«

Jesus, Maria und Co.

Unser Probenpaket bestand drei Riesling, einem Rosé´und einem Spätburgunder. Die Namen der Weine klingen ein wenig Sakral, neben dem Riesling »Maria« und »Gabriel«, gibt es auch noch den Riesling mit Namen »Jesus« oder »Josef«, aber auch die »Hölle« ist vertreten.

»Maria«, ein feinherber Riesling, der im Glas super ungewöhnliche Aromatiken, die an Zitronenschlaen, aber auch Waldboden und Walderdbeeren erinnert, besitzt. Im Mund, saftiges Apfelmus und malzig-brotige Nuancen, die im Abgang an Sauerteig erinnern.

»Gabriel« ein Riesling, der zur Hälfte im Holzfass und zur Hälfte im Edelstahltank reifte. In der Nase wieder Zitrus, aber dann eher Kaffee und Unterholz-Aromen. Im Mund dann wieder ganz anders, leicht pfeffrig-würzig und wieder Sauerteig-Aromen im Abgang.
Der Lagenwein »Hase« vom Winkeler Hasensprung ist wieder eine Geruchsüberraschung, die an Ahoi-Brause mit Himbeere und Erdbeere-Geschmack erinnert, dahunter folgen Zitrus und Kiwi-Aromen. Im Mund findet sich wieder Erdebeere und Kiwi, aber schon in einer überreifen Variante.

Der Spätburgunder »Caspar« wurde im kleinen Holzfass ausgebaut und überzeugt im Bouquet mit Aromen, die an Johannusbeeremarmelade, Zartbitterschokolade und Vanille erinnern. Im Mund schöne ausbalancierte Säure-Frucht-Verhältnis, langanhaltend und einem anfänglich körnigen Mundgefühl.

Von den Weinen selbst waren wie durchweg hin und her gerissen, das Bouquet jedesmal sehr spannend, der Abgang zwar jedesmal sehr typisch, aber diese Sauerteig-Aromen sagten uns nicht 100% zu. Aber wir werden sicherlich noch mal bei Gelegenheit vor Ort die Weine erneut probieren und das dortige Restaurant ebenso.

Ausgehnd von der Weinnamensgebung dieses Mal Peter Gabriel mit »Sledgehammer«, zu mal das Video und Weine sich abseits des Mainstreams bewegen.
 

Rosabel – Rosé, aber alles andere als ein Leichtgewicht

Hinter dem blumigen Namen »Rosabel« verbirgt sich ein kräftiger und sehr intensiver Ros#e von der Domaine de Querelle. Die Domaine liegt direkt vor der Stadt Beziers an der Küste. Das Weingut mit 14 Hektar wird in vierter Generation von Michel Abel bewirtschaftet. Bei einer Blindverkostung eines der renommiertesten Weinführer ist es Abel bereits im zweiten Jahr hintereinander gelungen, in die Riege der besten Winzer im Languedoc Einzug zu halten. Diese Domaine gehört zum noch recht neuen AOC-Gebiet mit der Bezeichnung »AOC Terrasses de Béziers«. Die zum Meer hin abfallende Weingärten sind von steiniger Natur und sehr karg. Nebenbei unterhält er auch noch mit seinem Bruder einen Campingplatz, direkt neben seinen Reben.

»Rosabel« ist ein Vin de Pays de l’Herault und wurde aus Grenache Noir vinifiziert. In der Nase hat man volle würzige Zartbitterschokolade und Erdbeere, dezent auch etwas spritzige Himbeere. Auch im Mund findet man diese Aromen, dazu eine kräftige Mineralität. Keineswegs ein Leichtgewicht, aber ganz viel Rückgrat. Vermutlich sidn wir die einzigen, die von diesem Weine eine kleine Menge importieren konnten. Für 6,50 Euro bei uns im Verkostungsraum in der Kaiserstraße 9 in Offenbach.

Melodie, Urwüchsigkeit und occitanische Note des Weins spiegelt sich wunderbar in dem Medley der Band Goulamas’k wieder.