Eden Mill Oak Gin – Der besondere Gin aus St. Andrews

In St. Andrews, im Süden Schottlands, ist die Brennerei und Brauerei Eden Mill beheimatet. Dort werden nicht nur Gin, sondern auch Bier und Whisky werden dort produziert.

Dieser Gin durfte dementsprechend in ehemaligen Bierholzfässern reifen. Durch den Holzeinfluß duftet er zunächst wenig nach einem klassischen Gin, süß-malzige Aromen und Noten von Vanille und Karamel drängen den Wacholderduft etwas nach hinten. Beim pur trinken, kommt der Wacholder etwas mehr durch, erinnert aber fast etwas an Whisky. Auch hier wieder Vanille, Holz und Gewürze (Sternanis und Zimt).

Pur ein absoluter Genuss, mit Tonic wird er wieder etwas »gin-iger«, der Wacholder kommt wieder mehr in den Vordergrund. Unser Tonic Favorit war Thomas Henry Indian Tonic.

Full Five Zero – Großer Wurf von OriGINal Gin

Der Full Five Zero ist der Premium Gin von Original Love Gin und das nicht nur wegen der Ausstattung mit Holzbox und den 50 Prozent Alkohol, sondern hier werden immer nur kleine Batches mit 50 Stück pro Brennvorgang hergestellt.

Wir lieben ihn pur, trotz oder gerade wegen des höheren Alkohols. Er ist extrem weich und cremig, sehr aromatisch und gut zu trinken.

Im Glas kommen einem neben dem Wacholder und Zitrus auch eine Menge ätherische Aromen entgegen. Im Wund weich und samtig, wieder mit vielen Aromen und schöner eher warmer Zitrusnote. Die Gewürze erinnern etwas an Sternanis und Lebkuchen, vor allem wenn man Tonic dazu gibt. Als klassischer Gin & Tonic ist auch nicht nur im Sommer, sondern auch gut im Winter zu genießen. Unser Tonic Favorit war das Schweppes Dry Tonic. Das Zitrus unterstützt die Zitrusnoten, der geringere Zuckeranteil im Vergleich zu anderen Indian Tonics gibt ihm mehr Frische.

Großer Wurf und einhellige Meinung des gesamten Teams.

 

Lab Distillery Gin – Schwedischer Wacholder trifft auf Mango

Mackmyra wäre nicht Mackmyra, wenn Sie es bei einem Gin belassen würden. nach dem Kreatör Gin erschien nun auch der Lab Distillery Organic Gin. Eine ganz unscheinbare Flasche, keine große Geschichte, kein fancy Name, sondern nur ein einfach guter Gin.

Auch er stammt aus der alten Mackmyra Bruks Distillery, doch die Botanicals sind ganz andere. Zunächst ist es auch ein klassischer Gin, der von Wacholder dominiert wird. Doch insgesamt stützt er sich lediglich auf sechs Botanicals und ist ganz klar geschaffen worden um für tolle Gin basierte Cocktails, Dry Martinis und Long Drinks eingesetzt zu werden. Vor allem der für Gin ungewöhnliche Mango gibt eine tolle fruchtige Note.

Kreatör Gin – Schweden von der waldigen Seite


Seit dem die ursprüngliche Destillerie von Mackmyra durch eine moderne Brennerei ersetzt wurde, wird dort u.a. auch Gin produziert. Alle Zutaten sind aus biologischem Anbau und der Gin wird auf einer kupfernen Pot Still gebrannt.

Für mich ist es einer meiner Lieblinge in der Unmenge an Gins heutzutage. Er duftet und schmeckt nach ganz viel Wacholder und nach Wald. So stellt ich mir einen Spaziergang im schwedischen Wald vor. Dazu ganz viel Frische von Zitrusfrüchten und runde, leicht süß wirkende beerige Noten.

Als Gin & Tonic bevorzuge ich die Kombination mit dem Doctor Polidori Botanical Tonic oder einem neutralen Indian Tonic wie dem Schweppes Dry.

Verwendete Botanicals: Wachholder, Limette, Grapefruit, Zitrone, Orange, Koriander, Kardamom, Pomeranze, Vanille, rosa Pfeffer, Zimt, Ingwer, Holunder, Anis, Preiselbeere und Himbeere.

Gins made in Scotland

Gin ist nicht nur very british, sondern vor allem auch sehr schottisch. Hier eine kleine Auswahl der schottischen Gins in unserem Sortiment.

Noch echt neu ist der Nerabus Gin von der Insel Islay. Sehr floral mit etwas würziger Süße von Heidekraut ist er neben dem Botanist Gin nun der zweite von der Insel.

Den Blackwoods Gin von den Shetlands hatte ich 2019 in Schottland entdeckt. Eigentlich bekommt man ihn dort über all im Supermarkt. Aber nichts desto trotz ein schöner Easy-Drinking-Gin zu einem guten Preis-Genuss-Verhältnis.

Der Caorunn Gin aus der Whiskydestillerie Balmenach is ein alter Hase unter den Gins aus Schottland. Ihn gab es schon als noch keiner den heutigen Gin-Boom abzusehen vermochte.

Eden Mill aus St. Andrews ist Multitalent, dort wird nicht nur Gin, sondern auch Bier und Whisky produziert. Und was liegt da nicht näher als Gin auch in Fässern nachreifen zu lassen. Funktioniert pur wie im Longdrink. Eden Mill Oak Gin

Der Red Door Gin kommt aus der Brennerei Benromach im Norden der Speyside. Während der Lussa Gin von der Insel Jura stammt, jedoch nicht aus der Whiskybrenenrei der Insel. Dazu kommen noch der puristische Crossbill Gin mit nur zwei Botanicals, sowie die Gins von Darnleys View aus der Destillerie Kingsbarns.

Ihr seht, die Auswahl an schottischen Gins ist groß und jede/r findet etwas nach ihrem/seinem Geschmack