6. Juli: Summer Drinks (Tasting)

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Der Sommer fordert nicht nur erfrischende Weine, sondern auch kühle Drinks. Wir haben Klassiker und eigene Neukreationen für euch zusammen gestellt. Neben Gin & Tonic abseits es Mainstreams, gibt es einen klassischen Martini – gerührt, nicht geschüttelt. Unsere Neukreationen sind der »Smokey Kir«, »Der Meerjungfrau ihre Tränen« und die »Birte«, die coole Schwester vom Hugo.

Lasst euch überraschen und genießt mit uns den Sommer in seiner flüssigen Form.
In der Pause gibt es ein paar sommerliche Snacks und zwischen den Drinks reichen wir Weißbrot sowie Wasser. Bitte sorgen Sie für eine gute »Grundlage« (Essen) vor der Verkostung und eine sichere Heimreise danach. Don’t drink and drive!

Wir bitten um verbindliche Anmeldung via E-Mail oder Telefon:
info@die-genussverstaerker.de bzw. 0172. 7771781

Preis 35 Euro inklusive Wein und Pausenbuffet (pro Person)
Ort Die Genussverstärker, Laden in der Bernardstraße 63a, am Goetheplatz/Nordend, Offenbach
Datum/Beginn 6. Juli 2016, 20:00 Uhr (Dauer ca. 2,5 h)
 

14. Juni: WORLD GIN DAY // Offene Gin-Verkostung

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Anläßlich des WORLD GIN DAY 2014 präsentieren wir bei uns aussergewöhnliche Gins und Tonic Water. Sie erfahren Wissenswertes über Gin im allgemeinen und über die verschiedenen Destillerien.
Gins abseits der bekannten Marken. Sie stammen entweder aus Whisky-Destillerien wie The Botanist oder Caorunn oder aus kleinen Manufaktur-Destillerien wie Gin Sul, Ferdinad’s Saar Dry Gin oder The Duke. Alles andere als alltäglich, dafür überraschend und lecker.
Sie können die Gins pur verkosten, um sich ganz der Aromenvielfalt durch die verschiedenen Botanicals zu widmen oder in Kombination mit verschiedenen Tonic Water.

Ort Die Genussverstärker, Laden in der Bernardstr. 63a, Offenbach
Datum/Beginn 14. Juni 2014, 13–19 Uhr

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Wir haben euch was mitgebracht: Gin, Gin, Gin – Ferdinand’s Saar Dry Gin

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Als wir zuletzt zu SPIRITS & LETTERS bei unseren Freunden von Ligatura nach Saarbrücken gefahren sind, haben wir die Chance genutzt und in Saarbrücken bei Denis und Eric einige Flaschen des genialen Saar Dry Gins abzuholen. Sie betreiben in Saarbrücken nicht nur zwei Wein- und Spirtuosen-Locations, sondern vertreiben mit Capulet & Montague diesen Gin von der Saar. Zwar nicht aus dem Saarland, aber eben von diesem Fluß. Früher hieß es noch Mosel-Saar-Ruwer und jetzt wurde das Weinbaugebiet verkürzt auf den größten der drei Flüße. Ferdinand’s verbindet die Leidenschaft für Gin und Wein von der Saar.

Denn handgelesene Riesling-Trauben des Weinguts Zilliken aus Schiefer-Steillagen der großen Lage Saarburger Rausch machen den Gin zum einmaligen Erlebnis. Die Handwerkskunst des Master Distillers Andreas Vallendar und über 30 fein abgestimmte Botanicals aus den Weinbergen und eigenem Anbau machen ihn zu einem eigenständigen Gin. Neben der Basis Wacholder sind weitere regionale Zutaten wie Schlehe, Hagebutte, Angelika, Hopfenblüte und Weinrose ebenfalls wichtige Bestandteile. Exotische Botanicals wie Mandelschale, Koriander, Zimt und Ingwer komplettieren den Gin. Quitten und Rubinette-Äpfel, die direkt hinter der Brennerei wachsen, geben die saftigen Noten Der Lavendel stammt aus brachliegenden Weinbergen.

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Für den Rohbrand wird selbst angebautes Getreide mehrfach destilliert. Die Mazeration wird mit einer Dampfinfusion für die frischen Kräuter ergänzt. Nach einer vierwöchigen Ruhezeit wird der Gin auf eine Trinkstärke von 44 % verdünnt und abgefüllt. Der fertig gebrannte Gin wird am ende mit Riesling kombiniert, so dass ein Riesling infused Gin entsteht. Für die Weininfusion im Gin werden ausschließlich die hochwertigsten Spät- und Auslesen der großen Lage Saarburger Rausch verwendet. Hocharomatische Kräuter und Früchte des Saargebiets aus eigenem Anbau und der Region runden das Geschmacksbild ab. Ferdinand’s Saar Dry Gin vereint das Beste einer wunderschönen Region.

Die Optik der Flasche ist ungewohnt aber herausragend. Edles Papier umschließt eine Flasche, die eher an Portwein erinnert, darunter ein historisch anmutendes Etikett. Die Flasche ist mit einem Naturkorken verschlossen, der mit Bienenwachs veredelt wurde.
Der Gin selbst ist in der Nase wird dominiert von Wacholder (so sollte es ja auch sein) aber auch von Lavendel, erst im Mund – finde ich – kann man ganz dezent den Wein herausschmecken. Die Rieslingnote rundet ihn fein ab. Frische Kräuteraromen aber auch Apfelnoten kommen hinzu.

Das Mundgefühl ist erfrischend und für 44 % sehr mild, eher ölig und samtig. Das schafft Trinkspaß auch pur und nicht nur im Cokctail.

Ab jetzt bei uns im Laden erhältlich!

(Bilder: Capulet & Montague)

Gin Sul – Gin mit dem Lebensgefühl Portugals

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Seit kurzem haben wir unser Wein- und Whiskysortiment um einige Gins erweitert. Neben Gins aus England oder von schottischen Whiskydestillerien haben wir mit dem »Gin Sul« aus Altona den ersten deutschen Gin im Regal stehen. Äh, nein portugiesisch oder deutsch-portugiesisch? Letztlich ist das gleich, denn der in der Altonaer Spitituosendestillerie produziert Gin zieht einen schnell in seinen Bann, auch wenn man noch nie in Portugal war. Denn dort entstand die Idee dazu, wie Stephan Grabe erzählt:

»Alles began mit Dona Alices gegrilltem Bacalhau. In einem zur Adega umgebauten Schuppen am Rande Lissabons wurde ich vor vielen Jahren mit der Lusophilie infiziert – der Liebe zu Portugal und seinen Menschen.  Ich bereiste das Land, begann in Bars mit Händen und Füßen die Sprache zu lernen und pendelte eines Tages zwischen Hamburg und dem Süden Portugals.
Die raue Atlantikküste war nicht nur wunderschön, sondern bot auch die perfekte Kulisse für gepflegte 5-Uhr Gin Tonics – meine zweite Leidenschaft. So entstand am Strand von Odeceixe vor zwei Jahren die Idee zu einem portugiesisch inspirierten Gin, der die Düfte und Geschmäcker des Südens einfangen sollte – selbstverständlich ohne die des Bacalhaus.
Ich hing meinen Job an den Nagel, kratzte meine Ersparnisse zusammen und erlernte bei einem jungen Destillateur die Fertigkeiten des Brennens. Im Spätsommer begannen die Umbauarbeiten in der ehemaligen Tischlerei und schon wenige Monate später floss das erste Wacholderdestillat in die Edelstahlkannen.«

Der besondere südländische Duft und Geschmack des »Gin Sul« kommt von den Zitronen aus Gärten der Westalgarve sowie anderen Botanicals, allen voran der Zistrose. Ein Strauch, der in Portugal zwischen den Wacholderbüschen wächst.

Der Gin wird in einer sehr kleinen, gerade mal 100 Liter fassenden Destillieranlage produziert. Stephan Grabe sagt: »Wir destillieren bewusst sehr langsam und in kleinen Durchgängen, um den Aromen Platz zur Entfaltung zu bieten. Auf ihrem Weg in das Geistrohr müssen sich alle Alkoholdämpfe durch den sog. Anisateur kämpfen, einen Geistkorb, der bspw. bei der Destillation unseres Gins mit frischen Zitronenschalen, Rosmarinzweigen und Rosenblättern befüllt wird.«

Und wie schmeckt er nun?
Öffnet man die Flasche das erste Mal und riecht daran strömen einem süße, zitrusfruchtige Schwaden entgegen. Die Süße hat aber auch etwas harziges, leicht rauchiges. Aber man merkt schnell, da ist destillierter Sommer in der Flasche.
Im Mund ist er sehr ölig und samtig. Hier wird die Süße kombiniert mit dem klassischen Wacholdernote, etwas Orange, Kräuter wie Rosmarin und ein Hauch von Vanille. Trotz der Süße zeigt sich im Abgang die leichte Bitterkeit eines klassischen Gin.
Vielleicht nichts für puristische Liebhaber von Gin, aber ein spannendes Experiment, das gerade für Einsteiger sehr interessant sein wird, um sich dieser Spirituose zu nähern.

Und die Frage nach dem passenden Tonic Water, würde ich hier auf jeden Fall damit beantworten, dass man ihn am besten pur trinkt, höchstens mit einem Spritzer Soda Water ergänzt.

Und es gibt ihn natürlich bei uns im Laden in der Bernardstraße 63a am Goetheplatz in Offenbach.