Nonnengarten vom Weingut Aßmuth zu Rindfleisch-Paprika-Gulasch

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Wir trinken nicht nur gerne Wein, sondern kochen auch gerne. Darum heute mal in der Kategorie »Kochwein« eine unserer Kombinationen. Kochwein bedeutet bei uns nicht, dass der Wein unbedingt ins Essen kommt, sondern eher in den Koch oder die Köchin.

Bei »Das Märktchen«, dem Wochenmarkt direkt vor unserer Ladentür (Donnerstags von 15–20 Uhr) haben wir Rindergulasch und Paprika erstanden. Daraus gab es dann ein leckeres – wie die Zutaten schon andeuten – Rindfleisch-Paprika-Gulasch. Da ein Gulasch auch seine Zeit auf dem herd benötigt, bis es seine dichten Aromen aus Fleisch, Paprika, Zweibeln, Tomatenmark und natürlich Rotwein entwickelt, haben wir als »Kochwein« den Portugieser Nonnengarten vom Weingut Daniel Aßmuth geöffnet. Da wird verantwortungsvolle Trinker sind, war acuh zur Essenbegleitung noch etwas übrig. 
Der Wein verbindet Aromen von dunklen Früchten, Paprika und etwas würzig-fleischiges. Hört sich doch nach einem perfekten Partner für das Essen an, oder?

Doch aufegpasst, ihr müsst um diesen Wein zu genießen nicht immer gleich kochen. Auch ein Wein für entspannte nachmittage und Abende, Genuss und Eleganz. 

 

Genussverstärker-Adventskalender #5: Kilchoman Bramble Whiskylikör

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»Whiskylikör, ach ja, das kennt man!« Aber dieser hier ist ganz anders. Während sonst meistens Whiskyliköre auf Sahnebasis beliebt sind, hat die Islay Destillerie Kilchoman hier auf Frucht gesetzt und zwar Brombeere. Eine Frucht, die von hausaus bereits Süße mit herben Noten verbindet und jetzt mit einem frischen New Make (frischer nicht gelagerter Brand) von Kilchoman zu einem rauchig-herb-süßem Likör vermählt wurde. Pur oder über Vanilleeis ein ungewöhnliches Likörerlebnis. Auch gestandene Whiskytrinker/innen werden hier nicht selten schwach.

 

 

Unsere Rosé-Empfehlungen

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Die ersten Sonnenstrahlen haben schon Kraft und geben Hoffnung und Vorahnung auf den Sommer. Sommer und Frühling sind definitiv die passenden Zeiten für Rosé-Weine, sei es beim Picknick im Park, den Nachmittag auf Balkon und Terrasse oder als Opener für die Grillsaison.

Von links nach rechts: Rosé von Stefan Meyer überrascht mit frischen und spritzigen Himbeernoten. Der Wein von Weingut Hinterbichler ist das passende Pendant dazu, kräftige, vollmundige Fruchtaromen, die an Brombeere und Erdbeere erinnern. Der St. Laurent Rosé vom Weingut Bernhard überzeugt mit samtigem Mundgefühl und einladenden Fruchtnoten. Der Kaleidoskop Rosé vom Weinbau Aßmuth ist auch für die etwas kühleren Tage im Frühling sehr gut geeignet. Neben reifen Erdbeeren, kommen hier Nuancen von dunkler Schokolade und Joghurt hinzu. Der Metzger Merlot Rosé ist frisch wie ein Weißwein und leichte Kirscharomen, absolut geringer Trinkwiderstand. Das Flying Pig, ein Rosé-Secco ist der ideale Aperitif für jede Gartenparty.

 

Gold des Südens – Rotweine aus Südfrankreich

Anfang Februar haben wir bei unserem vinophilen Ausflug ins Languedoc-Roussillon im Rahmen der Verkostung »Rotweine aus Südfrankreich« sechs Weine der Region präsentiert. Die verkosteten Weine sind entweder über im Verkostungsraum zu bekommen oder online über Le Midi Weine zu bestellen. Hier ein kleine Vorstellung der Weine:

Domaine Força Real (Côtes du Roussillon)
Mas de la Garigue 2009
Ein relativ leichter und fruchtiger aus der Region mit dunklen Kirsch und Johannisbeerearomen.

Domaine des Schistes (Côtes du Roussillon Villages)
Les Bruyères 2010

Einen unserer Lieblings Weingüter aus der Egon. Die beiden Brüder Sire bewirtschaftetn auf Terrassenlagen mit Schiefer eine Reihe hervorragender Weine mit animalischen-minralischen Aromen. In der Nase findet man süßes Fruchtkompott mit einer Handvoll Kräuter der Region und etwas Waldhonig. Im Mund entfaltet sich ein Aroma von Brombeeren, Schwarzkirschen und dunkler Schokolade sowie mineralische Komponenten. Für 6,80 Euro ein genialer Wein. Das Cuvée setzt sich aus 40 % Carignan, 30 % Lladoner Pelut – eine Grenache-Variante – und 30 % Syrah zusammen.

Domaine Clos Massotte (Côtes du Roussillon)
Von dieser Domane haben wir gleich zwei Weine vorgestellt. Pierre Massotte vinifiziert erst seit 2003 seine eigenen Weine, zuvor ging alles an die örtliche Genossenschaft, bis er sich entschied die Weine seiner besten Lagen (10 ha) selbst zu vermarkten. Eine Ausgesprochen gute Entscheidung.


Yelen 2007
Der Yelen hat ein ganz besonderes Bouquet nach frischen roten Früchten, gepaart mit Anis und Lakritz. Im Mund hat man den Eindruck von ganz reifen Himbeeren, wieder die typischen südfranzösischen Kräuter, etwas Rauch. Sein Abgang ist richtig lang.

Perle et Pepin 2008
Das ist sozusagen der größere Bruder des Yelen. Alles in allem etwas voller mit Pflaumen- und Cassis-Noten, Vanille, Honig und einem begleitenden Geruch, wie ich sie aus der Zigarrenbox meines Ur-Opas als Kind kennengelernt habe. Dieses Mikro-Cuvee besteht zu je 45 % aus Syrah und Grenache sowie 10% Carignan. Und dürfte mit den 60–80 jährigen Reben ohne wenn und aber auch den Namen »Alte Reben« oder »Vielles Vignes« tragen.

Domaine La Grange Leon (Saint-Chinian)

L’Audacieux 2010
Ähnlich wie Clos Massotte verwendet Joel Fernandez von seinen 30 ha, nur acht bis zehn für seine eigenen Weine. L’Audacieux, der Wagemutige, überrascht durch seinen sehr floralen Duft, ein Glas Wein, dass einen direkt an eine sommerliche Wiese mit Wildblumen und Kräutern erinnern lässt. Dazu kommt eine feine Cassis-Frucht. Im Mund dann wieder die kräftigen Fruchtkomponenten, aber auch etwas was man mit Wildgewürzen und auch Kakao oder Kaffee assoziiert.  

Domaine Le Clos Riverial (Coteaux du Languedoc, Les Terrasses du Larzac)

Les Fontanilles 2010
Olivier Bellet macht mit seinem biologisch produzierten Wein den Abschluss. Noch darf er das AB (Agriculture Biologique – französisches Bio-Siegel) nicht führen, da er sich formal noch in der Umstellungsphase befindet, wobei er seit er den elterlichen Betrieb übernommen hat bereits biologisch produziert. Es ist ein voller Rotwein mit dichter Frucht (Cassis, Brombeere) gepaart mit feinen Vanille- und Holzaromen. Und für unter 10 Euro eine absolute Entdeckung.