23.4. Die Whisky-Stile – Bildungstrinken durch die Welt des Whisk(e)ys (Online-Tasting)

Whisky ist nicht gleich Whisky. Und natürlich sind alle unsere Tastings so etwas wie Bildungstrinken, in diesem speziellen Tasting wollen wir mal den Schleier lüften um die ganzen Begriffe, die immer wieder so im Zusammenhang mit Whisky fallen. Also Single Malt Whisky, Single Cask, Blended Whisky, Blended Malt, Grain Whisky, Cask Strength, Batch Strength, Unchilled Filtred, Pure Pot Still etc.
Natürlich wird es keine trockene Veranstaltung, da jede »theoretische« Einheit mit einer »praktischen«, sprich flüssigen Begeleitung in Form von Whisky erfolgt.

Wir versprechen euch einige ungeahnte Überraschungen.
Umfang sind 6 x 2cl Samples.

Ihr könnt die Proben entweder im Laden abholen oder wir versenden auch per Post (Dann kommen jedoch 6 Euro für Porto/Verpackung hinzu). Im Vorfeld bekommt ihr einen Link zur Zoom-Sitzung

Wir bitten um verbindliche Anmeldung bis spätestens 14. April
via E-Mail: tasting@die-genussverstaerker.de

WICHTIG! Der Versand der Samples erfolgt erst nach dem spätesten Anmeldetermin, da diese erst gemeinsam gefüllt werden. 

Preis 45 Euro pro Person (pro Versandadresse 6 Euro Porto)
Datum/Beginn 23. April 2021, 20:00 Uhr (Dauer ca. 2,5 Stunden)

Teaspoon – Whisky mit dem Teelöffel

Immer wieder findet man bei Whiskys unabhängiger Abfüller den Begriff Teaspoon, also Teelöffel, auf dem Label. So zum Beispiel bei Abfüllungen unter dem Namen Westport. Was hat es damit auf sich?

Dabei handelt es sich um einen Single Cask Whisky, welcher – zumindest offiziell – mit einem Teelöffel eines Whisky aus einer anderen Brennerei gemischt wurde. Dadurch ist der Whisky, der aus diesem “Single Cask” kommt allerdings kein Single Malt mehr, sondern »nur« ein Blended Malt. Und so darf die Abfüllung nicht mehr den Namen der eigentlichen Destillerie auf dem Etikett tragen. Ob wirklich jemand mit einem Teelöffel ein paar Tropfen von Whisky A ins Fass von Whisky B träufelte, mag dahin gestellt sein. Selbst wenn, wäre der Einfluss marginal.

Aber Brennereien schützen damit ihre Marke und das geschmackliche Profil der Marke. Denn die Single-Cask-Abfüllungen unterscheiden sich manchmal deutlich von Standardabfüllungen der Brennereien. So verkaufen sie zwar die Fässer an unabhängige Abfüller, aber bei einem Westport steht halt nicht Glenmorangie drauf.

Da aber eh das wichtigste ist, ob er schmeckt oder nicht, soll es uns gleich sein. Zudem sind wir meist positiv überrascht, was so ein Teaspooned Whisky gegenüber der Standardabfüllung »kann«.