Distillery Spotting II – Ben Nevis, Dalmore und Eden Mill

In Schottland gibt es gut 140 Destillerien. Und mein Ziel ist es, jede wenigstens einmal besucht zu haben. Doch Besuch ist nicht gleich Besuch. Denn es haben nur etwa 60 ein Visitor Center bzw. einen Shop oder man kann zumindest eine Tour machen. Alle anderen können in der Regel überhaupt nicht besichtigt werden.
Diese Destillerien fahre ich auf meinen Schottlandtouren also nur für ein Foto – einem “Distillery Spot” – an. Zum Teil sind es eher kleinere Brennereien, die keine Besucher möchten bzw. keine Kapazitäten haben, diese zu empfangen. Oftmals sind es aber auch große Destillerien, in erster Linie für die Blendindustrie produzieren.

Manchmal hat es aber auch organisatorische Gründe, warum es bislang nur für einen “Distillery Spot” gereicht hat: Die Brennerei war an dem Tag, an dem ich vorbeifuhr nicht auf. Die Destillerie oder das Visitor Center wurde gerade umgebaut. (Daher schaut immer, bevor Ihr Euch auf den Weg macht, eine Destillerie zu besuchen, ob diese auch wirklich auf hat. Gerade in der Hauptsaison ist es auch notwendig, die Touren entsprechend vorzubuchen.)

Ben Nevis Distillery

Die Ben Nevis Distillery ist in der Nebensaison (ab Oktober) am Sonntag nicht für Besucher geöffnet. Aber weil sie gerade auf dem Weg in den Norden lag, habe ich schon einmal Fotos gemacht. Bei nächster Gelegenheit werde ich aber sicherlich eine Tour machen.

Dalmore Distillery

Die Dalmore Distillery wird derzeit bis voraussichtlich Anfang 2019 umgebaut. Entsprechend konnte ich auch hier nur Fotos von Außen machen. Das ist allerdings so vielversprechend, dass ich mich schon auf eine Tour dort freue.

Eden Mill – St. Andrews – Gin, Whisky & Beer

Auch die Eden Mill Distillery wurde im Oktober 2018 umgebaut. Und zwar so massiv, dass ich gar nicht an die Brennerei selbst rankam. Aber es gab einen temporären Shop aus Containern auf einem nahegelegenen Parktplatz.

Die Genussverstärker – Schottland-Karte (Destillerien, Bars, Restaurants, Sehenswürdigkeiten und Unterkünfte)

In den letzten Jahren habe ich über 60 Brennereien in Schottland angefahren, viele davon – so weit möglich – besucht bzw. auch fotografiert.
Restaurants, Pubs, Bars und Unterkünfte sind nur aufgeführt, wenn ich sie zum Zeitpunkt des Besuchs für mich als gut befunden hab. Bilder und kurze Bewertungen folgen. So werden wir euch ein paar Tipps für eure eigene Schottlandreise bieten.
Die zusätzlichen Ebenen mit Sehenswürdigkeiten, Unterkünften und Restaurants bitte links oben an der Karte zu schalten, wenn nötig.

Farbcodierung:
Grün = besucht,
Türkis = nur Foto gemacht oder im Shop gewesen,
Grau = Lost Distillery
Braun = Restaurants & Pubs
Lila = Sehenswürdigkeiten
Gelb = B & B, Hotel, Ferienwohnung

Neue Abfüllungen von Spirit & Cask Range (Ben Nevis, Croftengea, Glenrothes, Ardmore)

Die Abfüllungen von der Spirit & Cask Range verfolgen wir schon seit sieben Jahren, seit es uns gibt. Mittlerweile ist nicht nur der Inhalt super, sondern auch das Design der Etiketten dementsprechend hochwertig. Finde das eine sehr gute Lösung.

Vor einigen Wochen kamen schon der kräftig-rauchige Ardmore aus dem Port Cask zu uns sowie der fruchtig-cremige Glenrothes mit einem Madeira-Cask-Finish. Wieder aus dem Port Cask aber ohne Torfrauchnoten überzeugt der junge Ben Nevis mit großem Trinkfluss. Easy-Drinking wie es sein soll und ohne dabei anspruchslos zu sein.
Der Croftengea in Fassstärke ist dann schon eine kleine Torf-Rauch-Bombe. Aber eingepackt in feine Noten von gelben Früchten. Rauch und Süße in schöner Kombination. Dazu ein super öliges Mundgefühl, welches den Alkohol perfekt einbindet.
Wer sich über Croftengea als Destillerie wundert und sie auf keiner Karte findet, dem sei gesagt, dass sich unter diesem Namen rauchige Whiskys aus der Loch Lomond Destillerie verbergen.

Der dritte Neue ist der Peat 55. Ein No-Name-Whisky von der Insel Islay. Singe malt, aber ohne Altersangabe und vor allem mit dem Geheimnis der nicht benannten Brennerei. Dazu aber en super Preis-Genuss-Verhältnis. Wer kräftige Islay-Malts mag, aber nicht zu tief in den geldbeutel greifen möchte ist, dabe genau richtig. Ein All-Day-Whisky par Excellence.

Passend zum Croftengea auch den Song »Loch Lomond« von The Real McKenzies.

Neu eingetroffen: Single Malt Whisky im Januar

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Folgende Whiskys sind in den letzten Wochen neu bei uns eingetroffen:

Arran 15 Jahre Octave Cask, The Whisky Chamber

Williamson, The Whisky Chamber
Rauchig-medizinischer Malt von der Südküste Islays
 
Clynelish 19 Jahre, Lagavulin Cask, The Maltman

Toumintol 10 Jahre, The Maltman

Westport 17 Jahre, The Whisky Trail

Ben Nevis 20 Jahre, The Whisky Trail
 
Ballechin 12 Jahre, Burgundy Cask
 
Ballechin 12 Jahre, Manzanilla Cask
 
Aberfeldy 1999-2016, Gordon MacPhail
 
Aberlour 10, Singel Cask Collection, Homok Cask Finish vom Weingut Willi Opitz
 
Glenlivet 19, Signatory Vintage

Bruichladdich 22 Jahre, Signatory Vintage

Glenrothes 25 Jahre, Cask Strength, Signatory Vintage

Port Charlotte CC 2007, Cognac Cask

Mackmyra Special 07

Armorik Vinho Cask
 
Armorik Millesime 14 Jahre

Neues von The Whisky Trail: Glenrothes und Ben Nevis

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Wir haben wieder zwei neue Abfüllungen aus der Reihe »The Whisky Trail« reinbekommen. Unter diesem Label füllt Alba Import in unregelmäßigen Abständen richtig leckere Tropfen ab.

Aus der Region Speyside stammt der 8-jährige Glenrothes, gereift im Sherry Butt. Er ist angenehm süffig mit viel Nougat, Karamell, Haselnuss, Orange und zarten Kaffeearomen. Ein perfekter „every day dram“ zum angenehmen Preis.  
Der zweite stammt aus den Highlands und ist ein 17-jähriger Ben Nevis, der ein äußerst intensives Finish im PX-Sherryfass erhielt. Das Ergebnis ist ein wirklich üppiger dark sherry Dessertmalt mit kräftigen Aromen: Zartbitterschokolade, Weinbrandbohne sowie Marzipan und Kräuter wie Piment und Lebkuchengewürz.