4.November: Offenbach am Herd – Taste the Whisky! (Aromenworkshop)

Gemälzte Gerste, Wasser und Hefe aus nur diesen drei Rohstoffen wird Whisky hergestellt. Trotzdem entsteht eine überraschende Aromenvielfalt. In diesem kulinarischen Workshop erleben Sie unter der Anleitung von Peter Reichard, wie facettenreich der im Holzfass gereifte Getreidebrand sein kann. Der Experte gibt auch ein Blick in die Herstellungsarten und Eigenheiten der bekanntesten Stile. 

Beginn 19 Uhr
Kosten 15 Euro
Teilnehmerzahl max. 15
Dauer ca, 1,5 Stunde
Ort  Bernardstrafle 63a, Offenbach
Karten für die Veranstaltung gibt es im OF InfoCenter, Salzgässchen, sowie bei den Genussverstärkern, Bernardstrafle 63a, im Offenbacher Nordend. 

8. Oktober: Aromenwelt des Gin (Gin-Tasting)

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Gin ist im wesentlichen geprägt durch Wacholder, aber dazu können je nach Rezeptur viele verschiedene traditionelle wie exotische Kräuter, Gewürze und Zutaten, die so genannten Botanicals, kommen. Im Tasting lernen Sie die Aromenwelt klassischer Gins wie moderner Interpretationen kennen. Sie lernen auch etwas über die Aromen der jeweiligen Botanicals und etwas über deren Hintergründe kennen. Im Mittelpunkt stehen bei uns Gins kleiner Manufakturen, die Gin abseits des Mainstreams, abseits der bekannten Produkte aus dem Supermarkt etc. destillieren.
Wir stellen bei der Verkostung sechs Gin mit unterschiedlichen Aromenspektren vor: Mit dabei sind u.a. der Gin Sieben, BCN Gin, Tonka Gin
, Bobbys Gin, Ferdinands Saar Dry Gin und Gin Sul.

Alles andere als alltäglich, dafür überraschend und lecker. Wir werden die Gins zunächst pur und dann in der Kombination mit Tonic Water verkosten.
In der Pause gibt es ein paar Snacks zur Stärkung und zur Neutralisierung bieten wir Wasser und Weißbrot an.

Wir bitten um verbindliche Anmeldung via E-Mail oder Telefon:
info@die-genussverstaerker.de bzw. 0172. 7771781

Preis 35 Euro inklusive Getränke (pro Person)
Ort Die Genussverstärker, Laden in der Bernardstr. 63a, Offenbach
Datum/Beginn 8. Oktober 2015, 20:00 Uhr (Dauer ca. 2–2,5 Stunden)

25. November: Whiskys für die kalte Jahreszeit

Herbst und Winter sind die kalten, trüben Jahreszeiten, in denen man sich Wärmer für Körper und Seele wünscht. Single Malt Whisky ist hierfür gerade prädestiniert, er wärmt und in Malts finden sich auch genau die Aromen, die an Schokolade, Zimt, Mandel, Orange und Gebäck erinnern. Aber auch die rauchigen Noten mancher Malts, die uns an das gemütliche Kaminfeuer erinnern, passen ideal zu diesen kalten Monaten.
Wir haben für Sie einige Whiskys zusammengestellt, die wir mit Ihnen gemeinsam verkosten möchten. Darunter auch einige seltene Einzelfass-Abfüllungen von James Mac Arthur, The Whisky Chamber und Dun Bheagan.

  • Abelour A’bundah
  • Craigellachie, 11 Jahre, Single Cask, James MacArthur
  • Dalmore, 11 Jahre, Single Cask, The Whisky Chamber
  • Buair an Diabhail Vol. I (Tempt the Devil), Single Cask, The Whisky Chamber
  • Strathisla, 12 Jahre, Petrus Gaia Finish, Dun Bheagan
  • Aultmore, 14 Jahre, Single Cask, James MacArthur
     

In der Pause gibt es ein Buffet mit Käsen und zwischen den Whiskys reichen wir Weißbrot sowie stilles Wasser. Bitte sorgen Sie für eine gute »Grundlage« (Essen) vor der Verkostung und eine sichere Heimreise danach. Don’t drink and drive!

Wir bitten um verbindliche Anmeldung via E-Mail oder Telefon: info@die-genussverstaerker.de bzw. 0172. 7771781

Ort Soupreme, Frankfurter Straße 70, Offenbach
Datum/Uhrzeit Sonntag, 25. November 2012, 18 Uhr 
(Dauer etwa 2,5–3 Stunden)
Preis 42 Euro/Person

Die Überschätzung des Geschmacks

Normalerweise sagt man bei einem guten Wein oder Whisky gerne salopp »Der schmeckt mir«. Auch in der näheren Betrachtung schmeckt man Apfel- oder Birnen-Aromen, Cassis oder mineralische Noten. Doch eigentlich müsst es heißen: »Der riecht mir«.

Der Geschmack ist in unserer Sprache völlig überschätzt, denn der Mensch hat nur vier Zonen auf der Zunge, die unterschiedliche Eindrücke, und zwar, süß, sauer, bitter und salzig, erfassen können. Mittlerweile hat sich noch als fünftes das so genannte umami feststellen lasse. Das Wort stammt au dem Japansichen und bedeutet fleischig, würzig und wird durch durch Glutaminsäure und Asparaginsäure hervorgerufen.

Das was wir als Schärfe empfinden ist kein Geschmack, sondern lediglich ein Schmerz. Etwa 80 Prozent des empfundenen Geschmacks sind in Wirklichkeit die Aromen einer Speise, die vom Geruchssinn wahrgenommen werden, nur rund 20 Prozent entstehen auf der Zunge. Testen Sie es einfach mal und halten beim Trinken von Wein oder Whisky einfach die Nase zu, sie haben dann in etwa den Effekt, dass sie eben nur die vier Geschmacksrichtungen wahrnehmen.

Zudem nehmen die Geschmacksknospen der Zunge mit zunehmenden Alter ab. Jedoch wachsen mit dem Alter die Geruchserfahrungen. Und diese Geruchserfahrungen sind teilweise sehr individuell. Lassen Sie sich auch nicht durch die Sprache von Weinführern oder anderen abschrecken. Wenn z.B. ein Wein oder Whisky für Sie nach dem Dachboden bei Ihrer Großmutter riecht, so entspricht dieser Geruch eben Ihrer ganz individuellen Erfahrung. Und ehrlich gesagt, sind Beschreibungen wie »riecht nach durchgerittenem Damensattel« vielleicht etwas poetisch, aber wenn Sie weder wissen wie ein nicht-durchgerittener Sattel riecht, geschweige denn den Unterschied zwischen einem Herren- und einem Damensattel geruchlich feststellen, so bringt Ihnen diese Art der Beschreibung für die Entscheidung für oder gegen einen Wein nicht viel.

Verlassen Sie sich mehr auf Ihre Nase und trainieren Sie diesen wesentlichen Sinn, durch bewusstes Probieren zu Hause oder auf Verkostungen.
 

(Bildquelle: J. Nathan Matias)