Amber Gin von Inverroche – Außergewöhnliches aus Südafrika

Gin Amber der südafrikanischen Brennerei Inverroche  ist schon etwas bespnderes. Nicht nur, dass er aus dem Land am Südzipfel Afrikas stammt, sondern auch seine Farbe ist einzigartig. Der name Amber ist absolut passend dazu. Im ersten Moment denkt ma, dass es sich hier entweder um einen Rum. Die Farbe kommt jedoch nicht wie man vermuten würde von einer längeren Fasslagerung, sondern die Botanicals »reifen« im Basisalkohol in Glasballons, die über Wochen in der Sonne stehen.

Wie bei allen drei Gins von Inverroche und vielen anderen Gin aus der Region ist ein besonderes Botanical, die Pflanzen aus der Gattung »Fynbos«  Sie wachsen ausschließlich im südafrikanischen Cape Floral Kingdom auf kalkhaltigen Böden nahe der Küste. Dazu kommen weitere regionalen Botanicals, Gewürzen aus Indien und europäischen Beeren

Wenn man ihn zunächst pur im Glas hat duftet es sehr vielschichtig von Zitrus über Blüten, Wacholder, Rooibos, roten Äpfel. Sehr komplex und aromatisch und im Rum-Tasting als Blindprobe eingereicht hat zumindest einige verwirrt. Pur ein absoluter neuartiger Gingenuss, aber auch in Longdrinks und Cocktails bietet er neue Gin-Facetten.

Deanston 18 Jahre

Ich bin ja der Überzeugung, dass Whiskys ihre Hochpunkt bei der Reifung zwischen 12 und 25 Jahren haben. Sie haben ihre jugendliche Rauheit abgelegt haben, sind aber auch noch nicht zu stark nur von den Eichenfassaromen der langen Lagerung geprägt. Und genau so eine Vertreter ist der 18jährige Deanston.

Er ist elegant, ausbalanciert und langanhaltend zu gleich. In der Nase süße Aromen, die an Honig und Apfel erinnern, dazu Toffee und Malz. Dieser Eindruck wird auch beim Trinken bestätigt. Weich und süß, wieder Apfel aber auch etwas Orange, Vanille und wieder Honig.

Er reifte die komplette Zeit in ex-Bourbon-Fässern, ist nicht kühl gefiltert und nicht gefärbt.

Delirium Gin – Pfalz dir Wein zu langweilig ist …


Mit der Pfalz verbinden wir hervorragende Weine. Aber „Zum Wohl die Pfalz“, der Slogan, der so manchen Weinkarton ziert, passt in diesem Fall auch für diesen leckeren Gin.

Die Basis für den Delirium Pfxlz. II ist ein Traubenbrand aus Sauvignon Blanc, Riesling und Muskateller Qualitätstrauben. Den insgesamt 11 Botanicals verdankt der Gin seine Geschmackskomplexität und die Hersteller verraten uns, dass Jasminblüte, grüner Apfel, schwarzer Pfeffer und Ingwer ihre Hände mit im Spiel haben.

Aber jetzt genug palavert. Was ist denn los in der Nase, wenn man an dem Gin riecht? Ihr wisst ja, erst riechen dann trinken. Da ist eine Menge los – Frucht, Apfel, eine leichte Schärfe und ganz viele Blüten. So riecht der Frühling! Und im Mund? Fragt ihr euch jetzt vielleicht … ein ziemliches Hin und Her zwischen angenehmer Süße und angenehmer Schärfe, etwas herb und trotzdem zitrusfrisch – Ingwer sowie grüner Apfel lassen sich nicht verleugnen.

Wie immer geht Probieren über Studieren! Und diese Chance solltet ihr euch nicht entgehen lassen.

Delirium Pfxlz. II, 42%

Batavia Arrack von By The Dutch – Rum Indonesiens

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Beim Rum denkt man schnell an Karibik, aber das Zuckerrohr aus dem er produziert wird, stammt ursprünglich aus Asien. So liegt es Nahe beim Thema Rum auch einfach mal nach Asien, in diesem Falle nach Indonesien zu schauen. Dort nennt man ihn Arrack.

Der Batavia Arrack wird aus Zuckerrohrmelasse, welche ausschließlich nur auf der Insel Java in Indonesien produziert wird, destilliert Schon seit dem 17. Jahrhundert wird der Batavia Arrack in Indonesien hergestellt. Während der Fermentation wird lokaler roter Reis hinzugefügt, um die Gärung anzuschieben, was ihm seinen außergewöhnlichen Charakter verleiht.
Er wird in traditionellen Pot Stills destilliert und reift anschließend in Amsterdam bis zu 8 Jahre in Eichenholzfässern. Der By the Dutch Batavia Arrack hat ein von Apfel, Birne, Banane, Zimt, Muskat, Vanille, altes Leder, Sternanis und Nelke geprägtes Aroma. 

 

Wolfburn Small Batch No. 270

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Das neue Small Batch Bottling aus der Wolfburn Distillery im Norden Schottlands, das auf 6.000 Fl. limitiert ist, trägt die Nummer 270.

In 2014 erwarb die Brennerei eine Partie ungewöhnlich kleiner frischer Bourbon Barrel (ca. 100 Liter). 30 dieser Fässer sind mit getorftem New Spirit befüllt worden (verwendet für den Wolfburn No. 128) und 30 mit ungetorftem Wolfburn New Spirit.

»Batch 270« ist nun abgefüllt aus den 30 100-Liter-Fässern, in denen der ungetorfte Wolfburn New Make reifte. Dadurch kommen die üppigen Vanillenoten und die Süße des frischen ex Bourbon Fasses besonders gut zur Geltung.


Tasting Notes by Dave Broom:

Nose: Fresh and lightly fruity; the aroma of tinned pears and apple combined with the sweet dustiness of a woollen mill and a light vegetal note behind. Has this mix of sweetness which flirts with oiliness, but then bursts into fragrant white fruit blossom. Water brings out a more obviously youthful side, but there’s real class here.

Palate: Direct, with quite fleshy fruit – those apples and pears with added ripe melon, some sweet mash, while the florals are more bluebell-like. The mid-palate remains sweet and well-balanced. Again only on the back-palate (and with water) do you get the sense of its age.