3. November: Rum around the world (Rum-Tasting)

Rum kommt nicht nur nur in der Karibik, sondern er wird rund um die Welt produziert. Was unter anderem daran liegt, dass die Heimat des Zuckerrohr nicht in der Karibik, sondern in Asien liegt.
Wir nehmen euch mit auf eine Weltreise über Asien, Afrika, Europa und Amerika. Lasst euch von der Vielseitigkeit von Rum überraschen. Im Tasting lernt ihr natürlich auch den Unterschied zwischen dem sogenannten französischen, dem spanischen und dem britschen Stil kennen.
Und wie bei anderen Spirituosen aus unserem Sortiment gilt hier auch, Rum abseits des Mainstreams.

In der Pause gibt es Snacks und zwischen den Rums reichen wir Weißbrot sowie Mineralwasser. Bitte sorgt für eine gute »Grundlage« (Essen) vor der Verkostung und eine sichere Heimreise danach. Don’t drink and drive!

Wir bitten um verbindliche Anmeldung via E-Mail:
tasting@die-genussverstaerker.de

Preis 50 Euro inklusive Rum und Pausenbuffet (pro Person)
Ort Die Genussverstärker, Bernardstraße 63a, am Goetheplatz/Nordend, Offenbach
Datum/Beginn 3. November 2019, Sonntag, 16 Uhr (Dauer ca. 3 Stunden)

Der Three Distilleries Path von Islay – Whiskywanderung

An Islays Südküste liegen drei Whisky-Destillerien, die wohl jeder kennt: Laphroaig, Lagavulin und Ardbeg. Der Three Distilleries Path ist ein Fußweg, der die drei verbindet. Er beginnt direkt hinter der östlichen Ortsgrenze von Port Ellen und ist bis Arbeg 3 Meilen weit.

Natürlich “muss” ein Whisky-Fan einmal diesen Weg gelaufen sein. Regen hin oder her. Aber so hatten wir einen Grund mehr, bei jeder Destillerie einzukehren, einen Dram zu nehmen und uns dabei zu trocknen.

Auf dem Weg wird man an vielen Stellen von Schafe beobachtet und man kann immer mal einen Abstecher zum Meer hin machen. Nach etwa 2,5 Kilometern zeigen sich deutlich die ersten Anzeichen, dass hier irgendwo Whisky gemacht wird: Die modernen Lagerhäuser von Laphroaig.

Und wer etwas mehr über die Destillerie weiß, erkennt auch quasi gegenüber das Kilbride Reservoir, in dem jeder “Friend of Laphroaig” ein Plot “besitzen” kann.

Nun ist es nicht mehr weit bis zum ersten Dram.

Neben dem Shop gibt es einen kleine Ausstellungsraum zur Geschichte der Brennerei. Hier kann man sich auch mit den Gummistiefel versorgen, um seinen squarefoot großen Plot zu markieren. Da ich Laphroaig auch schon besichtigt hatte, ging es dieses mal nur in die Bar, um den ein oder anderen Dram zu verkosten und sich aufzuwärmen. Nichtalkoholische Getränke sowie Kaffee und Tee gibt es hier auch.

Der nächste Stopp war Lagavulin. Es regnet auf dem Teilstück noch etwas mehr. So war es gut, dass Lagavulin seit meinem ersten Besuch 2011 nun auch eine kleine Bar auf dem Gelände hat. Auch hier konnten wir uns innerlich wie äußerlich aufwärmen.

Getrocknet und durch die Drams beschwingt ging es weiter zur dritten Station, der Ardbeg Destillerie. Kurz vor Ardbeg sieht man nicht nur, dass es nicht mehr weit ist, sondern bekommt auch gezeigt, wie weit es zu namensgebenden Orten der verschiedenen Whiskys der Brennerei ist.

Bei Ardbeg gibt es nicht nur eine Bar, um Drams zu verkosten, sondern auch das Old Kiln Café, um etwas zu essen. Allerdings werden Bestellungen nur bis 15:45 Uhr angenommen. Wir waren um 15:46 Uhr da und hatten Glück, dass die Küche noch nicht geschlossen war.
(Generell haben die Bars und Cafés bzw die Brennereien selbst in der Regel nur bis 17 Uhr geöffnet.)

Aber so konnte ich mich noch mit einer über aus leckeren Fish Pie stärken und …

… noch einen Dram genießen, bevor es auf den Nonstop-Rückweg ging.

Doch was macht man, wenn man mehr und mehr vom Regen durchweicht?! Man wärmt sich mit Whisky aus seinem Flachmann.

Eine schöne Wanderung, auch wenn das Wetter etwas trockener und sonniger hätte sein können. Aber wie sagen die Schotten:
Todays Rain, it’s tomorrows Whisky. Slaintè!

Allt-A-Bhainne Burgundy White Cask 2008, House of McCallum

Wir freuen uns immer wieder spannende Abfüllungen zu finden, die etwas mit Weinfässern zu tun haben. Die Vormieter der Fässer, in diesem Fall ein Burgunder aus dem Weinanbaugebiet Monthélie, verleiht dem Whisky eine besondere Note. Im Monthélie wird hauptsächlich Rotwein angebaut, doch ein kleiner Teil ist Weißwein, der aus Chardonnay und Weißburgunder gekeltert wird.

In der Nase haben wir Apfel, grünes Obst, Honigmelone und eine schöne Frische. Im Mund ist dieser Whisky cremig, frisch, mit einer leichten Säure. Er erinnert im Geschmack an Honig, Apfel und Trauben. Die Lagerzeit von 10 Jahre in einem Weißweinfaß lassen sich also geschmacklich nicht verleugnen. Insgesamt also eher ein leichter Vertreter und ein schöner Sommerwhisky – passt ja gerade ganz gut.

Die Destillerie Allt-A-Bhainne ist mit ihrer Gründung 1974 eher eine der jüngeren Destillerien in Schottland. Sie befindet sich in der Speyside und Destillerie-Abfüllungen sind faktisch nicht zu finden. Nahezu die gesamte produzierte Menge geht in die Blended Whisky Produktion. Glücklicherweise gibt es unabhängige Abfüller, die einzelne Fässer von der Destillerie bekommen und wie in diesem Fall als Single Cask (Einzelfaßabfüllung) auf den Markt bringen.

Gerade für Whiskyliebhaber und Whiskyliebhaberinnen, die auch gerne Wein trinken, ist diese Kombination ein Gaumenschmaus. Überzeugt euch selbst und kommt auf einen Probierschluck im Laden vorbei.

Croftengea 2006, Sherry Cask Finish, Spirit & Cask Range

Croftengea – noch ‘ne neue Destillerie?
Da müssen wir euch leider enttäuschen. Auch wenn sich in der letzten Zeit die Nachrichten über  Neugründungen und Wiederbelebungen häufen, ist Croftengea keine neue Destillerie. Es handelt sich dabei um die rauchige Variante der Single Malt Whiskys aus der Loch Lomond Destillerie.

Aber jetzt zum Whisky – in der Nase eine schöne Note von roten Früchten, vielleicht Cranberries oder Berberitze. Außerdem kann man etwas Leder und Rauch riechen. Im Mund gibt der Whisky ein wohlig warmes Mundgefühl – malzig, rauchig und trotzdem eine frische Säure, wie wir sie aus Fruchtsaucen kennen. Eine leichte Bitterkeit wie von Kakaobohnen rundet den Geschmack ab.

Auch wenn ihr mit rauchigen Whiskys vielleicht in erster Linie andere Destillerien verbindet, lohnt es sich auch mal einen Croftengea zu probieren. Laßt euch überraschen! Wie immer zählt der Geschmack und nicht der Name.

Whiskys – neu eingetroffen im Juli

Hier wieder die aktuellen Neuzugänge in unseren Whiskyregalen:

• Glen Scotia Campbeltown 1832
• Deanston Virgin Oak Cask Finish
• Glenrothes 1997/2019 Ibisco Decanter Cask No. 6369

• Tobermory 2008 – Sherry Butt – (Berry Bros and Rudd)
• Bunnahabhain 1990/2016 Cask No. 11 (Berry Bros and Rudd)
• Kilchoman German Small Batch No. 1 Port Influence
• Kilchoman STR Cask Matured 2012/2019
• Great King Street – Glasgow Blend by Compass Box
• J. J. Corry, Mezcal & Tequilla Casks (Irland)

• Islay’s South Coast 11 Jahre, (The Whisky Trail)
• Orkneys Isles PX Sherry Cask Finish 13 Jahre (The Whisky Trail)
• High Five 15 Jahre Sherry Cask (The Whisky Trail)
             

• Caol Ila 1999/2011 (The Whisky Trail UK)
• Mars Maltage Cosmo (Japan)
• Laphroaig Four Oak