Neue Abfüllungen von Spirit & Cask Range (Ben Nevis, Croftengea, Glenrothes, Ardmore)

Die Abfüllungen von der Spirit & Cask Range verfolgen wir schon seit sieben Jahren, seit es uns gibt. Mittlerweile ist nicht nur der Inhalt super, sondern auch das Design der Etiketten dementsprechend hochwertig. Finde das eine sehr gute Lösung.

Vor einigen Wochen kamen schon der kräftig-rauchige Ardmore aus dem Port Cask zu uns sowie der fruchtig-cremige Glenrothes mit einem Madeira-Cask-Finish. Wieder aus dem Port Cask aber ohne Torfrauchnoten überzeugt der junge Ben Nevis mit großem Trinkfluss. Easy-Drinking wie es sein soll und ohne dabei anspruchslos zu sein.
Der Croftengea in Fassstärke ist dann schon eine kleine Torf-Rauch-Bombe. Aber eingepackt in feine Noten von gelben Früchten. Rauch und Süße in schöner Kombination. Dazu ein super öliges Mundgefühl, welches den Alkohol perfekt einbindet.
Wer sich über Croftengea als Destillerie wundert und sie auf keiner Karte findet, dem sei gesagt, dass sich unter diesem Namen rauchige Whiskys aus der Loch Lomond Destillerie verbergen.

Der dritte Neue ist der Peat 55. Ein No-Name-Whisky von der Insel Islay. Singe malt, aber ohne Altersangabe und vor allem mit dem Geheimnis der nicht benannten Brennerei. Dazu aber en super Preis-Genuss-Verhältnis. Wer kräftige Islay-Malts mag, aber nicht zu tief in den geldbeutel greifen möchte ist, dabe genau richtig. Ein All-Day-Whisky par Excellence.

Passend zum Croftengea auch den Song »Loch Lomond« von The Real McKenzies.

Whiskypunk: »Westwinds« – neues Album von The Real McKenzies

Es gab schon länger nichts mehr Neues in dieser Rubrik, aber seit kurzem läuft dieses Album bei mir hoch und runter. Unter allen Folkpunk-Bands sind die aus Kanada stammenden »The Real Mckenzies« sicherlich die schottichste Band. Die meisten orientieren sich an den großen Vorreitern »The Pogues« und damit eher an irischem Liedgut. Bei den McKenzies steht Schottland musikalisch allein schon durch den Dudelsack im Vordergrund. Beim neuen Werk hat die Band vom Cover-Design bis hin zu den Songs ihren Fokus auf die Seefahrt gesetzt. Der Sound ist diesesmal sehr sauber und es ist ein hervorragender Soundtrack für einen ordentlichen salzigen oder rauchigen Single Malt, vielleicht einen Springbank oder einen Malt von der Insel Islay.

Whiskypunk empfiehlt: »Dropkick Murphys – Spicy McHaggis Jig«

Da man Whisky nicht nur solo, sondern auch zum Essen trinken kann und Haggis sicherlich zu den typischen schottischen Speisen gehört, diesmal der Song der US-amerikanischen Folkpunker Dropkick Murphys: »Spicy McHaggis Jig«

Neben den »Flogging Mollys« ist diese Band eine der bekanntesten Folkpunk-Bands der USA. Ihr musikalische Ausrichtung ist entsprechend ihrer Heimatstadt Boston zwar eher an Irland als Schottland orientiert, aber einige schottische Anklänge finden sich in auch in ihren Liedern. Bei den neueren Alben wurden die Einflüsse des amerikanischen Folk stärker, aber die Bostoner sind live immer ein Erlebnis. Noch letztes Jahr gastierten sie in der Offenbacher Stadthalle.