Neue Whisky im November!

• Kilchoman Vintage 2010
• Kavalan Concertmaster (Taiwan)
• Ceres I 2011/2019 Lowland Single Malt Scotch Whisky 1st Fill Oloroso Sherry Quarter Cask, Scotch Universe
• Hydra II 2010 – 2019 Highland Single Malt Scotch Whisky First RubyWine Barrique, Scotch Universe
• Pegasus A 2011/2019 Islands Peated Blended Malt Scotch Whisky 1st Fill Port Wine Barrique, Scotch Universe
• Glenrothes PX Cask, 10 Jahre, The Maltman
• Smokehead
• Smokehead Sherry Bomb

• Bains Single Grain Südafrika

Ardmore Vintage 1996, 20 Jahre

Erst seit einigen Jahren findet man Ardmore als Originalabfüllungen in den Regalen. Davor wurde er lediglich von unabhängigen Abfüllern als Single malt abgefüllt, das Gros der 4,5 Millionen Liter Rohbrand ging in Blends, allen voran in Teachers.

Bei Ardmore wird mittelraucgier Malt produiziert mit eta 10-15 ppm Phenol. Bei dieser 20jährigen Abfüllung wird der rauch durch ein Finish mit ex_islay-Whiskyfässern noch ein wenig verstärkt. Denn nach 20 Jahren ist der Rauchgehalt nach und nach etwas durch die Fassreifung abgeschwächt und bekommt so durch das Finish einen erneuet Rauchkick. Destilliert wurde diese limitierte Abfüllung 1996 und mit leicht erhöhtem Alkohol abgefüllt.

Im Glas duftet er nach Vanille, Fudge mit Apfel, dazu gang dezenter Rauch und dann noch etwas was uns an Orangen erinnert.

Im Mund, dann cremig, weich mit einer mittleren, trockenen Rauch Note mit dem Eindruck von etwas ätherischen Ölen. Vanille, Würze und perfekt dazu passender Rauch.

Tolle Abfüllung um sich mal einen älteren Malt zu gönnen.

Smokehead Sherry Bomb Batch 2

Smokehead Sherry Bomb macht seinem Namen alle Ehre. Das diesjährige Batch 2 kommt wie alle anderen Abfüllungen unter dem Label Smokehead aus einer uns unbekannten Islay-Brennerei. Ihr dürft euch gerne am Raten bezüglich seiner Herkunft beteiligen. Aber seien wir ehrlich, das wichtigste ist, er muss euch schmecken. Wir haben ihn für euch verkostet.

In der Nase ist zunächst nicht der Rauch, sondern dunkle Schokolade im Vordergrund, dann Rauch, Salt, Algen. Es kommt einem vor, als würde man in einer verrauchten Hafenspelunke sitzen und hat ein malzig-süßes Stout in der Hand.

Im Mund dann kräftiger süßer BBQ-Rauch mit einer leichten Chili-Schärfe, dann kommen, Assoziationen vom Rumtopf, eingelegten, kandierten Orangen und Vanille. Cremiges und volles Mundgefühl.. Im Nachklang wieder Rauch, Süße und weihnachtliche Gewürze. Mit 48 Vol % abgefüllt und nicht kaltfiltriert. Die Olorosso-Sherry-Fässer, die für die Reifung eingesetzt wurden, nehmen zwar ein wenig die Rauchintensität des klassischen Smokehead, aber geben ihm durch die Gewürz und Schokoladennoten sowie die Süße eine ganz andere Kraft mit.
Kommt vorbei und kostet selbst. Da es sich um eine limitierte Abfüllung handelt, ist es sinnvollnicht zu lange zu warten.

Fruchtbombe aus der Speyside – Longmorn Pomerol Cask von Berry Bros. & Rudd

Berry Bros & Rudd ist mit seinen Abfüllungen noch recht neu bei uns, aber sie haben uns auf Anhieb überzeugt. Gerade die Weinfass-Nachreifungen wie dieser Longmorn aus einem Pomerol Cask. Bei einem Unternehmen, welches als Weinhandel vor rund 300 Jahren begann ist dies nicht ganz verwunderlich.

Longmorn liegt in der Speyside und gehört zu Chivas Brothers bzw. damit zu Pernod Ricard. Ein Großteil der 3 bis 4,5 Millionen Liter Rohalkohol pro Jahr fließen in Blends.

Die eh schon bei Longmorn vorhandene Fruchtigkeit wird bei dieser Abfüllungen von Berry Bros & Rudd durch das Rotweinfass aus dem Pomerol verstärkt. In der Nase schon ein Potpourri roter frischer Früchte  von Himbeere und Erdbeere dazu im Mund weich und cremige Aromen, die an Toffee und Fudge erinnern. Im Abgang kommen dann noch mal Mandeln dazu. Ein sehr aromatischer und lang im Mund bleibender fruchtiger Single Malt.

Dazu zu einem extrem guten Preis-Genuss-Verhältnis.

Hier noch zwei Bilder von meinem Besuch in der Speyside. Longmorn kann nicht besucht werden, daher nur von Außen ein paar Fotos.

Der Teufel trägt Port – Buair an Diabhail of Islay Port Cask Vol. IV AUSGETRUNKEN


Da das gälische Buair an Diabhail of Islay für viele ein Zugenbrecher ist, hat sich unter Whiskyfreund/innen für die Abfüllungen von der Südlüste von Islay aus der Reihe The Whisky Chamber, die Kurzform Teufel durchgesetzt.
Neben dem »normalen« Teufel aus einem ex-Bourbon-Fass füllt Thomas Ide auch immer wieder andere Fässer ab, wie etwa Portwein.

Die mittlerweile vierte Auflage der Port Teufel ist eine Wucht.
In der Nase rauchige Feige in Portwein, Honig und spürbare Süße. Dr Rauch ist da, aber in der Nase noch zurückhaltend. Beim ersten Schluc dann eine Aromenexplosion. Der Rauch kommt deutlicher und bekommt noch mehr Kraft durch die Portweinsüße. Die knapp 57 Vol. Prozent sind kaum spürbar. Der Abgang ist sehr, sehr lange.

Noch gibt es ein paar letzte Flaschen.