Unnamed Orkney 2006/2021 Un-Chillfiltered Collection Signatory Vintage

Erst 1988 gründete Andrew Symington die Signatory Vintage Scotch Whisky Company Ltd. Dennoch sind die exklusiven Abfüllungen eines der erfolgreichsten unabhängigen Abfüllers Schottlands nicht mehr aus den Regalen von Whiskyfans wegzudenken. Die limitierten Abfüllungen aus wenigen Fässern kommen in Reihen auf den Markt – wie etwa der Signatory Un-Chillfiltered Range.

Trotz vergleichsweise geringer Trinkstärke von 46% vol. werden die Whiskys der Reihe nicht kühlfiltriert. Das Resultat: Sie behalten ihr volles Aroma, ermöglichen vielfältigere Geschmackserlebnisse und heben sich auch optisch ab. In kühler Umgebung, vor allem aber bei Zugabe von Eiswürfeln oder kaltem Wasser können sich die Abfüllungen auf natürliche Weise trüben.

Diese Woche sind die stürmischen Orkney Islands vertreten. Welche der beiden aktiven Destillerien für den leicht rauchigen Unnamed Orkney 2006/2021 verantwortlich ist, bleibt das Geheimnis von Signatory. Nicht geheim sind die Fakten zur vollmundigen Vintage-Abfüllung – wie die Reifung in Refill Sherry Butts. Diese und andere Infos finden anspruchsvolle Genießer auf dem Etikett.

Unnamed Orkney 2006/2021
Un-Chillfiltered Collection
Signatory Vintage Island Single Malt Scotch Whisky

15 Jahre
Dest. 14/02/2006
Abgef. 19/11/2021
Fasstyp: Refill Sherry Butts
Fassnr. DRU 17/A65 #17
46% vol.
0,7 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

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Clydeside Stobcross – Neue Brennerei in Glasgow mit ihrem ersten Whisky

Im Jahr 2018 stand ich schon mal in der Brennerei, da gab es jedoch noch keinen Whiskys, lediglich eine Flasche New Make brachte ich aus Glasgow mit. Die neue Brennerei von Tim und Andrew Morrison (den Besitzern von A.D.Rattray) hat jetzt ihren allerersten Single Malt vorgestellt.

Bereits die erste Abfüllung von The Clydeside Distillery überzeugt uns mit ungewöhnlicher Eleganz und Klasse für einen noch so jungen Tropfen.
Ein Lowland Malt erster Güte, dank langer Fermentation, schonendster Destillation mit außergewöhnlich hohen Cut-Points und bestem Wood Management.

Benannt nach der Straße, die einst in Glasgow zum Queens Dock führte und an der heute die Brennerei im ehemaligen Pumpenhaus des Docks ihr Zuhause gefunden hat, präsentiert sich Clydeside Stobcross im auffälligen Design, angelehnt an die maritime Historie der Location seiner Entstehung.

Die Abfüllung erfolgte selbstverständlich unter Verzicht auf eine Kühl-Filtrierung und natürlich gibt es auch keinen Zusatz von Farbstoff, sondern eine natürliche Farbgebung.
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Eine Auswahl hervorragender Bourbon- und Sherry-Fässer bildet das Rezept für die erste Auflage des Clydeside Stobcross, von der wir 1500 Flaschen für den deutschen Markt erhalten haben.
Zukünftige Stobcross-Batches werden sich in ihrer Zusammensetzung leicht verändern und nach und nach ältere Anteile enthalten.

TASTING NOTES
Nase: Erst eine feine Süße mit anklängen tropischer Früchte und florale Noten
Geschmack: elegant, wich, schöne Öligkeit, gelbe Früchte, twas Holz und Würze

Whiskey made in USA (1)

Bei Whiskey made in USA denken die meisten zunächst an Bourbon und die großen Marken mit »J», die es an jeder Tanke und Kiosk gibt, teilweise schon gleich mit Cola in Dosen gemischt. Fans schottischer und irischer Whisk(e)ys rümpfen die Nase. Doch die Whiskeys von dort bieten viel mehr als die großen Marken und selbst dir haben überraschende Qualitäten. Zumal es viel mehr als nur Bourbon ist.

Einer der großen Unterschiede ist das verwendete Getreide. In Schottland dominiert die gemälzte Gerste in Irland gemälzte und teilweise ungemälzte Gerste.

Auch viele US-amerikanische Bourbons schreiben sich mit »e«– also Whiskeys. Aber das ist allein die Entscheidung der Brennereien, so hat sich Maker’s Mark für die Schreibweise »Whisky« entschieden.

Ein Bourbon Whiskey muss mindestens aus 51% Mais bestehen. Der Rest besteht meist aus einem Anteil gemälzter Gerste, Roggen oder Weizen in verschiedenen Proportionen. Er muss mindestens für zwei Jahre in frischen Eichenfässern in den USA gereift sein. Im Gegensatz zum hochwertigeren Straight Bourbon Whiskey dürfen hier bis zu 2,5 % seines Volumens aus Zusatzstoffen bestehen.

Der Begriff Tennessee Whiskey, der u.a. auf der charakteristischen Flasche mit dem Schwarzen Etikett zu finden ist, ist im Grunde ein Straight Bourbon Whiskey, der im Bundesstatt Tennessee reifte und über Holzkohle filtriert wurde.

Ausgehend von den verschiedenen verwendeten Getreidesorten und deren Proportionsverhältnissen gibt es – hauptsächlich eben in den USA – noch drei weitere Kategorien. Zunächst wäre hier der Corn Whiskey zu nennen. Im Vergleich zum normalen Bourbon, muss hier der Maisanteil an der Maische 80% oder mehr ausmachen. Im Gegensatz zu Bourbon wird dieser Whiskey nicht in frischen ausgebrannten – toasted – Fässern, sondern meist in gebrauchten Fässern gelagert werden, da das Destillat nach Mais und nicht sosehr nach Holz schmecken soll.

Durch die Nachfrage an einer immer größeren Diversifizierung des Whiskey-Markts hat der Rye Whiskey, einen Whiskey, der zumindest 51 % aus einer Roggenmaische bestehen muss, wieder Aufwind bekommen. Rye Whiskys waren in früheren Zeiten deutlich beliebter als heute. Rye Whiskys sind geschmacklich in der Regel trockener, würziger aber auch etwas pfeffriger als Bourbon Whiskeys.

Und zu guter letzt gibt es noch, aber eher selten anzutreffen, den Wheat Whiskey, der mindestens aus 51 Prozent auf einer Weizen-Maische basieren muss.

Moment. Nicht zu vergessen, dass niemand daran gehindert wird in den USA Single Malt Whisky herzustellen. Denn auch das gibt es dort.

Geheimnisvolle Speysider von Berry Bros & Rudd

Der Unabhängige Abfüller Berry Bros & Rudd, seit über 300 Jahren in London ansässig, hat zwei Single Cask einer nicht genannten, daher unbekannten und geheimnisvollen Speyside-Destillerie exklusiv für Kirsch Import abgefüllt. Beide fassstark abgefüllt und zuvor in ex-Sherry Fässern gelagert.

Secret Speyside 2007/2021, 14 yo, Hogshead Cask #14005

Aroma Fruchtig, Sherrynoten, reife Früchte und Nüsse.
Geschmack Komplex und vollmundig auf der Zunge. Dunkle Schokolade, Kuchen, Apfel, ein hauch von Rauch.
Abgang Langanhaltend und würzig. Holz, Toffee und Sherrynoten.

Dest. 2007 // Abgef. 2021
Fasstyp: Sherry Hogshead
Fassnr. 14005
301 Flaschen
65,1% vol. Cask Strength

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Secret Speyside 2007/2021, Berry Bros. & Rudd
Dieser Secret Malt aus der Speyside wurde exklusiv für Kirsch Import vom Traditionshaus Berry Bros & Rudd abgefüllt. Die Aromen erinnern an Trockenfrüchte wie Rosinen aber auch Feigen und Datteln. Dazu Honig, Gewürze und sogar etwas Leder. Die 64,3% Vol. erscheinen nur auf dem Papier ungestüm, im Glas ist der Alkohol wunderbar eingebunden.

Dest. 2007
Abgef. 2021
Fasstyp: Sherry Butt
Fassnr. 1120
646 Flaschen
64,3% vol. Cask Strength
0,7 Liter
Nicht kühlfiltriert
Nicht gefärbt

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Lost Distillery: Coleburn Distillery (Speyside)

Lost Distilleries: Ich hab in all den Jahren zwar noch nie einen Coleburn Whisky probiert, aber als ich daran vorbei fuhr, machte ich doch mal einen kurzen Abstecher. Die Brennerei wurde 1897 gegründet und 1985 still gelegt. Die Anlagen wurden in den folgenden Jahren auch alle abgebaut. Die Lizenz dort Whisky herzustellen verfiel 1992. Es wurde hauptsächlich für die Blend Industrie produziert. Es wurden in all den Jahren nur zwei Originalabfüllungen auf den Markt gebracht. Es gab in den 1990er sowie Anfang der 2000er wohl Pläne eine Wohnanlage bzw. ein Whisky-Hotel daraus zu machen. Die Pläne verliefen jedoch alle im Sande.

Die Warehouses der Brennerei werden seit 2014 vom unabhängigen Abfüller Murray McDavid zur Lagerung ihrer Fässer verwendet.