The Busters bei Die Genussverstärker


Als am 27. Dezember die Maldita-Dieta-Tour der Busters in Frankfurt startete, war ich abends nicht nur auf ihrem Konzert, sondern es gab bereits am Nachmittag einen Gegenbesuch: Joe, Hardy und Rob von der Band kamen vorbei, um zu schauen wie sich der Busters-Wein bei uns so macht.

Dabei brachten sie uns auch noch 3 Flaschen des Weins mit, die mysteriöserweise während der Lieferung abhandengekommen sind. Außerdem drehten sie einen Teil ihres Tour-Videotagebuchs bei uns.

Maldita Dieta heißt übrigens verdammte Diät. Aber statt einer Diät empfehle ich vielmehr, bei einem Konzert (oder einer CD) der dienstältesten Ska-Band aus Deutschland zu tanzen oder skanken und den Busters-Wein einfach in Maßen zu genießen.

In diesem Sinne: Stay rude! Drink rebel!

Skank, Drink & Fight Racism mit dem Wein von »The Busters«


Extra für The Busters wurde der Wein „Maldita Dieta“ abgefüllt. Guten Wein und guten Ska gibt es ja schon immer bei uns. Nun ist das also auch in einer direkten Verbindung erhältlich.

Dass das perfekt zu uns passt, dachten sich auch unsere Freunde von Swag Wines und der Winzer Lukas Krauß. Und wir freuen uns, dass wir der einzige stationäre Händler für diesen Wein sein dürfen.

Der Wein ist aber nicht nur lecker und sieht gut aus. Er steht auch unter dem Motto „Ska against racism!“ Mit dem Kauf jeder Flasche unterstützt Du ein Anti-Rassismus-Projekt: 1 Euro pro Flasche geht an
www.weingegenrassismus.de

Dahinter stehen wir 100%ig, denn Die Genussverstärker sind der Meinung, dass Genuss auch Haltung bedeutet. Rassisten, besorgte Bürger oder Nazis sind bei uns nicht willkommen.

Wir freuen uns auf Euch!

P.S. Und wenn den Wein schon der Doctor empfiehlt, na dann Prost!

Bilder: www.swagwine.de

Die Feiertage stehen vor der Tür – Was trinkt man zum Essen? Teil 2

Hauptspeise – Fisch, Fleisch oder vegetarisch?
Ist die Hauptspeise eigentlich der Höhepunkt eines Menüs oder macht es eher die Kombination der Gänge und Aromen? Im allgemeinen empfinden wir es eher als stimmig, wenn sich durch das Menü ein roter Faden zieht – ein „Kann“ aber natürlich kein „Muss“. Und wo wir gerade beim „Muss“ sind, ist es auch sehr schön, dass sich die strengen Ansichten zu den Weinfarben – rot zu Fleisch und weiß zu Fisch – doch immer mehr lockern.

Es kommt bei der Weinauswahl doch eher auf die Zubereitungsart, die Schärfe des Essens und die begleitenden Aromen z.B. in der Sauce an. Wer sich schon einmal getraut hat, zu einem scharfen Essen einen halbtrockenen/süßen Wein zu trinken, der weiß, wovon hier die Rede ist.

Ein paar grundsätzliche Empfehlungen haben wir natürlich auch im Hauptgang für euch. Sahnesaucen passen hervorragend zu weißen Burgundern. Wie wäre es im vegetarischen Menü daher mal mit einer (selbstgemachten) Pasta mit Nuss- oder Pilz-Sahne-Sauce – auch ein Risotto mit Steinpilzen ist eine gute Wahl.

Graubrugunder, Weingut Hinterbichler

Silvaner Fumé, Weingut Eymann

Chardonnay Zollstock, Weingut Pfirmann

Gegrillte Fischsteaks verlangen doch eher nach kräftigen, intensiven und tanninreichen Weinen. Da kommt es uns zu Gute, vielleicht doch mal die Regeln zu brechen und zum Rotwein zu greifen. Beim gedünsteten Fisch oder auch Muscheln im Sud wären wir allerdings eher wieder beim Weißwein. Um den feinen Fischgeschmack nicht zu übertönen, sollte der Wein nicht zu intensiv sein. Eine dezente Frucht- und mineralische Note machen einen schönen Begleiter aus.

Landschenckenkalk Riesling, Weingut Pfirmann

Gebraten oder geschmort? Das ist eine entscheidende Frage in der Fleischzubereitung. Danach geht es dann auch gleich schon weiter mit den Fragen – nämlich Rind, Lamm, Schwein, Wild oder Geflügel?

The Station Grenache & Carignan

Zu einer Rinderroulade ist eine Cabernet Sauvignon aus Deutschland eine schöne Idee. Zu Lammrücken mit Kräuterkruste bieten sich kräftige Rotweine mit Kräuternoten an, die die Aromen des Gerichtes unterstützen. Der Wein zum Gänsebraten braucht auch etwas Wums. Hier kann man sich allerdings Rot-,  Weißwein oder auch Rosé gut vorstellen. Ein vollmundiger Spätburgunder aus dem Holz, ein schmelziger Chardonnay ebenfalls im Holzfaß gereift oder ein kräftiger, südeuropäischer Rosé .

Cabernet Sauvignon, Weingut Hahn-Pahlke
The Station Craginan & Sarah
Roter Hahn, Weingut Hahn-Pahlke
Porcheria, Zio Porco
Chardonnay Mandelgarten, Weingut Hahn-Palke
Spätburgunder Rad, Weingut Bietighöfer
Rosé hundertprozent, Lukas Krauß

Und zu manchen Gerichten passt allerdings auch schlichtweg nur ein gutes Bier! Das sollte auch einfach mal gesagt werden.

Dessert – süß oder herzhaft?
Das ist nach wie vor eine schwierige Entscheidung. Idealerweise gibt es beides zur Auswahl und in der Reihenfolge erst herzhaft und dann süß.

Ein süßes Dessert ist spannend, wenn es aus verschiedene Komponenten besteht – ein bisschen cremig, ein bisschen fruchtig, ein bisschen knusprig? Ein Klassiker ist die Crème brulée – leckere Variationen zur klassischen Form sind Lavendel oder Matcha. Aber Vorsicht, weniger ist mehr! Eine generelle Orientierung bei Wein zum Dessert ist, dass er möglichst mindestens so süß sein sollte wie das Dessert. Eine ideale Kombination bei viel Süße sind säurebetonte, süße Weine.

Lecker sind auch die Kombinationen rund um das Schokoküchlein – mit Mango-Eis oder Whisky Cream Likör. Vielleicht kommt auch ein klassisches Zimtparfait mit Rotwein-Pflaumen in die engere Auswahl und dazu einen roten Portwein.

Cotswolds Cream Likör
Cream Dog, St. Kilian

Als herzhafte Variante eignet sich eine kleine aber feine Auswahl an Käse, der herrlich mit einem Süß- oder Portwein kombiniert werden kann. Klassische Kombinationen, die so manchen Gast dahin schmelzen lassen sind Stilton/fruchtiger Port oder Roquefort/Süßwein.

Late Bottle Vintage, Niepoort
Rieslander, Auslese, Weingut Pfirmann
Siegerrebe Trockenbeerenauslese, Weingut Hinterbichler

Sollten sich schon alle Gäste die Bäuche halten, ist ein kleiner Absacker in Form eines Whisky, Rum oder Tawny Portwein als Dessert mit einem leckeren Stück Schokolade oder einem guten Fudge vielleicht auch schon genug. Denn es geht ja um den Geschmack und nicht um die Menge

Grahams 20 Years old Port
Croftengea, The Whisky Chamber

Ihr seht, der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt und wem jetzt noch nicht das Wasser im Mund zusammen gelaufen ist, der muss einfach noch ein bisschen die Kochbücher wälzen. Und natürlich beraten wir euch auch gerne individuell im Laden, was zu eurem Festtagsmenü am besten passt, denn schließlich soll es ja in erster Linie lecker werden.

Die Feiertage stehen vor der Tür – Was trinkt man zum Essen? Teil 1


Sie kommen jedes Jahr sehr plötzlich, diese Feiertage und viele Menschen stellen sich die Frage, was denn zu diesem Anlass auf den Tisch kommt. Ist das Essen ausgewählt, bleibt noch auszusuchen, welches Getränk denn dazu passend ist. Vielleicht nicht immer einfach bei der großen Auswahl, deshalb bekommt ihr heute ein paar Ideen von uns.

Aperitif – klassisch oder aufwendig?
Glücklicherweise haben wir in Deutschland keine Aperitif-Kultur, der wir folgen sollten. Wir können die gesamte Bandbreite genießen. Ob nun klassisch mit einem Winzersekt, trockenem, weißen Portwein oder Sherry. Eventuell liebt ihr es auch etwas aufwendiger mit einem Gin Tonic oder einem Port Tonic. Der Aperitif versüßt die Zeit, bis alle Gäste da sind und stimmt uns auf den Abend ein. Dazu können schon ein paar kleine Knabbereien, Tapas oder auch frisches Brot mit Olivenöl gereicht werden.

Port Tonic
Byrrhte (4-6 cl Byrrh, mit trockenen Sekt oder Secco aufgießen)
Little Crab Wermut pur oder mit Tonic

Vorspeise – Suppe oder Salat?
Suppe oder Salat sind sicherlich die Klassiker bei den Vorspeisen. Doch bei den Variationsmöglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt.

Die klassische Hühnersuppe oder doch eher eine Champignoncremesuppe – spannend ist auch die Kombination von herzhaft und fruchtig wie zum Beispiel bei einer Kürbis-Papaya-Suppe. Wer es eher saisonaler möchte kann statt Papaya auch Orangen nehmen. Zu Crèmesuppen könnt ihr gut mal einen Weiß- oder Grauburgunder probieren. Während zu klaren Suppen eher Weine mit feinen Kräuteraromen passen – das können zum Beispiel ein Sauvignon Blanc oder ein Silvaner sein.

Silvaner 1 Hut oder 2 Hut vom Lukas Krauß
Menage à Trois vom Weingut Eymann

Wer es etwas frischer mag, entscheidet sich vielleicht für einen Salat zur Vorspeise – Feldsalat, Rucola oder Wildkräuter, nur um die Phantasie ein wenig anzuregen. Lecker kombiniert mit Ziegenkäse oder Feigen, gebratenen Pilzen oder Rindfleischstreifen. Entscheidend für die Weinbegleitung ist die Art des Dressings, denn Essig gehört schon eher zu den natürlichen Feinden des Weins. Eine Alternative zum Essig für das Salatdressing ist daher Zitronensaft.

The Station Blanc 2015
Schwoaza Stoana, Weingute Hinterbichler

Insgesamt solltet ihr bei der Weinauswahl darauf achten, dass sich die Intensität und die Schwere der Weine während des Menüs steigert. Für die Vorspeise empfehlen sich daher eher leichte, trockene Weine.

Chardonnay vom Weingut Hinterbichler – Weingenuss aus der Pfalz!


Von Kundinnen und Kunden, die bisher noch nicht so oft in unserem Laden waren, werden wir gerne mal gefragt, wie denn diese Weine aus Österreich sind. Natürlich eine berechtigte Frage, wenn man einen ersten Blick auf die Etiketten wirft. Und doch lässt uns diese Frage schmunzeln, denn gemeint sind die Weine vom Weingut Hinterbichler aus der Pfalz.

Heute stellen wir euch den Chardonnay von Markus Hinterbichler vor. Wenn ihr zunächst die Nase ins Glas haltet, kommen euch die Aromen von frischen, gelben Früchten entgegen – ein bisschen in Richtung Birne, Ananas. Der Geschmack ist rund und aromatisch. Ein Wein, der einfach nur Spaß macht. Aber Vorsicht, es wird sicherlich nicht bei einem Glas bleiben, wenn die Flasche erst einmal offen ist.

Chardonnay wird aufgrund seiner Cremigkeit gerne zu sahnigen Gerichten empfohlen – sicherlich eine gute Wahl. Doch macht es auch Spaß, einfach ein paar würzige Nüsse wie z.B. Curry-Nüsse oder Popcorn mit salzigem Karamell dazu zu snacken. Zu experimentell? Probiert es einfach mal aus!