Crémant & Austern

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Was trinkt man zu Austern? Champagner oder einfach auch den wunderbaren Crémant vom Weingut Bieitighöfer. Es ist ein Jahrgangs-Crémant von 2012 und eine Cuvée aus Chardonnay, Pinot Noir und Pinot Meunier, also jenen drei Hauttrauben der Champagne. Ein großartiger Schaumwein, der seinen französischen Vettern in nur wenig nachsteht und das zu einem ungewöhnlich guten Genuss-Preis-Verhältnis. Seine mineralische und würzigen Aromen verbinden sich hervorragend mit dem salzigen Geschmack der Austern. 
Ich weiß, dass nicht jede/r Austern mag. Das Gute ist, der Crémant schmeckt natürlich auch ohne sie hervorragend. Und bei unseren Käse- & Weinverkostungen hat er sich als spannender Begleiter für Brie de Meaux herausgestellt.

 

Gewürze aus der Rimoco Gewürzmanufaktur

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Der Urlaub im Saarland letztes Jahr hat sich in mehrfacher Hinsicht gelohnt, u.a. dass ich dort die Rimoco Gewürzmanufaktur kennen gelernt haben. Jetzt haben wir im Laden eine erste Auswahl an Gewürzen in unserem Sortiment. So findet ihr nicht nur den passenden Wein zum Essen, sondern auch Salz aus Portugal, Fleur de Sel de Guerand aus der Bretagne, zwei Currys, geräuchertes Paprikapulver, Muscovadozucker, Pfeffrmischung »Melange Noir«.

Zu Hause koche ich auch nur noch damit. Auch bei so einem »Katerfrühstück« kommen für das Spiegelei Salz, geräuchertes Papprikapulver und die Pfeffermichung zum Einsatz.

26. Januar: Wein und Wild – ein kulinarischer Weinabend

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Winterzeit ist Wildzeit. Wir servieren zu kräftigen Winterweinen eine Auswahl an Wildpasteten, Wurst und Schinken von Reh, Hirsch und Wildschwein. Kein Tasting im klassischen Sinne, sondern ein Vesperplatte mit korrespondierenden Weinen zum Genießen. Ein unvergesslicher Wein- und Wild-Abend

Wir bitten um verbindliche Anmeldung via E-Mail:
tasting@die-genussverstaerker.de

Preis 50 Euro inklusive Weinen und Wildteller (pro Person)
Ort Die Genussverstärker, Bernardstraße 63a, am Goetheplatz/Nordend, Offenbach
Datum/Beginn 26. Januar 2018, Freitag 20:00 Uhr (Dauer ca. 2,5 Stunden)

Gewürztraminer Spätlese, Weingut Carl Koch – Rheinhessen rockt Asien

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Gewürztraminer zählt sicherlich für die wenisgten zu den präferierten Rebsorten. Zu Unrecht wie ich finde. Denn gerade diese rebsorten bietet eine wunderbare Aromenwelt von floralen Noten, die an Rosen erinenrn bis hin zu zimtartigen Gewürzen. Vielleicht sind es diese starken Aromen, die aber nicht unbedingt mit Frucht assoziiert werden, dass Gewürztraminer nur so wenige Fans hat. Aber vielleicht ist diese 2015er Spätlese vom Weingut Carl Koch ein Einstieg, vor allem für alle Liebhaber asiatischer Küche. Die feine Süße des Weines ist ein idealer Partner für die pikante bis scharfe Küche aus Korea oder Thailand. Denn die Süße puffert die Schärfe ab, so dass der Wein letztlich weniger süß und viel frischer schmeckt und die Schärfe nicht zu dominant wird. Wir haben Schweinenackensteaks mariniert mit Chili, Sesam und Sojasauce. Scharf anbraten und kurz vor Ende mit Zuckerschoten und Paprika vermengen. Dazu passt für alle, die es noch schärfer mögen das Kimchi von Stefan das Wollschaf, einem lokalen Produzenten aus Offenbach.

So wie wir regionalen Wein und asiatische Küche zusammengeführt haben, so verbindet Dr. Ring Ding aus Münster mit Kingston Rudieska aus Seoul beide Welten musikalisch.
 

Riesling Sans vom Weingut Benzinger & Rote-Beete-Carpaccio

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Riesling ohne?! – Was soll das? Doch was heißt das genau beim Wein. Ohne bedeutet hier ohne Schönung, ohne Filtrierung und ohne zugesetzten Schwefel. Beim Weingut heißt es dazu: »handgelesen – spontan vergoren – ungeschönt – unfiltriert – mit Depot – alles handgemacht«
Volker und Inge Benzinger haben vor etwas über drei Jahren ihr Weingut komplett umgekrempelt, sind mittlerweile bio-zertifiziert und probieren aus in wie weit sich der Mensch im Keller zurückhalten kann, wenn er im Weinberg alles richtig gemacht hat.

Doch ihr fragt euch sicher: Wie schmeckt nun der Weine?
Der Wein ist in der Nase erst mal eher erdig, kräutrig-herb, keine dominaten Zitrus- oder Apfelaromen. Diese kommen viel feiner erst mit der Zeit im Glas durch. Die Säure ist unheimlich gut eingebunden. Und das bei einer Restsüße von 0,5 g und Säure von 5 g. Man muss sich ein wenig Zeit lassen, bis er sich im Glas ganz entfaltet oder ihn in eine Karaffe geben. Aber dann ist er unheimlich vielschichtig. 

Wir haben ihn mit Roterbeete an gerösteten Walnusskernen und gebratenem Speck kombiniert, dazu noch etwas lauwarmer Schafs- oder Ziegenkäse.