Mudöm Dösbuddel – Pfeffi mit Bums & Pogo für den Gaumen

Aus dem Nordosten der Republik kommt der Mudöm Dösbudde Pfefferminzlikör zu uns. Ein Pfeffi mit Bums und unerwarteten Aromen.
Gekühlt oder auf Eis ist Erlebnis erster Kajüte!

Zusammen mit den legendären Sängerknaben von “Möwe und die Ölmützen” haben die Kolleg/innen von der Weinhandlung Schollenberger den Dösbuddel Pfefferminzlikör mit sportlichen 34 % Alkohol kreiert und in schmucke schwarze Flaschen gefüllt. Hier gehen geheime Zutaten zusammen mit Minze eine ganz besondere Verbindung ein und sorgen für Pogo auf dem Gaumen.

 

Villa Lobos Tequila Destillation Strength

Letztes Jahr war ich noch bei einer Masterclass mit Villa Lobos Mitbegründer Dale Sklar, jetzt haben wir den ersten Tequila aus der Range aufgenommen. Tequilla hat für viele hier immer noch den Status einer Spirituosen mit bösen Erinnerungen aus der Jugend. Mit Zitrone und Salz bei unzähligen Abend schnell hinter die Binde gekippt. Aber das macht man nur mit Tequila, die man in Mexiko wahrscheinlich nicht mal als das bezeichnen würde.
Tequila hat nicht nur eine jahrhundertelange Tradition, sondern wird in den Händen der Destillateure, die auf Qualität setzen, zu einer aromatischen und abwechlungsreichen Spirituose.

Die Distillation Strength-Edition des Villa Lobos Blanco Tequila wird mit 55% vol. abgefüllt und bietet neben einer gehörigen Portion Kraft und Intensität herrlich-komplexe Aromenvielfalt. In der Nase zeigt der High-Proof Blanco Tequila vielschichtige Noten von Agave, Zitrus und Minze sowie Anklänge von Butter und herrlicher Würze. Am Gaumen dominieren fruchtig-florale Momente sowie eine grasige Note , ehe der Agavenbrand würzig-rauchig nachhallt.

Dabei wird mit 55% vol. der höchste, vom Tequila Regulatory Council in Mexiko noch erlaubte Volumenprozent-Wert erreicht. In seiner Funktion als Geschmacksträger sorgt der großzügig enthaltene Alkohol für besondere Intensität und kitzelt noch mehr Aromen-Wucht aus dem edlen Destillat.

Zur Geschichte 
Seit 1937 stellt die Destillerie La Altena feinsten 100% Agave Tequila im Hochland des mexikanischen Bundesstaates Jalisco her. Heute führt Carlos Camarena das Familienunternehmen fort, und beweist mit dem 2013 erschienenen Villa Lobos erneut, wie fein und geschmackvoll Tequila sein kann, wenn er mit Behutsamkeit und traditionellen Methoden hergestellt wird.

Die Villa Lobos Tequilas lagern nach der Destillation sechs Monate lang in Stahltanks. Durch diese Ruhephase vor der Abfüllung bzw. weiteren Reifung gewinnen die Tequilas ihren besonders milden Geschmack.
Die Blaue Weber Agave für ihre Herstellung stammt von den familieneigenen Feldern in Los Altos im Hochland Mexikos. Hochland-Tequilas zeichnen sich durch ihre Würze und Komplexität aus.

Seinen Name verdanken die VILLA LOBOS Tequilas der ersten großen Liebe des Mitgründers der Marke, Dale Sklar: Lupita Villa Lobos inspirierte ihn zu einem Tequila, der mit seinem leichten Geschmack aufweist und die Schönheit Mexikos verkörpert.

Sind Whisky, Gin und Rum unbegrenzt haltbar?

Diese Frage taucht öfters in unseren Tastings auf. Ich bin zwar kein Chemiker, aber man kann sich ja schlau machen. Spirituosen wie Whisky, Gin oder Rum haben keine Mindesthaltbarkeitsdatum. Der in ihnen enthaltene Alkohol von mindestens 37,5 % Vol bei Gin und Rum, sowie 40 % Vol bei Whisky führt dazu, dass sie nicht „schlecht“ werden.

Lagerung
Zunächst ein mal schauen wir uns an wie das mit geschlossenen Flaschen aussieht.
Wichtig ist natürlich eine ordentliche Lagerung, also nicht in direktem Sonnenlicht auf dem Regal präsentieren. Also in Tube oder Verpackung dunkel aufbewahren. Eine gleichbleibende und nicht zu hohe Raumtemperatur sind ebenfalls sinnvoll. Also nicht das im Winter gut beheizte Wohnzimmer, sondern eigentlich besser im mäßig warmen Schlafzimmer aufbewahren.

Flaschenreifung
Grundsätzlich gibt es auch eine Flaschenreifung bei Spirituosen wie man sie von Wein kennt. Aber der deutlich höhere Alkohol verlangsamt diese Veränderung. Das »Problem« ist der Sauerstoff in der Flasche. Aber der Alkoholgehalt sorgt dafür, dass Aromenmoleküle weniger mit Sauerstoff in Kontakt geraten und somit weniger Aromenveränderung eintritt. Die Veränderung kann zu nicht mal so unleckeren Aromen wie Vanille, Pfirsich und ätherischen Noten führen, im schlimmsten falle aber auch zu absolut unerwünschten Aromen wie Benzin, Gummi oder Metall.

Ein weiteres Problem sind Whiskys, die mit Zuckerkulör oder E150a gefärbt wurden. Durch deren Abbau im Zusammenspiel mit Sauerstoff können ranzige Aromen entstehen.

Was ist mit geöffneten Flaschen?
Auch Spirituosen in bereits geöffneten Flaschen werden nicht »schlecht«, zumindest nicht im lebensmitteltechnischen Sinne von ungenießbar oder gar schädlich. Aber auch hier ist der Sauerstoff unser »Problem«. Und je mehr die Flasche geleert wird, desto größer wird das Problem. Im Grund verändert sich der Whisky, Gin oder Rum bereits ab dem ersten öffnen. Das ist zu Beginn vielleicht sogar noch erwünscht, da gerade – so mein Eindruck – bei frisch geöffneten Flaschen in Fassstärke der Alkohol deutlicher im Vordergrund ist als bei Flaschen, die bereits länger geöffnet sind.

Grundsätzlich empfehle ich, dass man je nach Füllstand, eine geöffnete Flasche so zwischen 6 und 9 Monaten langsam geleert haben sollte. Ja geringer der Füllstand, desto wichtiger, um sich vor Enttäuschungen zu schützen. Es kann zu starken Veränderungen kommen, muss aber natürlich nicht.

Aus eigener Erfahrung kann ich dazu nur raten. Ich hatte mal einen 25jährigen Rosebank eines unabhängigen Abfüllers und die letzten 80-100 ml wollte ich für einen besonderen Anlass aufheben. Dann kam der passende Anlass und der Whisky hatte so viel von seinen Aromen verloren, dass es gar keinen Spaß mehr machte. Auch bei dem ein oder anderen Gin und Rum ist mir das bereits passiert. Mal verlieren sie an Aromen, mal werden sie schärfer oder alkoholischer oder Aromen von Waschbenzin und Nagellackentferner vermiesen einem den Genuss.
Aber auch das Gegenteil ist mir schon unter gekommen. Einen Rum, den ich anfangs gar nicht mochte, schmeckte nach ein paar Wochen aus der geöffneten Flaschen nicht nur besser, sondern dann richtig lecker. Also auch hier gilt, es gibt keine festen Regeln, nur Orientierungspunkte und dass man seine geöffneten Flaschen richtig im Auge haben sollte.

Was tun?
Nicht zu viele Flaschen gleichzeitig öffnen. Die geöffneten in entsprechendem Zeitrahmen leeren, am besten mit Freund*innen zusammen genießen, private Flaschenteilungen oder zu Whisky-Stammtischen oder anderen Event mitnehmen.
Ich selbst teste zur Zeit gerade den Einsatz von Vakuumpumpem, wie man sie vom Wein kennt aus. Auch das Umfüllen in kleinere Gebinde ist eine Möglichkeit den Veränderungsprozess zu verlangsamen. Die Glasmurmelmethode – den Leerraum in einer Flasche mit Glasmurmeln soweit aufzufüllen, damit möglichst wenig Sauerstoffs ich in der Flasche befindet – hat sich für mich als unfunktional erwiesen.

Spirituosen-Flohmarkt
Da wir im Laden nahezu alle Flaschen zum Probieren vor Ort geöffnet haben gibt es bei uns zwei bis drei Mal im Jahr den Spirituosen-Flohmarkt. Denn spätestens nach einem halben Jahr werden die geöffneten Flaschen ausgetauscht bzw. bei limitierten Einzelfassabfüllungen bieten wir die restliche, geöffnete Flasche an, wenn alle Abfüllungen verkauft wurden.

Und am Ende folgt doch nahch jedem Bottle Cleaning oder Bottle Kill doch auch wieder eine neue Flasche, die zu öffnen ist.

OriGINal Fine Advocaat – Der Eierlikör auf Gin-Basis

Eierlikör ist keineswegs nur für eure alten Tanten was. OriGINal Love Gin hat aus Basis ihres Blood Orange Gin die cremige Leichtigkeit mit der Frische der Blutorange zusammen gebracht. Verfeinert wurde das Ganze mit Tonkabohne. Sehr lecker, pur oder für die Ergänzung von Desserts, Kuchen oder Eis.

Gibt es auch in unserem Online-Shop >>>

Pastis de la Sarre – Französisches Savoir-Vivre aus dem Saarland

Pastis ist für viele ein typisch französisches Getränk. Man kennt es aus den Bars und Cafés oder aus Filmen. Dieser Pastis kommt jedoch nicht aus Frankreich, sondern aus meiner alten Heimat, dem Saarland und zwar zwei Orte weiter wo ich aufgewachsen bin. Also liegt es nahe diese Spirituosen bei uns mit ins Sortiment zu nehmen.

Unser Pastis de la Sarre ist sehr rund und weich und benötigt nicht viel Wasser. Aber dann entfalten sich einfach auch noch mal die weiteren Aromen am besten. Die Aromen von Sternanis, Fenchel, Koriander und Süßholz werden eingebunden durch eine feine Süße.
Lang war ich selbst kein großer Freund von Lakritz und Anis, aber dieser Pastis hat mich gänzlich überzeugt.

Pastis ist als Aperitif ebenso geeignet wie ihn den gesamten Abend zu genießen … oder auch schon am Nachmittag. Er steht für entspannten und mediterranen Sommergenuss.

Viele fragten schon: »Ja, was ist denn Pastis genau?« 
Verkürzt könnte man sagen so etwas wie »Absinth light« oder eine mit Kräutern und Gewürzen vor allem Anis, Fenchel und Süßholz mazerierte und gesüßte Spirituose. Sie ist durch das Einlegen der Kräuter/Gewürze gelblich bis bräunlich und trübt durch die Beigabe von Wasser ein. Meist trinkt man ihn nicht pur, sondern eben mit gekühltem Wasser wird er je nach persönlichem Geschmack ausgegossen.