Ron Bolivar – Ein flüssiges Denkmal für den Liberator

Ron Bolivar ist ein Blend von Rumqualitäten aus Provinzen Neugrenadas im Norden Südamerikas mit einem kleinen Schuss Karibik. Selbstverständlich ist unser flüssiges Denkmal für den Befreier Südamerikas, Simon Bolivar, nicht gefärbt und ohne Zusätze, also natürlich 100% Rum.

In der Nase geben sich ein zarter Hauch gewichtiger gelber Fruchtaromen mit einer Anspielung von Banane ein Stelldichein. Gut eingebettet in diese flüssige Komposition sind die spannenden Gewürzaromen und Anklänge von schwerem Holz, die von einem Spiel zwischen Rosinen, Bienenwachs und kandierten Früchten begleitet werden. Im Finale schwingt dann noch ein Hauch von holzigen Gewürzen, die an Zimt erinnern, nach. Am Gaumen präsentiert sich der Befreier dann schmeichelhaft und süß mit zarten Noten von Karamell und Kaffee mit Anspielungen von Kakao und dunklem Zucker. Ron Bolivar präsentiert sich wirklich sehr geschmeidig mit einem sehr angenehmen Mundgefühl, bei dem sich die Anmutung von Toffee oder Karamell mit Sahne und einer Prise von Kakao und Kaffee immer mehr verstärkt. Diese Noten von Sahnetoffee mit viel dunklem Karamell und zarter Süße setzen sich im Nachhall, ohne aufdringlich zu sein, fort und machen  Lust auf den nächsten Schluck. Ron Bolivar ist kein Leichtgewicht, fordert und nimmt mit auf eine sensorische Achterbahnfahrt.

Das flüssige Denkmal für den Befreier Südamerikas ist ein hervorragender purer Begleiter im Kabinett, der Bibliothek oder nach dem Essen im Club. Er wärmt auch charismatisch nach einem Spaziergang oder der Arbeit am Kamin. Für Premium-Cocktails ist Ron Bolivar eine aromatische Zutat und Basis. In einer schmucken Flasche und in kleiner Auflage händisch abgefüllt, ist er mit seiner stämmigen Art, vielschichtigen Aromatik, Tiefe und fruchtiger Vielfalt ein perfekter Begleiter zur Zigarre.

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Rostocker Hafenrum Edition 2021 Sauternes Cask Finish

Er wurde ja schon sehnlichst erwartet und wie gewünscht schicken wir ihn nun noch vor Weihnachten ins Rennen. Aber bevor er in die edle Flasche kam, hat er 3 Jahre auf Jamaika im Bourbonfass (Tropical Ageing) zugebracht, um dann nochmals 41 Monate bei uns an der Ostsee (Continental Ageing) im Sauternes-Fass (Süßwein aus dem Bordeaux) zu ruhen.

In der Nase schon ein spannendem Spiel von Frucht und Holz und einer zarten Spur von Kräutern und Tee, die dann von einer Honignote elegant abgelöst wird. In der Folge gibt sich ein zarter Hauch von überreifer Banane mit Vanillesauce die Ehre. Unterschwellig macht sich auch etwas grüne Banane und Schokolade bemerkbar.
Der Auftakt am Gaumen ist einladend und weich mit einer schönen aromatischen Breitseite von dunklem Kräuterhonig. Diese Noten treibt ein Duo von Holznoten und Fruchtanklängen, welches an saure Drops erinnert, vor sich her, um dann vom holzigen Paukenschlag der 52% Alkohhol wachgerüttelt zu werden.
Danach entspannt sich die Lage am Gaumen und der edle dunkle Honig balsamiert die Zunge. Der Nachhall ist intensiv mit einer anhaltenden Fülle von Aromen, welche von Gewürzaspekten begleitet werden. Mit dem Hafenrum steht ein wahrer Seebär mit großer Vielfalt und einem großen Reichtum von würzigem Honig im Glas.

Der Rum ist weder gesüßt noch gefärbt.

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Boulet de Canon No. 9 – Fat Wash Finish Rum

Dieser besondere Rum ist für alle, die etwas besonderes, nicht alltägliches suchen. Für Freund*innen des Rum und BBQ und Grillens zugleich. Definitiv nicht vegan.

Die Boulet de Canon genannte Reihe von Compagnie des Indes ist für ihre freaky Rum-Bottlings bekannt. Während die Abfüllungen mit geraden Zahlen »nur« in ex-Islay-Whisky-Fässern nachreiften, sind die mit ungeraden Zahen deutlich experimentierfreudiger.
Im Fall der inzwischen neunten Sonderabfüllung wurde dafür auf das Fat-Washing zurückgegriffen. In Zusammenarbeit mit dem französischen Restaurant Melt Paris wurde einem Blend von Rums aus Panama und Nicaragua das Fett von BBQ-Fleisch zugeführt und mittels Herunterkühlen wieder abgespaltet. Das ergibt den passenden Rum zu Gegrilltem, Braten und Staks mit Noten von schwarzem Pfeffer, gegrilltem Fleisch, Schwarzwälder Schinken und Haselnuss.

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Tres Hombres Editon 2021 – La Palma, Barbados und Republica Dominicana

Und wie jedes Jahr im Herbst gibt s wieder neu Abfüllungen von Tres Hombres. Ein unabhängiger Abfüller, der die Rums selbst mit dem gleichnamigen Segelschiff vor Ort abholt und sie in besonderen Fässern auf den Schiffen für einige Monate nachreifen lässt. Dies ergibt ein ganz besonders Aroma, da die Lagerdecks erstens nicht hermetisch abgeschlossen sind und so Meeresaromen sich immer wieder mal hinzugesellen und weil neben den Rums, dort auch Kakao und Kaffee mit transportiert wir. Alles so klimaneutral wie möglich. Halt wir gemacht auf den Kanarischen Inseln, auf Barbados und in der Dominikanischen Republik.

La Palma 15 Jahre Solera Sherry Casks, Nachreifung auf See in Ruby Port, Moscatel und Rotwein
Der Rum stammt aus der der Destillerie Aldea, La Palma und wird aus gepresstem Zuckerrohrsaft hergestellt. Das Zuckerrohr stammt teilweise  von eigenen Plantagen, wo ohne Einsatz von Düngemitteln oder Pestiziden angebaut. Er reifte volle 15 Jahre in ehemaligen Bourbon-Fässern und Fässern aus spanischer Eiche. Anschließend wurde der Rum im Frachtraum von Tres Hombres während der fast 10.000 Meilen lange Segelreise für weitere 6 Monate gereift.
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In der Nase Zitrusfrüchte, Vanille, Schokolade aber auch dezent etwas von Paprika. Im Mund dann sehr komplex und vielschichtig mit einem langen Abgang. Abgefüllt wurden 2440 Flaschen

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Old Bajan Barbados VIII 8 Jahre
Dieser Rum stammt aus der Foursquare Distillery auf Barbados und wurde in Pot Stills 2012 destilliert. Der Rum reifte in tropischen Klima 8 Jahre in ex-Bourbon-Fässern, während er dann auf seiner Reise ein Finish in Madeira- und Moscatel-Fässern erhielt.

Ein würziger, ungesüßter Rum mit Noten von Holz und salzigem Vanille-Fudge, dazu Noten Kokos, Schokoladen und Gewürzen.
2190 Flaschen, 43 %

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Republica Dominicana 18 Jahre Solera
In der Destillerie Oliver & Oliver reifte der Rum 18 Jahre im Solera-Verfahren in tropischem Klima und bekam seine Schlussreifung in Oloroso-Sherry-, Moscatel- und Weinfässer auf fast 5000 Seemeilen über den Nordatlantik zurück nach Amsterdam, wo er abgefüllt wurde.
Die Tres Hombres Republica Dominicana überzeugt in der Nase mit einem schönen Duft nach exotischen Früchten. Im Mund vollmundig, fruchtig Süße und langem Nachhall.

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Cihuatan XO Xaman – Rum und der Lebensbaum der Maya

Der Cihuatán Xaman XO reifte insgesamt 16 Jahre komplette Jahre in Fässern. Zunächst 15 Jahre in ex-Bourbon-Fässern, dann noch ein Jahr in Fässern aus Ceiba-Holz. Keine Solera-Reifung und komplette 16 Jahre in tropischem Klima. Dieser Rum aus El Salvador wurde von der mayanischen Sage um Xaman, den Gott des Nordsterns und Beschützer des Cihuatán Tals, inspiriert. Der Ceiba-Baum gilt zudem als Lebens-Baum der Maya. Er wird nur abgeholzt, wenn er schon abgestorben ist und ist so groß, dass gleich einige Fässer daraus gebaut werden. Es wird also für diesen Rum kein tropischer Regenwald im eigentlichen Sinne abgeholzt. Für die Zusammenstellung der Fässer zeichnet wider Master Distiller Gabriela Ayala verantwortlich.

Der Rum fasziniert mit seinem Duft und Geschmack nach glasiertem Bacon, Gewürznelken, Balsamico, Toast, Leder, Pflaumen und gegrillter Ananas. Er lässt sich wunderbar pur genießen, macht aber auch zu Schweinefleisch, Serrano-Schinken, Oliven, Rosinen oder Käse wie Brie, Camembert und Burrata eine »gute Figur«.