Neues von The Whisky Trail: Glenrothes und Ben Nevis

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Wir haben wieder zwei neue Abfüllungen aus der Reihe »The Whisky Trail« reinbekommen. Unter diesem Label füllt Alba Import in unregelmäßigen Abständen richtig leckere Tropfen ab.

Aus der Region Speyside stammt der 8-jährige Glenrothes, gereift im Sherry Butt. Er ist angenehm süffig mit viel Nougat, Karamell, Haselnuss, Orange und zarten Kaffeearomen. Ein perfekter „every day dram“ zum angenehmen Preis.  
Der zweite stammt aus den Highlands und ist ein 17-jähriger Ben Nevis, der ein äußerst intensives Finish im PX-Sherryfass erhielt. Das Ergebnis ist ein wirklich üppiger dark sherry Dessertmalt mit kräftigen Aromen: Zartbitterschokolade, Weinbrandbohne sowie Marzipan und Kräuter wie Piment und Lebkuchengewürz.

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NEU: Wolfburn Aurora

Wolfburn ist eine noch junge Destillerie im nördlichsten Eck des schottischen Festlands. nach dem erste Release, welches bereits viele Whisky-Freund/innen begeisterte, liegt mit Aurora nun die zweite Abfüllung vor. Hier kamen 20 % des Whiskys aus ex-Sherry-Fässern, was ihm eine leicht fruchtige Note gibt. 

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NEU: Kilchoman Cask Strength

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Diese neue Abfüllung von einer unserer Lieblingsdestillerien reifte über 6 Jahre in ex Islay Quarter Casks. Die kleinen 125 Liter Fässer wurden in 2010 befüllt und der erhöhte Kontakt mit dem Holz ließ den Kilchoman Malt  schneller reifen. So zeigt sich ein üppiger konzentrierter Charakter mit intensiven Noten von Torf, Karamell, Vanille und der für Kilchoman typischen schweren Fruchtigkeit, die an Maracuja erinnert.
 
Die offiziellen Tastingnotes: 
Nose:   Powerful, citrus and floral notes with soft peat smoke.
Palate: Mouth coating, sweet, well rounded with soft peat interwoven
            with cooked fruits and vanilla.
Finish:  Long and clean with maritime salt and lingering soft peat
             smoke.
 
Abgefüllt ist diese Edition mit 56,9 % natürlicher Fassstärke.
 
Anthony Wills kommentiert hierzu:
„Bottling at cask strength without chill filtering or colouring allows for the natural full bodied texture and character of the single malt to shine through.”
 

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Genussverstärker-TV: Tullibardine Sherry Cask, 10 Jahre von The Whisky Chamber

In dieser Folge verkoste ich den Tullibardine, 10 Jahre aus dem Sherry Cask von The Whisky Chamber. Er ist Teil einer Trilogie. Alle drei Fäseer füllte Thomas Ide 2006 als New Make ab, sozusagen seine erste Fässer als unabhängiger Abfüller. Zum zehnjährigen Bestehen nun jeweils eine Abfüllung im ex-Sherry Cask, eine aus ex-Bourbon Cask und die dritte aus einem Rum Fass. Gerade beim Rum Cask kann man nochmals betonen, dass es es sich nicht um ein Finish handelt, sondern der Whisky die gesamten 10 Jahre in diesem Fass lagerte.

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Tastingnotes der Whiskyeuropatour mit Whiskys aus Schweden, Dänemark, Irland, Frankreich, Deutschland und der Schweiz

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Mit sechs Whiskys, die allesamt nicht aus Schottland stammen, machten wir uns mit den Gästen auf den Weg durch Europa. Die Tour begann in Schweden und endete in der Schweiz.

Mackmyra Brukswhisky, 41,4 Vol % (Schweden)
Die Idee für die Destillerie entstand bei einem Skiurlaub von fünf Freunden. Nach einer Phase des Experimentierens und der der Preludium-Reihe stellt die Brennerei mehrere Abfüllungen her. Der Brukswhisky steht dabei am besten für den Destillerie-Charakter.
Im Glas duftet er nach Zitrusfrüchten und Pfirsich und einer frischen Malzigkeit. Im Mund kombiniert sich die frische Frucht mit etwas Karamell und einem würzigen Abgang. Ein Sommerwhisky und leckerer Aperitif.

Stauning Traditional, 55 Vol. % (Dänemark)
Diese Flasche brachten wir von unserem Besuch in der westdänischen Destillerie Stauning mit. In Deutschland ist er nirgends zu bekommen. Auch hier haben sich einige Freunde zusammen getan, um Whisky zu produzieren. Mehr zur Destillerie in unserem Reisebericht.
In der Nase machen sich neben dem hohen Alkohol zu nächst grüne Getreide-Aromen breit. Lässt man ihn zwanzig oder dreißig Minuten im Glas stehen, verliert sich die Spritigkeit und er wird ausgewogener – in der Nase und im Mund.
Der Geschmack ist geprägt von Aromen, die an Malz, Karamell und vor allem an eine reife Birne erinnern.

Redbreast 12 Jahre, 40 % (Irland)
Einerseits der älteste Whisky in der Reihe und auch der mit dem geringsten Alkoholgehalt. Beim Redbreast (Rotkehlchen) handelt es sich um einen Exoten, einen Pure Pot Still. Das bedeutet, dass ein großer Anteil ungemälzte Gerste für die Herstellung verwendet wird. Ein Relikt aus der Zeit, als die britischen Kolonialherren in Irland die Malzsteuer erhöhten und die irischen Whiskybrenner darauf reagieren mussten.
Im Geruch zeigen sich dunkle, warme Fruchtaromen und eher selten anzutreffen Aromen einer reifen Banane. Dieses Bananennoten finden sich auch wieder im Abgang.

Armorik – Double Maturation, 46 Vol. % (Frankreich)
Von Irland geht es dann in die Bretagne. Die Brennerei Warenghem produziert schon seit den 90er Jahren diesen Single Malt namens Armorik. Nach dem David Roussier die Leitung vor einigen Jahren übernommen hat, wurde die Qualität noch einmal gesteigert. Mit Hilfe von Beratern, die zu vor bereits die Islay Destillerie Kilchoman unterstützt hatten, sind die Whiskys aus der Bretagne bei einer Blindverkostung kaum von den schottischen Vorbildern mehr zu unterscheiden.
Der Double Maturation wurde zunächst in frischen Fässern aus bretonischer Eiche gelagert und durfte anschließende noch eine Zeit in Sherry-Fässern reifen.
Sein Duft erinnert an Zitrusfrüchte und grünen Apfel, dazu einen salzige Meeresbrise. Im Mund entfalten sich noch mehr diese maritimen Noten nach Salz und Seetang, etwas dunkle Trockenfrüchte sowie ein ganz feiner Hauch Rauchigkeit. Dazu kommen wärmende Röstaromen vom Holz.

Glen Els – Journey, 43 Vol. % (Deutschland)
Wir taten uns etwas schwer für einen Whisky aus Deutschland uns zu entscheiden. Da der Slyrs doch recht bekannt und verbreitet ist, haben wir uns für einen Whisky aus der Harzer Hammerschmiede entschieden.Der Whisky ist etwa 4,5 Jahre gelagert worden und es kamen mehrere Fässer hierbei zum Einsatz. Neben Sherry- und Portfässern, auch welche, die zu vor mit verschiedenen Süßweinen belegt waren.
Diese Süße, die an Rosinen, Gebäck, Vanille und Toffee erinnert wird kombiniert mit einem Hauch Rauch. Hierbei werden 5% Woodsmoke Gerste verwendet, also nicht wie sonst mit einem Torffeuer »aromatisiert«, sondern mit einem Feuer aus Buchen- und Eichenholz.
Im Mund erinnert der Whisky an einen Früchtekuchen, süßes Karamell sowie Mandarine. Im Abgang macht sich erneut der leichte Rauch bemerkbar.

Säntis – Dreifaltigkeit, 52 Vol. % (Schweiz)
Den Abschluss machte dann der Säntis Malt aus Appenzell. Von den drei Standardabfüllungen dieser Brennerei, die auf die Initiative der Privatbrauerei Locher zurückgeht, haben wir uns für den rauchigen Dreifaltigkeit entschieden.
Hat man ihm im Glas strömen einem rauchige Aromen von Räucherschinken, aber auch Kräutern entgegen. Ein komplett anderer Rauch, wie man es von den schottischen Whiskys kennt. Denn der verwendete Torf von einem Schweizer Hochmoor besteht eben aus anderen Gräsern und vor allem vielen Kräutern als der schottische Torf, dazu ein anderes, eben nicht maritimes, sondern alpines Klima.
Im Mund breitet sich ein warmer kräftiger Kräuterrauch aus, und bleibt lange im Abgang. Dazu kommt noch die besondere Note durch die Lagerung, denn alle Malts von Säntis werden in alten Bierholzfässern 5 Jahre lang gelagert. Selbst bei der Rauchigen Dreifaltigkeit kommt das Bierarome noch durch und erinnerte einige bei der Verkostung an ein Bamberger Rauchbier in destillierter Form.

Und bei Abstimmung am Ende des Tastings war der Favorit der Gäste auch der Säntis Malt. Gefolgt vom Armorik Double Maturation und dem Redbreast. Also Schweiz vor Frankreich und Irland. Aber testen Sie selbst, bis auf den Stauning – da haben wir nur eine einzige Flasche mitgebracht – können Sie die Whiskys bei uns im Laden probieren.

 

Tastingnotes der Whiskyeuropatour mit Whiskys aus Schweden, Dänemark, Irland, Frankreich, Deutschland und der Schweiz 4.8/5 (95%) 4 votes