Dark Chocolate und die Elefantenparade – Weingut Bietighöfer

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Gerade wieder zurück von der Jahrgangspräsentation und die beste Gelegenheit über die beiden neuen Weine vom Weingut Bietighöfer etwas zu schreiben: Den beginn macht der »Dark Chocolate«. Der Name erzählt schon etwas über den Geschmack des Weines. Dieses Cuvée verbindet alles was man so an einen samtig-weichen Rotwein legt. Dunkle Beeren, Bitterschokolade, Kakao und das alles zu großem Trinkspaß eingebunden. Dabei alles andere als marmeladig-süß, sondern Trinkspßa meint eben auch Trinkfluss, wozu es auch ein Prise Säure bedarf. Was Stefan da aus Pinotage, Cabernet Sauvignon und Spätburgunder vermählt hat, ist einfach super. 

Die Weine sind ünbrigens nicht filtriert und haben etwas Depot, so dass man den letzten Schluck der Flasche nicht ganz ins Glas gießen sollte oder man hat ein Sieb oder gibt den Wein vorher in einen Karaffe. Aber das schmälert null den Geschmack und das zu einem hervorragenden Preis-Genuss-Verhältnis. Food-Pairing? Ja im Ernst, dazu passt dunkle Schokolade, egal ob als Kuchen oder einfach ein Stückchen pur. Aber auch zu Schmorgerichten oder zur Pizza mit Salccicia macht er eine gute Figur.

Musik dazu gefällig. Als Stellvertreter für alle Reserve Weine vom Weingut schmückt eine kleine Elefantenparade – mit Tiger selbstverständlich – das Etikett und daher die Toy Dolly mit Nellie the Elephant.

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Porcheria von Zio Porco – In Marzemino We Trust

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Nach In Pork we Trust nun eine weitere Schweinerei von Marco Zanetti. Wie bei allen Roten von Marco spielt der Marzemino nero die erste Geige:

»Der Rest der Cuvèe ist eigentlich ein gemischter Satz aus einem Weinberg auf 400 Metern Höhe. Etwas Groppello, etwas Lagrein und Pinot Nero. Das kommt alles in große Holzfässer und wird gemeinsam vinifiziert. Die Gärung findet spontan, also mit wilden Hefen statt. Der Wein ist weder geschönt noch filtriert. Er ist sozusagen auch für Veganer geeignet. Der Ausbau findet sowohl im Stahltank als auch in gebrauchten 600 Liter Tonneaux sowie gebrauchten Barriques statt. Ich mag es, wenn der Wein nur dezent vom Holz geküsst wird.« 

Im Glas duftete es zunächst sehr würzig nach Pfeffer, Nelken, Kräuter und dann herb-fruchtige Holundernoten. Aber auch etwas rauchig-speckiges – passt ja zum Schwein. Trinkt man den ersten Schluck ist man von dieser Mischung aus trinkfluss, Saftigkeit und Tiefe aber alles in allem mit einer Frische kombiniert.

Marcos Speisevorschlag dazu: »Pulled Pork auf die Hand und Frank Zappa im Ohr.«
Wir würden uns da musikalisch Talco vorstellen. Einmal die Band live mit einer Buddel von der Porcheria in der Hand

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