21. Juli: Rosé ist cool – Weinverkostung

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Rosé-Weine sind immer noch verkannt. Sie sind nicht nur etwas für knallharte Kerle, wie man munkelt, sondern für alle ein frischer Sommergenuss. Ein Feuerwerk an Farben und Gerüchen – Die Aromen reichen von intensiven Erdbeer- und Himbeernoten zu dunkler Schokolade und Gewürzen. Die Farben von hellem Rosa bis fast dunklem Rot. Rosé ist zudem ein idealer Essensbegleiter, als Wein zu mediterranen Gerichten, aber auch zu Salaten, Fisch oder Geflügel.
Wir möchten Sie mitnehmen auf eine Reise in die Genusswelt des Rosé und präsentieren Ihnen Weine junger Winzertalente aus Deutschland. Mit dabei sind Rosés vom Weingut Bernhard, Weingut Hinterbichler, Weingut Metzger und anderen.

In der Pause gibt es ein Käsebuffet, zwischen den Weinen reichen wir Weißbrot und stilles Wasser. Bitte sorgen Sie für eine gute »Grundlage« (Essen) vor der Verkostung und eine sichere Heimreise danach. Don’t drink and drive!

Wir bitten um verbindliche Anmeldung via E-Mail oder Telefon:
info@die-genussverstaerker.de bzw. 0172. 7771781

Preis 28 Euro inklusive Weine und Pausenbuffet (pro Person)
Ort die weinstube, Taunusstraße 19, Offenbach
Datum/Uhrzeit 21. Juli 2013, 16 Uhr (Dauer etwa 2,5–3 Stunden)

 

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Flying Pig Rosé ist wieder da – der Frühling kann kommen

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Der fruchtig-aromatische Rosé-Secco vom Weingut Metzger ist wieder bei uns erhältlich. Er ist der idelae Begleiter für das Entspannen auf dem sonnigen Balkon oder für die Gartenparty. Aber auch als Aperitif ist er super geeignet und lässt sich sogar zum Grillen wunderbare genießen. Der Frühling kann kommen, wir haben das passende Getränk dazu.

Flying Pig Rosé ist wieder da – der Frühling kann kommen 4.8/5 (95%) 8 votes

Impressionen von »Rosé ist cool«

Etwas provokativ warben wir mit dem Slogan »Rosé ist cool« für diese Verkostung und mit dem Zusatz, dass Rosé nur etwas für knallharte Kerle sei. Das Interesse an Rosé-Weinen war auf jeden Fall so groß, so dass die Verkostung schon frühzeitig ausgebucht war. Als Aperitif zum Überbrücken der Wartezeit, bis alle Gäste da waren, reichten wir das fliegende Schwein – Flying pig – vom Weingut Metzger, einem fruchtig-prickelnden Rosé-Secco.

Die präsentierten Weine zeigten die ganze Bandbreite an Aromen und Weinstilen. Dabei waren Rosés aus Spätburgunder, Merlot, Dornfelder, Portugieser und St. Laurent mit dabei.
Zum beginn konnten wir mit den Rosés zeigen, dass die Farbintensität nicht automatisch ein Indiz für viele oder wenige Aromen ist. Der Merlot Rosé vom Weingut Kiefer aus Rheinhessen, der mit seiner hellen Lachsfarbe auf den ersten Blick irritierte, faszinierte gleichzeitig mit seinen intensiven Aromen. Ebenso der frische Rosé aus St. Laurent vom Weingut Pfirmann. Aber auch der Kutschler von Andreas Durst aus Spätburgunder polarisierte ein wenig die Gäste. Es ist ein komplexer und eigenständiger Rosé, eben nicht mit überbordender Frucht, sondern mit feine, filigrane Noten und ein kräftigen Säure. Im zweiten Teil des Abends hatten wir dann zunächst zwei Weine, die etwas typischer waren. Neben dem Rosé Modern vom Weingut Schroth, dann auch der Favorit des Abends, der Rosé vom Weingut Hinterbichler.

Den Abschluss machte dann der kräftige Rosé aus der Kaleidoskop-Serie von Daniel Aßmuth. Hier dominierten Aromen von Schokolade, Joghurt und Erdbeere, erinnerte fast an eine Zartbittervariante von Yogurette.

Wir waren uns zu Beginn unsicher, ob eine reine Rosé-Weinverkostung angenommen würde, am Ende stellt sich heraus, das Interesse ist groß und Rosé voll im Trend. Alle Weine sind noch bei uns zu bekommen, so lange Vorrat reicht.

Impressionen von »Rosé ist cool« 4.7/5 (93%) 3 votes

23. Oktober: Entdecken Sie die jungen Winzertalente aus Deutschland!

In Deutschland wächst eine neue Generation von Winzern heran. Im Rahmen der bundesweiten Aktion »WeinEntdecker werden!«, u.a. durch das Deutsche Weininstitut initiiert, stellen wir Ihnen am Dienstag den 23. Oktober von 18 bis 20 Uhr einige dieser jungen Winzertalente und ihre Weine vor.

  • sie sind Quereinsteiger oder übernehmen momentan Teile des elterlichen Weinguts
  • sie sind experimentell, modern, frech, kantig, fein und zukunftsweisend
  • einige setzen einen naturnahen und schonenden Weinbau in die Tat um

Dabei sind unteranderem Weine von Daniel Aßmuth, Querdenker aus Bad Dürkheim, von Stefan Meyer aus Rhodt, von Andreas Durst, dem weinmachenden Fotografen, und vom Weingut Werther-Windisch aus Rheinhessen.

Zur Verkostung wird stilles Wasser und Weißbrot gereicht.

Bitte sorgen Sie für eine gute »Grundlage« (Essen) vor der Verkostung und für eine sichere Heimreise danach. Don’t drink and drive!

Preis: 10 Euro/Person

Wir bitten um verbindliche Anmeldung via E-Mail oder Telefon:
info@die-genussverstaerker.de bzw. 0172. 777 17 81
 

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Impressionen von »Summer Wine«

So richtig ist es zwar bis heute noch nicht Sommer geworden, aber hier einige Impressionen von der Verkostung »Summer Wine« im April.

Den Start machte der fruchtige Secco FRESCH vom Weingut Kiefer, gekeltert aus Bacchus-Reben. Ein idealer Starter für das Picknick oder als Opener für die Gartenparty. Darauf folgte das frische-sommerliche Cuvée aus Riesling und Sauvignon Blanc mit Namen »Duett« vom Weingut Metzger aus Grünstadt. Der mittlerweile etwas gereifte Riesling aus dem Jahrgang 2010 von Daniel Aßmuth hatte überwältigende Quitten und Honigaromen. Der cremig-fruchtige Chardonnay vom rheinhessischen Senkrechtstarter Tobias Knewitz war einer der Favoriten des Abends. Was dazu führte, dass er mittlerweile ebenso wie das »Duett« und der Riesling von Aßmuth ausverkauft ist. Vom Riesling ist dafür aber mittlerweile der neue Jahrgang eingetroffen.

Da zum Sommer auch ein Rosé gehört überraschten wir die Gäste mit dem Merlot Rosé ebenfalls vom Wormser Weingut Kiefer. Der sehr helle Rosé, ist farblich eher wie ein Blanc de Noir, zeigt aber, dass das Aroma eines Rosé nicht von seiner Farbintensität abhängt. Feine Noten von Walderdbeeren in der Nase und im Mund neben den Fruchtaromen überraschende Eukalyptus und Menthol-Nuacen.

Den Abschluß macht der »Schwoaza Stoana« vom Weingut Hinterbichler aus der Pfalz. Ein fruchtiges Rotweincuvée, der sich gut als Begleiter für Grillabende eignet.

Zur Pause gab es dann noch einen aussergewöhnlichen Programmpunkt. Der Offenbacher Krimi-Autor, Bernd Köstering, las uns einige Seiten aus seinem Krimi »Goetheglut« vor. (Aktuell ist gerade der dritte Teil seiner Goethe-Krimis erschienen.) Da Goethe als ausgesprochener Freund des Rebsaftes galt fanden wir diese literaische Intermezzo sehr passend.

Johann Wefring bringt dies in seinem Artikel gut auf den Punkt:
»Über Goethe wunderten sich Zeitgenossen wiederholt, wie viel er vertragen konnte. Einmal soll ihn ein junger Engländer aufgesucht haben, ›nicht um den großen Mann zu bewundern‹, sondern weil dieser als ›der tüchtigste Zecher von Deutschland‹ galt. Jedoch konnte der Herr Geheimrat mit dem Wein bestens umgehen und legte zwischendurch immer wieder Trinkpausen ein. ›Seit 3 Tagen kein Wein‹ schrieb er etwa am 1. April 1780 in sein Tagebuch. Betrunken oder angeheitert hat den Olympier niemand gesehen. Im ›Götz von Berlichingen‹ verlautete dieser programmatisch: ›Wenn Ihr Wein getrunken habt, seid ihr alles doppelt, was ihr sein sollt, noch einmal so leicht denkend, noch einmal so unternehmend, noch einmal so leicht ausführend.‹«

Bedanken möchten wir uns nochmals bei Bernd Köstering für seine kurzfristige Bereitschaft uns und unsere Gäste in diesen Genuss kommen zu lassen.

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