Dark Chocolate und die Elefantenparade – Weingut Bietighöfer

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Gerade wieder zurück von der Jahrgangspräsentation und die beste Gelegenheit über die beiden neuen Weine vom Weingut Bietighöfer etwas zu schreiben: Den beginn macht der »Dark Chocolate«. Der Name erzählt schon etwas über den Geschmack des Weines. Dieses Cuvée verbindet alles was man so an einen samtig-weichen Rotwein legt. Dunkle Beeren, Bitterschokolade, Kakao und das alles zu großem Trinkspaß eingebunden. Dabei alles andere als marmeladig-süß, sondern Trinkspßa meint eben auch Trinkfluss, wozu es auch ein Prise Säure bedarf. Was Stefan da aus Pinotage, Cabernet Sauvignon und Spätburgunder vermählt hat, ist einfach super. 

Die Weine sind ünbrigens nicht filtriert und haben etwas Depot, so dass man den letzten Schluck der Flasche nicht ganz ins Glas gießen sollte oder man hat ein Sieb oder gibt den Wein vorher in einen Karaffe. Aber das schmälert null den Geschmack und das zu einem hervorragenden Preis-Genuss-Verhältnis. Food-Pairing? Ja im Ernst, dazu passt dunkle Schokolade, egal ob als Kuchen oder einfach ein Stückchen pur. Aber auch zu Schmorgerichten oder zur Pizza mit Salccicia macht er eine gute Figur.

Musik dazu gefällig. Als Stellvertreter für alle Reserve Weine vom Weingut schmückt eine kleine Elefantenparade – mit Tiger selbstverständlich – das Etikett und daher die Toy Dolly mit Nellie the Elephant.

Dark Chocolate und die Elefantenparade – Weingut Bietighöfer 5/5 (100%) 3 votes

2. November: Zio Porco – Im Zeichen des Schweines (Weinverkostung)

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Italien ist ein großes Weinland, doch wir haben uns mit den Weinen unseres Freundes Marco Zanetti auf die eher unbekannte Region Venetien konzentriert. Bei Marco, auch bekannt als Winepunk, dreht sich ganz viel um autochtone, also heimische Rebsorten wie etwa Marzemino. Erlebt mit uns eine etwas andere, italienische Weinwelt.

In der Pause gibt es ein Buffet mit verschiedenen Käsen und zwischen den Weinen reichen wir Weißbrot sowie stilles Wasser. Bitte sorgen Sie für eine gute »Grundlage« (Essen) vor der Verkostung und eine sichere Heimreise danach. Don’t drink and drive!

Wir bitten um verbindliche Anmeldung via E-Mail oder Telefon:
info@die-genussverstaerker.de bzw. 0172. 7771781

Preis 35 Euro inklusive Weinen und Pausenbuffet (pro Person)
Ort Die Genussverstärker, Bernardstraße 63a, am Goetheplatz/Nordend, Offenbach
Datum/Beginn 2. November 2016, Mittwoch 20:00 Uhr (Dauer ca. 2,5 Stunden)

Den Soundtrack zum Winepunk bietet zum Beispiel Talco:

2. November: Zio Porco – Im Zeichen des Schweines (Weinverkostung) 5/5 (100%) 4 votes

10. November & 8. Dezember: WEIN – Rock ’n’ Roll für die Zunge

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Wein mit seiner Aromenvielfalt ist wie »Rock ’n’ Roll für die Zunge«, Fruchtaromen, Süße, Säure und Mineralik wechseln sich ab, ergänzen sich, machen das jeweilige Geschmackserlebnis aus.
Am 10. November steht die Parade-Rebsorte und ihre Bandbreiten an Weinstilen, die qualitätsorientierte Winzer schaffen, mit Mittelpunkt – Riesling rockt.
Wärmendes für die Seele gibt es am 8. Dezember. Rotweine aus Deutschland, die zeigen, was diese Winzer drauf haben. Weine, die sich nicht hinter den Chartstürmern aus Frankreich, Spanien oder Italien verstecken müssen – Rotwein for your soul.

Die weinstube bietet an den Abenden kleine Speisen wie verschiedene Flammkuchen-Variationen an. Genießen Sie spannende Weine von jungen und wilden Winzer mit einem musikalischen Cuvée aus Rock, Soul, Ska und Punkrock.

Ort die weinstube, Taunusstraße 19, Offenbach
Termine 10. November (Riesling rockt) & 8. Dezember (Rotwein for your soul), jeweils ab 19 Uhr

Wer möchte kann an dem Abend einen Tisch vorab reservieren, aber ansonsten ist keine Anmeldung nötig.
Tischreservierung an: info@die-genussverstaerker.de

 

10. November & 8. Dezember: WEIN – Rock ’n’ Roll für die Zunge 5/5 (100%) 2 votes

Wein vom Moselpirat – Philip Kettern

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Piraten gibt es nicht nur in der Karibik, sondern auch auf der Mosel. Unser Captain heißt nicht Jack Sparrow, sondern Philip Kettern. Ein Pirat der sich nicht nur auf dem Wasser, sondern auch in steilen Lagen richtig wohlfühlt. Philip Kettern bewirtschaftet mit seinem Vater Lothar zahlreiche Steillagen rund um Piesport und will dies noch weiter ausbauen. Sie setzen eindeutig auf den Erhalt und Ausbau der Weinberge in Steillagen. So stammen jetzt schon viele seiner Weine aus der Lage Piesporter Goldtröpfchen. Eine Top-Lage an den Steilhängen der Mosel, auf denen Schiefer dominiert und die nach Südosten ausgerichtet ist.

Während seine Basisweine im Piratenstil, Riesling trocken und feinherb, daher kommen, ist die Linie der großen Weine und Großen Gewächse visuell von moderner Eleganz gekennzeichnet.

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Wir haben uns für den Kettern Riesling trocken entschieden und in unser Sortiment aufgenommen. Bei einer Verkostung im letzten Jahr schnitt er prompt sehr gut bei den Gästen ab. In der Nase findet man fruchtige Aromen von Apfel und Grapefruit und feine steinige Noten.
Im Mund breitete sich eine tolle Frucht aus, ideale Kombination von Süße und Säure machen den Wein süffig. Dazu kommt ein mineralischer Grip. Sehr saftig und langer würzig und mineralischer Abgang. Volles Mundgefühl aber nicht fett wirkend, sondern immer mit einem erfrischenden und angenehmer Trinkfluss. Wer den Wein probieren möchte, so kann man ihn bei uns kaufen oder im Offenbacher Restaurant Schaumahl als Essensbegleiter wählen.

Piratensound zum Piratenwein
Dazu dieses Mal zwei Songs. Zunächst den Piraten-Hafenspelunkensong »Weird Beard« von Mad Caddies.

Und wer es etwas härter möchte, der kann dazu einen Klassiker von Running Wild hören, von der gleichnamigen LP aus dem Jahr 1987, »Under Jolly Roger«. Mit diesem und dem Folgealbum »Port Royal« haben Running Wild zwei Konzept-Alben rund um die Welt der Piraten geschaffen.

Wein vom Moselpirat – Philip Kettern 4.8/5 (95%) 8 votes

Hey, Ho, let’s go! – Weine vom Winepunk

Wein und Punk passen hervorragend zusammen. Und so freu ich mich als Weinmensch und Freund des gepflegten Punkrock über jeden, der dies ähnlich sieht. So bin ich dann auch bereits vor zwei Jahren im Internet über den Winepunk, Marco Zanetti, gestolpert. Vielleicht denkt jemand bei Weinpunk zunächst an einen Marketing-Gack. Nachdem ich jetzt vor einigen Wochen Marco das erste Mal persönlich getroffen habe, kann ich nur sagen: Er ist, so wie er ist, absolut authentisch und verbindet Punkrock-Style mit einem großen Wissens- und Erfahrungsschatz in Punkto Wein. Als gelernter Sommelier und als solcher in einigen Sterne-Küchen tätig gewesen, weiß er wovon er redet und gleichzeitg moderierte er völlig unprätentiös durch die Weinverkostung. Trotz klarer Präsenz alles andere als ein Selbstdarsteller. Weinabende wie sie einfach nur Spaß machen, nur die passende Punk-Musik »fehlte«, da die meisten nur wegen des Weines kamen, ließ sich das schlecht realisieren.

Aber er macht auch selbst Wein. Seinen 2007er Winepunk Nero hatte ich schon vor längerem mal vorgestellt. Mittlerweile gibt es bereits zwei neue Weine, an denen er beteiligt ist.

Chateau Punk 2009 – Pogo for your tongue!
Marco hat den Wein gemeinsam mit Marco Bernabei und Mirco Gottardi produziert. Ein Cuvée, auf Marzemino basierend. Eine Auswahl der ältesten Rebstöcke auf den mineralischsten Böden des Weingutes ausgebaut nach dem Vorbild der authentischen traditionellen Weine des Veneto.

In Nase und Mund hat man ganz viel Kirscharomen und schwarze Johannisbeeren, aber auch würzige Komponenten wie Pfeffer, mediterrane Kräuter, Holundersaft und geräucherter Schinkenspeck. Ein voller Wein, der aber mit frischer Säure ausgestattet einen tollen Trinkspaß macht. Passt zu italienischer Küche genauso gut wie auf jedes Punkkonzert. Man bekommt nicht genug davon.

Zio Porco Porcheria Veneto Rosso IGT 2010
War der Chateau Punk noch ein Cuvee so ist nun diese »Schweinerei« ein 100% Marzemino. Der Wein ist eine Wucht und eine Hommage an die eher unbekanntere Rebsorte Italiens. Ein kraftvoller Wein, die aber ebenso ganz viel Trinkspaß bietet. In der Nase wieder viele Kirsch-, aber auch Pflaumenaromen und erneut dezente rauchige und kräutrige Noten, die ihn so authentisch und charaktervoll machen. So schmeckt ein Schwein auch einem Vegetarier. Apropos, die Weine sind ungeschönt und damit auch vegan.

Dazu kann ich nur mit den Ramones sagen: Hey, Ho, let’s go!

Hey, Ho, let’s go! – Weine vom Winepunk 5/5 (100%) 1 vote