19. Mai: Rosé ist cool – überraschend anders

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Rosé-Weine sind immer noch verkannt. Sie sind nicht nur etwas für knallharte Kerle, wie man munkelt, sondern für alle ein frischer Sommergenuss. Ein Feuerwerk an Farben und Gerüchen – Die Aromen reichen von intensiven Erdbeer- und Himbeernoten zu dunkler Schokolade und Gewürzen. Die Farben von hellem Rosa bis fast dunklem Rot. Rosé ist zudem ein idealer Essensbegleiter, als Wein zu mediterranen Gerichten, aber auch zu Salaten, Fisch oder Geflügel. Und keinesfalls nur ein leichter Wein für den Sommer, Rosé kann viel mehr.

Wir möchten Sie mitnehmen auf eine Reise in die Genusswelt des Rosé und präsentieren Ihnen Weine junger Winzertalente aus Deutschland und darüber hinaus. 

In der Pause gibt es ein Buffet mit verschiedenen Käsen und zwischen den Weinen reichen wir Weißbrot sowie stilles Wasser. Bitte sorgen Sie für eine gute »Grundlage« (Essen) vor der Verkostung und eine sichere Heimreise danach. Don’t drink and drive!

Wir bitten um verbindliche Anmeldung via E-Mail: tasting@die-genussverstaerker.de 

Preis 38 Euro inklusive Weinen und Snacks (pro Person)
Ort Die Genussverstärker, Laden in der Bernardstr. 63a, Offenbach
Datum/Beginn 19. Mai 2017, 20 Uhr (Dauer ca. 2,5 Stunden)

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In Porc We Trust von Zio Porco aus Italien

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In Porc We Trust ist die Einstiegsdroge von Zio Porco und der erste Kontakt mit der Rebsorte Marzemino, der sich Marco Zanetti mit seinen Weinen widmet hat. Saftig, frische Rotweincuvee aus Marzemino, Carmenere und Merlot. Würzig und kräuterige Aromen und obendrauf viel rotbeerige Frucht. Ohne viel Schnickschnack, gerne auch gekühlt zu trinken.
Ideal zur Pasta mit Tomaten und Gemüse aber auch zu Antipasti oder zur Schinken-, Wurst- und Salamiplatte. Unsere Kunden trinken ihn auch gerne zum Chili con Carne und auch zu gegrilltem macht er eine gute Figur.
 

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Von der Kamera zum Rebstock – Die Winzerei Lüttmer

Wein aus Saale-Unstrut kannte ich bisher nur vom Namen. Mit dem Besuch von Klaus Lüttmer vor einigen Wochen hat sich das geändert, auch wenn mein erster Wein aus dieser Region sicherlich alles andere als ein typischer Wein ist.

Das liegt schon daran, dass Klaus von Haus aus Kameramann ist und erst seit kurzem als Winzer tätig ist. Ursprünglich aus dem Rhein-Main-Gebiet stammend lebt er momentan noch in Berlin und hat gerade mal einen halben Hektar Rebfläche unter sich. Der 2010er Jahrgang des Frühburgunders stammt von dreijährigen Reben und ergab 909 Flaschen. Er bewirtschaftet seine Rebfläche nach den Richtlinien der Anthroposophie. Ich persönlich kann mit dieser Denkrichtung so gar nichts anfangen, aber der Wein hat mir trotzdem gefallen.

Der Wein trägt den Namen »Maxime« und stammt von der Lage Weischützer Nüssenberg. Im Glas strömten mir ungewohnte Aromen entgegen, die an Rucola, frisches Holz, rotes Johannisbeere und Kräuter erinnern. Im Mund entpuppt er sich als ein filigraner und leichter Wein mit feinen Holzaromen, roten Früchten aber auch wieder den vegetativen Noten. Der Wein lagerte 10 Monate in gebrauchten Fässern vom Weingut Rebholz.

Auf grund seiner Aromatik ist er sicherlich ein guter Essensbegleiter für leichte, mediterranen Pastagerichte oder ich kann mir ihn auch zu einem fruchtigen Rucola-Salat gut vorstellen.

Mit rund 12 Euro für einen No-Name-Wein/Winzer aus einer unterrepräsentierten Weinregion wie Saale-Unstrut sicherlich nicht ganz einfach zu verkaufen, aber für ambitionierte Händler eine spannende Erweiterung ihres Sortiments.

Auf grund der Essensempfehlung hier der passende Song der italienischen Ska-Punk-Band Talco live im Due Forni, der Punk-Rock Pizzeria in Berlin.
 

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