Stefan Meyers Grauburgunder in der VINUM

Seit kurzem haben wir einige Weine von Stefan Meyer aus Rhodt in unserem Sortiment. Riesling und Grauburgunder sowie der fulminante Pinot Noir Schwarze Letten. Der Grauburgunder ist in der aktuellen Ausagbe der Fachzeitschrift Vinum als eine Empfehlung der Redaktion vorgestellt, das Urteil können wir nur bestätigen, sehr empfehlenswert!

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11. August: Weinfestival der Genussverstärker

Auf unserem Weinfestival präsentieren wir Senkrechtstarter, Newcomer und Geheimtipps der Winzer aus Deutschland. Sie können aus unserem Sortiment auswählen und probieren, was die jungen Winzertalente aus der Pfalz, Rheinhessen und anderen Weinregionen zu bieten haben. Die Bandbreite reicht von Weiß-, Rosé- und Rotweinen bis hin zu Schaumweinen.
Es werden auch einige Winzer vor Ort sein und ihre Weine vorstellen.

Weine von folgenden Weingütern stehen zur Probe bereit:
Weingut Metzger, Weingut Knewitz, Weingut Franz, Weinbau Daniel Aßmuth, Phillip Heinz, Andreas Durst, Weingut Brandt, Weingut Spies, Weingut Hinterbichler, Weingut Meyer, Weingut Schroth, Anette Closheim, Weingut Sonnenberg, Vinovation Worms, Weingut Kiefer, Lukas Krauß und Weingut Pfirmann.

Dazu reichen wir Weißbrot und stilles Wasser. Bitte sorgen Sie für eine gute »Grundlage« (Essen) vor der Verkostung und eine sichere Heimreise danach. Don’t drink and drive!

Preis 10 Euro inklusive aller Weine und Wasser (pro Person)
Ort die genussverstärker, Kaiserstraße 9, Offenbach
Datum/Uhrzeit Samstag, den 11. August 2012, 13–19 Uhr
 

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Neu eingetroffen: Weine von Daniel Aßmuth und Andreas Durst

Letztes Wochenende haben wir uns mit den neuen Weinen von Daniel Aßmuth versorgt. Daniels Weine waren die ersten, dir wie hier angeboten haben, zunächst nur seinen Riesling aus 2010 und etwas später den Rotwein »Krieger«. Der neue Jahrgang von Daniel ist jetzt um einige Weine ergänzt. Neben dem Riesling gibt es einen Rosé und einen Rotwein aus der Basislinie »Kaleidoskop«. Von seinen insgesamt drei Lagenweinen haben wir uns zunächst für den Riesling vom Bad Dürkheimer Fuchsmantel entschieden. Sein Chardonnay Auslese war schon ausverkauft, aber dafür haben wir ein kleines Sortiment Rieslaner Beerenauslese  ins Sortiment aufgenommen.

Mit Daniels Bus fuhren wir dann zur Probe in die Weinberge, schauten uns seine Lagen Bad Dürkheimer und Wachenheimer Fuchsmantel sowie Frohnhof an, auf einer Bank am Flaggenturm verkosteten wir dann in der Abendsonne die Weine.

Zuvor hatten wir aber noch den weinmachenden Fotografen der Weinszene, Andreas Durst, in Bockenheim besucht. In seiner Küche präsentierte er uns authentisch und informativ seine Weine, Riesling Großer Durst 2010 und 2011, sein Großer Durst WB/GB 2011 (Weißburgunder/Grauburgunder) sowie den Kutschler Rosé. Die beiden letzten sind mittlerweile in unserem Sortiment angekommen. Großer Durst ist nun in Offenbach angesagt!

Nach der Verkostung führte uns Andreas durch seine »Weinkeller«, besser gesagt Weingaragen, wo wir auch noch Fassproben des neuen Spätburgunders und des Silvaners probieren konnten.

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Eindrücke von »Wein am Main 2012«

Die diesjährige Messe »Wein am Main« musste wegen Renovierung des Bockenheimer Depots auf den Campus der Universität ins Westens umziehen und verlor für mich alleine von den äußeren Bedingungen bereits an Charme. Der kalte und mächtige wirkende Bau der ehemaligen IG Farben-Zentrale passt einfach nicht zum Weingenuss. Für mich schwingt zudem noch zu viel von der verbrecherischen Nazi-Vergangenheit der IG Farben mit.

Die anwesenden Weingüter stammten überwiegend aus Rheinhessen, nur einzelne aus der Pfalz, Rheingau oder Württemberg, sowie einige Vertreter internationaler Weine sowie Weinhandlungen.

Zu Beginn besuchten wir wie im vorigen Jahr den Stand von Weingut Axel Müller. Dort hat mir besonders der frische Grüne Veltliner gefallen und ebenso die Trilogie aus Burgunder (Weißburgunder, Grauburgunder und Spätburgunder), der eine feine Nase aus Eukalyptus aufwies. Der Chardonnay Spätlese trocken zählte ebenfalls zu den Favoriten der kleinen Auswahl. Alles in allem gute und günstige Weine für den Einstieg.

Eine kleine Neuentdeckung war das Weingut Klieber aus Hangen-Weisheim. Der Lagenwein Riesling Spätlese vom Eppelsheimer Felsen  ist zu dem Preis sehr überzeugend. Das Rotwein-Cuvée MeDoCa aus dem Jahrgang 2009 aus den drei Rebsorten Merlot, Dornfelder und Cabernet Sauvignon ist ein sehr eigenständige Wein mit vegetativen Noten, kräftig aber nicht schwer und fett.

Beim Weingut Bunn – Margaretenhof aus Nierstein überzeugte uns der Lagenriesling von Hipping, einer Lage am »Roten Hang«. Für knapp 10 Euro ab Hof allemal lohnenswert. Feine Melissen und Kräuteraromen machen richtig Spaß.

Die Lagenweine vom Weingut Wernersbach waren alle samt sehr überzeugend. Die Schreurebe vom Heßlocher Frauenberg kommt von richtig alten Reben und zwar aus dem Jahr 1944 stammen die Reben, so zusagen noch aus den Kindertagen dieser Rebsorte. Im Bouquet ist sie viel zurückhaltender als heutige Scheureben, aber dafür filigraner in den Aromen.

Die beiden Lagenrieslinge vom Heßlocher Mondschein und von der Kernparzelle Löwenberg des Bechtheimer Hasensprung sind hervorragende Riesling-Weine. Der Mondschein eine trockene Spätlse ist sehr filigran und mineralische Noten treffen auf dezente Aprikosen-Noten. Der Löwenberg Riesling ist komplexerm sehr ausgeprägte mineralische Würze udn etwas exotische Frucht.

Bei den ganzen rheinhessischen Winzern sind wir aber zum Glück noch beim kleinen und recht jungen Weingut Frank aus Württemberg stehen geblieben. Erst seit 2009 werden von der Familie Frank Flaschenweine vertrieben. Die württembergischen Rotweinreben Lemberger und Trollinger konnten uns zwar nicht begeistern, aber ihr frischer Grauburgunder und vor allem der trockene Traminer waren ein Genuss. Davon wollen wir versuchen auch welche in unser Sortiment aufzunehmen.

In der Hoffnung, dass 2013 wieder das Bockenheimer Depot zur Verfügung steht, sind wir dann am Samstag Nachmittag wieder gegangen und haben uns bei Kunzes Erben an der Bockenheimer Landstraße gestärkt.

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Merci Stefan Meyer! Neue Weine aus Rhodt!

Vor kurzem kam eine Probepaket mit den neuen Weinen von Stefan Meyer aus Rhodt, als erstes fiel das komplett neue Design der Etiketten positiv auf – Moderne trifft auf Tradition. Die Weine haben wir dieses mal nicht nur allein probiert, sondern das Testpublikum bestand aus unserer kleinen Urlaubsgruppe an der Ostsee. So dass wir zusätzlich noch die Meinung von »normalen« Weintrinkern einholen konnten. Neben dem ausgezeichneten Pinot Noir Sekt, den wir schon zu Silvester probieren konnten, haben wir drei Weißweine der Kategorie 3/4 Liter probiert. Die neuen Qualitätsstufen bei Stefan Meyer sind nämlich »1Liter.«, »3/4 Liter.« und »Lagenwein.«

Zur mitteleren Kategorie seiner Weine schreibt Stefan selbst:
»Nur vollreife Trauben aus den Parzellen rund um unser Dorf kommen in die 3/4-Liter-Weine. Meine Reben wachsen vom Haardtrand bis in die Rheinebene. Die unterschiedliche Bodenbeschaffenheit, das milde Klima der Südpfalz, meine Fantasie und der nötige Enthusiasmus lassen Weine entstehen, die sich durch ihre Vielschichtigeit und Eleganz auszeichnen.«

Vorab kann man sagen, dass uns alle Weine überzeugt haben, die »3/4 Liter.« Weine sind durchweg von einer guten eigenen Charakteristik und schaffen leichten Trinkspaß. Der »Grauburgunder 2011« war unser Favorit bei den Weißweinen. In der Nase feine Frucht mit etwas mehligem, samtigem Apfel aber auch im Mund dann zur Frucht eine ausgewogene Würzigkeit und, steinig-mineralische Aromen. Der Riesling kommt mit eher ungewohnten leichte Stachelbeerearomen und etwas grünen Noten wie man sie eher bei einem Sauvignon Blanc erwarten würde. Dadurch ist schon die Nase sehr spannend. Im Geschmack dominieren, dann aber die eher typischen Zitrusaromen. Toller Riesling etwas abseits vom Gewohnten und mein persönlicher Favorit bei den drei Weißen! Der Weißburgunder wiederum war recht typisch und mit zartem Schmelz ausgestattet.

Lagenwein – Punkt um
»Für meine Lagenweine verwende ich nur die schönsten Trauben aus den besten Parzellen. Hier lasse ich aus Gutem Großartiges entstehen. Die einzigartigen Böden der Lagen, das Mikroklima, meine Kreativität und Akribie sind die Basis für konzentrierte und ausdrucksstarke Weine, die meine Handschrift tragen.«

Nach den Weißweinen probierten wir die beiden mit gesendeten Pinot Noir Lagenweine aus dem Jahrgang 2009. Der Pinot aus der Lage »Rosengarten« machte den Anfang. In der Nase Pflaume und dezente fleischige Aromen, die mich etwas einen guten Gulasch erinnern ließen. Der Mund wird dann von weichen, dunklen Fruchtaromen ausgefüllt. Der Clou war dann aber der »Bruder« von der Lage »Schwarzer Letten«. Zuerst lass ich zwar schwarze Lettern und fragte mich was der Wein mit Druck und Typografie zu tun hat. Aber ein zweiter Blick klärte die Sache schnell.
Dieser Wein ist die Wucht. Im Glas strömt einem eine Mischung aus geräucherten Cassis-Früchten, die auf einem Waldboden gebettet sind entgegen. Dazu feine ledrige Noten. Ein Glas Wein mit dem man sich lange beschäftigen kann, kräftig, rauchig und voll.

Und die ungeübten Weintrinker in der Gruppe waren fasziniert von den Aromen, die guter Wein mitbringen kann und fragten gleich ob wir welchen für sie besorgen können. ich würde sagen, das lässt sich einrichten, dann einige Weine werden wir sicherlich in Kürze mit ins Programm nehmen. Und noch einen herzlichen Dank an Stefan Meyer für das tolle, überraschende Probepaket!

Darum als Song einfach mal »Merci« von Irie Révoltés:

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