Genussverstärker-Adventskalender #7: Grauburgunder Alte Reben 2014, Weingut Benzinger

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Ein Grauburgunder wie man ihn nur selten findet. Allein schon im Glas fällt er durch seine rosa-lachsfarbene Tönung auf. Ist das ein Weißwein? Ja klar! Grauburgunder Trauben sind rötlich-grau und wenn man die gepressten Traubenschalen auf der Maische etwas stehen lässt werden die Farbpigmente aus den Schalen »herausgezogen«.

Im Glas bietet einem ein spannende Kombination von Frucht und würzigen Noten. Banane, Ananas und Birne werden ergänzt mit den Aromen frischer mediterraner Kräuter.
Im Mund kommen dazu noch eine frische Säure, eine gewisse herbe Kühle sowie etwas Vanille. Ideal zu herbstlich-winterlichen Gerichten.

Beim Ausschank auf dem Märktchen Donnerstags ist es einer der Favoriten unserer Kunden.

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19. September: Winzer vor Ort auf dem Nordendfest – Volker Benzinger

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Am Samstag den 19. September findet das traditionelle Stadtteilfest im Offenbacher Nordend statt. Wie bereits in den letzten Jahren beteiligen wir uns und bieten feine Weine, Gin Tonic und Whisky an.

Diesesmal haben wir mit Volker Benzinger einen Winzer vor Ort, der seine Weine vorstellen wird. Seine Weine sind ein absoluter Geheimtipp und ein Genusserlebnis.
Die Bandbreite der Weine reicht vom tollen Schoppenwein bis hin zu den Lagen- und Spitzenweine und wird ergänzt durch ausgefallene Projektweine, wie den Pinot Orange, den wir am Samstag auch vorstellen werden.

Doch lassen wir den Winzer hier für sich sprechen:

Typisch Benzinger!

Was soll das eigentlich bedeuten?

Als Winzer arbeitet man in der Natur. Man ist Wind und Wetter ausgesetzt und muss auch damit leben. Wenn man ein bestimmtes Ziel vor Augen hat, muss man manchmal der Natur auch etwas trotzen. Aber oft kann man diesen Kampf nicht gewinnen.

Im Laufe der Jahre haben auch wir erkannt, dass jeder Eingriff in ein Gleichgewicht, sei das des Marktes oder das der Natur, irgendwie einen automatischen Rhytmus stört.

Wir haben unsere Weinberge gepflügt, gegen Kräuter, die wir nicht haben wollten, gespritzt, wir haben Insekten, die Schäden verursacht haben, vernichtet und wir haben letztendlich aus unseren Weinbergen eine golfplatzähnliche Monokultur gemacht. Ästhetisch anzuschauen, aber letztendlich doch auf die Dauer irgendwie langweilig.

Wir haben daraus Weine erzeugt, die modern waren, die gern und schnell getrunken wurden. Ästhetisch fein zu schmecken, aber doch auf die Dauer irgendwie langweilig. Wir haben aber auch immer ausprobiert. Trauben rausgeschnitten, Blätter weggemacht, Gras und Getreide eingesät und uns dadurch immer mehr der Natur hingegeben. Im Laufe der Jahre haben wir erkannt, dass wir ein Gleichgewicht brauchen, zwischen unterschiedlichen Pflanzen und unseren Reben.
Wir haben Blumen und Kräuter eingesät, nur noch organische Dünger verwendet und die Chemie weitestgehend reduziert.
Also, die Golfplatzästhetik ist einer anderen gewichen. Es blüht das ganze Jahr irgend ein Kraut, es riecht wie in einem Gewürzladen und vorallem, es brummt wie in einem Bienenkorb.
Hasen, Vögel, Mäuse, Bienen, Wespen und noch vieles andere Getier ist irgendwo immer zu finden. Und das macht einfach Spass.

Und die Weine? Man schmeckt das, was wir machen und wie wir es machen. Fast alles wird wieder handgemacht. Die meisten Arbeiten im Weinberg, die Ernte und die Verarbeitung. Schonend und natürlich wollen wir vorgehen, um das, was die Natur uns liefert, größtmöglich in die Flasche zu bringen

Und, weil wir, die Benzingers, es so machen, wie es uns Spass macht, weil wir größtmöglich die Natur bestimmen lassen, wo die Reise hingeht, weil wir wollen, dass man in unseren Weinen auch unseren Charakter erkennt, das ist typisch Benzinger.

Für das leibliche Wohl ist mit verschiedenen Essensständen gesorgt. Bier und vor allem auch Guinness gibt es vom Bogside Pub. Start ist um 13 Uhr.
Ein kleines aber sehr authentisches Viertelfest.

Wir freuen uns auf euren Besuch. Von 13 bis 19 Uhr haben wir den Laden geöffnet.

 

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Unsere Weinempfehlung für den April

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Wir werden hiermit eine kleine Reihe beginnen. Für jeden Monat stellen wir euch exemplarisch für unser Gesamtsortiment einige Weine vor.

Beginnen möchten wir mit einem Rotwein, dem St. Laurent 2013 vom Deidesheimer Weingut Gebrüder Andres, der ideal für die ersten Grillevents ist, aber auch pur genossen werden kann.
In der Nase ein Hauch frischer Brombeeren und warmer Früchtetee. Am Gaumen dann süßliche Kirschmarmelade und Schmelz weicher Butter. Fruchtig-schlanker Wein mit langem Nachhall.
Der Grauburgunder 2013 vom Weingut Bernhard aus dem rheinhessischen Wolfsheim ist der Liebling unserer Kunden. Goldgelb im Glas, weich und rund am Gaumen, zeigt er sich im Duft angenehm fruchtig mit Aromen von Aprikosen, Birnen sowie tropischen Anklängen.
Darauf folgt ein kleines Riesling-Paket – We Love Riesling!
Zunächst der Dürkheimer Riesling 2013 von Daniel Aßmuth. Ein knochentrockener Riesling, der aber trotzdem viel frische Frucht mitbringt, die mit einer würzig-mineralischen Komponente ergänzt wird.
Der zweite Riesling stammt aus dem Rheingau vom Weingut Ankermühle. Er trägt den namen Josef und ist aus dem Jahr 2012. Die Aromen sind von Apfel-, Zitrusnoten geprägt, dazu durch die etwas höhere Reife auch noch reife Melone. Dazu eine kräftige und würzige Mineralität und im Abgang viele Kräuternoten. Der Riesling Well Done 2014 vom Weingut Metzger tanzt auf eurer Zunge Rock’n' Roll. Wie kommt es? es ist das spannende und abwechslungsreiche Süße-Säure-Spiel diese Rieslings.

Alle Weine sind über den April bei uns im laden für euch zum Probieren geöffnet!
 

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1. März: Aus gutem Holz – Weine aus dem Holzfass // Weinverkostung

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Bei Weinen aus dem Holzfass werden die meisten gleich Rotweine und Barrique denken. Doch auch Weißweine und Rosés bekommen durch die Reifung im Holzfass eine ganz eigene Note. Dabei ist das nicht einmal neumodischen Kram, sondern jahrhundertelang wurde Weine jeglicher Coleur in Holzfässern gereift und aufbewahrt. Dabei bdeutet auch Holzfass nicht gleich Barrique, denn dies ist nur ein bestimmte Faßart und -größe. Auch bedeutet es keineswegs, dass der Wein am Ende so schmecken würde, als würde man in ein Stück Holz beißen. Dies trifft lediglich auf schlecht gemachte Weine aus dem Fass zu. Die Fasslagerung kann z.B. an cremige, nussige oder gar rauchige Noten den Fruchtkomponenten eines Weines mitgeben. Auch die Vanille-Aromen stammen aus der Holzfasslagerung.
Neben den weißen Burgundersorten wie Grauburgunder und Chardonnay eignet sich ebenso Riesling für eine Holzfasslagerung und auch Dessertweine. Bei allen Weinen zeigt sich wie wichtig die richtige Fasswahl und die langsame Reifung ist.

Wir präsentieren Ihnen u.a. Weine (Weiß, Rosé und Rot) aus dem Holzass von Weinbau Daniel Aßmuth, Weingut Gebrüder Andres, Weingut Moll, Weingut Bernhard und Weingut Carl Koch.

In der Pause gibt es ein Buffet mit verschiedenen Käsen und zwischen den Weinen reichen wir Weißbrot sowie stilles Wasser. Bitte sorgen Sie für eine gute »Grundlage« (Essen) vor der Verkostung und eine sichere Heimreise danach. Don’t drink and drive!

Wir bitten um verbindliche Anmeldung via E-Mail oder Telefon:
info@die-genussverstaerker.de bzw. 0172. 7771781

Preis 35 Euro inklusive Weinen und Pausenbuffet (pro Person)
Ort Die Genussverstärker, Bernardstraße 63a, am Goetheplatz/Nordend, Offenbach
Datum/Beginn 1. März, 2015, 16 Uhr (Dauer ca. 2,5 Stunden)

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Genussradeln: Stadt – Land – Fluss

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Genuss pur, das soll das Ziel sein der ersten Genussradeltour, veranstaltet von den beiden Läden Die Genussverstärker und Laden artefakt Offenbach.

9 E-Bikes, vom LADEN artefakt zur Verfügung gestellt, auf dem Sattel 3 Männer und 6 Frauen, starten um 19 Uhr im Starkenburgring. Durch die Stadt geht es den Grünstreifen entlang über die Friedhofstraße vorbei am denkmalgeschützten Badehaus der ehemaligen Oehler-Werke direkt an den Main.
Hier teilt sich die Gruppe, einige fahren voraus und testen die maximale Geschwindigkeit, andere gehen es gemütlich an und genießen vom Motor unterstütz die Fahrt am Ufer. An der Fähre zu Überfahrt nach Bischofsheim ist die Gruppe wieder zusammen.
Nun geht es über die Autobahnbrücke, hier sorgt der erste Einsatz des Turbos für weitere Entspannung, bevor es dann durch die etwas versteckte Bahnunterführung in die kleine Ortschaft geht.
Nach 15 Minuten wird es Ernst, der Anstieg ist bereits zu spüren, einen Gang runter schalten, den Motor einen Gang höher und alles ist wieder entspannt. Wer will steigt gleich in den Turbogang und schafft so die steile Auffahrt zur Hohen Straße ganz locker und kann voll und ganz die sommerliche Landschaft genießen.

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Oben angekommen werden die immer noch entspannten Radler mit einem wunderbare Ausblick nach Frankfurt über Offenbach bis in den Odenwald belohnt.
Nun führt die Tour auf der Hohen Straße entlang, immer im Blick die EZB und weiter links den Staudinger, bis nach 10 Minuten die Picknickstelle in Sicht kommt. Die Genussverstärker erwarten die E-Biker bereits und es geht nahtlos und entspannt in die Weinverkostung über.
Eine Käseplatte und 5 getestete Weinsorten junger Winzer später, bereitet sich die Truppe gestärkt und bestens informiert auf den Heimweg vor.

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Die Dämmerung hat eingesetzt, aber die Räder verfügen ja über E-Licht und so meistern alle unbeschadet den Heimweg über Bergen-Enkheim, durch das mittlerweile dunkle Waldstück zum Heinrich-Kraft-Park. Hier geht es unter der Bahnunterführung nach Fechenheim direkt an den Main. Um 23 Uhr wird der Laden erreicht, alle sind sich einig, das war ein schöner Ausflug und gar nicht anstrengend…

Gefahren wurden E-Bikes von Riese und Müller sowie von FELT-Verza.
Die Weine, die von uns vorgestellt wurden waren folgende:

  • Graubrugunder vom Weingut bernhard (Rheinhessen)
  • Sylvaner 2013 und Dorf (Spätburgunder) von Andreas Durst (Pfalz)
  • Schönburger Kabinett 2013, Weingut Markus Brandt (Rheinhessen)
  • Rosé, Weingut Weigand (Franken)

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Fotos. Dirk Belling

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