18. Oktober: Gin & Tonic Lab (Gin-Tasting)

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Hinter dem Gin & Tonic Lab steht ein ganz besonderes Tasting. Hier stehen nicht nur die Gins im Vordergrund, sondern gleichwertig die verschiedenen Tonic Water. Wir zeigen wir euch den großen Einfluss des Tonics auf euren Gin. Wir kombinieren unterschiedliche Gins mit je zwei verschiedenen Tonics. Denn es ist keinesfalls egal, welches Tonic ihr verwendet.

Wir verkosten alle Gins zunächst pur und dann mit verschiedenen Tonics.
In der Pause gibt es ein paar Snacks zur Stärkung und zur Neutralisierung bieten wir Wasser und Weißbrot an.

Wir bitten um verbindliche Anmeldung via E-Mail oder im Laden:
tasting@die-genussverstaerker.de

Preis 45 Euro inklusive Getränke (pro Person)
Ort Die Genussverstärker, Laden in der Bernardstr. 63a, Offenbach
Datum/Beginn 18. Oktober 2017, 20:00 Uhr (Dauer ca. 2–2,5 Stunden)

Foto: Kyle Flood from Victoria, British Columbia, Canada

18. Oktober: Gin & Tonic Lab (Gin-Tasting) 4.5/5 (90%) 2 votes

Le Gin – Gin aus der Normandie

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Wenn man sich etwas mit Gin beschäftigt erfährt man schnell wie Gin hergestellt wird. In einen hochprozentigen Alkohol werden Wacholder und andere Botanicals eingelegt. Die so genannte Mazeration. Der Alkohol entzieht den Botanicals die Aromen und wird dann zumindest beim London Dry Gin abschließend noch einmal destilliert. Der verwendete Grundalkohol ist meistens ein Getreidebrand, muss es aber nicht sein. Aber auch Alkohol aus Kartoffel (Windspiel Gin), Weinbrand (G’vine Gin), Rum (Dictador Treasure Gin), Trester (BCN GIn) oder eben Calvados wie beim Le Gin aus der Brennerei von Christian Drouin aus der Normandie.

In der Nase verbindet sich Apfel mit den typischen Wacholdernoten. Im Mund sehr würzig und der Apfel auch eher in seiner herben Note. Mit einem leichten Tonic Water entfalten sich die Apfelnoten noch besser. Doch trotz alledem bleibt es ein Gin mit seiner dominaten Wacholder-Aromatik. Eigentlich etwas was jeden Apfelweinfreund aufhorchen lassen sollte. Einfach mal neue Wege wagen und die ausgetretenen Pfade der Gin-Welt verlassen, um etwas Neues zu entdecken.

Wir haben Le Gin als Miniatur und als große Flasche (0,7 l). Probiert werden kann man ihn im Laden.
Als Tonic Water empfehlen wir Erasmus Bond Dry, wenn man es eher trocken mag, und Fever Tree Indian Tonic Water, wenn man es fruchtig mag.

Le Gin – Gin aus der Normandie 5/5 (100%) 1 vote

11. Oktober: Die Gin Stile – Gin-Tasting

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Es gibt Gin und Gin. Nicht nur geschmacklich unterscheiden sich Gins, sondern es gibt auch unterschiedliche Gin-Stile. Vom historischen Old Tom Gin, über Plymouth Gin, London Dry Gin, fassgelagerten Gin, Navy Style Gin, Distilled Gin, Western Dry Gin sowie der Gin-Likör Sloe Gin. Im Tasting werdet ihr je einen Vertreter dieser unterschiedlichen Stile kennenlernen. Mit dabei sind u.a. Haymans Old Tom Gin, BCN GIN, Cotswolds Gin, Gunroom Gin, Ogma Gin. (Die Gins können leicht variieren, da nicht immer alle Gins vorrätig sind.)

Wir verkosten alle Gins zunächst pur und dann mit verschiedenen Tonics.
In der Pause gibt es ein paar Snacks zur Stärkung und zur Neutralisierung bieten wir Wasser und Weißbrot an.

Wir bitten um verbindliche Anmeldung via E-Mail oder im Laden:
tasting@die-genussverstaerker.de

Preis 45 Euro inklusive Getränke (pro Person)
Ort Die Genussverstärker, Laden in der Bernardstr. 63a, Offenbach
Datum/Beginn 11. Oktober 2017, 20:00 Uhr (Dauer ca. 2–2,5 Stunden)

 

11. Oktober: Die Gin Stile – Gin-Tasting 4.6/5 (92%) 5 votes

OGMA Gin – eine Hommage an die Mispel

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OGMA Gin ist noch ein Unbekannter in der Gin-Welt, mal schauen wann sich das ändern wird. Uns hat er geschmacklich vor allem überzeugt. 
Dazukommt, dass der Gin nun wirklich mal aus meiner alten Heimat, dem Saarland stammt. Denn oft musst ich beim wesentlich bekannteren Ferdinands Saar Dry Gin immer hinweise, dass die namensgebende Saar auch durch das Bundesland Rheinland-Pfalz fließt und Ferndiands gerade von dieser Weinregion geprägt ist. 

Doch nun zurück zum Gin. Sein Ursprung liegt im Saargau und stellt die Mispel neben dem Wacholder in den Vordergrund.Mispel(chen) da frohlockt der Hesse – doch ich muss ihn zunächst enttäuschen. Die asiatische Mispel, die den Calavdos ergänzt hat nur wenig mit der so genannten Wintermispel zu tun. Ein knorriger Obstbaum mit einer unscheinbaren, braun-grünen Frucht. Ihre eigentliche Heimat: die Hochländer Vorder- und Mittelasiens.
Über Jahrhunderte wurde diese eigentümliche Frucht in Mitteleuropa kultiviert. Doch Anbau und Verarbeitung sind hart und schwierig. Die Mispel liefert niedrigen Ertrag. So verschwand sie mit der Zeit fast gänzlich vom europäischen Kontinent.

Die Brennerei Monter pflegt Mispelbaumbestand auf Streuobstwiesen und kaufen Kleinmengen von regionalen Privaterzeugern. 

Ihre Frucht ist hart, voll Säure und bitterer Tannine. Doch am Jahresende, mit Kälte und Frost, geschieht ein kleines Wunder: Die Mispelfrucht wird weich und verwandelt sich in eine Aroma- und Vitaminbombe ersten Ranges. Kein anderes Obst zeigt eine vergleichbare Aromatik: Gleichzeitig gelbfruchtig, frisch und herb. Die Mispel verleiht OGMA Gin Aromen von Orange, Pfirsich und Süssholz, kombiniert mit einer zitronigen Frische und einer feinen Bitter-Angosturanote.

Bereits 1849 wurde die Destillerie Monter erstmals erwähnt. Beheimatet ist die Brennerei in einem dreihundertjährigen Lothringerhaus in Hemmersdorf, gelegen im Saargau, nahe der Grenze zu Frankreich – ein geschichtsträchtiger Ort. 

Im Familienbetrieb verarbeitet Wolfgang Maffert in sechster Generation Früchte alter Obstbäume der eigenen Streuobstwiesen. An den Südhängen des romantischen Niedtals gedeien Mirabellen, Äpfel und Mispel. Durch eine besonders schonende Verarbeitung der vollreifen Früchte hat sich Wolfgang Maffert einen Namen gemacht und zahlreiche Auszeichnungen über die Landesgrenzen hinaus erhalten.

OGMA wird in aufwändiger, traditioneller Handarbeit hergestellt. Beginnend mit dem Einmaischen der Mispelfrüchte für die Haupt-Infusion: der  Mispelbrand. Die Maische gärt mehrere Wochen, bis der erwünschte Alkohol entstanden und die feinen Aromen der Mispel extrahiert sind. Neben dem Brand nutzen Monter außerdem selbst hergestellten Mispelwein. Dieser außergewöhnliche, ungeschwefelte Obstwein existiert nirgendwo anders und wird exklusiv für die Herstellung von OGMA verwendet.

Destilliert wird mit zwei seit Anfang des letzten Jahrhunderts im Einsatz befindlichen französische Alambiques für den Roh- und Feinbrand. Zweifach destillierte Wacholderbeeren aus Serbien sind der Grundstoff, um im Small-Batch-Verfahren den OGMA Gin in traditioneller Handarbeit mit viel Liebe zum Detail zu fertigen.

Heraus kommt ein ungewöhnlicher Gin, geprägt von der herben Mispel, warmen Zitrusnoten, Kräutern udn Wacholder gepaart mit einer feinen Süße. Leicht gekühlt und pur ein wunderbarer Degistif oder mit einem klassischen, nicht zu süßen Indian Tonic Water.

OGMA Gin – eine Hommage an die Mispel 5/5 (100%) 1 vote