Keine Angst vor Faßstärke – Little Piggy Destillery aus der C&S Dram Collection!

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Da hat unser Kollege Andrea Caminneci mal wieder ein tolles Händchen bewiesen und ein spannendes Tröpfchen in die Flasche gebracht. 

Auf den ersten Blick wirkt er etwas unscheinbar, doch im Glas entfaltet dieser Sherryfaß gereifte Whisky in Faßstärke fruchtige Aromen, die an grüne Äpfel erinnern, kombiniert mit einer würzigen Note von getrockneten Kräutern mit leichten Weihrauch-Tönen. Mit seinen 65,5 %Vol kann dieser Whisky ein paar Tropfen Wasser im Glas vertragen. Da kommt dann sogar noch etwas Karamell dazu.

Kenner und Kennerinnen wissen, welche Speyside Destillerie sich hinter dem Spitznamen »Little Piggy« verbirgt. Seid ihr neugierig geworden? Dann kommt vorbei und macht euch euer eigenes (Geschmacks-)Bild. In diesem Sinne slàinte! 

Keine Angst vor Faßstärke – Little Piggy Destillery aus der C&S Dram Collection! 5/5 (100%) 2 votes

Ledaig 2005/20017 Signatory Vintage – Lagerfeuer am Strand mit Trockenfrüchten und Kräutern

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Die Abfüllungen des Vorgängerfasses waren auch bei uns schnell ausverkauft. Jetzt hat Kirsch Whisky noch mal nachgelegt und das Schwesterfass abgefüllt. 11 Jahre im First Fill Sherry Butt gelagert, so dass sich die typische torf-rauchigen Noten des Ledaig verschmelzen mit den Sherry-Noten.

In der Nase jede Menge Torfrauch, salzig bis jodische Meeresaromen, Lagerfeuer, süß-herbe Aromen. Im Mund dann wieder Rauch, aber dazu Kräuter und Lakritz, erdige Noten, auf jeden Fall eine Explosion von Torfrauch und Trockenfrucht mit herben Kräutern. Unheimlich lange anhaltend. Sehr komplex. Ein Whisky mit dem man sich länger beschäftigen kann. Die Fassstärke (57,3 Vol %) ermöglicht es auch nach und nach mit ein paar Tropfen Wasser dem Whisky weitere Aromen zu entlocken. Großer Genuss und Spaß. Es wurden nur 653 Flaschen abgefüllt, einige wenige davon kamen auch zu uns.

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Aberlour 10 Jahre, Single Cask Collection, Homok Cask Finish, Willi Opitz

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Mit der Single Cask Collection haben wir einen neuen unabhängigen Abfüller im Sortiment. Ein Abfüller aus Österreich. Und dieser Aberlour – 10 Jahre alt – wurde in einem Homok-Fass gefinished. 
Aber was ist Homok? Homok ist ein sherryartiger Wein auch als burgenländischer Sherry bezeichnet. Der österreichische Spitzenwinzer Willi Opitz stellte dafür das Fass zur Verfügung. Der Geruch lässt sich am besten mit Marzipan und röstigen Aromen vergleichen. Im Mund dann viel Frucht, die etwas an englische Weingummis erinnert. Der Alkohol ist super eingebunden, sehr weich und vollmundig.

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NEU: Kilchoman Cask Strength

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Diese neue Abfüllung von einer unserer Lieblingsdestillerien reifte über 6 Jahre in ex Islay Quarter Casks. Die kleinen 125 Liter Fässer wurden in 2010 befüllt und der erhöhte Kontakt mit dem Holz ließ den Kilchoman Malt  schneller reifen. So zeigt sich ein üppiger konzentrierter Charakter mit intensiven Noten von Torf, Karamell, Vanille und der für Kilchoman typischen schweren Fruchtigkeit, die an Maracuja erinnert.
 
Die offiziellen Tastingnotes: 
Nose:   Powerful, citrus and floral notes with soft peat smoke.
Palate: Mouth coating, sweet, well rounded with soft peat interwoven
            with cooked fruits and vanilla.
Finish:  Long and clean with maritime salt and lingering soft peat
             smoke.
 
Abgefüllt ist diese Edition mit 56,9 % natürlicher Fassstärke.
 
Anthony Wills kommentiert hierzu:
„Bottling at cask strength without chill filtering or colouring allows for the natural full bodied texture and character of the single malt to shine through.”
 

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5 Destillerien, aus denen du noch keinen Whisky getrunken hast

In Schottland existieren über 100 Whiskybrennereien, dazu kommen einige, die bereits stillgelegt sind. Dass man nicht alle kennen kann liegt ein wenig auf der Hand. Anderseits gibt es namhafte Destillerien, die auch recht weit verbreitet sind. Namen wie Glenfiddich, Glenmorangie, Talisker, Lagavulin, Ardbeg, Laphroiag, Auchentoshan oder auch Highland Park.

Von den folgenden fünf Destillerien hast du vermutlich noch nicht gehört, geschweige denn dass du einen Whisky aus der jeweiligen Destillerie getrunken hast. Das liegt einerseits daran, dass es viele Brennereien gibt, die nur für die Herstellung von Blends produzieren und keine Malts selbst auf den Markt bringen. Diese können wir erst dank unabhängiger Abfüller genießen. Die letzte Destillerie in der Reihe ist so klein und noch so jung, dass sie kaum jemand kennt.

1. Tormore
In der Speyside gelegen ist Tormore die erste Destillerie, die im 20. Jahrhundert komplett neu aufgebaut wurde. Der Baubeginn war 1958 und zwei Jahre später begann die Produktion. Im Jahr 2004 gab es einmal eine 12jährige Abfüllung direkt ab Brennerei. Dies war die erste und bisher einzige Standardabfüllung. Der Großteil der Produktion geht in den Blend Long John.

Wir sind froh, dass der unabhängige Abfüller Signatory Vintage einen 19jährigen Tormore abgefüllt hat. Da es sich um eine Abfüllung von zwei Fässern handelt ist die Verfügbarkeit begrenzt. Auch bei anderen Abfüllern findet man eher selten Whiskys aus Tormore. Sein Aroma ist sehr weich und elegant, fruchtig mit etwas Butterscotch. Im Mund wieder Vanille und Gebäcknoten sowie noch fruchtige Aromen. 

2. Glenallachie

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Dieser Destillerie bringt uns beispielhaft der Abfüller Hepburns Choice näher. Trotz sieben Jahre im Fass bekommt man hier eine Aromenexplosion von Rumtopf, Vanille, Schokolade und Kraramell.

Die Destillerie liegt ebenfalls in der Speyside und gehört zum gleichen Konzern, Chivas Brothers bzw. Pernod Picard. Auch sie ist noch jung an Jahren, sie wurde erst 1967 gebaut. Wie die Brennerei zuvor, geht fast die gesamte Produktion (rund 3 Millioen Liter Alkohol) in die Blends des Konzerns.

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3. Miltonduff

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Die dritte Whiskybrennerei kann auf eine etwas längere Geschichte zurück blicken. Bereits 1824 wurde mit der Produktion begonnen. Neben Glenburgie – die auch gut in diese Reihe passen würde – sind Malts von Miltonduff wesentlicher Bestandteil des Ballantines Blended Whisky. Den Malt, den wir stellvertretend ausgesucht haben ist der 9jährige Miltonduff von The Whisky Chamber.

Thomas Ide hat wieder seine Spürnase bewiesen. Mit diesem dunklen Miltonduff in Fassstärke hat er für alle Liebhaber von sog. »Sherry-Bomben« wieder einen begehrten Tropfen abgefüllt. Kirsche mit Vollmilchschokolade, Sahnebonbon und sehr cremig sind sein Aroma, im Mund mit einer kräftige Sherry Note, aber nicht aufdringlich – sehr weich und rund. Der Abgang ist lange anhaltend und bleibt dabei sehr weich – die fast 60%vol. merkt man kaum. Diese Abfüllung ist sicherlich nicht typisch für die Destillerie, aber auf jeden Fall ein Genuss.

4. Teaninich
Der Name ist schon fast ein Zungenbrecher.  Und von den ersten vier Destillerien vermutlich die unbekannteste, obwohl sie bereits 1817 gegründet wurde. Da der Whisky aber ein wesentlicher Bestandteil des wohl bekanntesten Blends Johnnie Walker ist, haben wir indirekt wahrscheinlich doch schon alle davon getrunken. In seiner Nachbarschaft liegen die beiden wesentlich bekannteren Brennereien Dalmore und Glenmorangie.

Dank dem Abfüller Gordon MacPhail zum Beispiel können wir den ansonsten nur ab und an in der Flora und Fauna Series (Diageo) erhältlichen Whisky genießen. Der 2008 destillierte und 2016 abgefüllt Whisky ist geprägt von feinen Sherrynoten in Kombination mit Äpfeln, Zimt und etwas Zitrus. Hinzukommen dezente Schokoladennoten, Holz und Lakritz. Im Mund entfalten sich die malzigen Aromen, Ingwer und wieder Zitrus. Mit ein paar Tropfen Wasser, entwicklen sich mehr Fruchtaromen wie Banane und die Zitrusnoten gehen mehr in Richtung Grapefruit.. Man spricht den Namen übrigens »Te-an-in-ich« aus.

5. Wolfburn

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Dass man die nördlichste Brennerei auf dem schottischen „Festland“ nicht bzw. noch nicht kennt liegt darn, dass di ersten Abfüllungen erst im Frühjahr 2016 in Flaschen abgefüllt wurden. Wolfburn ist eine Micro-Destillerie und produziert gerade mal 140.000 Liter Alkohol. Die First Genarel Release kommt mit etwas über drei Jahren in die Flasche, durch die Reifung in kleinen Quarter Caskes von Islay-Destillerien, ist die Reifung schneller und intensiver als in den sonst üblichen Fässern.

Die Küstennähe ist spürbar an einer feinen salzige Note, dazu frische Fruchtnoten, süßes Malz und Kekse und einen abrundenden Hauch von Rauch.

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Bildquellen:
Glenallachie: Von Nicholas Mutton, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=13412868, Wolfburn Destillerie, Pro Whisky

 

 

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