13. Oktober: Rum Weltreise – Rum-Tasting

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Bei Rum denken wir meist an Piraten und Fluch der Karibik. Zuckerrohr, die Grundlage für Rum wird von Asien bis Südamerika angebaut, Rum ist eine weltweite Spirituose und wir nehmen auch mit auf eine genussvolle Reise. In unserem Tasting zeigen wir euch die spannende Welt der Rums aus verschiedenen Regionen der Welt, aus Asien, Südamerika oder Europa. Und wie bei anderen Spirituosen aus unserem Sortiment gilt hier auch, Rum abseits des Mainstreams, allen voran Single Cask- und Specialabfüllungen von Plantation und Compagnie des Indes. Leichte, sommerliche Rums, fruchtige aber auch herb-würzige Destillate mit Röstaromen von Kaffee- und Kakao werden wir vorstellen.

In der Pause gibt es Snacks und zwischen den Rums reichen wir Weißbrot sowie stilles Wasser. Bitte sorgen Sie für eine gute »Grundlage« (Essen) vor der Verkostung und eine sichere Heimreise danach. Don’t drink and drive!

Wir bitten um verbindliche Anmeldung via E-Mail:
tasting@die-genussverstaerker.de

Preis 48 Euro inklusive Rum und Pausenbuffet (pro Person)
Ort Die Genussverstärker, Bernardstraße 63a, am Goetheplatz/Nordend, Offenbach
Datum/Beginn 13. Oktober 2017, 20 Uhr (Dauer ca. 2,5 Stunden)

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Authentischer Rum vs. Mainstream Rum

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Rum wird meistens mit starker Süße, Vanille, Rosinenaromen, Orangen und ähnlichem assoziiert. Doch bei genauerem Hinschauen liegt das nicht immer am Zuckerrohr, welches die Basis für den Rum ist. Leider sind viele Rums, vorallem solche großer Marken, nachträglich starkt gezuckert worden. Teilweise bis zu 40 g Zucker pro Liter werden den Destilatten nachträglich untergemischt. Das macht die Destillate natürlich unheimlich geschmeidig und gefällig, hat aber meist nur nch wenig mit der Stilistik der Brennerei zu tun. Die Zuckerung und Beigabe von Aromaten – ohne, dass es ein Spiced Rum wäre – nimmt den eigentlichen Charakter weg. Für Rum gibt es kaum Regeln, Rum ist sozusagen der Pirat unter den Spirituosen. Oft fehlt die gewünschte Transparenz. Lediglich bei Rhum Agricole u.a. Martinique ist eine Zuckerung ausdrücklich verboten.
Die Grundlage Zuckerrohr beitet zwar eine grundlegende Süße, aber nicht so intensiv wie viele Marken uns vorgauckeln. Die nachträgliche Zuckerung muss nirgend aufgeführt werden. Hier zwei Artikel mit konkreten Werten zu diesem Thema: Zucker im Rum und Capn Jimbos Rum Forum)

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Zucker ist prinzipiell nichts Schädliches und jeder sollte das trinken, was einem schmeckt. Aber man muss auch feststellen, dass das, was Rum ausmacht, damit verfälscht wird. Leider kommen nicht selten noch Zuagben wie Glycerin und/oder Vanillin hinzu. Diese Zugaben sollen die vorhanden Aromen verstärken. Oft kommen dabei Rums heraus, die wie ein Vanille-Karamell-Dessert schmecken. Und nicht wegen der durch die Fasslagerung entstehenden Vanille-Aromen, sondern durch die später zugegebenen Aromen.

Wir sind mittlerweile große Fans des unabhängiegn Abfüller Compagnie des Indes. Florent Beuchet gründet das Unternehmen 2014, um authentischen, sprich unveränderten Rum, einem größeren Publikum näher zubringen. Seine Single Cask Abfüllungen bzw. Small Batches sind nicht gefärbt, nicht kaltfiltriert und nicht nachträglich gezuckert. Lediglich seine Einsteigerblends sind leicht nachträglich gesüßt. Darum empfehlen wir: lasst euch auf authentische und veränderte Rums ein und ihr werdet eine riesige Aromenvielfalt entdecken.

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10 x Rum und jede Menge spannende Geschichten! – Masterclass von Compagnie des Indes

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Compagnie des Indes – ein Name den  ihr euch merken solltet!

Es ist faszinierend, wenn man den Menschen kennenlernen kann, der hinter einer Marke steht, die dich 100% überzeugt. Deshalb waren wir froh, eine Einladung nach Darmstadt bekommen zu haben. Florent Beuchet (Inhaber von Compagnie des Indes) und Philip Riehm (Perola) waren zu Gast bei Dirk James Römer in der Maltbar in Darmstadt und haben absolut leckeres Zeug zum Probieren mitgebracht.

Gestartet sind wir mit verschiedenen Blends. Eine schöne Auswahl der der verschiedenen Rumstile und ideal für Einsteiger oder als „all-Day“ Rum. Spannend wurde es dann bei den Einzelfassabfüllungen. In der Whiskywelt ist das Konzept der unabhängigen Abfüller und Einzelfassabfüllungen bereits vielen bekannt.  Der unabhängige Abfüller ist quasi als Trüffelschwein für uns unterwegs und sucht nach guten Tröpfchen, die er dann unter seiner Marke verkauft. Auch bei Compagnie des Indes wird wert auf absolute Transparenz gelegt, so ist (soweit die Destillerie es zulässt) bekannt aus welcher Destillerie der Rum kommt, wie alt er ist und bei Einzelfassabfüllungen aus welchen Fässern er kommt.

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Die Aromenvielfalt des Rum ist breiter als oft vermutet. In der Regel wird mit Rum Süße, Bittermandel, Weihnachtsgebäck, Orange oder auch Rumrosinen assoziiert. Doch Rum kann viel viel mehr. Gerade, wenn wir uns in die Welt der ungezuckerten und nichtaromatisierten Rums begeben. Es gibt viel zu entdecken!

Faszinierend sind auch die Geschichten rund um die Rum Herstellung. Oder wußtet ihr, dass das Verdünnen des Rums mit Wasser mehrere Monate dauert. Es wird so langsam gemacht, weil durch die Zugabe von Wasser Wärme entsteht. Gibt man das Wasser zu schnell zu, entsteht so viel Wärme, dass Aromen verloren gehen.

Oder auch spannend, dass die letzte verbleibende Destillerie in Guyana, 11 verschiedene Rumarten produziert, weil sie die Brennblasen der mittlerweile geschlossenen Destillerien gekauft hat und so die verschiedenen Sorten erhalten kann. Wir konnten einen Rum aus der Port Mourant Brennblase probieren – echt lecker!

Florent Beuchet hat uns mit seiner Philosophie, seiner sympathischen, lockeren Art und natürlich seinen Produkten mehr als überzeugt. Wir freuen uns auf das was noch kommt. Eine Auswahl von Compagnie des Indes könnt ihr bereits bei uns im Laden finden und probieren.

Bildquelle: Foto 1 von Philip Riehm Perola

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30. Juni: Die Welt des Rum entdecken

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Bei Rum denken wir meist an Piraten und Fluch der Karibik. In unserem Tasting zeigen wir euch die spannende Welt der Rums aus verschiedenen Regionen der Welt. Rum aus verschiedenen Rohstoffen wie frischer Zuckerrohrsaft, Melasse oder eine Kombination aus beiden. Und wie bei anderen Spirituosen aus unserem Sortiment gilt hier auch, Rum abseits des Mainstreams. Leichte, sommerliche Rums, fruchtige aber auch herb-würzige Destillate mit Röstaromen von Kaffee- und Kakao werden wir vorstellen.

In der Pause gibt es Snacks und zwischen den Rums reichen wir Weißbrot sowie stilles Wasser. Bitte sorgen Sie für eine gute »Grundlage« (Essen) vor der Verkostung und eine sichere Heimreise danach. Don’t drink and drive!

Wir bitten um verbindliche Anmeldung via E-Mail:
tasting@die-genussverstaerker.de

Preis 42 Euro inklusive Rum und Pausenbuffet (pro Person)
Ort Die Genussverstärker, Bernardstraße 63a, am Goetheplatz/Nordend, Offenbach
Datum/Beginn 30. Juni 2017, 20:00 Uhr (Dauer ca. 2,5 Stunden)

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Cuate – Der Rum für Kumpels

Seit einiger Zeit führen wir die Rum des Abfüllers Liqour Company aus Berlin. Unter dem Namen Cuate – in der kreolischen Sprache für Kumpel oder Freund – gibt es mittlerweile vier Qualitäten. 

Cuate 01 ist ein nur minimal fassgelagerter heller Rum. Ein Blend aus barbados und Jamaika Rum. Vom jamaikanischen Rum bekommt er eine leichte Bananen Note. Ideal für Rum-Drinks, aber auch als leichter Sommergenuss pur.

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Der Cuate 04 ist bis zu vier Jahren gereift und kommt von der Karibikinsel Barbados. Er lagert in ehemalgen Sherry- und Bourbonfässern.
In der Nase einer leichte Süße mit einem Hauch Karamell. Geschmacklich das, was man sich üblicherweise beim Rum vorstellt. Exotische Frucht (reife Mango) dazu dezente Röstaromen und Milchschokolade und Vanille. Mit 38,7 Vol. % eine erfrischendes Leichtgewicht.

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Der Cuate 13 kommt von der gleichen Insel, lagerte aber bis zu 13 Jahren und ist deutlich stärker von der Fasslagerung geprägt. Er reift zusätzlich noch in ehemaligen Rotweinfässern.
In der nase etwas weniger Süß als der Cuate 04, dafür kommt zum Karamell noch Schokolade hinzu.

Dieser Rum hat mehr Holznoten, aber noch die typische exotische süße Fruchtnote, aber eher dunkle Früchte wie Pflaumen und Feigen, dazu dunkle Schokolade.

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Der vierte im Bunde, Cuate 06, kommt aus Belize. Dem mittelamerikansichen Land in der Karibik. Er lagerte nur in ehemaligen Bourbonfässern bis zu 6 Jahre. Er zeigt, dass Rum nicht nur süß ist, sondern viele weitere Facetten hat. In der nase viel Würze und Malz. Man könnt ihn fast für einen süßen Whisky halten. Dies setzt sich im Geschmack fort. Nur leichte Süße, dafür ein Strauß an Gewürzen, geröstetes Kokos, Malz, Vanille und Nüsse.

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Bis auf den Cuate 06 sind alle auch als kleine handliche 200 ml Flasche erhältlich.

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