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	<title>die genussverstärker</title>
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	<description>Tastings und Verkostungen zu Whisky, Weine aus Deutschland und Südfrankreich in Offenbach, Frankfurt, Rhein-Main</description>
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		<title>Eindrücke von »Wein am Main 2012«</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 13:57:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Reichard</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="" class="alignnone size-full wp-image-1589" height="430" src="http://www.die-genussverstaerker.de/wp-content/uploads/2012/04/weinammain2012.jpg" title="weinammain2012" width="545" /></p>
<p>Die diesj&auml;hrige Messe &raquo;Wein am Main&laquo; musste wegen Renovierung des Bockenheimer Depots auf den Campus der Universit&auml;t ins Westens umziehen und verlor f&uuml;r mich alleine von den &auml;u&szlig;eren Bedingungen bereits an Charme. Der kalte und m&auml;chtige wirkende Bau der ehemaligen IG Farben-Zentrale passt einfach nicht zum Weingenuss. F&uuml;r mich schwingt zudem noch zu viel von der verbrecherischen <a href="http://www.bufata-chemie.de/reader/ig_farben/index.html" target="_blank">Nazi-Vergangenheit der IG Farben</a> mit.</p>
<p>Die anwesenden Weing&uuml;ter stammten &uuml;berwiegend aus Rheinhessen, nur einzelne aus der Pfalz, Rheingau oder W&uuml;rttemberg, sowie einige Vertreter internationaler Weine sowie Weinhandlungen.</p>
<p>Zu Beginn besuchten wir wie im vorigen Jahr den Stand von <em>Weingut Axel M&uuml;ller.</em> Dort hat mir besonders der frische <em>Gr&uuml;ne Veltliner</em> gefallen und ebenso die <em>Trilogie aus Burgunder</em> (Wei&szlig;burgunder, Grauburgunder und Sp&auml;tburgunder), der eine feine Nase aus Eukalyptus aufwies. Der <em>Chardonnay Sp&auml;tlese trocken</em> z&auml;hlte ebenfalls zu den Favoriten der kleinen Auswahl. Alles in allem gute und g&uuml;nstige Weine f&uuml;r den Einstieg.</p>
<p>Eine kleine Neuentdeckung war das <em>Weingut Klieber</em> aus Hangen-Weisheim. Der Lagenwein <em>Riesling Sp&auml;tlese vom Eppelsheimer Felsen</em>&nbsp; ist zu dem Preis sehr &uuml;berzeugend. Das Rotwein-Cuv&eacute;e <em>MeDoCa</em> aus dem Jahrgang 2009 aus den drei Rebsorten Merlot, Dornfelder und Cabernet Sauvignon ist ein sehr eigenst&auml;ndige Wein mit vegetativen Noten, kr&auml;ftig aber nicht schwer und fett.</p>
<p>Beim <em>Weingut Bunn &ndash; Margaretenhof </em>aus Nierstein &uuml;berzeugte uns der Lagenriesling von Hipping, einer Lage am &raquo;Roten Hang&laquo;. F&uuml;r knapp 10 Euro ab Hof allemal lohnenswert. Feine Melissen und Kr&auml;uteraromen machen richtig Spa&szlig;.</p>
<p>Die Lagenweine vom <em>Weingut Wernersbach</em> waren alle samt sehr &uuml;berzeugend. Die <em>Schreurebe vom He&szlig;locher Frauenberg</em> kommt von richtig alten Reben und zwar aus dem Jahr 1944 stammen die Reben, so zusagen noch aus den Kindertagen dieser Rebsorte. Im Bouquet ist sie viel zur&uuml;ckhaltender als heutige Scheureben, aber daf&uuml;r filigraner in den Aromen.</p>
<p>Die beiden Lagenrieslinge vom <em>He&szlig;locher Mondschein</em> und von der Kernparzelle L&ouml;wenberg des <em>Bechtheimer Hasensprung</em> sind hervorragende Riesling-Weine. Der <em>Mondschein</em> eine trockene Sp&auml;tlse ist sehr filigran und mineralische Noten treffen auf dezente Aprikosen-Noten. Der <em>L&ouml;wenberg Riesling</em> ist komplexerm sehr ausgepr&auml;gte mineralische W&uuml;rze udn etwas exotische Frucht.</p>
<p>Bei den ganzen rheinhessischen Winzern sind wir aber zum Gl&uuml;ck noch beim kleinen und recht jungen <em>Weingut Frank</em> aus W&uuml;rttemberg stehen geblieben. Erst seit 2009 werden von der Familie Frank Flaschenweine vertrieben. Die w&uuml;rttembergischen Rotweinreben Lemberger und Trollinger konnten uns zwar nicht begeistern, aber ihr frischer <em>Grauburgunder</em> und vor allem der trockene <em>Traminer </em>waren ein Genuss. Davon wollen wir versuchen auch welche in unser Sortiment aufzunehmen.</p>
<p>In der Hoffnung, dass 2013 wieder das Bockenheimer Depot zur Verf&uuml;gung steht, sind wir dann am Samstag Nachmittag wieder gegangen und haben uns bei Kunzes Erben an der Bockenheimer Landstra&szlig;e gest&auml;rkt.</p>
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		<title>Von der Kamera zum Rebstock – Die Winzerei Lüttmer</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 06:51:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Reichard</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wein aus Saale-Unstrut kannte ich bisher nur vom Namen. Mit dem Besuch von Klaus L&#252;ttmer vor einigen Wochen hat sich das ge&#228;ndert, auch wenn mein erster Wein aus dieser Region sicherlich alles andere als ein typischer Wein ist. Das liegt &#8230; <a href="http://www.die-genussverstaerker.de/von-der-kamera-zum-rebstock-die-winzerei-luttmer/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="" class="alignnone size-full wp-image-1586" height="380" src="http://www.die-genussverstaerker.de/wp-content/uploads/2012/04/maxime_luettmer.jpg" title="maxime_luettmer" width="545" /></p>
<p>Wein aus Saale-Unstrut kannte ich bisher nur vom Namen. Mit dem Besuch von <a href="http://www.daswinzerinterview.de/" target="_blank">Klaus L&uuml;ttmer</a> vor einigen Wochen hat sich das ge&auml;ndert, auch wenn mein erster Wein aus dieser Region sicherlich alles andere als ein typischer Wein ist.</p>
<p>	Das liegt schon daran, dass Klaus von Haus aus Kameramann ist und erst seit kurzem als Winzer t&auml;tig ist. Urspr&uuml;nglich aus dem Rhein-Main-Gebiet stammend lebt er momentan noch in Berlin und hat gerade mal einen halben Hektar Rebfl&auml;che unter sich. Der 2010er Jahrgang des Fr&uuml;hburgunders stammt von dreij&auml;hrigen Reben und ergab 909 Flaschen. Er bewirtschaftet seine Rebfl&auml;che nach den Richtlinien der Anthroposophie. Ich pers&ouml;nlich kann mit dieser Denkrichtung so gar nichts anfangen, aber der Wein hat mir trotzdem gefallen. </p>
<p>	Der Wein tr&auml;gt den Namen &raquo;Maxime&laquo; und stammt von der Lage Weisch&uuml;tzer N&uuml;ssenberg. Im Glas str&ouml;mten mir ungewohnte Aromen entgegen, die an Rucola, frisches Holz, rotes Johannisbeere und Kr&auml;uter erinnern. Im Mund entpuppt er sich als ein filigraner und leichter Wein mit feinen Holzaromen, roten Fr&uuml;chten aber auch wieder den vegetativen Noten. Der Wein lagerte 10 Monate in gebrauchten F&auml;ssern vom Weingut Rebholz.</p>
<p>	Auf grund seiner Aromatik ist er sicherlich ein guter Essensbegleiter f&uuml;r leichte, mediterranen Pastagerichte oder ich kann mir ihn auch zu einem fruchtigen Rucola-Salat gut vorstellen.</p>
<p>	Mit rund 12 Euro f&uuml;r einen No-Name-Wein/Winzer aus einer unterrepr&auml;sentierten Weinregion wie Saale-Unstrut sicherlich nicht ganz einfach zu verkaufen, aber f&uuml;r ambitionierte H&auml;ndler eine spannende Erweiterung ihres Sortiments.</p>
<p>	Auf grund der Essensempfehlung hier der passende Song der italienischen Ska-Punk-Band Talco live im Due Forni, der Punk-Rock Pizzeria in Berlin.<br />
	&nbsp;</p>
<p><iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="277" src="http://www.youtube.com/embed/vZXI3HlTCS8" width="545"></iframe></p>
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		<title>Whisky Fair 2012 in Limburg</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 14:56:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Reichard</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am kommenden Samstag und Sonntag findet wieder eine der gr&#246;&#223;ten Whiskymessen Europas statt &#8211; die Whisky Fair in Limburg. Wir werden am Samstag dort sein und die neusten Abf&#252;llungen von Destillerien und unabh&#228;ngigen Abf&#252;llern probieren. Schon gespannt sind wir auf &#8230; <a href="http://www.die-genussverstaerker.de/whisky-fair-2012-in-limburg/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="" class="alignnone size-full wp-image-436" height="350" src="http://www.die-genussverstaerker.de/wp-content/uploads/2011/05/whiskyfair11_4.jpg" title="whiskyfair11_4" width="545" /></p>
<p>Am kommenden Samstag und Sonntag findet wieder eine der gr&ouml;&szlig;ten Whiskymessen Europas statt &#8211; die <a href="http://www.whiskyfair.de/" target="_blank">Whisky Fair</a> in Limburg. Wir werden am Samstag dort sein und die neusten Abf&uuml;llungen von Destillerien und unabh&auml;ngigen Abf&uuml;llern probieren. Schon gespannt sind wir auf die neuen Abf&uuml;llungen von Thomas Ides Whisky Chamber und von Dun Bheagan. Ein ausf&uuml;hrlicher Bericht folgt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Weine aus dem Land der Affen – Weingut Kranz</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 21:10:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Reichard</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="" class="alignnone size-full wp-image-1569" height="380" src="http://www.die-genussverstaerker.de/wp-content/uploads/2012/04/boris_kranz.jpg" title="boris_kranz" width="545" /></p>
<p>Es ist nun schon eine gewisse Zeit her, dass wir die Weine vom Weingut Kranz aus der S&uuml;dpfalz probiert haben. Nun zwar mit Versp&auml;tung, aber im Grunde immer noch aktuell unsere Verkostungsnotizen. In den 70er Jahren wurde das Weingut von den Eltern begr&uuml;ndet und heute werden rund 17 ha Weinberge, 60% Wei&szlig;wein und 40% Rotwein, bewirtsschafte. Das Weingut Kranz ist im wahrsten Sinne ein Familienunternehmen, denn die Weinberge werden ausschlie&szlig;lich von der Familie gehegt und gepflegt &ndash; vom Anbau bis letztendlich zur Abf&uuml;llung der Weine liegt alles in einer Hand. So entstehen eigenst&auml;ndige und charaktervolle Weine, die das Terroir schmecken lassen. Mittlerweile ist das Weingut f&uuml;r seine Weinqualit&auml;ten in den Verband Deutscher Pr&auml;dikatsweing&uuml;ter (VDP) aufgenommen worden.</p>
<p>F&uuml;r die Anfrage nach Probeflaschen waren zwei Dinge ausschlaggebend, einerseits die Verwendung, der mit bis dahin mir unbekannten, Rebsorte Dunkelfelder und das Engagement von Boris Kranz um die Lage Ilbesheimer Kalmit.</p>
<p>	<em>&raquo;Einmalig in der Pfalz ist das Terrain der kleinen Kalmit &ndash; ein H&uuml;gel, entstanden w&auml;hrend der Absenkung des Oberrheingrabens des Terti&auml;r. Landschneckenkalk, Mergel, L&ouml;&szlig;,&nbsp;Geh&auml;ngelehm &ndash; diese Bodenbeschaffenheit, gepaart mit optimalen mikroklimatischen Bedingungen, erlaubt unseren Trauben ausgiebig Sonne und Kraft zu tanken. Durch die Exposition der Hanglage nach S&uuml;den speichert das por&ouml;se Kalkgestein tags&uuml;ber die W&auml;rme und gibt diese an die Reben ab. Dadurch finden sp&auml;t ausreifende Rebsorten wie der Riesling hier ideale Voraussetzungen um, besonders gut zu gedeihen. Die Wurzeln der Reben k&ouml;nnen in den verwitterten, por&ouml;sen Kalkstein besonders gut eindringen. So entstehen Weine, die von der Mineralik ihres Ursprungs gepr&auml;gt sind.&laquo;</em></p>
<p><img alt="" class="alignnone size-full wp-image-1564" height="380" src="http://www.die-genussverstaerker.de/wp-content/uploads/2012/04/kranz_riesling.jpg" title="kranz_riesling" width="545" /></p>
<p>Der Ortswein &raquo;Ilbesheimer Riesling <em>&ndash;</em> sandiger Lehm 2010&laquo; besticht durch rassige Mineralit&auml;t und feine Aromen von Pfirsich und Aprikose sowie etwas Apfelkompott in der Nase. Im Mund dominiert die mineralische Struktur.</p>
<p><img alt="" class="alignnone size-full wp-image-1566" height="380" src="http://www.die-genussverstaerker.de/wp-content/uploads/2012/04/kranz_riesling_kalmit.jpg" title="kranz_riesling_kalmit" width="545" /></p>
<p>	Der Riesling von der &raquo;Ilbesheimer Kalmit 2009&laquo; &uuml;berraschte uns in der Nase mit Aromen von wei&szlig;em Pfirsich, frischen Gartenkr&auml;uter aber auch Anis und Fenchel. Im Abgang ist er lange, bleibt aber trotzdem elegant. Am Ende kommt etwas wei&szlig;er Pfeffer hinzu.<br />
	&nbsp;</p>
<p><img alt="" class="alignnone size-full wp-image-1567" height="380" src="http://www.die-genussverstaerker.de/wp-content/uploads/2012/04/kranz_silvaner.jpg" title="kranz_silvaner" width="545" /></p>
<p>Der &raquo;Ilbesheimer Silvaner&laquo; bringt zun&auml;chst eine feine Zitrusnote mit, dann kommen gr&uuml;ne Noten von frischen Kr&auml;utern und Mandelaromen. Im Mund erh&auml;lt man eine kr&auml;ftige W&uuml;rze und Erdigkeit. Der &raquo;Wei&szlig;burgunder&laquo; von Kranz ist in der Nase etwas zur&uuml;ckhaltend, im Mund hat er dann jedoch eine pr&auml;gnante Melange von Schmelz, S&auml;ure, W&uuml;rzigkeit und Fruchts&uuml;&szlig;e.<br />
	&nbsp;</p>
<p><img alt="" class="alignnone size-full wp-image-1568" height="380" src="http://www.die-genussverstaerker.de/wp-content/uploads/2012/04/kranz_august_hugo.jpg" title="kranz_august_hugo" width="545" /></p>
<p>Neben den vier Wei&szlig;weinen gab es auch zwei Rotweine.<br />
	Der erste war &raquo;August Hugo 2008&laquo; ein Cuv&eacute;e aus jeweils 50% Sp&auml;tburgunder und Dunkelfelder. Namensgeber des Wein ist &uuml;brigens der Gro&szlig;vater von Boris Kranz. Im Glas str&ouml;mten uns dunkle Fr&uuml;chte, vor allem Pflaume entegegen, im Mund kommen noch R&ouml;staromen und harmonische Tanine hinzu.<br />
	Mein eigentlicher Favorit der Probe ware der &raquo;Kranz 2.0&laquo; aus dem Jahrgang 2009, einem Cuv&eacute;e aus den gleichen Rebsorten aber im ersten Moment k&ouml;nnte man ihn von der nase her mit einem s&uuml;dfranz&ouml;sischen Wein verwechseln. Schwarze Kirschen, Kr&auml;uter und Aromen von Rauchspeck sowie Holz dominieren. Das Mundgef&uuml;hl ist sehr weich und im Geschmack wieder die Kirschen und tolle Holzaromen.</p>
<p><img alt="" class="alignnone size-full wp-image-1565" height="380" src="http://www.die-genussverstaerker.de/wp-content/uploads/2012/04/kranz_2_0.jpg" title="kranz_2_0" width="545" /></p>
<p>
	Neben der Schaffung seiner charaktervollen Weine engagiert sich Boris Kranz auch in der S&uuml;dpfalz Connection, einem Zusammenschluss mit den Winzerkollegen Peter Siener, Klaus Scheu, Sven Leiner und Volker Gies um den Gr&auml;fenhauser Edelburgunder. Es war einst einer der wertvollsten Weine aus Deutschland, der v&ouml;llig in Vergessenheit geraten war, und nun wieder zu neuem Leben erweckt.</p>
<p>	Zun&auml;chst dachte ich an den begleitendenden Song &raquo;We are family&laquo; von Sister Sledge, dann erinnerte ich ich jedoch an die Bookstore-Session von Mumford &amp; Sons. Der Song und die Stimme des S&auml;ngers sind rauh und doch schmelzig, Country-Ankl&auml;nge und doch filigran, ruhig und doch intensiv. &raquo;Little lion Man&laquo;, wobei ein Bezug zum Ilbesheimer Affen, der auch die Flaschen schm&uuml;ckt noch passender w&auml;re. Ein authentischer Song zu authentischen Weinen.<br />
	&nbsp;</p>
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		<title>Mosel trifft Islay – Pinot Blanc von Markus Molitor</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 07:36:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Reichard</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als Genussverst&#228;rker bringen wir mit unseren Verkostungsveranstaltungen unseren G&#228;ste Wein und Whisky n&#228;her, jedoch immer getrennt. Denn Wein und Whisky in einer Verkostung w&#252;rden sich bei&#223;en. Doch jetzt gibt es einen Ausweg. Der vor kurzem probierte Wein von Markus Molitor &#8230; <a href="http://www.die-genussverstaerker.de/mosel-trifft-islay-pinot-blanc-von-markus-molitor/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="" class="alignnone size-full wp-image-1547" height="400" src="http://www.die-genussverstaerker.de/wp-content/uploads/2012/04/molitor1.jpg" title="molitor1" width="545" /></p>
<p>Als Genussverst&auml;rker bringen wir mit unseren Verkostungsveranstaltungen unseren G&auml;ste Wein und Whisky n&auml;her, jedoch immer getrennt. Denn Wein und Whisky in einer Verkostung w&uuml;rden sich bei&szlig;en. Doch jetzt gibt es einen Ausweg.</p>
<p>Der vor kurzem probierte Wein von <a href="http://www.markusmolitor.com/" target="_blank">Markus Molitor</a> bringt unsere beiden Vorlieben zusammen. Sein Pinot Blanc von der Lage Wehlener Klosterberg reifte in einem Fass, das zuvor Whisky der Destillerei <a href="http://www.bowmore.com" target="_blank">Bowmore</a> von der Insel Islay enthielt. Bowmore ist ein mittelschwer getorfter Whisky und war damit vermutlich die bessere Wahl als ein Fass, welches zu Laphroaig mit seinen medizinischen Noten oder den sehr rauchigen Ardbeg enthielt. Die Abf&uuml;llung wurde im Oktober 2011 vorgenommen.Das Fass wurde &uuml;brigens von der Whisky Agency ausgew&auml;hlt, f&uuml;r die der Wein produziert wurde und auch deren Logo &ndash; einen Schmetterling &ndash; auf dem Etikett tr&auml;gt.<br />
	Bei diesem Experiment entstanden 189 normale Dreiviertel-Liter-Flaschen sowie 30 Magnum und 12 Doppel-Magnum-Flaschen, alles in allem sehr limitiert. Neu an diesem Wein ist, dass er die gesamte Zeit im Whisky-Fass reifte und nicht wie bei Experimenten zuvor nur eine gewisse Zeit.</p>
<p><img alt="" class="alignnone size-full wp-image-1548" height="400" src="http://www.die-genussverstaerker.de/wp-content/uploads/2012/04/molitor2.jpg" title="molitor2" width="545" /></p>
<p><strong>Doch wie schmeckt das Experiment?</strong><br />
	In der Nase dominieren zun&auml;chst typische Aromen des Wei&szlig;burgunders, florale Aromen und Zitrus- sowie Grapefruit. Erst wenn man daran &raquo;vorbei&laquo; riecht kommen die Torfraucharomen zutage, die im beim Trinken sich dann richtig entwicklen. Die Geschmacksnerven fahren buchst&auml;blich Achterbahn &ndash; reife, s&uuml;&szlig;e Frucht gepaart mit dem Torfrauch erinnern an gegrillte Fr&uuml;chte. Immer wieder sticht der warme, weiche Torfrauch durch die Wand aus Fruchts&uuml;&szlig;e. Im Abgang bleibt lange der Rauch des Whisky &ndash; ein Erlebns f&uuml;r Wein- und Whiskyfreunde.</p>
<p>Kaufen bvor es nichts mehr davon gibt, mit rund 20 Euro pro Flasche jedoch kein ganz g&uuml;nstiges Genusserlebnis, aber es lohnt sich. Ich habe mir gestern noch 6 Flaschen gesichert. Wir haben unsere Flaschen &uuml;brigens &uuml;ber den Versandhandel von <a href="http://www.whisky-doris.de/content/PinotBlanc.html" target="_blank">Whisky-Doris</a> erhalten.</p>
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