9. Dezember: Präsentation von Compagnie des Indes Rum durch Philipp Riehm

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Am 9. Dezemer wird Philipp Riehm von Perola, dem Importeur der spannenden Rum-Abfüllungen von Compagnie des Indes, bei uns im Laden sein. Er stellt diese authentischen Rums aus Ländern wie Cuba, Guyana, Haiti, Guatemala, Indonesien, Jamaika, Guadeloupe. Lasst euch überraschen von Rums, die nicht nachträglich gezuckert oder aromatisiert wurden, wie sie sonst üblichen Rums auf dem Markt. Aber er hat noch mehr im Gepäck, Rum von Cihuatan aus  El Salvador, sowie La Hechicera aus Kolumbien. Also für alle Rum-Fans ein besonderer Tag.

Ort Die Genussverstärker, Laden in der Bernardstr. 63a, Offenbach


Datum/Beginn 9. Dezember, Samstag 13–17 Uhr

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Authentischer Rum vs. Mainstream Rum

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Rum wird meistens mit starker Süße, Vanille, Rosinenaromen, Orangen und ähnlichem assoziiert. Doch bei genauerem Hinschauen liegt das nicht immer am Zuckerrohr, welches die Basis für den Rum ist. Leider sind viele Rums, vorallem solche großer Marken, nachträglich starkt gezuckert worden. Teilweise bis zu 40 g Zucker pro Liter werden den Destilatten nachträglich untergemischt. Das macht die Destillate natürlich unheimlich geschmeidig und gefällig, hat aber meist nur nch wenig mit der Stilistik der Brennerei zu tun. Die Zuckerung und Beigabe von Aromaten – ohne, dass es ein Spiced Rum wäre – nimmt den eigentlichen Charakter weg. Für Rum gibt es kaum Regeln, Rum ist sozusagen der Pirat unter den Spirituosen. Oft fehlt die gewünschte Transparenz. Lediglich bei Rhum Agricole u.a. Martinique ist eine Zuckerung ausdrücklich verboten.
Die Grundlage Zuckerrohr beitet zwar eine grundlegende Süße, aber nicht so intensiv wie viele Marken uns vorgauckeln. Die nachträgliche Zuckerung muss nirgend aufgeführt werden. Hier zwei Artikel mit konkreten Werten zu diesem Thema: Zucker im Rum und Capn Jimbos Rum Forum)

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Zucker ist prinzipiell nichts Schädliches und jeder sollte das trinken, was einem schmeckt. Aber man muss auch feststellen, dass das, was Rum ausmacht, damit verfälscht wird. Leider kommen nicht selten noch Zuagben wie Glycerin und/oder Vanillin hinzu. Diese Zugaben sollen die vorhanden Aromen verstärken. Oft kommen dabei Rums heraus, die wie ein Vanille-Karamell-Dessert schmecken. Und nicht wegen der durch die Fasslagerung entstehenden Vanille-Aromen, sondern durch die später zugegebenen Aromen.

Wir sind mittlerweile große Fans des unabhängiegn Abfüller Compagnie des Indes. Florent Beuchet gründet das Unternehmen 2014, um authentischen, sprich unveränderten Rum, einem größeren Publikum näher zubringen. Seine Single Cask Abfüllungen bzw. Small Batches sind nicht gefärbt, nicht kaltfiltriert und nicht nachträglich gezuckert. Lediglich seine Einsteigerblends sind leicht nachträglich gesüßt. Darum empfehlen wir: lasst euch auf authentische und veränderte Rums ein und ihr werdet eine riesige Aromenvielfalt entdecken.

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La Hechichera – die Bezaubernde – Rum aus Kolumbien

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Bei Rum denkt man vermutlich meistens an die Karibik, aber Rum gibt es weltweit. Während man mittlerweile mit Botucal aus Venezuela oder Ron Zacapa aus Guatemala kennt, sind Rums aus Kolumbien noch eher selten. Der Name »La Hechicera« bedeutet übersetzt soviel wie »die Verführerin« oder »die Bezaubernde«. Während die Altersangabe sonst üblicherweise bei Rum nur die ältesten Destillate angibt, die jüngeren werden jedoch nicht angegeben. Anders hier der Zuckerroherbrand lagerte zwischen 12 und 21 Jahre lang in ehemaligen Bourbonfässern. 

Auf Grund der langen Lagerzeit verbinden sich süße und holzige Aromen. Im Mund unheimlich weich und Aromen von Toffee, Orangenschalen, Röstaromen, Kaffee, etwas Tabak. Ein Gaumschmeichler ohne auf zu viel Süße zusetzen.

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Cuate – Der Rum für Kumpels

Seit einiger Zeit führen wir die Rum des Abfüllers Liqour Company aus Berlin. Unter dem Namen Cuate – in der kreolischen Sprache für Kumpel oder Freund – gibt es mittlerweile vier Qualitäten. 

Cuate 01 ist ein nur minimal fassgelagerter heller Rum. Ein Blend aus barbados und Jamaika Rum. Vom jamaikanischen Rum bekommt er eine leichte Bananen Note. Ideal für Rum-Drinks, aber auch als leichter Sommergenuss pur.

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Der Cuate 04 ist bis zu vier Jahren gereift und kommt von der Karibikinsel Barbados. Er lagert in ehemalgen Sherry- und Bourbonfässern.
In der Nase einer leichte Süße mit einem Hauch Karamell. Geschmacklich das, was man sich üblicherweise beim Rum vorstellt. Exotische Frucht (reife Mango) dazu dezente Röstaromen und Milchschokolade und Vanille. Mit 38,7 Vol. % eine erfrischendes Leichtgewicht.

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Der Cuate 13 kommt von der gleichen Insel, lagerte aber bis zu 13 Jahren und ist deutlich stärker von der Fasslagerung geprägt. Er reift zusätzlich noch in ehemaligen Rotweinfässern.
In der nase etwas weniger Süß als der Cuate 04, dafür kommt zum Karamell noch Schokolade hinzu.

Dieser Rum hat mehr Holznoten, aber noch die typische exotische süße Fruchtnote, aber eher dunkle Früchte wie Pflaumen und Feigen, dazu dunkle Schokolade.

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Der vierte im Bunde, Cuate 06, kommt aus Belize. Dem mittelamerikansichen Land in der Karibik. Er lagerte nur in ehemaligen Bourbonfässern bis zu 6 Jahre. Er zeigt, dass Rum nicht nur süß ist, sondern viele weitere Facetten hat. In der nase viel Würze und Malz. Man könnt ihn fast für einen süßen Whisky halten. Dies setzt sich im Geschmack fort. Nur leichte Süße, dafür ein Strauß an Gewürzen, geröstetes Kokos, Malz, Vanille und Nüsse.

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Bis auf den Cuate 06 sind alle auch als kleine handliche 200 ml Flasche erhältlich.

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26. März: Die Welt des Rum entdecken (Rum-Tasting)

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Bei Rum denken wir meist an Piraten und Fluch der Karibik. In unserem Tasting zeigen wir euch die spannende Welt der Rums aus verschiedenen Regionen der Welt. Rum aus verschiedenen Rohstoffen wie frischer Zuckerrohrsaft, Melasse oder eine Kombination aus beiden. Und wie bei anderen Spirituosen aus unserem Sortiment gilt hier auch, Rum abseits des Mainstreams. Sogar einen Rum aus dem hessischen Kriftel haben wir mit dabei. Leichte, sommerliche Rums, fruchtige aber auch herb-würzige Destillate mit Röstaromen von Kaffee- und Kakao werden wir vorstellen.

In der Pause gibt es Snacks und zwischen den Rums reichen wir Weißbrot sowie stilles Wasser. Bitte sorgen Sie für eine gute »Grundlage« (Essen) vor der Verkostung und eine sichere Heimreise danach. Don’t drink and drive!

Wir bitten um verbindliche Anmeldung via E-Mail:
tasting@die-genussverstaerker.de

Preis 42 Euro inklusive Weinen und Pausenbuffet (pro Person)
Ort Die Genussverstärker, Bernardstraße 63a, am Goetheplatz/Nordend, Offenbach
Datum/Beginn 26. März 2017, 16:00 Uhr (Dauer ca. 2,5 Stunden)

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